Freiburg

AttacCafe, 3.2.2012 19 Uhr. Informationszentrum 3te Welt (IZ3W) Kronenstr. 16a, Hinterhaus (kostenfrei)

Titel: Leben wir ĂŒberhaupt noch in einer Demokratie?

Text: Diese Frage betrifft nicht nur Deutschland oder Europa, sondern die Demokratien der gesamten westlichen Welt. Werden wir eigentlich noch von den von uns GewĂ€hlten regiert oder nicht vielmehr vom Finanzmarkt? Welches sind denn die demokratischen Werte,  mit denen wir angeblich die LĂ€nder des arabischen FrĂŒhlings und andere "beglĂŒcken" wollen? Gelten sie bei uns selbst denn noch? Wenn nein, wohin mĂŒsste der Weg dann gehen, was mĂŒssten wir fordern und wie? Wie reagiert Attac auf diese Fragen? DarĂŒber wollen wir an diesem Abend gemeinsam diskutieren.

Mit Barbara Volhard

 

Vandana Shiva: "Wem gehört die Welt", 13.2. 20 Uhr, Paulussaal

Informations- und Diskussionsveranstaltung Flyer
"WEM GEHÖRT DIE WELT? - Finanz- und Ökokrisen: W I R sind die Lösung!"
mit der indischen Wissenschaftlerin, Umweltaktivistin und TrÀgerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva

Im Rahmen einer Deutschlandtour kommt die alternative NobelpreistrÀgerin Vandana Shiva am Montag, den 13.02.2012 nach Freiburg.
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr im Paulussaal, Dreisamstraße 3 in Freiburg.
Ab 19:00 Uhr bieten die VeranstalterInnen und andere Gruppen und Vereine die Gelegenheit zum Austausch und zur Information im Foyer.
Der Eintritt ist frei - um Spenden zur Unterstützung des Navdanya Fonds für den GVO-Widerstand in Indien wird gebeten.

Nach einer kulturellen Einleitung und dem Grußwort durch OB Salomon folgt ein kurzes FilmportrĂ€t aus dem vielfĂ€ltigen Wirken Vandana Shivas. Anschließend berichtet Vandana Shiva aus ihren reichen Erfahrungen als KĂ€mpferin für den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz des Wassers und der WĂ€lder in ihrer Heimat.
An der anschließenden offenen Diskussion, die auch mit Einbeziehung des Publikums stattfindet, werden neben Vandana Shiva, Ernst Ulrich von WeizsĂ€cker (Naturwissenschaftler und Politiker), u.a. teilnehmen.

Bernward Geier (COLABORA), Organisator der Tournee, übernimmt die Übersetzung und Moderation.

Veranstalter:
attac Freiburg, BUND Landesverband und Ortsgruppe Freiburg, Caritas, ECOtrinova, Eine Welt Forum Freiburg, Freiburger Kantstiftung, Greenpeace Freiburg, Seeds Action Network, Aktionsbündnis Gentechnikfreie Region Oberrhein, Slowfood Freiburg, u-AStA Umweltreferat in Kooperation mit NAVDANYA, Indien und Colabora - let`s work together
Mit freundlicher Unterstützung von: Rinklin Naturkost, Stiftung Zukunftserbe, Taifun, EWS – ElektrizitĂ€tswerke Schönau,
Neumarkter LammsbrÀu, Premier Hotel Victoria, GLS Bank
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Die ganze Welt - eine Krise?
“Wir sind vor allem mit vier großen Krisen konfrontiert: Dem Klimachaos, Peakoil, der Nahrungs- und Finanzkrise. All diese Krisen hĂ€ngen eng zusammen. Und für alle hat die Landwirtschaft ein großes Lösungspotential.”
Die 1952 in Indien geborene Umweltschützerin, Bürgerrechtlerin und Buchautorin kehrte nach ihrem Physikstudium in Kanada zurück in ihr Heimatland. Heute ist sie Direktorin der von ihr gegründeten Research Foundation for Science,
Technology and Ecology in Neu-Delhi. Seit den 70er Jahren ist Vandana Shiva als Umweltaktivistin, Forscherin und Öko- Feministin aktiv. Ihre Arbeit steht in der Tradition von Mahatma Gandhi. Als Globalisierungskritikerin engagiert sie sich vor allem gegen Transnationale Unternehmen, die versuchen, zunehmenden Einfluss auf die indische Landwirtschaft auszuüben. Weltweit bekannt wurde Vandana Shiva als kompromisslose Kritikerin des industriellen Agrobusiness und der
gentechnischen Reproduktionstechnologien. Ihre Publikationen widmen sich Themen wie Freisetzung von genmanipulierten Organismen, Bodenerosion, WasserqualitĂ€t, Frauen- und Umweltfragen. Die TrĂ€gerin des alternativen Nobelpreises und vieler internationaler Auszeichnungen ist eine weltweit anerkannte AutoritĂ€t und laut dem Magazin Stern „Die Stimme der 3. Welt“. Das "Auslaufsmodell" Landwirtschaft als Retter für die Krisen? “Die Lösungen liegen in der Tat nicht in der Wallstreet oder den Konzernzentralen, sondern vor allem auf dem Land. Nachhaltige und ökologische Landwirtschaft ist ein
zukunftsweisendes Wirtschaftsmodell. Wir müssen zurück zur Wirtschaft der realen Welt auf der Basis realer Energien, realer Talente von Menschen und ihrer realen Bedürfnisse.”

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