Die Griechenland-Solidaritätsgruppe von Attac Hamburg kommt mit anderen Gruppen und Interessierten zu einem Ratschlag zusammen: am zweiten und vierten Dienstag jedes Monats um 19 Uhr im Attac-Büro in der Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, erster Stock, Altona.


Keine Abschiebung nach Griechenland

Die Europäische Kommission hat am 8.12. vorgeschlagen, dass ab 15.3.2017 die Menschen, die es geschafft haben, sich von den griechischen Flüchtlingscamps nach anderen europäischen Ländern durchzuschlagen, wieder zurückgeschickt werden können.

Tausende Flüchtlinge schutzlos in der Kälte – und bald endet der Abschiebestopp Pro Asyl

Die Bundesregierung "will einem Bericht zufolge schon bald wieder Asylbewerber nach Griechenland abschieben." (ND, 12.1.2017)

 Flüchtlingsinitiativen positionieren sich gegen diesen Vorschlag der Europäischen Kommission und fordern von der Bundesregierung, dass sie das im September 2015 versprochene Relocation-Programm für 27.500 Geflüchtete ( aus Griechenland und Italien) endlich zügig umsetzt"

 Text der Pressemitteilung und Unterschriften

Keine Abschiebung nach Griechenland wird in Hamburg unterstützt von: AK Frieden, ver.di Hamburg - AK AntiRassismus, ver.di Hamburg - Attac Hamburg - Flüchtlingsrat Hamburg - Griechenland-Solidarität-Hamburg -  LAG LISA (Die Linke) - Nuit Debout Hamburg - Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration - VVNBdA Hamburg Nord (23.12.2016)

 

Attac Hamburg bittet auch um Unterstützung dieser Petitionen:

https://weact.campact.de/petitions/hamburg-hat-platz

https://weact.campact.de/petitions/gefluchtete-aus-griechenland-und-italien-nach-deutschland-holen-relocation-jetzt-umsetzen

Praktische Solidarität

1. Der Hamburger Hilfskonvoi ist ein Zusammenschluss aus Einzelpersonen und den Geflüchteteninitiativen "Refugees Welcome Karoviertel", "Westwind Hamburg e.V.", "kids welcome", "Hanseatic Help e.V." und "MORE THAN SHELTERS".
"Mit unseren Hamburger Hilfskonvois möchten wir in Griechenland gestrandete Menschen auf der Flucht unterstützen, damit sie menschenwürdig leben und überleben können."

2. Naomi Thessaloniki
Ökumenische Werkstatt für Flüchtlinge

3. Weitere Projekte folgen. Danke auch für Hinweise!

Wasser ist Menschenrecht - Stoppt die Wasserprivatisierung in Griechenland!

Griechenland soll gezwungen werden, die zwei größten Wasserwerke in Thessaloniki und Athen zu privatisieren. Die Empörung darüber ist groß und der Widerstand wächst. „Die Versorgung mit Wasser ist ein Menschenrecht. Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware.“ Dieser von fast 2 Millionen Menschen unterzeichnete Appell hat 2013 die EU dazu bewogen, Wasser von den Privatisierungsvorhaben auszunehmen – außer in den südlichen Ländern, in denen die Troika die Politik unter Druck setzt, auch die Versorgung mit Wasser zu privatisieren. So musste das griechische Parlament zustimmen, die großen Wasserwerke EYDAP und EYATH in den neu gegründeten, von den Gläubigern kontrollierten Superfond zur Privatisierung zu überführen, andernfalls würden die nächsten Kredite nicht ausgezahlt.

UNTERSTÜTZT DIE PETITION: https://weact.campact.de/petitions/wasser-ist-menschenrecht-stoppt-die-wasserprivatisierung-in-griechenland-1

Griechenland – Deutschland – Europa: Der Angriff auf Gewerkschaften und Tarifrecht

Wettbewerbsfähigkeit: Unter diesem Schlagwort wurden und werden in Europa gewerkschaftliche Rechte abgebaut. Der kapitalistischen Logik zufolge stehen alle Länder in Konkurrenz miteinander. Um also gegenüber den Konkurrenten bestehen zu können, müsse in jedem Land eine innere Abwertung erfolgen, d.h. Löhne, Gehälter, Renten, Sozialleistungen müssen gesenkt werden.Die Tarifautonomie und andere Gewerkschaftliche Rechte wirken da „störend“ und sollen soweit wie möglich beseitigt werden. So geschehen in Griechenland in den Jahren 2010 – 2015: In 3 Memoranden wurden unter dem Druck der Troika gewerkschaftliche Rechte bis zur Unkenntlichkeit geschliffen. Mehr

========== Frühere Aktionen und Veranstaltungen =====================

 

 

Appell „ZÜGE DER HOFFNUNG“ für Flüchtlinge in Griechenland

Sofortiger Einsatz der freien Eisenbahn-Kapazitäten der Deutschen Bahn AG auf der Verbindung Athen – Thessaloniki – Berlin

 Die Lage für die mehr als 50.000 Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind – darunter mehr als 10.000 in Idomeni auf den Feldern am Grenzzaun – spitzt sich in diesen Tagen auf drei Ebenen zu:

Erstens weil es in Griechenland nicht genügend Übernachtungen und Plätze für Flüchtlinge gibt und die Camps auf den Inseln zunehmend den Charakter von Haftanstalten annehmen.

Zweitens weil Griechenland von der EU und insbesondere von der Regierung in Berlin massiv unter Druck gesetzt wird, die Türkei als „sicheres Drittland“ anzuerkennen, um unmittelbar im Anschluss Abschiebungen im großen Stil durchzuführen.

Drittens weil die Türkei Tag für Tag dokumentiert, dass sie nicht gewillt ist, die Menschenrechte umfänglich zu respektieren und ihrerseits Flüchtlinge an den Grenzen abweist, im Land selbst inhaftiert und viele wieder abschiebt – auch in Länder, in denen ihnen Tod und Folter droht.

In dieser Situation rufen wir die Bundesregierung dazu auf, die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge mit Zügen der Hoffnung nach Deutschland reisen zu lassen.

Mehr:Appell

Unterschriftenliste

Informationen

GRIECHENLAND AKTUELL – Welches EUROPA wollen wir?

 

02.09.2016, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, Raum St. Georg, 9 Stock

Der ver.di-Landesbezirk Hamburg und die Fachbereiche  Ver- und Entsorgung und Bildung, Wissenschaft und Forschung laden gemeinsam mit dem „Runden Tisch Griechenland in ver.di“* zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein mit

Georgios Archontopoulos

Gewerkschaftsvorsitzender, Mitarbeiter der Wasserwerke in Thessaloniki

Kalliopi Brandstäter,

Gründerin des Förder- und Freundeskreises für die solidarische Klinik „Elliniko“ in Athen.

Vor gut einem Jahr, am 5.7.2015, sprach sich das griechische Volk in dem Ochi-Referendum mit deutlicher Mehrheit gegen die seit Jahren praktizierten drastischen Einsparungen in Griechenland aus. mehr

Solidaritätsgruppen in Deutschland

Abschlusserklärung der Konferenz der Soligruppen im Nov. 2015

Berichte, Reportagen: griechenlandsoli.com

Infoblätter:
“Wir Deutschen zahlen für die Griechen”, “Die Griechen müssen endlich den Gürtel enger schnallen.” “Wer Schulden hat, muss sie auch zurückzahlen.” “Fraport investiert in Griechenland.” Ob als Stammtischbeitrag oder Wirtschaftskommentar: Parolen wie diese prägen die bundesdeutsche Diskussion über die Krise in Griechenland – und sind doch leicht zu widerlegen. Unsere Griechenland-Infoblätter nehmen sich die gängigsten Glaubenssätze vor und setzen ihnen die politischen und ökonomischen Fakten entgegen: kurz-knackige Argumentationshilfen gegen allzu einfache “Wahrheiten”!

 

 

Als Helfer auf Lesbos - Veranstaltung am 1. April

Erfahrungsbericht und Bildvortrag

über die internationale Flüchtlingshilfe auf der Insel Lesbos

von Claus Kittsteiner

Projektorganisator von November 2015 bis Januar 2016 der ‚Initiative: Respekt für Griechenland - Volunteers for Lesvos' (http://respekt-für-griechenland.de   )

 

 

Die Hamburger Solidaritätsgruppe Griechenland lädt ein :

1. April 2016, 19 - 21.30 Uhr

Curiohaus (GEW Hamburg), Rothenbaumchaussee 15, Raum A

!!!! (Eilmeldung, 30.März) Der Hauptreferent (Claus Kittsteiner), der vor kurzem von Lesbos zurückgekehrt ist, ist leider erkrankt! Wir wünschen ihm gute Besserung!

Die Veranstaltung findet trotzdem statt, wir werden auf die aktuelle Lage der Flüchtlinge in Griechenland und auf den Deal EU-Türkei eingehen (auch mit Film und Bildvortrag).

 

Brief aus Lesbos von Claus Kittsteiner

Liebe Freunde, (…) So folgen nun viele Migranten – symbolisch aus meiner Sicht – der Spur ihres Öls oder – von der afrikanischen Küste kommend, u.a. der Spur ihrer von den Schleppnetzen der ausländischen Fangflotten rücksichtslos und massenhaft weggefischten Lebensgrundlage. Sie machen sich auf den Weg nach Norden nach dem Motto „Etwas Besseres als Hunger, Elend und Tod finde ich überall“.

Mit Hilfswilligen aus aller Welt kehren wir ehrenamtlich Helfenden die Scherben gescheiterter Politik zusammen, kümmern uns um die Versorgung der vor den veränderten Verhältnissen Flüchtenden.

Aufgaben, um die sich Regierungen herumdrücken mit Ausreden, auch ängstlich fixiert auf Wählerumfragen. Hin und wieder zeigt sich ein Politiker vor den Kameras, lobt die Arbeit der Freiwilligen und verschwindet nach salbungsvollen Worten ohne Folgen – etwa wenn ihn der Bürgermeister der Hauptstadt von Lesbos fragt, warum die Flüchtenden mit ihren Kindern nicht sicher über die Fähren von der Türkei übersetzen dürfen in Anbetracht der vielen Ertrunkenen, unter denen auch sehr viele Kinder sind.

Auch hier auf Lesbos sind in den ersten Tagen des neuen Jahres 2016 zahlreiche Schlauchboote aus der Türkei angekommen – bei null Grad, die Menschen durchgefroren, durchnässt, krank, nach lebensgefährlicher Überfahrt bei Wind und Wellen aufgelöst weinend, schockiert schweigend, traumatisiert. (…)

Was würden AFDler und Pegidas denn tun, wenn sie am Strand der Inseln mit dieser Notsituation konfrontiert würden? Wo bleibt die hohe Politik in ihrer humanitären Verantwortung? Was wäre ohne die freiwilligen Helfer aus aller Welt?

 

Veranstaltung: Griechenland unter dem Diktat des 3. Memorandums

Die zerstörerischen Auswirkungen erfordern unsere Solidarität mit der griechischen Bevölkerung!

Zeit: 27.10.2015, 19:00

Ort: Ex-HWP, Von-Melle-Park 9, Raum S29

In der Veranstaltung wird über die Folgen des dritten Memorandums für die griechische Gesellschaft referiert und diskutiert. Es wird auch über die neuesten Entwicklungen im sozialen Bereich und über die solidarischen Bewegungen in Griechenland berichtet.

Referentinnen: Angela Müller (Solidaritätsgruppe Griechenland)

Kalliopi Brandstäter (Förder- und Freundeskreis der Solidaritätsklinik Elliniko),

Paraskevi Grekopoulou (Solidaritätsgruppe Griechenland)

Christian Haasen (Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte)

Nach den Wahlen am 25.01.2015 in Griechenland trat die Regierungskoalition, die von der Linkspartei SYRIZA angeführt wurde, mit zwei zentralen Zielen auf:

Erstens die seit 2010 verfolgte Politik der harten Austerität zu beenden. Sie hat zur massiven Arbeitslosigkeit, Armut, Auflösung der Mittelschichten, Demontage der sozialen und Arbeitsrechte und zum Demokratieabbau geführt. Gleichzeitig schwächte sie die Wirtschaft enorm, die Wirtschaftsleistung ging um 25% zurück.

Das zweite Ziel war, Griechenland auf der Basis von sozialer Gerechtigkeit ökonomisch und politisch zu reformieren, durch ein neues Wachstumsmodell und die Bekämpfung von Bürokratie und Klientelismus.

Bei den Verhandlungen, die die internationale Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgte, wurden die Bemühungen der griechischen Regierung für eine neue, sozial mildere Vereinbarung von den Gläubigern des Landes, der EU, EZB und des IWF, allen voran aber von der deutschen Regierung, systematisch konterkariert: Sie bestanden auf die rigide Kürzungspolitik und weitere Privatisierungen, trotz ihrer inhumanen Folgen und des Aufbegehrens der Menschen gegen diese gefährliche Politik.

SYRIZA ist es nicht gelungen, trotz der sukzessiven Kompromisse, die er bei den Verhandlungen machte, das Ende der Kürzungsmaßnahmen und eine andere Politik zugunsten der Mehrheit der griechischen Bevölkerung einzuleiten. Im Gegenteil, im August 2015 brachte er unter dem Druck der Gläubiger Griechenlands ein drittes Memorandum ins Parlament, das von fünf der sieben Parteien verabschiedet wurde. Noch nie vorher hatte im griechischen Parlament ein Memorandum eine so große Mehrheit bekommen.

Nach den Neuwahlen am 20. September 2015 und dem erneuten Sieg von SYRIZA verpflichtete sich die Regierungskoalition von SYRIZA und AN.ELL, das Memorandum umzusetzen. Gleichzeitig verspricht sie, sozial ungerechte und rezessive Maßnahmen durch solche zu ersetzen, die die Wirtschaft ankurbeln und die Armut lindern können. Das neue Memorandum lässt jedoch kaum Veränderungen und Abweichungen zu. In vielfacher Hinsicht sind seine Auflagen härter und ökonomisch ineffizienter als die der vorherigen Memoranden.

Die Bedingungen, unter denen sich die neu gewählte Regierung ihre Ziele, und auch nur teilweise, realisieren kann, sind äußerst schwierig. Stattdessen ist ein weiterer Niedergang der produktiven Kräfte der griechischen Wirtschaft sowie eine noch stärkere Verschlechterung der Lebensbedingungen, u.a. durch die ab 01.01.2016 gesetzliche Erleichterung der Zwangsversteigerungen von Hauptwohnungen, zu erwarten.

SOLIDARITY FOR ALL – SPENDENKAMPAGNE

In letzter Zeit hat die Spendenkampagne eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen. Wir haben bis jetzt 710 Euro bekommen. Ein großes Dankeschön an alle Spender und Spenderinnen!

Ich werde im Herbst nach Athen fliegen und dann das Geld übergeben oder, wenn das Bankenchaos beendet sein wird, alles überweisen.

Falls jemand kein Bild von mir bekommen hat, möge er/sie sich noch einmal bei mir melden. In der Mailflut kann einiges verlorengehen.

Bitte schreiben an: alegna.mueller@googlemail.com

Angela Müller

Hamburger Solidaritätsgruppe Griechenland

Sprengt die Schuldenketten Griechenlands!

Petition hier: cancelgreekdebt.org/de

 

Die Petition:

Wir, Bürgerinnen und Bürger der Länder Europas, fordern

- eine europäische Konferenz, auf der ein Schuldenerlass für Griechenland und andere Länder, die einen benötigen, vereinbart wird. Die Konferenz soll, unterstützt durch Schuldenaudits, zu Schuldenerlässen führen. Deren Kosten sollen diejenigen Banken und Spekulanten tragen, die von den sogenannten Rettungspaketen in Wahrheit profitiert haben.

- ein Ende der erzwungenen Kürzungsmaßnahmen, die Ungleichheit und Armut in Europa und der ganzen Welt verursachen.

- die Erarbeitung von Regeln durch die Vereinten Nationen, damit Staatsschuldenkrisen in der Zukunft schnell, fair und unter Einhaltung der Menschenrechte gelöst werden können. Dadurch wird Banken und Spekulanten signalisiert, dass wir in Zukunft nicht mehr für das Risiko ihrer unverantwortlichen Investitionen haften werden.

Zum Weiterlesen

 

Aktuelle Meldungen: u.a. auf den Seiten der Griechenlands-Solidaritätsgruppen , der Zeitung "Neues Deutschland" , der "Nachdenkseiten".

 SiG-Werkstatt

Viele Artikel in SiG 114, SiG 115  und in einer Sondernummer

Broschüre des griechischen Netzwerks Solidarity4all zur Solidaritätswoche (20.6.-26.6.): "Wir liefern Tatsachen über die menschlichen Kosten der sogenannten Rettung Griechenlands. Vor allem aber möchten wir das Paradigma der Hoffnung in den Vordergrund stellen, welches die griechische Bevölkerung ins Leben gerufen hat."

 Griechenland, das Diktat vom IWF und die Verantwortung Deutschlands, vom Wissenschaftlichen Beirat von attac Deutschland

Veröffentlichungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung

http://www.rosalux.de/publication/41374/die-halbstarken-von-athen.html

http://www.rosalux.de/100-tage-syriza

 «Schummel-Griechen machen unseren Euro kaputt» Beliebte Irrtümer in der Schuldenkrise.

Rainer Roth: (SiG 85, 12.09.2010) Wer sind denn die Verursacher 
der Krise? http://sandimgetriebe.attac.at/9117.html

Zur kontrovers diskutierten Koalition mit der rechtspopulistischen ANEL hier ein Kommentar.

 

„... Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern …“

8. Juni 2015: Eine Gruppe von Theolog_innen aus verschiedenen Kirchen Deutschlands fordert sofortigen Schuldenerlass für Griechenland und ein Ende der Austeritätspolitik.

Schuldenerlass für Griechenland
und STOP mit der Verarmungspolitik!

Text der Petition: http://www.itpol.de/?p=1761

Ergebnisse der Wahrheitskommission über die griechischen öffentlichen Schulden (Zusammenfassung)

Vollständiger Bericht der Wahrheitskommission, 18.Juni 2015

 

Aufruf zur Unterstützung des Widerstands der griechischen Bevölkerung und ihrer Wahrheitskommission für die Staatsverschuldung. Für das Recht der Bevölkerung, die Staatsverschuldung zu überprüfen

An die Menschen in Europa und der ganzen Welt! An alle Männer und Frauen, die die Austeritätspolitik ablehnen und nicht bereit sind, für öffentliche Schulden aufzukommen, die sie im Würgegriff halten und hinter ihrem Rücken und gegen ihre Interessenvereinbart wurden!

Weiterlesen

Webseite mit Infos und Liste der Erstunterzeichner (Chomsky, Susan George, Ken Loach, ...): greekdebttruthcommission.org

Der Aufruf kann hier unterschrieben werden.

 

Weitere Infos über die Bildung und die Arbeit der Wahrheitskommission hier (S. 6 und 7) und hier (S. 19-25)

Aufruf der Hamburger Solidaritätsgruppe Griechenland und attac-Hamburg zur Bundesweiten Demonstration: "Internationaler Weltflüchtlingstag und Beginn der weltweiten Griechenland Solidaritätswoche" am 20. Juni 2015 in Berlin

ATTAC HAMBURG

UND HAMBURGER SOLIDARITÄTSGRUPPE

GRIECHENLAND RUFEN AUF


ZUR DEMONSTRATION IN BERLIN, 20. JUNI

 

Internationaler Weltflüchtlingstag

Beginn der weltweiten Griechenland Solidaritätswoche


Europa muss anders werden : demokratisch - solidarisch - grenzenlos


Es reicht ! Wir nehmen die Politik der europäischen Regierungen nicht hin !

Schluss mit der menschenfeindlichen Flüchtlingspolitik !

Schluss mit der brutalen Austeritätspolitik gegenüber Griechenland !


SOLIDARITÄT MIT DEN FLÜCHTLINGEN

An Europas Außengrenzen gibt es seit Jahren ein Massensterben geflüchteter Menschen.

Die europäischen Regierungen versuchen mit militärischen Mitteln die Einreise von Flüchtlingen

zu verhindern. Die angekommenen Flüchtlinge werden unter unmenschlichen Bedingungen in

Lager gesperrt, haben keinerlei Rechte und werden abgeschoben in Kriege und Armut.


Wir fordern :

- Schluss mit der militärischen Bekämpfung von Flüchtlingen

- sicheren Transfer für Flüchtlinge nach Europa

- jeder Flüchtling muss einen Asylantrag im Land seiner Wahl stellen können

- menschenwürdige Aufenthaltsbedingungen


SOLIDARITÄT MIT GRIECHENLAND

Es ist unerträglich, wie die kapitalistische Krise auf die Bevölkerung, insbesondere die der südlichen

Länder, abgewälzt wird, wie das Leben und die Zukunft von Millionen Menschen geopfert wird.

Von den Regierenden werden Elend und Verarmung nicht wahrgenommen. Stattdessen wird Rassis-

mus geschürt. Das öffnet rechten Strömungen Tür und Tor.

Alternative Vorschläge wie die der griechischen Regierung werden mit allen Mitteln bekämpft.


Wir fordern :

- ein sofortiges Schuldenmoratorium für Griechenland, um die Verarmung der Bevölkerung zu stoppen

- eine progressive Besteuerung der Reichen

- Wiederherstellung des Mindestlohns, der gewerkschaftlichen Rechte und des öffentlichen Gesundheits-

Wesens

- keinerlei Privatisierungen öffentlichen Eigentums


STEHEN WIR ZUSAMMEN FÜR EIN SOLIDARISCHES EUROPA !


Kundgebung und Demonstration zum Brandenburger Tor

Treffpunkt: Samstag, den 20. Juni, 2015, 13 Uhr, Oranienplatz, Berlin - Kreuzberg

 

 

 

Veranstaltung: Griechenland gegen die Austeritätspolitik - Eine Chance für Europa!, 06.03.2015, 19:00, Saal der Werkstatt 3, Nernstweg 32 - 34

Solidarität mit Griechenland!

Nach dem Wahlsieg der Syriza ist eine Medienkampagne angelaufen. Die neue Regierung wird als unseriös und realitätsfern dargestellt. Allen Menschen soll klargemacht werden, dass es zur neoliberalen Austeritätspolitik keine Alternative gibt. Dass genau diese Politik die verzweifelte Lage in Griechenland geschaffen hat und immer weiter verschlechtert und somit völlig gescheitert ist, wird nicht gesagt.

Mit dem Sieg der Syriza verbinden viele Menschen in Griechenland und in Europa nun die Hoffnung auf einen Politikwechsel. Doch kann die Syriza die Hoffnung dieser Menschen erfüllen? Wie ist die aktuelle politische und soziale Entwicklung in Griechenland wirklich?

Als Begründung der sozialen Kürzungen dienen die griechischen Staatsschulden. Woher kommen eigentlich diese Schulden, und was hat es mit dem Erlass der deutschen Schulden nach dem 2. Weltkrieg auf sich?

Die deutsche Regierung erweist sich als besonderer Scharfmacher gegenüber der neuen Regierung. Warum beharrt die deutsche Regierung auf den Austeritätskurs, wie wird versucht, diesen durchzusetzen, und wie entwickelt sich das Kräfteverhältnis in Europa?

In Deutschland hat sich gegen die Austeritätspolitik die Blockupy-Bewegung herausgebildet. Am 18. März werden viele tausend Menschen aus ganz Europa bei den internationalen Blockupy-Protesten in Frankfurt am Main unmissverständlich deutlich machen, dass sie ein Ende der Verarmungspolitik wollen. Eigentlich war eine große Feier zur Eröffnung der neuen EZB geplant. Doch an der Verarmung von Millionen Menschen gibt es nichts zu feiern – also "Let's take over the party!" Näheres zu Blockupy auf unserer Veranstaltung. 

Referenten:

Paul B. Kleiser, Studium der Politischen Wissenschaften, Germanistik, Geschichte und Volkswirtschaft, Autor, Lektor und Übersetzer, politisch aktiv bei attac und Sozialforum München. Zuletzt von ihm erschienen: "Griechenland im Würgegriff"

Achim Rollhäuser, Rechtsanwalt, seit 1990 in Griechenland, in den letzten Jahren überwiegend dort lebend;politisch aktiv im Netzwerk für Politische und Soziale Rechte ("Diktyo") sowie im Netzwerk für die Soziale Unterstützung von Flüchtlingen und Migrant_innen ("Diktyo Metanastón"). Die Schwerpunkte der politischen Arbeit liegen in den Bereichen Repression, Polit. Gefangene, Flüchtlinge und Migrant_innen.

Gegen die Wahlkampfhilfe für die Regierung Samaras aus Brüssel und Berlin

Glaubt man den Erklärungen aus den Reihen der Athener Regierungskoalition, dann „drohe Griechenland das Chaos“, sollte die vorgezogene Präsidentenwahl scheitern und Syriza als Sieger aus den folgenden Parlamentswahlen hervorgehen. Vor einer „irreparablen Schädigung der griechischen Wirtschaft“ aufgrund der entstandenen „politischen Instabilität“, warnte Yiannis Stournaras, Präsident der griechischen Zentralbank und bis Mai 2014 Finanzminister in der Regierung Samaras. Unterstützt wird die Angstkampagne vor einem möglichen Regierungswechsel durch ranghohe EU-Funktionäre, wie den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. In Brüssel sehe man lieber „vertraute Gesichter“ in einer zukünftigen griechischen Regierung.

Auch führende deutsche Regierungspolitiker und die Mehrzahl der Medien beteiligen sich, wie schon während des Wahlkampfes im Frühsommer 2012, an dieser Kampagne. Ihre Botschaft an die griechischen Wähler lautet: Ihr werdet einen hohen Preis für die Wahlentscheidung zu Gunsten der Linken zu zahlen haben. Die Märkte und das übrige Europa – darunter verstehen sie deren Regierungen – werden euch das Vertrauen entziehen und Griechenland in eine noch größere wirtschaftliche Depression stürzen. Die Drohkulisse ist aufgebaut; ob sie die beabsichtigte Wirkung bei den Wählern hervorruft, bleibt offen.

Denn die letzten zweieinhalb Jahre der bedingungslosen Umsetzung der Spardiktate durch die Athener Regierung haben eine wirtschaftlich, sozial und humanitär zerrüttete Gesellschaft hinterlassen. Demokratische Verfahrensweisen und Regeln sind diesem Prozess zum Opfer gefallen. Die Bevölkerung hätte bei eventuellen Neuwahlen die Chance, die für diese Entwicklung mit verantwortlichen Politiker und Parteien in Griechenland abzuwählen.

Die griechische Bevölkerung braucht bei der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte keine ungebetenen Ratschläge von außen, vor allem keine Drohungen durch die wirtschaftlich Mächtigen und durch Regierungsvertreter aus anderen europäischen Staaten.

Wir lehnen die Vorstellung der Bundeskanzlerin Merkel von einer „marktkonformen Demokratie“ ab, nach der ganz Europa funktionieren soll. Dem Recht des Stärkeren und der Märkte setzen wir die Solidarität der „Schwachen“, der arbeitenden und erwerbslosen Bevölkerungen in Europa entgegen.

Dies war unsere Motivation für den Austausch mit zahlreichen gewerkschaftlichen, sozialen und politischen Initiativen, für unsere Besuche in und die Gegenbesuche aus Griechenland. Wir konnten uns so ein Bild von den wirklichen Zuständen in Griechenland machen, vom Ausmaß der Verwüstungen, die die Troika und ihre Athener Befehlsempfänger hinterlassen haben. Wir werden der Hetze durch Medien und Politiker in Deutschland entgegentreten, die das Ziel verfolgen, diese Zustände aufrecht zu erhalten und werden der griechischen Bevölkerung solidarisch zu Seite stehen!

Unterschriften: Reisegruppe und Umfeld: Erstunterzeichner:

Rolf Becker (Schauspieler, ver.di); Eberhard Rondholz (Journalist); Wolfgang Pomrehn (Journalist); Ulrike Eifler (DGB Südosthessen); Rainhard Raika (DGB Darmstadt); Prof. Dr. Céline Jouin, (SUD education); Gerd Graw (Delegierter IGM Salzgitter); Fritz Klein (BR, S-Bahn Berlin, EVG); Uwe Krug (BR, S-Bahn Berlin, GDL); Jochen Gester, Hans Köbrich, Nina Knirsch, David-S. Schumann (Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin); Manfred Klingele (GEW Hamburg);Rainer Thoman (Unia, Zürich); Kalle Kunkel (Gewerkschaftssekretär Berlin); Cordula Muehr (Ärztin)Dr. Nadja Rakowitz(Geschäftsführerin des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte); Dr. Peter Hoffmann (stellvertretender Vorsitzender des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte); Dr. Bernhard Winter (stellvertretender Vorsitzender des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte); Dr. Gregor Kritidis (Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler); Michael Aggelidis (Bonn, Rechtsanwalt, Landesvorstand DIE LINKE.NRW); Paul Michel ( Mitglied des VerDi Ortsvorstandes Schwäbisch Hall); attac Osnarbrück; Dieter Wegner, (jour fixe Gewerkschaftslinke Hamburg); Angela Müller, Alexandra Pavlou, Peter Klemm, Mariana Munk, Lothar Zieske, Anita Friedetzki, Silke Mahlau, Rainer Basowski (Griechenland Soligruppe attac Hamburg); Hubert Schönthaler (DIE LINKE, Köln); Griechenland-Solidaritätskomitee Köln (GSKK)

23.Dezember 2014

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Hinweise auf weitere Artikel, Infos, Stellungnahmen

Bericht von Angela über eine Athen-Reise zu den "solidarity 4 all" im März 2013

Vom 11.3. - 18.3.2013 war ich als Delegierte von Attac Hamburg in Athen, um einige solidarischeInitiativen zu besuchen.

"solidarity 4 all" ist eine ganz erstaunliche Bewegung: Es gibt inzwischen in ganz Griechenland 250 solidarische Initiativen und es werden immer mehr. Inmitten einer verzweifelten Situation, von staatlichen Repressionen, faschistischen Attacken entsteht diese breite Bewegung, die um Leben und Überleben kämpft. 

Die solidarischen Gruppen kümmern sich zuallererst um die grundlegenden Bedürfnisse wie Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Kleidung. Es geht darum, die Leidtragenden der Krise zusammenzubringen, miteinander ins Gespräch über die Situation zu kommen, und so einen Widerstand aufzubauen. 

Ein Gespräch mit einer Aktvistin von "solidarity 4 all" sowie Berichte über drei Solidargruppen ist hier nachzulesen:

1. Interview mit Elena

    Teil 1 

    Teil 2

2. Bericht über to Mirmigi

3. Bericht über Neos Kosmos 

4. Bericht über die solidarische Klinik in Piräus

 

Ausstellung: "Griechenland - Alltag in der Krise"

Die AG-Sozialpolitik hat eine 25seitige Plakataussteluung, bestehend aus Fotos und Texten, entwickelt und zusammengestellt:

Griechenland – ein Land, mit dem Meer, gutes Wetter und Inseln assoziiert werden - ist in die aktuelle globale Finanzkrise mit hineingezogen worden.

In allen Zeitungen finden sich Berichte zur Griechenlandkrise. Begriffe wie Sparpaket und Kürzungen sowie Prozentzahlen beherrschen die Diskussion.

Stellungnahmen von Institutionen wie der Troika, bestehend aus der EUKommission, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB), bestimmen die Berichterstattung.

Die griechische Regierung und mit ihr das griechische Volk werden diffamiert als faule Griechen, die selbst schuld daran sind, was sich in Griechenland abspielt.

Diese Ausstellung soll die Inhalte vieler abstrakter Begriffe mit Leben füllen:

1: Einleitung

2: Privatisierung

3: Patuent Griechenlad

4: Bild: Lösungen

5: Armut, Obdachlosigkeit, Suppenküchen

6: Bild: Kiosk-Besitzer

7: Bild: Obdachlosigkeit

8: Rentner wissen nicht mehr weiter

9: Selbstmorde

10: Bild: zu Selbstmorden

11: Die Krise der Gesundheitsversorgung

12: Entmachtung der Arbeitnehmer

13: Bild: Arbeitnehmerrechte

14: Streiks in Griechenland

15: Hungernde Schüler und Schulschließungen

16: Griechen geben ihre Kinder weg

17: Situation der Jugendlichen

18: Auswanderung junger qualifizierter Arbeitskräfte

19: Frauen in der Krise

20: Polizeigewalt

21: Bild: Bleeps1

22: Solidarität

23: Lösungsvorschläge

24: Alternativen zur Griechenlandpolitik

25: Kürzungen in Griechenland

 

NEUIGKEITEN

29.11. - Pressemitteilung-Attac Deutschland-Frankfurt am Main: * Brandbeschleuniger für mehr soziale Ungleichheit, * G20-Agenda der Bundesregierung verschärft Instabilität der Weltwirtschaft mehr

24.06. - Pressemitteilung Attac Deutschland Frankfurt am Main, 24. Juni 2016 * Brexit: Die EU-Eliten sind verantwortlich * Grundlegender Wandel zu demokratischem und sozialem Europa nötig / Rechte Hetze darf nicht über Kritik an EU-Politik hinwegtäuschen mehr

07.01. - attac-Hamburg: AG-Neugründung: Frieden und Energie mehr

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