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Wissenschaftlicher Beirat von Attac

 

"Eine andere Welt ist möglich", lautet der Slogan von Attac. Das Netzwerk hat sich entschlossen, die neoliberale Globalisierung nicht mehr widerspruchslos hinzunehmen und Alternativen zur Herrschaft des Weltmarktes zu entwerfen. Mittlerweile ist Attac ein wichtiger Akteur innerhalb einer Volksbewegung, die rund um den Globus Millionen Menschen auf die Straße bringt.

Gegenwehr und Alternativen aber brauchen Know-How. Ohne eingehende Analysen der Entwicklung des Weltmarktes sowie der Politik der Organisationen und Regierungen, die ihn vorantreiben, ist die Formulierung eines Gegenentwurfs nicht möglich. Deshalb entstand Ende 2001 bei Attac Deutschland die Initiative, ein Beratungs- und Forschungsgremium zu gründen: den Wissenschaftlichen Beirat.

In diesem arbeiten mittlerweile weit über Hundert ProfessorInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen mit. Sie vertreten ein breites Spektrum unterschiedlicher Fachrichtungen. Engagiert sind Ökonomen, Soziologen, Politologen, Juristen, Psychologen und Fachleute anderer Professionen. Ihnen gemeinsam ist die Absicht, ihre Expertise in den Dienst des globalisierungskritischen Netzwerks Attac Deutschland stellen.

Die Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit. So bitten Gruppen und Gremien von Attac die Mitglieder des Beirats, Stellung zu nehmen, wenn aktuelle Fragen aus wissenschaftlicher Sicht zu beurteilen sind. Umgekehrt speisen die Arbeitsgruppen des Wissenschaftlichen Beirats ihre Forschungsergebnisse in die Arbeit von Attac ein, wenn sie meinen, dass diese nützlich sind.

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind sich grundsätzlich einig über ihre kritische Haltung zur gegenwärtigen Richtung der Globalisierung. Dies schließt Pluralismus in Methoden, Zielen und Ergebnissen sowie differierende Positionen nicht aus. Der Wissenschaftliche Beirat versteht sich nicht als Teil von Attac, sondern als unabhängiges Gremium, das seine eigenen Einschätzungen vertritt.

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