Gladbeck

ATTAC-Resolution zum Bau der Transitautobahn durch Gladbeck

Gladbeck, den 7. März 2012

Attac Gladbeck fordert:
Freie Fahrt für freie BürgerInnen im ÖPNV

Den Bau der Transitautobahn A52 quer durch Gladbeck hält die Gladbecker Attac-Gruppe angesichts von Klimawandel und Sozialabbau für einen ökonomischen und ökologischen Irrweg. Das Ruhrgebiet ist in Europa der Ballungsraum mit der höchsten Autobahndichte. Schon in den letzten Jahrzehnten hat es die Autolobby verstanden, ihre Interessen gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Milliarden wurden in Autobahnen investiert und der öffentliche Personennahverkehr wird im Ruhrgebiet sträflich vernachlässigt. Vergleiche mit anderen deutschen Metropolen wie Köln, Berlin, München und Hamburg kann das Ruhrgebiet nicht standhalten.

Der Gladbecker Tunnel (so er denn in 12 Jahren noch finanzierbar ist) soll 1,5 km lang werden; die A52 wird sich aber 4,5 km durch Gladbeck ziehen und den Weg frei machen für eine 87 km lange Transitautobahn mit verdoppeltem Verkehrsaufkommen. Das Autobahnkreuz frisst eine Fläche von 23 Fußballfeldern und wird für 155.000 Fahrzeuge ausgelegt (zum Vergleich: das Kamener Kreuz fasst 160.000 Fahrzeuge). Auch im Tunnel laufen Motoren und drehen sich Räder, das heißt es werden deutlich mehr Abgase und Feinstaub produziert.

Dieses Projekt bindet immense finanzielle Mittel, die für andere Projekte fehlen. Der Eingriff in das Landschaftsbild, die Nachteile für das Freizeitgebiet Wittringen und die angrenzenden Sportstätten, sind nicht wieder gut zu machen. Alle Versprechungen, dass die Transitautobahn Vorteile für Gladbeck bringt, sind wenig glaubwürdig.

Autobahnen verhindern ist möglich

Leider kann man in Gladbeck den Eindruck gewinnen, dass selbst gebildete und informierte BürgerInnen glauben, dass sie mit ja stimmen müssen, weil sie die Autobahn so oder so bekommen. Das ist aber nicht der Fall! Die Landesregierung wird den Ausbau nicht weiter unterstützen, wenn die Gladbecker mit NEIN stimmen.

Weniger Verkehrsaufkommen, Umstieg auf ÖPNV und Fahrrad, weniger Unfälle, weniger tote und verletzte FußgängerInnen und RadfahrerInnen, geringere Lärmbelastung, weniger Feinstaub und gesündere Luft, barrierefreie Zugänge für alle – diese kollektiven Bedürfnisse müssen das Ziel einer neuen Verkehrspolitik sein anstatt weiter einer nur scheinbar rationalen Privatisierungs- und Profitlogik geopfert zu werden.

 

Attac-Gladbeck fordert alle GladbeckerInnen auf, beim Ratsbürgerentscheid am 25. März mit NEIN zu stimmen

 

Vortrag und Diskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE)

Am Mittwoch, den 19.Mai 2010 findet um 19:00 Uhr ein Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen im Bonhoeffer-Haus statt.

Wir freuen uns sehr Frau PD Dr. Ute Luise Fischer, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin von der Universität Dortmund bei uns bergrüßen zu dürfen. 

Sie wird die das BGE und vor allem seine Finanzierbarkeit genauer unter die Lupe nehmen. Anschließend kann auch noch diskutiert werden.


Weitere Infos sind hier zu finden.

Interessante Links zum Thema BGE:

Attac-AG zum Thema: www.grundeinkommen-attac.de

Ausstelung zum BGE: www.grundeinkommen-attac.de

Debatte um linke Kritik am BGE: www.labournet.de

 

 

Ergebnisse des Februar-Stammtisches

Unser Februar Stammtisch hat folgende Ergebnisse gebracht:

1.: Wir wollen zwischen Sommer- und Herbstferien (dies ist nur eine ungefähre zeitliche Einordung) einen alternativen Kochkurs für "Nestflüchter" anbieten. Dabei sollen Jugendliche lernen richtig, mit den richtigen Zutaten umgehen zu können. So soll ausschließlich mit ethisch und biologisch vertretbaren Produkten gearbeitet werden (Fairtrade, Bio,...). Es geht also auch darum, Kompetenzen im Umgang mit Nahrungsmitteln zu vermitteln. Ein Anreiz dazu war die Attac Kampagne zu LIDL und anderen Discountern. 

2.: Ein weiteres Vorhaben ist es einen Vortrag zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" zu veranstalten. Eine Rednerin aus Dortmund wird uns dabei unterstützen. Es ist angedacht eine solche Veranstaltung kooperativ mit der Piratenpartei (Stammtisch Gladbeck) durchzuführen.

3.: Am 1. Mai wollen wir mit einem Stand in der Stadthalle Gladbeck vertreten sein um auf den Vortrag zum BGE (siehe oben) aufmerksam zu machen. Wir müssen vorher Ã¼berlegen, wie wir unseren Stand so gestalten, so dass er zwischen den verschiedenen Ständen der Gewerkschaften heraussticht. 

 
Unser nächstes Treffen ist für die Woche vom 29.03. bis zum 02.04. geplant (genauer Wochentag wurde noch nicht geklärt). Dieser Termin liegt in den Orsterferien, wir hoffen trotzdem, dass ihr zahlreich kommt. Den genauen Terminveröffentlichen wir bald. 

Bericht über den Vortragsabend mit Jutta Sundermann und Werner Rätz

Nachdem die Eine-Welt-Gruppe sich und den fairen Handel vorgestellt hat und Ralf Michalowski über Attac informiert hat haben zuerst Werner Rätz und danach Jutta Sundermann über die Gründe und Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise referiert.

Zeitungsartikel zum Vortragsabend mit Jutta Sundermann und Werner Rätz

img058.jpg

Am Donnerstag, dem 19.11.09 erschien im Lokalteil der WAZ-Gladbeck ein Artikel zum Vortragsabend am 23.11.09.

Infostand in der Gladbecker Innenstadt

Kurz vor dem Vortragsabend mit Jutta Sundermann und Werner Rätz hat attac-Gladbeck zusammen mit der Eine-Welt-Gruppe des Heisenberg-Gymnasiums Gladbeck für den Vortrag geworben und über attac und den fairen Handel informiert.

Attac-Vortrag mit Jutta Sundermann und Werner Rätz

Am 23. November 2009 findet um 18:30 h im Forum des Heisenberg-Gymnasiums Gladbeck ein Vortrag zum Thema "Der Süden in der Weltwirtschaftskrise" statt.

 

Die Attac-Ortsgruppe Gladbeck organisiert diesen zusammen mit der Eine-Welt-Gruppe des Heisenberg-Gymnasiums, denn sowohl die globalisierungskritische Organisation attac, als auch die Schüler-AG Eine-Welt-Gruppe beschäftigen sich mit Möglichkeiten die Globalisierung sozialer zu gestalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht dabei ein Vortrag zum oben genannten Thema von Jutta Sundermann und Werner Rätz. Außerdem wird über die Arbeit der beiden Organisationen attac und Eine-Welt-Gruppe informiert. Auch der faire Handel wird dabei thematisiert. Nach dem Vortrag kann mit den Referenten diskutiert werden

 

Hier eine kurze Beschreibung des Themas:

 

Krisen der Globalisierung

Die kapitalistische Weltwirtschaft ist in der Krise.

Ob die aktuell praktizierte Gesundbeterei in den industrialisierten Zentren die

schlimmsten Folgen nochmals aufschieben wird, steht dahin. Derweil hungern im Süden

immer mehr Menschen und wissen, dass ein "Weiter so" ihre Lebenschancen zerstört.

Mit der Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, Mut zu machen für ein Engagement für

eine gerechtere Welt und gemeinsam herauszufinden, wie das konkret in unserer Region

aussehen könnte.

 

Den Vortrag halten  Jutta Sundermann und Werner Rätz.

 

Der Eintritt ist frei! Hier könnt ihr euch Flyer zum Vortrag herunterladen.

Mehr Infos über Jutta  Sundermann und Werner Rätz: hier

Infostand

Am Samstag, den 14. November wird es einen Attac-Gladbeck Infostand in der Gladbecker Fußgängerzone geben (ca. 10:00 h bis 13:00 h). Dabei werden wir besonders für den Vortrag von Jutta Sundermann und Werner Rätz werben. Mit dabei sein werden Mitglieder der Eine-Welt-Gruppe des Heisenberg-Gymnasiums, die über den fairen Handel informieren werden.

 

Neuigkeiten

22.06. test

tes test

mehr
.