Feste Termine
Für Beschlüsse ist das monatliche Attac-Plenum zuständig, das sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 20:00 Uhr trifft. Ort: Cafe der Arbeitsloseninitiative Gießen (ALI-Cafe), DGB-Haus, Walltorstr. 17, 35390 Gießen.
Der attac-Freundeskreis trifft sich zur lockeren Gesprächsrunde jeden Donnerstag um 20 Uhr in Pit's Pinte, Grünberger Straße 31.
Konsumkritischer Stadtrundgang in Gießen
Die AG Energie-Umwelt-Ernährung bietet einen Stadtrundgang an, bei dem aufgezeigt wird, wie sich unser Konsumverhalten auf die ganze Welt auswirkt.
Weitere Infos findet ihr im Verzeichnis der AG Energie-Umwelt-Ernährung
Mitwirkende gesucht !
Wenn Du Lust hast, selbst bei den Stadtführungen als Referentin mitzuwirken, dann komm doch einfach zu unserem Treffen in PitsPinte 20:00 am Montag oder melde dich bei Julia Schneider unter giessen@attac.de
Klimaaktion am 29.05. war voller Erfolg
Merkel, Obama und Eisbären am vergangenen Samstag in der Gießener Innenstadt
Auf der Demo-Performance anlässlich des Klimagipfels in Bonn in der kommenden Woche hat ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen auf die Problematik des Emissionshandels aufmerksam gemacht.
Die BUND-Jugend, Junge DemokratInnen/Junge Linke und Attac Gießen haben am Samstag, 29. Mai eine Theaterperformance mit Demonstrationscharakter in der Gießener Innenstadt durchgeführt. Frau Merkel und Herr Obama waren anwesend und hielten einige Eisbären an der Leine, die mit trauriger Miene Klimazertifikate an die Passanten verteilten.
So wollten die jungen AktivistInnen auf die bestehenden Missstände in den internationalen Klimaverhandlungen aufmerksam machen. In Kopenhagen haben es die Staats- und Regierungsoberhäupter nicht geschafft, sich auf konkrete Maßnahmen zur weltweiten Reduzierung der Treibhausgase zu einigen. Die Verhandlungen werden derzeit in Bonn fortgesetzt. Da mächtige Wirtschaftsinteressen einer nachhaltigen Lösung im Sinne aller Lebewesen auf diesem Planeten entgegenstehen, ist zu bezweifeln, ob diese Verhandlungsrunde erfolgreicher verlaufen wird.
Die AktivistInnen werden ihre Aktion am kommenden Samstag in Bonn wiederholen.
Auch an die repressive Polizeigewalt während der Gipfelproteste in Kopenhagen wurde mit einer Bilderausstellung an einem Infostand am Kirchplatz erinnert.
Merkel in Aktion
Der Eisbär neben dem Info-Stand
Obama und seine Tierchen
Merkel und Obama - die von den Energiekonzernen gesponsort werden - halten die Eisbären an der Leine, die CO2-Emissionszertifikate verkaufen
Im Gießener Anzeiger erschien der folgende Artikel zur Aktion:
Video zur Veranstaltung "Bedingungsloses Grundeinkommen in Namibia"
Solidaritätserklärung von attac Gießen mit dem bundesweiten Bildungsstreik
Derzeit gehen Tausende von Studierenden, Schülern und Auszubildenden in
Gießen und deutschlandweit gegen den Ausverkauf ihrer Bildung auf die
Straße.
Dieser Protest muss breite gesellschaftliche Unterstützung finden:
Im Fall der Studierenden beispielsweise wurde mit der Einführung der neuen
Bachelor- und Masterstudiengänge eine derartige Straffung und Verkürzung der Studienzeiten und -inhalte herbeigeführt, dass an eine tiefgreifende und
selbstbestimmte Bildung nicht mehr zu denken ist. Stattdessen wird nur noch eine bloße Aus-bildung geboten, die sich am derzeitigen Arbeitsmarkt
orientiert. Nach einem dreijährigen Turbostudium, in dem keine Zeit mehr zur Selbstbildung bleibt, landen die mit einem oberflächlichen Halbwissen
ausgestatteten AbsolventInnen auf dem Arbeitsmarkt, wo das Gelernte sogleich effizient verwertet wird.
Dies verhindert, dass es in unserer Gesellschaft weiterhin kluge Köpfe gibt, die in der Lage sind, kritisch zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln.
Eine solche Form der Ausbildung verschärft zudem die soziale Selektion an
den Hochschulen, da keine Zeit bleibt, um nebenher arbeiten zu gehen. Laut der UN-Menschenrechtscharta muss der Hochschulunterricht "allen
gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen".
Dementsprechend schließt sich attac Gießen den Forderungen der streikenden SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden an und fordert die sofortige Ent-ökonomisierung aller Bildungseinrichtungen.
Denn die Welt ist keine Ware!





