Wir haben in Dortmund 2008 das BĂŒndnis Demokratische Energie-Wende kommunal (âBĂŒndnis DEW kommunalâ)mit gegrĂŒndet; es besteht inzwischen aus folgenden Organisationen: Attac, Mieterverein Dortmund, Kreisverband BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, Kreisverband Die Linke, IPPNW, weiteren lokalen Initiativen und Einzelpersonen (ĂŒbrigens zum ersten Mal in Dortmund, dass GrĂŒne und Linke zusammen etwas machen).
Web-Seite: www.dew-kommunal.de
Es geht um den lokalen Energieversorger, die DEW21. Sie gehört zu 47 % dem internationalen Atom- und Kohlekonzern RWE, die anderen 53 % der Stadt. Dieser Firmenvertrag lĂ€uft 2014 aus, wenn er nicht bei beiderseitigem EinverstĂ€ndnis verlĂ€ngert wird. Das BĂŒndnis will in einem ersten Schritt erreichen, dass der Vertrag nicht verlĂ€ngert wird, somit die DEW21 voll in stĂ€dtische HĂ€nde zurĂŒckfĂ€llt. Erst in einem zweiten Schritt - glauben wir - hat es Sinn, ĂŒber die Unternehmensform zu diskutieren. Schon der erste Schritt ist bei dem Beziehungsgeflecht zwischen der 50 Jahre herrschenden Dortmunder SPD und dem RWE-Konzern Ă€uĂerst schwierig. Wer sich mit dem RWE-Konzern beschĂ€ftigt hat, weiĂ, wie das bisher in den NRW-Kommunen gelaufen ist. Da wir trotz Veranstaltungen (auch mit OB-Kandidaten) bei der Kommunalwahl im letzten Jahr nur wenig Resonanz erreichen konnten, haben wir ein "Manifest" entworfen mit ca. 40 "prominenten" DortmunderInnen als ErstunterzeichnerInnen, mit dem wir jetzt Unterschriften sammeln, die dem Rat der Stadt ĂŒbergeben werden sollen, um die Politik in dieser Frage unter Druck zu setzen.
Ziel ist eine Energiewende in Dortmund. D.h.: Der 47%-Anteil des Multis RWE an der DEW soll abgelöst werden, damit sich die DEW von der Lieferung mit Atom- und Kohlestrom befreien kann.
Alle Interessierten sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.
Die Treffen finden in der Regel am 2. Montag im Monat im Literaturkaffeehaus taranta babu, Humboldtstr. 44 (NĂ€he Kliniken Beurhausstr.) statt. NĂ€heres unter der Web-Seite, die leider nicht immer aktualisiert wird.




