Filmabend am 7.12.17, 19 Uhr: "Bread and Roses" von Regisseur Ken Loach aus dem Jahr 2000

Ort: Jugendraum der IG Metall Dresden im Hof des Volkshauses Dresden, Schützenplatz 14

Zum Inhalt:

Maya, eine junge Frau aus Mexiko, reist illegal in die USA ein. Sie ergattert einen Job als Reinigungskraft und putzt nachts für einen Hungerlohn und ohne soziale Absicherung in einem Bürogebäude in Los Angeles. Ein engagierter Gewerkschafter möchte sie und ihre KollegInnen motivieren, sich gegen die prekären Arbeitsverhältnisse zu wehren. Dabei gerät er selbst in Konflikt mit seiner Gewerkschaft, und auch unter Mayas KollegInnen kommt es zu Spannungen.
Der Titel des Films ist gleichzeitig ein Slogan der internationalen Gewerkschaftsbewegung - für faire Bezahlung (Brot) und menschenwürdige Arbeitsbedingungen (Rosen).

makeamazonpay

Attac Dresden unterstützt die Proteste der Beschäftigten bei Amazon. Im Rahmen der Kampagne Make Amazon Pay (https://makeamazonpay.org/) fahren am Freitag, den 24.11.2017, Aktivisten von Dresden nach Leipzig, um die Proteste der Amazon-Beschäftigten noch sichtbarer zu machen. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich 7:00 Uhr im Bahnhof Neustadt einfinden, oder sich bei den Organsiatoren der Fahrt melden:
critiquenact at systemli.org

Diskussion: Denkwerkstatt zur Nachhaltigkeit

Donnerstag, den 26.10.2017, im Ökumenischen Informationszentrum (ÖIZ) in der Kreuzstraße 7 im Raum Nikolaus (4.Etage, ganz rechts) im Rahmen des 9. Umundu-Festivals für nachhaltige Entwicklung in Dresden 2017 zum Thema "arm & reich"

Ankündigungstext

Wie kann der große Reichtum von Ressourcen nachhaltig für alle Menschen genutzt und zudem die Natur geschützt werden? Wir wollen den Raum eröffnen, über Inspirationen aus dem Festival zu sprechen, Vorstellungen zu diskutieren und andere Ansätze zur Disposition zu stellen. Ein Beispiel sind Konzepte für Allgemeingüter (Commons, Allmende), deren Ziel es ist, sie gemeinsam abgestimmt für alle Beteiligten zu nutzen und somit deren Bewirtschaftung sozial und ökologisch zu gestalten.

Attac-Filmabend

Wer rettet wen?
Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten

Termin: 30. September 2017, 20.00 Uhr
Ort: Kunsthof Gohlis, Dorfstraße 4, 01156 Dresden (erreichbar z. B. mit DVB-Linie 94 ab Postplatz bis Haltestelle Gohliser Weg, ab da ist es noch ca. 1 km Fußweg Richtung Elbe)

Eintritt frei

Zum Inhalt:
Seit Beginn der Krise werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Für große Banken ist die Finanzkrise vor allem ein Geschäftsmodell. Und die ständig "verstimmtem" und "enttäuschten" Finanzmärkte scheinen ein besonderes Wesen zu sein.

Wer rettet also wen?
Die Reichen die Armen?
Die Politiker die Banken?
Die Rettungsschirme Europa?
Oder die Steuerzahler einige wenige?

Leider ist der Film "Wer rettet wen?" auch nach über zwei Jahren noch aktuell. Das Filmteam schrieb im August 2017:

"Die Multimilliardäre in Griechenland sind heute wesentlich reicher als vor der Krise. Auch in Italien, in Spanien und Portugal gibt es diese extrem reichen Vermögenden, die durch die Krise und auch mit diesen Anleihekäufen noch reicher wurden, während die Kleinsparer und Mittelverdiener verlieren. Eine klassische Umverteilung von unten nach oben. Die EZB kauft ja nur Anleihen großer Konzerne, die sich dadurch günstigst finanzieren können. Kleinunternehmen und der Mittelstand gegen da leer aus. Ihre Anleihen werden nicht gekauft, was ein enormer Wettbewerbsnachteil ist. So macht das Anleihe-Kaufprogramm die Ungleichheit nur noch größer. Die Lösung wäre, dass weder die deutschen Sparer noch die Mittelverdiener in Italien, Spanien, Portugal und Griechenland weiter als Melkkühe herhalten. Es sollen die die Zeche zahlen, die in der Krise massiv profitiert haben u. a. durch das Anleihe-Kaufprogramm. Doch vor dieser einzigen Möglichkeit, den wachsenden Schuldenüberhang abzubauen, schreckt die EZB, aber auch die Politik in Europa zurück. Das Bundesverfassungsgericht kann da leider nichts stoppen. Aber begreifen wir es als Weckruf. So wie jetzt darf es auf keinen Fall weitergehen, andernfalls wird es sich bitter rächen."

Diskussion: Wie schaffen wir eine menschengerechte Welt für alle?

Donnerstag, den 28.09.2017, im Ökumenischen Informationszentrum (ÖIZ) in der Kreuzstraße 7 im Raum Nikolaus (4.Etage, ganz rechts) im Rahmen der 27. Interkulturellen Tage in Dresden

Ankündigungstext

Gegenwärtig gibt es viele Ausgrenzungen / Benachteiligungen / ungerechte Systeme / Verhältnisse. Inwiefern sind diese systembedingt? Wie können wir ein gleichermaßen selbstbestimmtes Leben für alle weltweit erreichen? Was können wir dazu beitragen? Lasst uns darüber diskutieren.

Klausur Attac Dresden

Am 11. (Fr., 19 - vorausssichtlich 21 Uhr) / 12.08.2017 (Sa., 10.00 - voraussichtlich 16.00 Uhr) findet die attac-Klausur im ÖIZ, Kreuzstraße 7, 4. Etage, im Raum Sophia (4.Etage, rechts) statt.

Vorläufige Tagesordnung

Freitag, den 11.08.2017

19 – 21 Uhr:     Strategische Entwicklung (Ziele, mit wem arbeiten wir zusammen...)

Sonnabend, den 12.08.2017

10 – 10:30:        Vorstellung Attac/ Attac Dresden in kurzer Information
10:30 – 11:30:    Kooperationspartner: Was können wir? Wo können wir uns sinnvoll einbringen? Etc.
11:30 – 11:45:     Pause
11:45 – 13:15:    Mitgliedergewinnung und – halten > Analyse der letzten Aktionen
13:15 – 14:00:    Mittagspause
14:00 – 15:00:    Diskussionskultur bei Attac DD (Meinungsbildung + Blog)
15:00 – 15:45:    Europa (Kongress, thematischer Regionaltag)
15:45 – 16:00:    Konstituierung mehrerer AG´s (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsplanung …)

Mahnwache für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

06.-09. August 2017 an der Kreuzkirche, Kreuzstraße

Die AG Frieden Dresden veranstaltet vom 6. - 9. August 2017 ihre jährliche Mahnwache für den Abbau von Atomwaffen weltweit. Das Zelt steht an der Kreuzkirche/Kreuzstraße. Dieser Termin wurde bewusst gewählt, um an die Schicksale der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zu erinnern, die am 6. bzw. am 9. August 1945 Opfer von Atombomben wurde.

Die Mahnwache möchte die Bürger der Stadt daran erinnern, wie gefährdet bis heute unser Frieden durch Atomwaffen ist und dass es unser aller Aufgabe ist, alles in unseren Kräften stehende zu tun, um sie abzuschaffen.

Noch existieren mehr als 15.000 atomare Sprengköpfe weltweit. Nukleare Abschreckung wird immer noch als günstige Strategie und Drohmittel in internationalen Konflikten verstanden.

Von Hiroshima kam 1982 die Initiative "Bürgermeister für den Frieden – Mayors for peace", zur Abschaffung von Kernwaffen weltweit. Auch Dresden ist seit 1985 Mitglied dieser Bürgermeisterinitiative.

Im ökumenischen Friedensgebet, am Montag, dem 07.08.2017, 17.00 Uhr in der Kreuzkirche wird dieses Thema ebenfalls im Mittelpunkt stehen.

AG Frieden Dresden und ÖIZ

Rückfragen bitte an ÖIZ/Annemarie Müller, Email: frieden.oeiz@infozentrum-dresden.de
Tel.: 0351 -4923365

Proteste zum G20-Gipfel in Hamburg am Sa., dem 8.7.2017

Wir fahren gemeinsam mit dem Zug zum G20-Gipfel nach Hamburg. Wenn jemand mitkommen möchte, sollte sie / er spätestens 5:10 Uhr am Bahnhof Neustadt in Dresden sein. Der Zug fährt 5:25 Uhr am Bahnhof ab und wir kommen damit 12:04 Uhr in Hamburg an.
Geplant ist, dass wir mit der Regionalbahn 17:57 Uhr wieder aus Hamburg losfahren. Dies könnte sich aber, je nach Lage vor Ort, auch verzögern. Daher empfehlen wir, vorsorglich einen Schlafsack mitzunehmen, um eventuell unterwegs irgendwo übernachten zu können.

Da wir mit dem Wochenendticket fahren können, wird sich der Preis pro Person sehr in Grenzen halten, sobald wir 5 Personen / Ticket werden, liegt der Preis bei 11,50 € / Person.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und unsere gemeinsame Fahrt zu den Protesten zum Gipfel.
Eure Dresdner Attacies

Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema: Deutschland als Waffenexporteur und Drohnenkäufer

Attac DD veranstaltet am 23.6. ab 19 Uhr im ÖIZ (Raum Sophia) eine Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema: Deutschland als Waffenexporteur und Drohnenkäufer

Referent: Mike Nagler, Friedens- und Attac-Aktivist aus Leipzig

Vortrag und Diskussion: EU-Freihandelspolitik und der Widerstand in Afrika am Beispiel der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen EPA (Economic Partnership Agreement)

Termin: 05.05. 2017, 19 Uhr

Ort: Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, Mauersberger-Saal

Referent: Dr. Boniface Mabanza, Koordinator in der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg

Dr. Boniface Mabanza Bambu wurde in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Er studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa und promovierte an der Universität Münster. Er wird über den Widerstand in der Demokratischen Republik Kongo gegen die ausgehandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU referieren.

Die öffentliche Kritik an TTIP und CETA, den geplanten Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA und Kanada, ist groß. Was die meisten Menschen hierzulande nicht wissen: Die EU schließt auch mit vielen anderen Ländern Freihandelsverträge. Vor drei Jahren haben die Staatschefs der Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten einem so genannten Wirtschafts-Partnerschafts-Abkommen zugestimmt. Dieses nötigt sie, ihre Märkte für Importe zu öffnen und Konzernen Zugang zu ihren Rohstoffen zu gewähren. Dabei gibt es die begründete Befürchtung, dass die EPAs die Entwicklung der betroffenen Länder stark behindern und noch mehr Menschen in die Armut treiben werden.

Attac-Regionalgruppentreffen Ost am 04.03.17 in Dresden

Der Regionaltag ist ein Angebot für alle Attacies und alle Interessierten, die bald tatkräftig einsteigen wollen! Ob aktiv oder nicht, ob neugierig oder erfahren – Du solltest die Chance nutzen, um mehr zu erfahren von Attac, von den Gruppen in Deiner Umgebung und den Themen, an denen wir alle hier im Osten der Republik arbeiten. Vorhandene Kontakte werden ein Gesicht bekommen und es wird viele Gelegenheiten zu interessanten Gesprächen geben.
Beginn: 10 Uhr
Ort: riesa efau. Kultur Forum Dresden, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

Weitere Informationen: www.attac-netzwerk.de/dresden/regionaltreffen2017/

Start des Kinofilms „EUROPA – EIN KONTINENT ALS BEUTE“ am 23.02.17

Das Engagement für ein solidarisches Europa und gegen die zunehmend unsoziale und undemokratische Ausrichtung der Europäischen Union hat bei Attac eine hohe Priorität. Attac fordert eine Umverteilung von gesellschaftlichem Reichtum, einen substanziellen Schuldenerlass für die betroffenen Länder in Südeuropa, den Erhalt beziehungsweise die Wiederaneignung öffentlicher Güter, eine strenge Regulierung der Finanzmärkte und mehr Demokratie. Dabei legt Attac großen Wert darauf, in grenz- und teilweise organisationsübergreifenden Bündnissen zu arbeiten wie etwa bei Blockupy gegen die Austeritätspolitik der Troika, im europäischen Netzwerk für ein Schuldenaudit ICAN für eine Streichung von Schulden oder in der europäisch koordinierten Kampagne für eine Vermögensabgabe.

Im Film „Europa – ein Kontinent als Beute“ haben sich die Filmemacher Christoph Schuch und Reiner Krausz auf eine Reise durch Europa gemacht, um den ökonomischen Verflechtungen und politischen Ursachen der Krise auf die Spur zu kommen: nach Spanien und Portugal, ins Europäische Parlament nach Brüssel, in die Bankenmetropole Frankfurt/Main und in die neutrale Schweiz. Sie lassen den linken Europa-Politiker Fabio De Masi zu Wort kommen, den Wirtschaftsfachmann Dirk Müller und den Historiker Daniele Ganser, ebenso die Politik-Aktivist_innen Paula Gil, Teresa Galindo und Miguel Angel Ferris, die von ungleichen Chancen, dem Kampf um lebenswerte Alternativen und kleinen Hoffnungen erzählen. Der Film stellt wichtige Fragen: Wie konnte es zu dieser breiten wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und moralischen Krise Europas kommen – und wie schaffen wir es aus dieser brandgefährlichen Situation wieder heraus? Wie kann man Menschen für ein faires und solidarisches Europa gewinnen? Wie wollen wir in Zukunft in Europa zusammen leben?

Weitere Informationen zum Film siehe http://www.europa-als-beute.de/

In Dresden wird der Film vom 23.02. bis zum 01.03.2017 im Kino im Dach laufen.

Bericht der Attac-Gruppe Dresden für das Jahr 2016

  • Mitarbeit im Bündnis Dresden nazifrei, besonders beim Mahngang „Täterspuren“ am 13.02.16 und Unterstützung der gegen Pegida gerichteten Proteste
  • Unterstützung des Gesprächskreises soziale Gerechtigkeit durch eigene Vorträge und durch Übernahme von Honorarkosten für Referenten
  • Auseinandersetzung mit den geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA
    - Teilnahme an den Demonstrationen in Hannover am 23.04.16 und in Leipzig am 17.09.16, bei letzterer waren zwei Dresdner Attacies aktiv in der Demo-Vorbereitung tätig
    - Treffen mit Vertretern von SPD, Grünen und Linken aus dem Dresdner Norden zur Unterstützung einer Veranstaltung in Klotzsche; diese wollten zunächst einen Referenten von Attac haben, haben sich aber dann entschieden, nur Parteienvertreter aufs Podium zu setzen, die Veranstaltung fand am 20.06.16 statt; wir haben Infomaterial ausgelegt
    - Vortrag mit Henning Hintze am 08.09.16
  • finanzielle Unterstützung des Films „Projekt A“und Infostand im Vorfeld der Filmvorführung im Kino in der Fabrik am 11.02.16
  • Infostand und Workshops (Frieden, Umfairteilen und fairer Handel statt Freihandel) am 1.Mai 2016 im Rahmen der DGB-Veranstaltung sowie Infostand im Alaunpark beim Fest der Linken
  • Infostand an der Wir-AG während der Bunten Republik Neustadt am 18.06.16
  • Aktion zur Reform der Erbschaftssteuer im Rahmen der bundesweiten Attac-Kampagne im Juli vorbereitet, Annahme von 140.000 Unterschriften der entsprechenden Petition durch sächsische Staatskanzlei bzw. Finanzministerium verweigert
  • Mahnwache an der Kreuzkirche aus Anlass der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6.8. bis 9.8.16
  • Infostand am 4.9.16 auf dem Sommerfest der Linken
  • Verlegung der Attac-Treffen von Mittwoch auf Donnerstag, dabei wurde der wöchentliche Rhythmus verändert, so dass wir am 2. Donnerstag Stammtisch und am 3. Donnerstag Plenum haben, der Gesprächskreis bleibt am Mittwoch
  • Vorstellung der Studie „Die Zukunft von Attac“ am 10.11.16 im Rahmen des Stammtisches
  • Beginn der Vorbereitungen des für den 04.03.17 geplanten Regionaltages
  • öffentlichkeitswirksames Zeigen von Plakaten und Fotos zu den Auswirkungen von Hartz IV am 03.10.16 und 13.11.16

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