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Was ist der Ratschlag ?

Der Ratschlag ist das höchste Entscheidungsgremium von Attac. Er trifft sich zweimal jährlich und zwar einmal als "Attac-Basistreffen" mit dem Schwerpunkt auf Erfahrungsaustausch und ein weiteres Mal mit dem Schwerpunkt Entscheidungsgremium u.a. mit den jährlichen Wahlen zum Attac-Rat und zum Koordinierungskreis. Beide Treffen sind öffentliche Vollversammlungen.

Der Attac-Ratschlag ist ein öffentliches Treffen aller interessierten Menschen aus den Mitgliedsorganisationen, Ortsgruppen sowie den bundesweiten Arbeitszusammenhängen und aktiver Nichtmitglieder. Entscheidungen werden im Konsensverfahren getroffen. Abstimmungen sollen die Ausnahme sein. Für den Fall von Abstimmungen und Wahlen werden von den Mitgliedorganisationen und Ortsgruppen Delegierte bestimmt (zum Delegiertenprinzip s.u.).

Der Ratschlag ist eine bundesweite Vollversammlung, auf der alle Anwesenden, egal ob Attac-Mitglieder oder nicht, Rede- und Stimmrecht haben. Zusätzlich bestimmen die Attac-Gruppen, Mitgliedsorganisationen und bundesweiten Arbeitszusammenhänge ihre Delegierten nach ihrem eigenen Verfahren, das nicht bundesweit zentral geregelt wird.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Was ist das Entscheidungsverfahren auf dem Ratschlag ?

Mehrheitsentscheidungen und Wahlen werden von den Delegierten bestimmt.

Mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten wird entschieden:

Geschäftsordnung
Finanzfragen
Haushaltsplan
Ort des Ratschlages
Politische Grundsatzfragen werden nach dem konsensorientierten Verfahren entschieden.

(alles Beschlüsse vom Ratschlag Frankfurt 2002

Category: Attac Strukturen
Expert: Attac Bundesbüro
Wie kann ich mich um ein Mandat bemühen ?

Meldung aller KandidatInnen Alle KandidatInnen für den Attac-Rat und den Koordinierungskreis sollen ihre Kandidatur samt ihrem Mandat vorher beim Attac-Büro stellen. Kandidaturen sind jedoch auch spontan auf dem Ratschlag möglich.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Welche Rechte habe ich als Mitglied ?

Für alle Organe von Attac gilt, dass Mitglieder und Nichtmitglieder von Attac die gleichen Rechte haben.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002, redaktionell überarbeitet durch Einfügung des 2. "von Attac")

Wie wird der Rat gewählt ?

Die VertreterInnen der Attac-Gruppen

Die Bestimmung der 24 VertreterInnen der Attac-Gruppen erfolgt in den gleichen Regionalversammlungen, wie oben beschrieben.

In diesen vier Regionalversammlungen wählen die Delegierten aus der jeweiligen Region jeweils sechs VertreterInnen, davon max. drei Männer, nach dem gleichen Verfahren mit dem auch die VertreterInnen der Regionalgruppen im Kokreis gewählt werden.

Die VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen

Die 12 VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen im Attac-Rat werden über das gleiche Verfahren bestimmt, wie die VertreterInnen der Organisationen im Koordinierungskreis (s.o.).

VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge

Zur Bestimmung der VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge im Attac-Rat gilt das gleiche Verfahren wie für ihre VertreterInnen im Koordinierungskreis (s.o.). Eine Obergrenze wurde nicht festgelegt.

Kooptation

Der Attac-Rat und der Koordinierungskreis können weitere Mitglieder zum Attac-Rat einladen. Dies ist vom Attac-Rat zu bestätigen (Kooptation).

--- (Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Wie werden die Attac-Gremien auf dem Ratschlag gewählt?

Verfahren für die Wahlen von Koordinierungskreis und Rat auf dem Attac Ratschlag

Auf dem letzten Wahlratschlag hat sich gezeigt, dass es einige Unklarheiten im Wahlverfahren für Rat und Kokreis gab, darum sind hier einige Ergänzungen und Klarstellungen. Dieses Wahlverfahren gilt erst einmal nur für diesen Ratschlag.

Wer wird gewählt?

Auf dem Ratschlag 2002 in Frankfurt haben wir im Konsens beschlossen, dass Kokreis und Rat durch folgende Wahlen besetzt werden.

  1. Koordinierungskreis
  • Kokreiswahlen in den Regionalkonferenzen: jeweils zwei VertreterInnen der lokalen Gruppen, davon max. 1 Mann (d.h. zwei Frauen sind durchaus möglich). Wahlberechtigt sind nur die Delegierten aus der jeweiligen Region.
  • Kokreiswahlen in der Organisationsversammlung: 6 Organisationen, keine Quotierung. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Mitgliedsorganisationen.
  • Wahlen der verbleibenden Kokreis-VertreterInnen der Attac-Gruppen im Plenum. (min. 4, evtl. mehr, wenn nicht jede Regionalkonferenz zwei KandidatInnen gewählt hat.) Unter den Gewählten dürfen nur so viele Männer sein, dass die Gesamtzahl der männlichen Vertreter der Gruppen 6 nicht überschreitet. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Attac-Gruppen.
  • Wahl von drei bundesweiten Attac-AGs im Plenum für den Kokreis. Wahlberechtigt sind alle Delegierten, keine Quotierung .
  1. Rat
  • Wahl der RatsvertreterInnen in den Regionalkonferenzen: Jeweils 6 VertreterInnen der lokalen Gruppen, davon jeweils max. 3 Männer. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten aus der jeweiligen Region.
  • Wahl von 12 Organisationen für den Attac-Rat in der Organisationsversammlung. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Organisationen. Quotierung spielt keine Rolle
  • Bundesweite anerkannte AGs, die durch die anderen VertreterInnen noch nicht im Rat vertreten sind, dürfen jeweils eineN VertreterIn in den Rat entsenden.

Ablauf:

Quotierung: Zunächst werden die für Frauen reservierten Plätze besetzt, danach in einem zweiten Verfahren die offenen Plätze, wo die Frauen, die bis dahin nicht gewählt wurden, wieder antreten können. Insgesamt kann es also bis zu 6 Wahlgänge geben. Während die Stimmen für die Frauen noch ausgezählt werden, können sich die Männer schon einmal vorstellen.

Vorstellung: Nachdem sich alle KandidatInnen vorgestellt haben, folgt eine Fragenrunde, auf die alle KandidatInnen antworten dürfen.

Im ersten Wahlgang hat jedeR DelegierteR genauso viele Stimmen wie Plätze zu vergeben sind. Die Bestplatzierten sind gewählt, sofern sie mindestens 50% der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten haben.

Sollten noch Plätze zu besetzen sein (dies ist dann der Fall, wenn nicht genug Menschen die notwendigen 50% erreicht haben), findet ein zweiter Wahlgang für die verbleibenden Plätze statt. Hier dürfen maximal doppelt so viele KandidatInnen antreten, wie Plätze noch frei sind. Hierfür kommen nur die bestplatzierten KandidatInnen aus dem ersten Wahlgang in Frage. JedeR DelegierteR hat genauso viele Stimmen wie noch Plätze zu besetzen sind. Die Besetzung der Plätze erfolgt analog zum 1. Wahlgang.

Sofern immer noch Plätze zu besetzen sind, findet analog zum zweiten noch ein dritter Wahlgang statt, bei dem dann allerdings nur noch einE KandidatIn pro Platz (wieder die Bestplazierten vom Wahlgang davor) antreten darf. JedeR DelegierteR hat genauso viele Stimmen wie noch Plätze zu vergeben sind. Wer im dritten Wahlgang nicht mindestens 50% der abgegebenen gültigen Stimmen (inkl. Enthaltungen) erreicht, ist nicht gewählt.

Wenige KandidatInnen: Sollten nicht mehr als doppelt so viele KandidatInnen antreten, wie Plätze zu besetzen sind, entfällt der erste Wahlgang und es wird direkt mit Wahlgang 2 eingestiegenSollten nicht mehr KandidatInnen antreten als Plätze zu besetzen sind, entfallen Wahlgang eins und zwei und es findet nur der 3. Wahlgang statt.

Stimmengleichheit: Sollte aufgrund von Stimmengleichheit nicht entscheidbar sein, wer gewählt wurde, so gelten beide als nicht gewählt und dürfen im nächsten Wahlgang wieder antreten. Sollte aufgrund von Stimmengleichheit nicht klar sein, wer im 2. oder 3. Wahlgang wieder antreten darf, so dürfen alle stimmengleichen KandidatInnen antreten. Wenn im 3. Wahlgang deswegen mehr KandidatInnen antreten sollten als Plätze zu vergeben sind, findet evtl. ein 4. Wahlgang statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet dann das Los, wer dort kandideren darf.

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Beschluss des Ratschlags 2004 in Hamburg

Wie sieht die Aufteilung in Regionalversammlungen aus?

Die Mitglieder für Rat und Kokreis werden in vier unabhängigen Regionalversammlungen der Attac-Gruppen gewählt und im Plenum verkündet (außerdem gibt es noch die Wahlversammlung der Mitgliedsorganisationen). Die Zuordnung der Delegierten aus den Attac-Regionalgruppen zu den Regionalversammlungen ist nach Bundesländern gelöst und sieht folgendermaßen aus:

Gruppen Nord
das sind: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

Gruppen Süd
das sind: Bayern, Baden-Württemberg

Gruppen Ost
das sind: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen

Gruppen West
das sind: Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Was sind Bundesweite AGs ?

Die bundesweiten AGs bestehen aus allen Interessierten in einem Themenbereich. Sie können eigenständige Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen dieses Themenbereiches unter ihrem Namen ("Attac-AG xy") nach außen vertreten, nachdem sie als AG vom Attac-Rat anerkannt wurden.

Bundesweite Attac-AGs haben, sofern sie nicht selbst im KoKreis vertreten sind, eine Ansprechperson im KoKreis, um den Informationsfluss innerhalb von Attac zu verbessern. Nach dem Einverständnis des Attac-Rates können bundesweite AGs im Rahmen des Selbstverständnispapiers von Attac in eigenem Namen auftreten und handeln.


(Beschluss Ratschlag 2002 in Frankfur)

Was ist der Kokreis ?

Der Koordinierungskreis trifft sich normalerweise monatlich. Er ist ein Arbeitsgremium. Der Koordinierungskreis vertritt Attac im Rahmen der politischen Beschlüsse von Attac-Rat und Ratschlag nach Außen und organisiert die Durchführung bundesweiter Aktionen und den internen Kommunikationsfluss. Er kann aus seiner Mitte ein kleineres Gremium (wie z.B. die Finanz- und Büro-AGs des Kokreises) beauftragen, das organisatorische und geschäftsführende Aufgaben übernimmt, aber keine politisch bedeutenden Fragen klärt.

Der Koordinierungskreis besteht aus 21 Mitgliedern. 12 Mitglieder entsenden die Attac-Gruppen, 6 die Mitgliedsorganisationen und 3 weitere die bundesweit relevanten Attac-Arbeitszusammenhänge wie z.B. Arbeitgruppen, Kampagnen, wissenschaftlicher Beirat, Frauennetzwerk, usw.

Das Büro wird vom Koordinierungskreis eingesetzt und kontrolliert.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002

Was ist der Rat ?

Der Attac-Rat trifft sich etwa viermal im Jahr. Er diskutiert richtungsweisende Prozesse und notwendige weiterreichende Entscheidungen zwischen den Ratschlägen. All die langfristigen Themen, für die der Ratschlag nicht die Ruhe und Kontinuität und der Koordinierungskreis nicht die Zeit bietet, sollen hier diskutiert werden. Er soll die Ideen und Vorstellungen aller Teile von Attac zusammenbringen. Der Attac-Rat dient der Beteiligung der Gruppen und Mitgliedsorganisationen verschiedener politischer Hintergründe. Er ist auch für sich entscheidungsfähig.

Der Attac-Rat besteht aus den Mitgliedern des Koordinierungskreises sowie aus mehr als der doppelten Zahl weiterer Mitglieder. Die Attac-Gruppen entsenden 24 weitere Mitglieder aus den vier Attac-Regionen (Nord, Süd, Ost, West). Die Mitgliedsorganisationen entsenden 12 weitere Mitglieder. Ferner sollen alle weiteren bundesweit relevanten Attac-Arbeitszusammenhänge wie Arbeitsgruppen, Kampagnen, wissenschaftlicher Beirat, Frauennetzwerk, die durch die vorher gewählten Gruppen- oder OrganisationsvertreterInnen noch nicht abgedeckt sind, VertreterInnen entsandt werden.

(Beschluss Ratschlag 2002 in Frankfurt)

Was ist das Büro ?

Das Büro wird vom Koordinierungskreis eingesetzt und kontrolliert. Politisch wegweisende Entscheidungen werden nicht vom Büro getroffen.

 (Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Wie sieht die Dokumentation der Beschlüsse des Ratschlags aus?

Die Beschlüsse des Ratschlags werden ein einem Beschlussprotokoll festgehalten und in ein "immer währendes Beschlussprotokoll" eingefügt.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002, Dieses Wiki ist die Umsetzung dieses Beschlusses)

Wie wird der Kokreis gewählt ?

Die Mitglieder des Koordinierungskreises werden von den Delegierten gewählt.

Die VertreterInnen der Attac-Gruppen

Alle KandidatInnen müssen ein Mandat einer aktiven Attac-Gruppe haben. Bei allen Wahlen von Attac-GruppenvertreterInnen ist nur gewählt wer mindestens 50% der abgegebenen Stimmen erhält. Alle KandidatInnen haben Gelegenheit sich vorzustellen. Dabei müssen sie offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Die Wahl findet geheim statt.

8 der 12 VertreterInnen der Attac-Gruppen werden auf dem Ratschlag von den vier Regionalversammlungen gebildet. Die regionale Aufteilung erfolgt so: Süden (Bayern, Baden-Württemberg), Osten (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen), Westen (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und Norden (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen). Jede Regionalversammlung besteht aus den Delegierten der jeweiligen Region. Sie tagen öffentlich. Auf jeder Regionalversammlung werden zwei VertreterInnen gewählt, davon jeweils maximal ein Mann.

Die verbleibenden 4 Plätze werden vom Plenum der Delegierten aus den Attac-Gruppen bestimmt, wobei sichergestellt sein muss, dass insgesamt nicht mehr als 6 Männer von den Attac-Gruppen gewählt werden.

Die VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen

Die 6 VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen werden auf einer Versammlung der VertreterInnen der anwesenden bundesweit arbeitenden Organisationen gewählt. Alle Organisationen, die im Koordinierungskreis mitarbeiten wollen, werden kurz in der Versammlung der Organisationen vorgestellt. Alle Organisationen müssen überregional tätig sein. Sie sollen benennen, welche Person sie im Kokreis vertreten wird. Die Personen sollen offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Bestimmt werden jedoch Organisationen, nicht natürliche Personen. Die gewählten Organisationen sollen eine ausgewogene Mischung ergeben. Es geht darum, die verschiedenen Teile des Bündnisses gut abzubilden. Wenn sich die Versammlung der Mitgliedsorganisationen nicht einigen kann, so werden die Organisationen gewählt. Die Wahl findet in drei Wahlvorgängen statt, um der Versammlung die Möglichkeit zu geben, die Zusammensetzung der Organisationen im Kokreis genauer zu bestimmen. Gewählt ist die Organisation, die mindestens 50% der Stimmen enthält.

 

Die VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge

Die Bestimmung der VertreterInnen der weiteren bundesweiten Arbeitszusammenhänge erfolgt, nachdem die VertreterInnen der Attac-Gruppen und der Mitgliedsorganisationen bestimmt wurden. Dabei soll berücksichtigt werden, welche bundesweiten Arbeitszusammenhänge im Koordinierungskreis noch fehlen. Die kandidierenden Arbeitszusammenhänge sollen benennen, welche Person sie im Kokreis vertreten wird. Die Personen sollen offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Bestimmt werden jedoch Arbeitszusammenhänge, nicht natürliche Personen. Dazu wird im Plenum eine Liste von nicht oder nicht ausreichend im Koordinierungskreis vertretenen Organisationen gesammelt. Dem Plenum bleibt nun überlassen, ob es die Auswahl der VertreterInnen der Arbeitszusammenhänge durch eine Arbeitsgruppe vorbereiten lässt oder direkt von der Liste der kandidierenden Arbeitszusammenhänge wählt.

 


(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Was ist das Konsensprinzip ?

Entscheidungen bei Attac werden grundsätzlich im Konsens herbeigeführt. Das Konsensverfahren ist für uns aus folgenden Gründen sehr wichtig:

a. Attac ist ein breites Bündnis, in dem sehr unterschiedliche Personen und Organisationen gleichberechtigt zusammenarbeiten. Dies gilt sowohl für Ratschläge, als auch Attac-Rat und Koordinierungskreis. Auch unsere Diskussions- und Entscheidungskultur soll dieses Ziel widerspiegeln,

b. Konsens erhöht die Motivation, gemeinsam beschlossene Aktivitäten auch gemeinsam in die Praxis umzusetzen. Damit wird das Potential von ATTAC viel besser ausgeschöpft. Bei 51%-Entscheidungen wird die 49%-Minderheit sich sicher nicht sehr engagiert – wenn überhaupt – für die gemeinsame Politik einsetzen,

c. Konsensdruck reduziert die Spielräume für Fraktionsbildung und die machtpolitische Bearbeitung von Meinungsverschiedenheiten.

Konsens bedeutet dabei, wenn niemand widerspricht, nicht wenn alle zustimmen. Nur wenn dies trotz intensiven Bemühens nicht möglich ist, kommt es zu Abstimmungen. Dieser Grundsatz entspricht den im Attac-Selbstverständnispapier formulierten Grundsätzen.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Wie werden bundesweite AGs gegründet und anerkannt ?

Die inhaltliche Arbeit von Attac ruht wesentlich auf der Arbeit der bundesweiten Arbeitsgruppen und Kampagnen. AGs orientieren sich am Selbstverständnis, an den Zielen und Arbeitsmethoden von Attac-D. Bundesweite Arbeitsgruppen werden durch Gründungsinitiativen ins Leben gerufen. Personen, die an der Gründung einer neuen AG interessiert sind, laden nach Rücksprache mit dem Koordinierungskreis zu einem oder mehreren bundesweiten Treffen einer Gründungsinitiative ein und erarbeiten dabei ein Selbstverständnispapier, das auf folgende Fragen eingeht:

  1. Name, Thema, Ziel und Arbeitsweise der AG
  2. Zusammenhang des Themas mit Globalisierung, spezifisch globalisierungskritische Perspektive, Kernforderungen der AG
  3. Verankerung in den bestehenden Strukturen von Attac, d.h. Einbeziehung von Mitgliedsorganisationen und Arbeitsgruppen der lokalen Attac-Gruppen, die sich mit diesem Thema beschäftigen und Abgrenzung zu den Arbeitsbereichen bestehender AGs,
  4. vorläufige Arbeitsplanung entsprechend dieser Perspektive

Dieses Papier legt die Gründungsinitiative dem Attac-Rat vor, der auf dieser Grundlage über die Einrichtung einer bundesweiten AG entscheidet.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Was ist der Delegiertenschlüssel?

Zur Verteilung der Delegiertenstimmen auf dem Ratschlag:

a) Attac-Gruppen Jede Attac-Gruppe bekommt zwei Stimmen. Dies soll möglich machen, dass von jeder Gruppe jeweils ein Mann und eine Frau entsandt werden und die Beteiligung an den Ratschlägen verbreitern. Attac-Gruppen mit mehr als 100 Attac-Mitgliedern bekommen vier Stimmen. Gruppen mit mehr als 200 Attac-Mitgliedern erhalten sechs Stimmen. Danach gibt es keine weitere Differenzierung.

b) Mitgliedsorganisationen Die bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen erhalten jeweils zwei Stimmen.

c) Bundesweite Arbeitsgruppen Kampagnen, Frauennetzwerk, wissenschaftlicher Beirat, usw. erhalten auch jeweils zwei Stimmen. (Beschluss Ratschläge Frankfurt 2002 und Aachen 2003)

Ich habe mein Passwort vergessen...

Um sich ein neues Passwort senden zu lassen besuchen Sie bitte die Einstellungsseite der entsprechenden Maillingliste: 

https://listen.attac.de/mailman/options/NAME-DER-LISTE 

 

Für das Attac D-Info lautet die Adresse also: 

https://listen.attac.de/mailman/options/attac-d-info 

 

Auf dieser Seite gibt es die Möglichkeit sich auszutragen (Abo Kündigen) oder sich das Passwort zusenden zu lassen welches für alle Einstellungen erforderlich ist.  

 

Informationen dazu stehen auch in der monatlichen Erinnerungsmail die immer am Ersten eines jeden Monats versendet wird.

Die "immerwährende Regelsammlung", aufbauend auf den maßgeblichen Beschlüssen des Attac-Ratschlags 2002 in Frankfurt und über die Jahre aktualisiert von verschiedenen Ratsmitgliedern, enthält alle oben aufgeführten FAQs noch einmal in einer ausführlicheren Fassung (PDF).

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