Wir von Klimattac

Wir von Klimattac möchten eine solidarische Gesellschaft auch um weitere Klimakatastrophen zu vermeiden. Wir kämpfen für Klimagerechtigkeit,  weltweit.


In diesem Jahr lohnt es sich besonders, politisch zu kämpfen. Die Bundesrepublik Deutschland hat nicht nur die Bundestagswahl im September, sondern auch den Vorsitz der G20, die aktuell für 80 % der weltweiten C02-Emissionen verantwortlich ist, und ist der Austragungsort der 23. globalen UN-Klimakonferenz (COP23) im Namen der untergehenden Fidschi-Inseln. Nach 23 Jahren beschwörender diplomatischer Versuche, die C02-Emissionen, endlich zu reduzieren, hat Deutschland 2016 zum zweiten Mal in Folge seine C02-Emissionen auf höchstem Niveau gesteigert. Nach Zahlen des Global Carbon Atlas (emissions2016.globalcarbonatlas.org) liegt Deutschland unter den sieben größten C02-Emittenten bei den Pro-Kopf-Emissionen auf Platz 3 nach USA und Russland.In der größten Konferenz der Menschheitsgeschichte (COP21) im Dezember 2015 in Paris hat sich die Bundesregierung auf die Seite derjenigen Fraktionen geschlagen, die das 1,5-Grad-Ziel beschlossen haben. Das Abkommen ist inzwischen auch von Bundesrat und Bundestag einstimmig ratifiziert. Es versucht die nationalen Verantwortlichkeiten zu organisieren, um „deutlich unter 2 Grad möglichst bei 1,5“ zu bleiben.

Leider ist nach dem Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) bei einem „Weiter so“-Szenario das 1,5-Grad-Ziel schon in vier Jahren höchstwahrscheinlich gescheitert und nach den pessimistischsten Prognosen das 2-Grad-Ziel bereits in 9 Jahren. Das bedeutet für uns, dass in neun Jahren die fossile Infrastruktur komplett abgewickelt werden muss, wir sind überzeugt davon, dass das diese Abwicklung bei allen Befürchtungen außer dem Klimaschutz noch viele andere Vorteile mit sich bringen wird. Wir von KlimAttac unterstützen die Bewegung „Ende Gelände – Kohle stoppen, Klima schützen“, die Teil der globalen Bewegung „Break Free“ ist. Im August dieses Jahres wird „Ende Gelände“ zusammen mit einem breiten Bündnis von Nichtregierungsorganisationen, Bürgerinitiativen und Aktionsgruppe, auch aus den Nachbarländern, wieder gegen den Braunkohleabbau im Rheinland vorgehen.Wir kämpfen für den sofortigen Stopp von Abbau und Verbrennung fossiler Brennstoffe. Wir planen und unterstützen Aktionen und machen Infoveranstaltungen.

Wir haben außerdem einen Anstoß zur Bildung eines „Beratungstreffens“ von Frankfurter klimapolitischen Akteuren gegeben und wollen die Stadt Frankfurt bewegen, die in ihrer Verantwortung stehende Klimazerstörung zu stoppen.

KlimAttac Frankfurt arbeitet mit der bundesweiten Attac-AG EKU – Energie Klima Umwelt – zusammen (http://www.attac-netzwerk.de/ag-eku).

Wir sind offen für weitere Mitstreiterinnen und treffen uns am dritten Mittwoch jedes Monats.Kontakt: 0176 53 83 85 90 oder klimattac@attac-ffm.de

Unterseite auf der Webseite von Attac Frankfurt a. M.: 
http://www.attac-netzwerk.de/frankfurt/arbeitsgruppen/die-klimagruppe-von-attac-frankfurt/

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