Hagen

Veranstaltungshinweis

am 18.04.2015 gibt es wieder einen TTIP-Aktionstag.

http://www.attac.de/newsletter/public/archive.php?id=393

Die attac-Gruppe Hagen steht an diesem Tag zwischen 11 und 13 Uhr mit einem Stand in der Innenstadt an der Elberfelder Straße. Dort gibt es weitere Informationen über TTIP, CETA, TiSA und Co.

Weiterhin möchten wir auf unseren Stand am 01. Mai im Volkspark hinweisen. - Diesmal mit einem Gruß aus Griechenland - Seifenverkauf 

http://www.viome.org/p/deutsch.html

Wir freuen uns auf viele Besucher und interessante Gespräche.

... und nicht zu vergessen das Klarsichtkino - im Kulturzentrum Pelmke

Do 16.04. um 19.00
"Wenn das Land zur Ware wird" MEX/BRD 2013, Produktion: Dorit Siemers, Luz Kerkeling

http://pelmke.de/kino_babylon/klarsichtkino.htm

Ostermarsch 2015

Kriege stoppen – zivile Lösungen schaffen!

 

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus erinnern die Organisatoren des Ostermarsches Rhein-Ruhr an die deutsche Verantwortung für Frieden und das Vermächtnis der Nachkriegsgeneration: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ Gleichzeitig warnen sie vor einem neuen Wettrüsten, dem Anwachsen internationaler Spannungen und den Gefahren neuer Kriege. Dagegen setzen die Ostermarschierer ihre Forderung nach zivilen Konfliktlösungen, eine Politik, die die Ursachen von Krieg und Terror bekämpft, und ein Verbot von Waffenexporten.

Mitglieder des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN werden am Ostermontag an der Marschetappe von Bochum nach Dortmund teilnehmen. Treffpunkt für alle Interessierten ist um 9.40 Uhr der Hagener Hauptbahnhof. Wem die Strecke zu weit ist, der kann gegen 15.15 Uhr in Dortmund auf dem Friedensplatz (Platz von Hiroshima) am Rathaus dazu stoßen. Dort wird die Kundgebung unter dem Motto stehen: „70 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki“. Um 16 Uhr beginnt im Wichernhaus in Dortmund (Stollenstraße) das Abschlussfest des Ostermarschs Rhein-Ruhr.

Veranstaltung mit Pedro Paéz Perez aus Ecuador am 22.03.2015 11:00 - 17:00 Uhr Kulturzentrum Pelmke Hagen

Der Süden im Aufbruch – Es gibt Alternativen

Termin: Sonntag 22.03.2015, 11.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr.14, Hagen

Veranstalter: Attac Hagen

In Lateinamerika haben linke und progressive Regierungen mit Unterstützung der Sozialen Bewegungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts damit begonnen mit der Politik Neoliberalismus zu brechen. Lateinamerika erlitt Finanz, Banken- und Schuldenkrisen. Die Hilfsprogramme des Internationalen Währungsfonds (IWF) waren verknüpft mit Auflagen wie sie seit der sogenannten Eurokrise auch in Europa gefordert werden: Abbau der Sozialleistungen, Privatisierungen öffentlicher Dienstleistungsunternehmen, Abbau von Arbeitnehmerrechten usw. Folgen waren: Erhöhung der Armut, Arbeitslosigkeit und der Verschuldung.

Pedro Paéz Perez aus Ecuador referiert über die Krisen und der Wege daraus, so wie sie in Ecuador und Lateinamerika umgesetzt werden. Eine Voraussetzung für eine neue Politik war die Unabhängigkeit vom IWF und den damit verbundenen Auflagen. Ecuador setzt mit einer anderen Politik Akzente, die auch in Europa Vorbild sein könnten. Eine Neustrukturierung der Schulden, Neuorganisation des Finanzmarktes, Stärkung der Rolle des Staates und der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik.

Rechtsanwalt Michael Aggelidis, Sprecher von Syriza in der BRD und Mitglied der Linken, berichtet von der Entwicklung in Griechenland und den Zielen der neuen griechischen Regierungspartei Syriza. Die Wahl der Regierung und ihrer Politik stößt bei der deutschen Regierung und anderen EU-Regierungen auf harten Widerstand. Ein andere als die bisherige Austeritätspolitik soll unter allen Umständen verhindert werden.

Im dritten Teil des Seminars diskutieren Pedro Paéz Perez und Michael Aggelidis über die Erfahrungen mit der Austeritätspolitik, den möglichen Alternativen und gemeinsamen Perspektiven. So hat unter anderem die ecuadorianische Regierung der griechischen Regierung fachliche Hilfe für die Bewältigung des Schuldenproblems angeboten. Schließlich geht es um die Diskussion einer gemeinsamen Strategie für eine andere Politik in Lateinamerika und Europa.

Pedro Paéz Perez, Ökonom, zur Zeit Leiter der Behörde zur Kontrolle der Marktmacht, Spezialist für eine neue Finanzmarktarchitektur, Mitglied der Kommission des Schuldenaudits in Ecuador

Michael Aggelidis, Rechtsanwalt und Sprecher von Syriza in der BRD, Vorstandsmitglied der Linken NRW (MdL 2010-2012)

Seminarablauf:

11.00 -11.15 Begrüßung Vorstellung der Gäste und Ablauf des Seminars

11.15- 11.45 Vorstellung der TeilnehmerInnen, Interesse an Seminar

11:45-12:45 Vortrag Pedro Paez Perez Analyse Krisen und Alternativen des Südens

12:45-13:15 Klärung von Verständnisfragen

13:15-14:45 Mittagspause

14:45-15:45 Vortrag Michael Aggelidis

15.45-17.00 Podiumsdiskussion

                    "Von Ecuador nach Griechenland: Was sind die Alternativen zur      

                    neoliberalen Politik?"

-Ende-


Die Mitte ist rechts!?

Flyer Frontseite Diese Frage stellt sich angesichts der in den letzten Monaten immer wieder stattfindenden Demos gegen Minderheiten und weniger wehrhafte Mitbürger. Fremdenfeindlichkeit scheint verbreitet und die Staatsgewalt scheinbar hilflos oder willenlos. Eines muss zutreffen oder vll. beides - frau weiss es nicht. Zumindest versuchen die Protagonisten und Teilnehmer des Aktionstages am 21.03.2015 in der "Villa Post" dem Thema näher zu kommen und vielleicht auch etwas Klarheit zu verschaffen. Vorträge und Workshops ab 10:30 Uhr sollen mehr Tiefgang bringen. Aber seht selbst was die Agenda verspricht.

 Hier der Flyer zum Aktionstag

Nachlese zum Film "Wer rettet Wen?"

WerRettetWen Infoblattt"Whos saving whom", der englische Titel der Dokumentation.

Heute am 12.02. durften wir den Film als Premiere im Pelmke's Babylon-Kino zeigen. Der Croudfunding Film handelt von der Rettung systemrelevanter Banken, Staatsschulden - dessen Ursachen und die Folgen. Sehr spannend umgesetzt, ein Film mit fachkundigen Menschen die Fakten und Analysen liefern, sowie Protagonisten des Neoliberalismus die sich ungeschminkt und ungeniert zeigen und unverblümt die Abschaffung der vector-logos-blockupy-2015 Sozialsysteme propagieren. Zugegeben nicht direkt, aber ihnen können die Folgen dieser Politik nicht entgehen.

Bitte ansehen und selbst urteilen - mitmachen beim Widerstand könnt ihr z.B. am 18.03.2015 in Frankfurt! Dort soll dann feierlich die EZB eröffnet werden.

Lasst uns das gehörig stören! Zusammen mit Blockupy zeigen was wir von dieser Politik halten! Jetzt!

Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht oder anbietet, der/die möge sich bitte bei hagen@attac.de melden. Oder hier über Kontakt auf unserer Website!

 

 

Vortrag: Griechenland nach den Wahlen

Der Vortrag musste wegen der Erkrankung des Referenten Dr. Steffen Lehndorff kurzfristig umgestaltet werden. Freundlicherweise hat Wilfried Kurtzke (IG Metall Vorstand) diese Aufgabe übernommen und vor interessiertem Publikum einen hervorragenden und informativen Vortrag gehalten.

Die anschliessende Frage und Antwortrunde war entsprechend umfangreich.
Letztendlich sind alle gespannt wie die neue griechische Regierung die Aufgaben die vor ihnen liegen meistern werden. Ob für die breite Bevölkerung dabei eine ökonomische Besserung eintritt wird sich zeigen. Aber wir dürfen zuversichtlich sein, sollte die Regierung die Wahlversprechen umsetzen können.

Griechenland nach den Wahlen

Einladung

Dr. Steffen Lehndorff 

Griechenland: Nach den Wahlen – Ende der Troika-Politik!

Nach den Wahlen Griechenland verändert sich die politische Lage in Europa. Zum ersten Male haben die Wähler mehrheitlich eine Partei gewählt, die sich vor den Wahlen konsequent gegen weiteren Sozialabbau gestellt hat und der bisherigen so genannten Reformpolitik in Europa eine klare Absage erteilt.

Wie ist die Situation in Griechenland und welche Handlungsoptionen sind möglich?

Das Linksbündnis Syriza hat 149 von 300 Parlamentssitzen erreicht. Wer und was ist Syriza und mit wem koaliert das Bündnis, um eine andere Politik in Griechenland umzusetzen. Was bedeutet diese Politik für das eigene Land und welche Entwicklungen sind für Europa zu erwarten. Die Einschätzung in Deutschland ist breit gefächert. Von scharfer Ablehnung im neoliberalen Spektrum, über die Forderung des DGB einen Politikwechsel für Europa einzuleiten bis zu überschwänglicher Freude bei linken Organisationen ist alles vorhanden.

Mit Dr. Steffen Lehndorff, Herausgeber des Buches „Spaltende Integration – Der Triumph gescheiterter Ideen“, der sich unter anderem intensiv mit den Entwicklungen in Griechenland beschäftigt hat, wollen wir gemeinsam Einschätzungen der aktuellen Lage vornehmen und über Möglichkeiten und Erfordernisse für eine Neuausrichtung europäischer Politik diskutieren.

Bleibt Griechenland in Europa und Teil des Euroraumes? Wie ist ein Paradigmenwechsel in der europäischen Politik möglich und kann er auf andere Länder übergreifen?

Donnerstag, 5. Februar 2015, 19.00 Uhr

Kulturzentrum Pelmke - Pelmkestraße


Der Eintritt ist frei.

 

Flyer zum Drucken und Verteilen

Demo 24.01.2015 14:00 Volkspark Hagen gegen Pegida

Deutsche Entschuldung 1953 - Vorbild für Griechenland

Syriza fordert Schuldenkonferenz

 

„Gründliche Untersuchung der öffentlichen Schulden sowie Neuverhandlung der fälligen Zinsen unter Aussetzung von Zahlungen, bis die Wirtschaft wieder belebt ist und Wachstum und Beschäftigung eintritt“

Das ist die Forderung der linken Partei Syriza zu den Neuwahlen in Griechenland am 25.Januar. Kein Wort von Euro-Austritt. Syriza fordert jedoch eine Schuldenkonferenz nach dem Vorbild der Londoner Schuldenkonferenz von 1953:

Dem hochverschuldeten Deutschland wurden 1953 alle seit 1934 aufgelaufenen Zins- und Zinseszinsforderungen erlassen, die  Nachkriegsschulden wurden von über 15 Milliarden auf weniger als 7 Milliarden DM reduziert und es wurde eine niedrige und über langen Zeitraum gestreckte Rückzahlungsrate von zuerst weniger als
4 % der Exporterlöse zugestanden. Dieses Schuldenabkommen hat Deutschland den Nachkriegsaufschwund erst ermöglicht.

Ein ähnliches Abkommen für Griechenland 2015 ist nur recht und billig, damit die griechische Volkswirtschaft aus der Abwärtsspirale durch die EU-diktierte Kürzungspolitik herauskommt. Dass die deutsche Bundesregierung dies strikt ablehnt, ist doppelt  frech: Denn noch immer stehen deutsche Reparationszahlungen für begangene Verbrechen während der Besatzung im 2.Weltkrieg von geschätzt 160 Milliarden Euro aus.

Griechenland kann nie alle Schulden zurückzahlen  und braucht dringend eine Erleichterung, um handlungsfähig zu werden. Ein geordneter Teil-Erlass und ein Ende der destruktiven Kürzungspolitik sind das Vernünftigste. Statt den griechischen Wählern mit Horrorszenarien zu drohen, sollte Deutschland dafür den Weg frei machen.

 

Quelle:Sympathia - Gruppe deutsch-griechische Solidarität, Attac Bremen
(gerd.bock|a|posteo.de)

Syriza will Griechenland wieder flott machen

Durch Steuergerechtigkeit Haushalt sanieren

Griechenland wird vorgeworfen, zu wenig für einen ausgeglichen Haushalt zu tun – allen voran von der Bundesregierung. Die linke Partei Syriza will das nun ändern. Zu ihren Hauptforderungen anläßlich der Neuwahlen am 25.Januar gehören:

  • Erhöhung der Einkommenssteuer auf 75% für  Einkommen über 500.000 Euro
  • Erhöhung der Steuern großer Unternehmen auf das Niveau europäischen Durchschnitts
  • Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen und eine Sondersteuer für Luxusgüter
  • Abschaffung von finanziellen Privilegienfür Kirche und Schiffbauindustrie
  • Bekämpfung aller Bestimmungen des Bankgeheimnisses, die Kapitalflucht ins Ausland begünstigen

Damit können die Troika-diktierten Kürzungsprogramme beendet und  weitere Verarmung der Bevölkerung gestoppt werden. Die Mehreinnahmen helfen das Haushaltsdefizite ausgleichen und erlauben notwendige Investitionen in Bildung, Gesundheit, Soziales und Infrastruktur. Das schafft Arbeit und Perspektive für die Menschen.

Warum ist das bisher nicht geschehen? Offensichtlich ist die bisherige griechische Regierung zu stark mit den Reichen und Mächtigen im Land verbandelt.

Warum wird Syriza trotzdem verleumdet? Offensichtlich geht es in Brüssel und Berlin mehr um Abbau von Sozialstaat und  Lohndrückerei als um Perspektiven für die Menschen.

Die griechischen WählerInnen entscheiden am 25. Januar. Wir drücken Syriza die Daumen!


Vortrag von Thomas Römer über Edward Snowden und die NSA Pelmke 08.12.2014 19:00 Uhr

08.12.2014

Edward Snowden und die NSA
Referent: Thomas Römer, Chaostreff Dortmund e.V.


Seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden, dem ehemaligen Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA, vergeht kaum ein Tag an dem nicht wieder Enthüllungen zum Thema Überwachung durch Geheimdienste wie BND, GCHQ oder NSA bekannt werden.

Die Regierungen dementieren, verweigern oder ignorieren Informationen
- die Geheimdienste leugnen nicht einmal und die Bürger nehmen es hin. Es war ja ohnehin "Jedem" klar, dass alle überwacht werden. Zumindest wenn man dem "Stammtisch" glauben schenken kann. Die persönlichen Erinnerungen etwas älterer Computernerds lassen die Sache etwas anders aussehen.
Als Spinner und Verschwörungstheoretiker wurden diejenigen bezeichnet, die in den 1990ern darauf hinwiesen, dass im Zuge der Digitalisierung des
Telefonnetztes mit ISDN der Telekommunikationsdienstleister direkte
Ausleitungen für die Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste installiert
hat. Jetzt wollen es alle schon immer gewusst haben und zucken mit den
Schultern.
Thomas Römer vom Chaostreff Dortmund e.V. lässt uns teilhaben an seiner Sicht auf „Edward Snowden und die NSA“. 

08.12.2014

19.00 Uhr

Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14

 

Flyer als pdf

Interview mit Kerstin Sack

TTIP Aktionstag

Gelungene Aktion am 11.10.14 gegen TTIP in der Hagener Fußgängerzone (weitere Infos und Bilder folgen)

Unter Anderem ein kurzes Interview mit Kerstin Sack.

 

 

Hier ein paar Impressionen:

 

 

nächstes Treffen der Attac-Gruppe Hagen am Donnerstag, den 08.01.2015 19:00 Uhr

Wir treffen uns auch in diesem Jahr wieder jeden ersten Donnerstag im Monat.

Diesmal jedoch erst am 08.01.2015 19:00 Uhr in der Pelmke

Außer CETA und TTIP ist nun auch TISA auf dem Weg, was es unbedingt zu stoppen gilt:

Regeln gegen die nächste Finanzkrise. Datenschutzvorgaben für Konzerne. Rückkauf von Stromnetzen. – All das wird unmöglich mit dem geplanten Dienstleistungsabkommen TISA.

 

 

Termine Klarsichtkino

 

 

TTIP - Freihandelsabkommen EU-USA -Kanada - stoppen!


Vortrag von Kerstin Sack als pdf

 

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/11/08/a0003.text

letzter Absatz daraus:
"Alle bisherigen Versuche, internationale Handelsabkommen als trojanisches Pferd zum Abbau des Sozialstaats und die Rückkehr zu einem neoliberalen Nachtwächterstaat zu benutzen, sind jämmerlich gescheitert. Das wird auch dieses Mal so kommen, wenn die Bürger, die Medien und auch einige Politiker endlich aufwachen und die klammheimlichen Versuche, die Demokratie zu untergraben, zum Scheitern bringen."

Vortrag zur Lage in der Ukraine am 19.05.14

Die Ukraine brennt, zumindest teilweise. Und da die Informationslage recht
unuebersichtlich ist, hat die Pelmke dazu einen Referenten engagiert.
Kai Ehlers ( http://kai-ehlers.de/ ) wird einen Vortrag halten, der einen
besseren Ueberblick verschaffen soll, wie es zu den derzeitigen Konflikten
gekommen ist.

Wir erlebten eine sehr gelungenen gut strukturierten interessanten Vortrag von Kai Ehlers mit einer angeregten anschließenden Diskussion.


Donnerstag, 16.05.2013, 19:00 Uhr Eintritt frei

Inside Job

USA 2010, R: Charles Ferguson, OmU (englisch), 104 Min., freier Eintritt!
Regisseur Charles Ferguson  beleuchtet in seinem Dokumentarfilm INSIDE JOB die Hintergründe der globalen Finanzkrise, deren Folgen noch immer noch nachwirken. 20 Billionen US-Dollar wurden vernichtet und Millionen von Menschen verloren ihre Arbeitsplätze und ihre Lebensgrundlage, doch niemand hat wirklich Verantwortung übernommen. Durch umfangreiche Recherchen und Interviews mit maßgeblichen Finanzinsidern, Politkern und Journalisten zeichnet Inside Job den Aufstieg einer freibeuterischen Industrie nach und enthüllt die gefährlichen Beziehungen, die Politik, Kontrollinstanzen und akademische Institute korrumpiert haben. 2011 als beste Dokumentation mit  einem Oscar ausgezeichnet.

 

Gezi Park - Was ist los in der Türkei? Pelmke Hagen Mittwoch 26.06.13, 20:00 Uhr Hagen

Referent: Serdar Atkin, Bundesvorsitzender Bundes der Alevitischen Jugendlichen


Seit Wochen gibt es in der Türkei Demonstrationen. Begonnen hatte der Protest mit der Ablehnung des Baus eines geplanten kommerziellen Zentrums und dem Fällen von Bäumen im Gezi Park. Nachdem die Polizei massiv die Demonstranten vertrieb, breitete sich der Protest auf das ganze Land aus. Längst geht es nicht mehr um die Rettung des Parks, sondern um die Politik der türkischen Regierung, die mit Vorschriften das Leben der Menschen gängeln will. Vor allem Jugendliche und auffallend viele Frauen beteiligen sich an den Protesten. Die Polizei geht mit massiver Gewalt gegen die Demonstranten vor. Bisher gab es fünf Tote und zahlreiche Verletzte sowie Verhaftungen. Präsident Erdogan erklärt die Demonstraten kurzerhand zu Terroristen. Der Gezi Park ist einer der zentralen Orte der Proteste in Istanbul. Serdar Atkin wird über die Hintergründe der Proteste berichten und die weiteren Perspektiven. Anschließend laden wir zu einer Diskussion ein.


Veranstalter:

Kulturzentrum Pelmke in Kooperation mit Attac und DGB

Vortrag: "Übernahme von Betrieben durch die Belegschaft" Pelmke Hagen am 31.01.2013

Am Donnerstag, den 31.Januar 2013 wird in der Pelmke in Hagen Pelmkestr. 14, 19:00 Uhr
ein Vortrag aus der Reihe solidarische Ökonomie gehalten:

 

Übernahme von Betrieben durch Belegschaften – eine Utopie?


Referenten: Otto König IG Metall

Kerstin Sack, Attac


In Zeiten der Krise entstehen immer wieder Lösungsversuche, die stark durch Selbsthilfe gekennzeichnet sind. Eine dieser Formen sind Übernahmen von Betrieben durch die Belegschaften. Von Ländern wie Argentinien oder Venezuela sind solche Beispiele eventuell bekannt – aber hier?


Vor allem Ende der 80er Jahre gab es in Westdeutschland eine Reihe von Versuchen der Übernahme von Betrieben. Auch heute gibt es Versuche, wie zum Beispiel Hess Natur oder Schlecker. Was ist von den Versuchen geblieben? Was können wir daraus für die Zukunft lernen?


Dipl.-Ing. Kerstin Sack berichtet über eine Fallstudie im Auftrag der Böckler Stiftung. Otto König war einer der wichtigen Protagonisten im Kampf um das Stahlwerk in Hattingen. Zwar gelang die Übernahme nicht, trotzdem stellt der Kampf ein Beispiel dar, der neue Aktionsformen entwickelte und auch Einfluss auf die Politik der Landesregierung hatte. Ende der 80er Jahre kam es zu einer Annäherung zwischen den „Alternativbewegungen“, die selbstverwaltete Betriebe gründeten und den Gewerkschaften. Gibt es heute auch wieder eine neue Verständigung zwischen Akteuren der „Solidarischen Ökonomie und den Gewerkschaften?


Wir laden alle ein mit uns über Formen der Selbstorganisation und Selbstverwaltung zu diskutieren.

Vortrag über Equador am Donnerstag den 04.04.2013 19:00 Uhr

im Kulturzentrum Pelmke Hagen, Pelmkestr. 14, 19:00 Uhr 

Vortrag: Umverteilung und Verstaatlichung in Equador (Dipl.-Ing. Kerstin Sack)  

Als Wahlbeobachterin in Ecuador

Am 17. Februar fanden in Ecuador Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Rafael Correa ist der erste Präsident in Ecuador, der wiedergewählt wurde. In den zehn Jahren vor Correas Präsidentschaft hatte das Land acht Präsidenten. Umso überraschender die Wiederwahl. Kerstin Sack war als einzige aus Deutschland als offizielle Wahlbeobachterin vor Ort. Insgesamt fanden sich 320 BeobachterInnen, vor allem von internationalen Organisationen, aus aller Welt ein. Neben ihren Erfahrungen mit der Wahlbeobachtung wird Kerstin Sack über die Politik in Ecuador sowie die Rolle Ecuadors auf der internationalen Ebene sprechen.

Ecuador gehört zu den Ländern Lateinamerikas, die eine Abkehr von der neoliberalen Politik vorgenommen haben. Maßnahmen der Regierung: Rücknahme von Privatisierungen, Erhöhung des Mindestlohns, Erhöhung der staatlichen Investitionen in Bildung, soziales und Gesundheit sowie Infrastruktur, Regulierung des Finanzmarkts, Nichtzahlung von Auslandsschulden sowie Neuregulierung der Verträge mit internationalen Erdölfirmen. So konnte die Schere zwischen Arm und Reich reduziert und der kostenlose Zugang zu Bildung und Gesundheit eingeführt werden. Der Kampf gegen die Armut und der Kampf für eine regionale Integration gehören zu den zentralen Zielen der Regierung.

Neben Bolivien und Venezuela gehört Ecuador zu den Regierungen, die am Sichtbarsten Veränderungen vornehmen und deshalb von der Presse in den Ländern des „Westens“ bekämpft und als Diktaturen verunglimpft werden. Der Vortrag will dazu beitragen über die Errungenschaften und Herausforderungen für Ecuador zu informieren.

 Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.

     

     

    Neuigkeiten

    24.02. Abfahrt zur Blockupy-Demo

    Die EZB Eröffnung nicht ohne Kritik!

    mehr
    09.02. Vortrag vom 05.02.
    mehr
    09.02. Treffen am 12.02.
    mehr

    .