Brühl

Rundbriefe

attac Brühl informiert die Öffentlichkeit über politische Ereignisse mittels unregelmäßig als Emails versendete Rundbriefe. Jedem Brühler attacie ist es ermöglicht solche eigene namentlich gekennzeichnete Rundbriefe zu verfassen, weil die plurale Meinungsfreiheit in dem politisch breit gefächerten attac-Netzwerk im Rahmen des attac-Grundkonsenses geachtet wird. attac Brühl ermöglicht zudem ein Sprachrohr für vorher von den Brühler attacies gutgeheißende Gastbeiträge.

 

2014

 

20.04.2014    

Nummer 81

Arbeit, Arbeitsbedingungen und Arbeiterbewegung im Rheinischen Braunkohlerevier vor dem Ersten Weltkrieg


Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


attac Brühl lädt zum Vortrag "Arbeit, Arbeitsbedingungen und
Arbeiterbewegung im Rheinischen Braunkohlerevier vor dem Ersten
Weltkrieg" ein und begrüßt Dr. Manfred Faust als sachkundigen
Referenten, der als Historiker, Erwachsenenpädagoge und Leiter des
Stadtarchivs Hürth mit seinem Vortrag zur Versachlichung der Diskussion
über das Brühler Braunkohledenkmal beitragen möchte.


Wann?
Freitag, 25.04.2014, ab 19 Uhr

Wo?
Brühler Hotel „Kurfürst“, Kölnstraße 40, Eingang Gartenstraße


Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion mit und zwischen den Anwesenden.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Der Eintritt
ist frei.


Im letzten Jahr protestierte attac Brühl gegen die nach unserer Meinung
einseitige Geschichtsverklärung bei der Einweihung des Brühler
Braunkohledenkmals. Wir haben vor allem eine fehlende Berücksichtigung
der oft schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bergarbeiter
kritisiert. Wir möchten das Thema erneut aufgreifen und haben mit Dr.
Manfred Faust vom Stadtarchiv Hürth einen kompetenten Referenten
gefunden, der sachlich über das Thema referieren wird und so hoffentlich
auch zu einer Versachlichung der Diskussion in der Stadt Brühl insgesamt
beitragen kann.

Er wird nach einer kurzen Darstellung der Entwicklung der
Braunkohlenindustrie intensiv auf die oft schwierigen Arbeitsbedingungen
der Bergarbeiter eingehen, auf deren Rekrutierung und auch auf den
Einsatz von Ausländern und anderen auswärtigen Arbeitern. Im dritten
Teil seines Vortrages wird er von dem mühseligen Aufbau von
Arbeiterorganisationen – Gewerkschaften und Sozialdemokratie –
berichten, die überall von Unternehmern, Behörden und katholischer
Kirche scharf bekämpft wurden. Er wird sich selbstverständlich gerne
einer anschließenden lebhaften und spannenden Diskussion stellen.

Manfred Faust, Dr. phil., geb. 1950 in Selters (Westerwald), ist
Historiker, Erwachsenenpädagoge und Leiter des Stadtarchivs Hürth. Von
ihm existieren zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichtsdidaktik,
Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Wirtschafts- und
Sozialge-schichte sowie zur rheinischen und pommerschen Regional- und
Lokalgeschichte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschungen ist die
Geschichte Hürths sowie des Rheinischen Braunkohlenreviers.


Anhang: Flugblatt

Infos: http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=71802


Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten,
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen!

Wenn zukünftig kein Emailrundbrief mehr von attac Brühl erwünscht ist,
dann bitte eine Emailantwort mit Betreff "keine weiteren Rundbriefe"
zusenden.



Mit arbeiterbewegten Grüßen

Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

27.03.2014    

Nummer 80

Demokratie in der Krise


Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


die Brühler Ortsgruppe des globalisierungskritischen Netzwerkes attac wird sich mit der aktuellen fundamentalen Strukturkrise der etablierten Demokratien befassen. In einer Lesung werden die Krisenbegründungen des Politologen Wolfgang Koschnik analysiert und diskutiert werden (siehe Anhang). Und welche Folgerungen ergeben sich daraus für die Brühler Politik?

Die öffentliche Veranstaltung findet am Freitag, den 28.03.2014, ab 19 Uhr im Brühler Hotel „Kurfürst“ in der Kölnstraße 40 (Eingang Gartenstraße) statt und ist für Gäste kostenlos.


Infos:

- Primärquelle:
http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/40/40546/1.html

- Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Koschnick


Anhang: Textquelle



Mit demokratischen Grüßen

Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

08.02.2014    

Nummer 79

CDU-Bürgermeisterkandidat


Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,

"Erst kommt das Fressen, dann die Moral" Bertold Brecht

Was für verlogene Zeiten momentan in Brühl: Da stilisieren die angerosteten politischen Parteien allgemein Kandidaten in Wahlkampfzeiten als politische Supermänner mit überirdischen politischen Adjektiven behaftet hoch. Und nach der Bürgerklatsche wegen des Rathausneubaus an CDU, FDP und SPD gerichtet werden politische Euphemismen wie "Politische Transparenz" und "Bürgerdialogbereitschaft" in großen Lettern von den beiden Bürgermeisterkandidaten mit geschwollener Brust vor sich her getragen. Und dann möchte mal so etwas süß-naiv ein einfaches Wählerlein mit den beiden Kandidaten solch einen "Bürgerdialog" starten, dann wird es weggeschubst wie eine lästige Fliege. Klar, weil dann sind ja außerhalb des Rampenlichts der Öffentlichlkeit keine vielen wertvollen Wähler als Zeugen anwesend, geschweige denn das beobachtende Auge der Presse. Hier kann das von den CDU-Parteistrategen aufgebaute verlogene Zerrbild eines Super-Dahmens nicht zerstört werden. Denkste Pustekuchen: Dank an das vermeintlich klitzekleine Wählerlein, das sich diesen - leider ehrlichen - CDU-Fauxpas nicht enttäuscht bedröppelt untertänig in sich geschluckt hat, sondern geistesgegenwärtig die Presse eingeschaltet hat, damit Tausende Leser selber erkennen können, wie politische Parteien wie die Brühler CDU arrogant mit uns Bürgern umspringen und uns zu nützlichen Zählstimmen für ihre Machterhaltung degradieren! Ja, schon das ist zivilgesellschaftlicher Widerstand im Stile von attac! Und - mal ehrlich - was ist denn schon eine enttäuschte Wählerstimme eines "politischen Niemands" gegen das Vergnügen mit einem "politischen Schwergewicht" fressen zu gehen? Ja, auch hier in Brühl hat Bertold Brecht im doppelten Sinne Recht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

Anhang: Leserbrief

Mit bürgerdemokratischen Grüßen

Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

28.01.2014    

Nummer 78

Wahlanalyse zur Bürgermeisterwahl 26.01.2014

 

Liebe Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


„Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!“


Das Ergebnis der ersten Runde der Brühler Bürgermeisterwahl steht fest: Der Kandidat der SPD, Dieter Freytag, verfehlte mit 1,04 Prozentpunkten – umgerechnet nur 152 Wählerstimmen – knapp die nötige absolute Mehrheit der gültigen Wählerstimmen. In den beiden Säulendiagrammen im Brief im Anhang werden die Anteile der Anzahlen der für einen Kandidaten abgegeben Wählerstimmen bezüglich der Anzahl aller gültigen Wählerstimmen für die beiden letzten Bürgermeisterwahlen 2009 und 2014 veranschaulicht [1] [2].

Deutlich zu beobachten ist die Umkehrung der Rangfolge der Säulenlängen der CDU- und SPD-Kandidaten. Zum einen hat sich die CDU-Säule um rund 15 Prozentpunkte verkürzt, was einem Verlust von rund 28 Prozent bezüglich  2009 entspricht, zum anderen hat sich die SPD-Säule um rund 19 Prozentpunkte verlängert, was einem Zugewinn von rund 64 Prozent (fast zwei Drittel) bezüglich 2009 entspricht. Hat die Brühler SPD angesichts dieses vermeintlich von ihr genannten „grandiosen“ und „überwältigenden“ Wahlergebnis allen Grund zur Freude? [3] Bei näherer mathematischer Betrachtung komme ich zu einem anderen Ergebnis, als uns die Säulendiagramme zu suggerieren versuchen: Nein, denn das Wahlergebnis ist differenziert zu interpretieren! Zur Begründung betrachte ich die Anzahlen der Wählerstimmen und die Anzahlen der Wahlberechtigten der letzten drei Brühler Bürgermeisterwahlen 2004, 2009 und 2014 [1] [2]:

                             2004     2009      2014    2004    2009    2014
Wahlberechtigte    34330    35449    35840     100      100      100
Wähler                 19894    20683    14586       57,95   58,35   40,70
Nichtwähler           14436   14766    21254       42,05   41,65   59,30
CDU                      10440   10731     5469       30,41   30,27   15,26
SPD                         5574    6049     7111       16,24   17,06   19,84
Grünen                    1217    1709       808         3,55     4,82     2,25
FDP                           765      974       530         2,23     2,75     1,48
Freie Wähler             1537      986       370         4,48     2,78     1,03

In den linken drei Zahlenspalten sind die Anzahlen der Wahlberechtigten, der Wähler, der Nichtwähler und der Wählerstimmen für die einzelnen Kandidaten der jeweiligen Parteien tabellarisch aufgelistet. Obwohl die Anzahl der Wahlberechtigten im Laufe der letzten zehn Jahre nur leicht angestiegen und damit fast unverändert sind, wurden in den rechten drei Zahlenspalten die linken Anzahlen durch die Anzahlen der Wahlberechtigten der jeweiligen Jahre geteilt und in Prozent angegeben. Mit diesem Bezugsgrößenwechsel ergeben sich folgende neue Erkenntnisse:

-    Die Anzahl der Wähler ist sehr deutlich um rund 18 Prozentpunkte gesunken, was einem Absinken von rund 30 Prozent (fast ein Drittel) bezüglich 2009 entspricht. Umgekehrt ist die Anzahl der Nichtwähler um rund rund 18 Prozentpunkte gesunken, was einem Anstieg von rund 42 Prozent (fast die Hälfte) bezüglich 2009 entspricht. Nachdem schon 2004 und 2009 die Nichtwähler die größte „Partei“ bildeten, gab es 2014 zum ersten Mal mehr Nichtwähler als Wähler, d.h. die meisten Wahlberechtigten nehmen eine der wenigen Einflussmöglichkeiten auf Kommunalpolitik nicht mehr wahr, womit auch die Wahlen als Kontrolle der Regierenden (auch des Bürgermeisters) durch eine mögliche Abwahl in einem politischen Wettbewerb der Kandidaten geschwächt wird und die Gewählten zunehmend ihre Legi-timation als „Bürgervertreter“ verlieren.

-    Die Anzahl der CDU-Wähler ist deutlich um rund 15 Prozentpunkte gesunken, was einem Verlust von rund 50 Prozent (die Hälfte) bezüglich 2009 entspricht. Diese ehemaligen CDU-Wähler haben jeweils entweder nicht mehr gewählt oder diesmal einen Kandidaten einer anderen Partei gewählt. Weil Bürgermeisterwahlen eine Mischwahl aus Parteien- und Personenwahl sind, kann die Ursache für den deutlichen Wählerstimmenverlust bei der Partei CDU und / oder dem gewechselten Bürgermeisterkandidaten Dieter Dahmen als Nachfolger von Michael Kreuzberg liegen. Auf jeden Fall hat die CDU in ihrem Wahlkampf versagt ihre möglichen Wähler ausreichend zu mobilisieren.

-    Die Anzahl der SPD-Wähler ist kaum um rund 3 Prozentpunkte angestiegen, was einem Gewinn von rund 16 Prozent (rund ein Sechstel) bezüglich 2009 entspricht. Die Bilanz aus neu dazugewonnenen gegenüber verlorenen SPD-Wählerstimmen nur noch leicht positiv. Eine Ursache für diese beinahe Konstanz der SPD-Wählerstimmen ist die Beibehaltung des SPD-Kandidaten Dieter Freytag gegenüber der letzten Wahl 2009. Dieser scheinbare Widerspruch zu den vordergründigen „deutlichen SPD-Gewinnen“ in den Säulendiagrammen mit der Anzahl der gültigen Wählerstimmen als Bezugsbasis kommt dadurch zustande, dass durch den deutlichen Verlust von rund 5000 CDU-Wählern die Bezugsbasis von rund 20.000 auf rund 15.000 Wähler geschrumpft ist, so dass die fast gleichbleibende Anzahl von rund 7.000 SPD-Wählern durch die um ein Viertel geschrumpfte Bezugsbasis einem deutlich größeren Anteil entspricht, und zwar 2009 rund ein Drittel und 2014 rund die Hälfte.

Fazit:    Die CDU hat es nicht geschafft ihre möglichen Wähler zu mobilisieren und rund die Hälfte ihrer Wähler verloren, wovon die SPD zwar profitierend ihren Wählerstimmenanteil um fast zwei Drittel deutlich erhöhen konnte, während ihre Wählerstimmenanzahl aber fast gleich geblieben ist, kurz gesagt:
„Die SPD konnte diese Wahl nicht aufgrund eigener Stärke, sondern nur aufgrund einer Schwäche der CDU gewinnen.“

Dieses Interpretationsergebnis wird durch ein Liniendiagramm im Brief im Anhang veranschaulicht [1] [2].


Quellenverzeichnis:

[1]    http://wahlen.kdvz-frechen.de/kdvz/kw2009/05362012/index.htm (28.01.2014)

[2] http://wahlen.kdvz-frechen.de/kdvz/buew2014_bruehl/05362012/index.htm (28.01.2014)

[3] http://spd-bruehl.de/buergermeisterwahl-freytag-knapp-unter-absoluter-mehrheit/925 (28.01.2014)


Mit mathematischen Grüßen

Frank
Ansprechperson von attac Brühl
Fachlehrer für Mathematik (StR i.E.)

 

2013

 

15.12.2013    

Nummer 77

SPD-Mitgliederentscheid

 

An den
Vorstand der
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
im Ortsverein Brühl
50321 Brühl


Offener Brief

Schadet der „SPD-Mitgliederentscheid“ der demokratischen Kultur?


Sehr geehrte Damen und Herren,


Basisdemokratie in der SPD und in allen anderen politischen Parteien ist wichtig. Ein gerechter basisdemokratischer Mitgliederentscheid in der SPD wäre auch lobenswert gewesen. Doch leider beobachte ich einige Begleitereignisse zu dem so genannten „SPD-Mitgliederentscheid“ zur Abstimmung über den Vertrag zur „Großen Koalition“ in den letzten Tagen, der mich nachdenklich stimmt und erheblich zweifeln lässt, ob mit guter Absicht ein gerechtes Abstimmungsverfahren geplant und durchgeführt wurde:


1. ABLENKUNGSMANÖVER: Warum wurden die parteiinterne Analyse der Ursachen für die andauernde SPD-Niederlage bei der letzten Bundestagswahl in den Hintergrund gedrängt und verhindert? Wieso war es möglich, dass die Wahlverlierer und zugleich Verantwortlichen für die momentane neoliberale SPD-Politik sich nicht offen vor der SPD-Basis verantworten mussten und sich wieder in die wichtigsten SPD-Machtpositionen schoben?

2. ALTERNATIVLOSIGKEIT: Warum wurden den SPD-Mitgliedern nicht eine Wahl zwischen verschiedenen gleichberechtigten Wahlalternativen ermöglicht, mit „Großer Koalition“, „Rot-Rot-Grüner Koalition“, „Opposition“, „Neuwahlen“ usw.? Wieso wurde der Entscheidungsfindungsprozess alternativlos auf die parteiintern umstrittene „Große Koalition“ hin kanalisiert?

3. EINSEITIGKEIT: Wieso wurden über Emails und Briefe vom SPD-Vorstand an die SPD-Mitglieder, über Zeitungsanzeigen usw. nicht ausgewogen Argumente pro und kontra zum Vertrag zur „Großen Koalition“ für die Bildung einer eigenen Meinung jedes einzelnen zugesendet? Wieso wurden ausschließlich einseitig Argumente für die Große Koalition von der SPD-Zentrale aus verbreitet? Warum wurden selbst beim Versenden des Vertragstextes und der Wahlzettel als Beilage alleinig die Argumente des SPD-Vorstandes für eine „Große Koalition“ versendet? Wird hier nicht gegen eine grundlegende demokratische Regel verstoßen?

4. KEINE DIDAKTISCHE REDUKTION: Wieso wurde den SPD-Mitgliedern ein schwer lesbarer langer Text des Koalitionsvertrages ohne eine ausgewogene, sachliche und objektive didaktische Reduktion mit dem Überblick der wichtigsten Entscheidungen als Hilfestellung zugesendet? Hätten so nicht mehr SPD-Mitglieder die wirklichen Schwächen und Stärken des Textinhaltes verinnerlichen können?

5. UNFREIE WAHL: Warum wurde die Entscheidung für oder gegen den Vertrag zur „Großen Koalition“ gekoppelt an die zukünftige vermeintliche oder tatsächliche Machtstellung des SPD-Vorstandes und der SPD als Gesamtpartei? Wieso wurde so Druck auf die SPD-Mitglieder aufgebaut anstatt sie frei entscheiden zu lassen? Welches SPD-Mitglied möchte schon, dass seine Partei geschwächt wird?

6. UNWAHRHAFTIGKEIT: Wurde der SPD-Basis vom SPD-Vorstand nicht anfangs versprochen, dass der Vorstand sich ergebnisoffen und neutral auf ein fair zustande gekommenes Votum der Basis einlässt anstatt als Vorstand selber massiv Einfluss zu nehmen?

7. ZWECKENTFREMDETE PARTEIGELDER: Mit welchem Recht dürfen SPD-Mitgliedsbeiträge und Steuergelder zur SPD-Parteienfinanzierung so massiv einseitig für die Bewerbung der Zustimmung zum Vertrag zur „Großen Koalition“ zweckentfremdet werden, während für die Gegenmeinung keine solchen Gelder zur Verfügung stehen? Wieso wird bei der - die Sozialdemokratie eher ablehnende - „Bild-Zeitung“ eine teure ganzseitige Werbeseite nur mit einseitigen Argumenten für eine Zustimmung zum Vertrag zur „Großen Koalition“ geschaltet?


INTERPRETIEREND lässt sich fragen, ob mit diesem so genannten „SPD-Mitgliederentscheid“ nur vordergründig eine basisdemokratische Wahl durch die SPD-Mitglieder erfolgen sollte. Sollte diese „Politikshow“ nicht eher dazu dienen, vom SPD-Bundestagswahldesaster abzulenken, die entscheidenden Spitzenposten in der SPD und im Bundeskabinett weiterhin mit neoliberalen SPD-Spitzenfunktionären zu besetzen, um so eine gerechte echt-sozialdemokratische Politik weiterhin zu verhindern? Sind wir Zeugen eines perfiden und geschmacklosen Politikschachzuges mit Schaden für die politische Kultur hierzulande?


Mit Sorge um unsere Demokratie danke ich für Ihre klärenden Antworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Frank M.
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

22.11.2013    

Nummer 76

Rassismus und NSU


Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


attac Brühl als aktive Mitgliedsorganisation der "Brühler Initiative für Völkerverständigung (BIfV)" lädt alle interessierten Brühlerinnen und Brühler zu der offiziell[1] von der BIfV und dem Brühler Integrationsausschuss veranstalteten Informations- und Diskussionsveranstaltung "Rassismus und nationalsozialistischer Untergrund - Verbrechen der NSU und die polizeilischen Ermittlungen" ein.

Wann?
heutiger Freitag, 22.11.2013, ab 19.30 Uhr

Wo?
"Dorthea-Tanning-Saal" im Brühler "Max-Ernst-Museum" in der Comesstraße 42

attac Brühl hofft auf zahlreiche Zuhörer und Mitdiskutierende, um ein deutliches Zeichen gegen den offenen und unterschwelligen Rassismus in der deutschen Bevölkerung und in den deutschen Institutionen zu setzen.

Fußnote:
[1] Im Vorfeld gab es beim Organisieren der Veranstaltung mehrere Ungereimheiten und Beschuldigungen. attac Brühl als kritisches und unabhängiges Netzwerk hat wieder mal die Finger in die Wunde gelegt und eine Aufklärung in die Wege geleitet. Unsere Ziele sind es Schaden von der BIfV und dem "Brühler Integrationsausschuss" (als Institution!) fern zu halten, den zu großen Machteinfluss der Brühler Parteipolitikerkaste in ihre gesellschaftlichen Schranken zu weisen, Machenschaften von Brühler Politikern und Parteien aufzudecken und kritisch zu hinterfragen, sowie die interessierte Öffentlichkeit darüber zu informieren:
https://www.facebook.com/bruhlerinitiative.furvolkerverstandigung/posts/10202509931174660?notif_t=share_wall_create


Mit antirassistischen Grüßen

Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher


-------- Original-Nachricht --------

Herzliche Einladung zur Veranstaltung der Brühler Initiative für
Völkerverständigung und des Integrationsausschusses der Stadt Brühl

Rassismus und nationalsozialistischer Untergrund

*Freitag, 22. November 2013, 19:30 Uhr**
**Dorothea Tanning Saal, Max Ernst Museum,**
**Comesstr. 42, Brühl*

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die polizeilichen Ermittlungen zu den Verbrechen der NSU sind von
peinlichen Pannen und falschen Verdächtigungen geprägt.
Die Untersuchungsbehörden waren jahrelang auf der falschen Fährte und
auf dem rechten Auge blind.
Viele ausländische Mitbürger und Migranten fragen sich, ob sie in
Deutschland sicher sind.
Den in diesem Zusammenhang brennenden Fragen wollen wir nachgehen und
uns auch selber fragen, was zu tun ist.
Wir haben kompetente Fachleute eingeladen, die nähere Informationen
geben und mit uns diskutieren wollen:

  * Maik Baumgärtner, lebt und arbeitet als freier Fachjournalist und
    Autor in Berlin. In den Themenfeldern Demokratiefeindlichkeit,
    Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Diskriminierung
    arbeitet er international für Print- und Onlinemedien, Radio,
    Fernsehen und Stiftungen. Veröffentlichungen und Mitarbeit an
    verschiedenen Publikationen zum Thema Rechtsextremismus, u.a. das
    Buch „Das Zwickauer Terror-Trio".
  * Dr. Ali Kemal Gün ist als Psychologe und Integrationsbeauftragter in
    der LVR-Klinik Köln tätig. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
    sind interkulturelle Missverständnisse, interreligiöse und
    interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Öffnung und
    Sensibilisierung. Er behandelte jahrelang die überlebenden Opfer des
    Brandanschlags von Solingen und engagiert sich für Betroffene des
    Keupstraßen-Attentats.
  * Carsten Ilius, lebt und arbeitet als Rechtsanwalt in Berlin-Neukölln
    und vertritt Elif Kubaşık, Ehefrau des am 4. April 2006 in Dortmund
    ermordeten Mehmet Kubaşık und Nebenklägerin in dem Strafverfahren
    vor dem OLG München.
  * Moderation Carmen Eckhardt, lebt und arbeitet als TV-Journalistin
    und Produzentin in Brühl. Als Regisseurin und Autorin entwickelt und
    realisiert sie Dokumentationen, Reportagen und Dokumentarfilme zu
    Themen, die sich mit gesellschaftlichem Wandel befassen, wie
    Strategien zur gewaltfreien Konfliktlösung, soziale Gerechtigkeit,
    Integration.

Bitte geben Sie die anliegende Information weiter. Vielen Dank.
Freundliche Grüße
Für die Brühler Initiative für Völkerverständigung und den
Integrationsausschuss der Stadt Brühl
Reiner Besse

 

19.11.2013    

Nummer 75

Klimawandel und Armut

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


hiermit möchtet attac Brühl auf die interessante Veranstaltung  "2 Grad mehr - na und?" aufmerksam machen, die von Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Brühl organisiert wird:

attac Brühl motiviert alle Bürgerinnen und Bürger die morgige Eröffnung und anschließende Ausstellung zu besuchen, um zivilgesellschaftliches Engagement junger Menschen gegen Klimawandel und Armut zu stärken.

Wir Brühler attacies als Bestandteil der politischen Zivilgesellschaft dieser Stadt nehmen gerne und dankend die Einladung an und
werden am morgigen Eröffnungsabend vertreten sein.


Mit globalisierungskritischen Grüßen

Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher



-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Einladung zur Eröffnung der Wanderausstellung
"2 Grad mehr - na und?" am 20.11.13 im Cultra


Sehr geehrter Herr Milde,

der Projektkurs 12 der Gesamtschule Brühl möchte Sie und alle
interessierten Attac-Mitglieder aus Brühl und Umgebung sehr herzlich zu
dem Eröffnungsabend der Wanderausstellung "2 Grad mehr - na und?" am 20. November 2013 im Cultra einladen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie zu diesem interessanten Abend
kommen werden.
Im Anhang finden Sie das Einladungsschreiben, das Plakat, das Programm
und einen Flyer zur Ausstellung.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Unterlagen und Informationen (nochmals) verbreiten könnten.
Um die Vorbereitungen des Eröffnungsabends zu vereinfachen, würden wir
uns über eine Zusage (weniger über eine Absage) freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Astrid Pfeifer
(Lehrerin der Gesamtschule Brühl)

 

04.10.2013    

Nummer 74

Kriminalität und Asylrecht / Migration (Offener Brief)

An den
CDU-Landtagsabgeordneten und
CDU-Vorsitzenden im Rhein-Erft-Kreis
Gregor Golland
Kurfürstenstraße 12
50321 Brühl


Kriminalität und Asylrecht / Migration


Sehr geehrter Herr Golland,


vor einiger Zeit haben wir folgendes Zitat von Ihnen gelesen:

"(...) Wir brauchen nicht nur mehr Ermittlungen, sondern konsequente 
Verurteilungen und härtere Strafen sowie eine klare Asyl- und 
Migrationspolitik gegenüber straffällig gewordenen Diebesbanden aus Süd- 
und Osteuropa,“ so Golland abschließend."
Quelle: dru: Neue Strategien gegen Diebesbanden; Brühler Schlossbote 
21.08.2013

In diesem Satz vermengen Sie zwei verschiedene Sachverhalte, die der 
Kriminalität und die des Asylrechts / der Migration. Die Gefahr besteht 
dabei, dass durch solche unbedacht-missverständliche oder 
unterschwellig-menschenverachtende Aussagen Asylsuchende und Migranten 
unter generellen Verdacht bei unkritischen Lesern gestellt und somit 
subtil verbreitete negative Klischees zu Migranten verstärkt werden 
können. Diese Art politischer Verlautbarung kann eine Stimmungsmache 
gegen das Grundrecht auf Asyl und die Migration verstärken, wodurch 
letztendlich die dafür empfänglichen Leser in ihrem menschenverachtenden 
und ausländerfeindlichen Weltbild bestärkt werden können. Besteht Ihre 
letztendliche Absicht als Sender dieser Bot-schaften darin sich der 
einen oder anderen Stimme dieses xenophoben Wählerklientels zu bedienen?
Aus diesen Gründen halten wir Ihr brisantes Zitat politisch gefährlich 
und unmoralisch. Wir bitten Sie hiermit sich öffentlich von den 
beschriebenen möglichen Auswirkungen in aller Deutlichkeit zu 
distanzieren und sich uneingeschränkt zu einem humanistischen und 
„christlichen Menschenbild“ (siehe CDU-Grundsatzprogramm 2007) zu bekennen.


Mit freundlichen Grüßen
                                 
Frank M., Harry H., Maria B., Peter B., Sascha O.
Aktivistinnen und Aktivisten von attac Brühl

Einstimmig beschlossen auf dem Plenum von attac Brühl am 03.10.2013

Mehr Infos:
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=70162


Original siehe Anhang

 

24.09.2013   

Nummer 73

Agenda-Markt mit SPD-Landratskandidat und Frau des CDU-Landratskandidaten

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,


attac Brühl beteiligte sich am 14.09.2013 am jährlichen Brühler "Agenda-Markt", um mit der bundesweiten attac-Kampagne "Krötenwanderung jetzt!" die Brühler Bürgerinnen und Bürger zum Wechsel ihrer Bankkonten hin zu ethischen Banken zu motivieren und aufzuklären.

Mehrere interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten den Infostand von attac Brühl und informierten sich über die Krötenwechsel-Kampagne von attac. Wie die letzen Jahre wieder saßen wir am „Katzentisch“ am einen Ende des Brühler Agenda-Marktes, laut Verwaltungsplan möglichst weit weg von den von attac Brühl kritisch betrachteten Brühler Stadtwerken. Als Fortschritt werten wir diesmal, dass die Verwaltung der Stadt Brühl uns erstmals von sich aus eingeladen hatte und uns nicht tot zu schweigen versuchte (Ich erinnere daran, dass attac Brühl zwar als Teilnehmer auf der Onlineversion des Veranstaltungsflugblattes des Vochemer Stadtteilfestes „Vochem ist Kult“ am 15.08.2009 aufgelistet war, aber urplötzlich überraschend aus der Druckversion wegretuschiert und schriftlich ausgeladen worden war. Erst nach einer Intervention in der Stadtverwaltung war attac Brühl wieder eingeladen worden.) So saßen wir vor der „Targo-Bank“, die vorher „Citi-Bank“ hieß und unter diesem Namen noch mehrere Bürgerinnen und Bürger raffgierig ohne Moral um ihr Geld gebracht hatte. (attac Brühl hatte damals bei der Eröffnung der Brühler Filiale der Targo-Bank bereits eindrucksvoll gezeigt, was von „Verbrecherbanken“ zu halten ist.)

Zufällig überschnitt sich der Brühler Agenda-Markt mit dem Bundestags- und Landratswahlkampf. Obwohl der Agenda-Markt für politische Parteien zu Recht tabu ist, zogen mehrere Parteipolitiker zwischen den Ständen auf dem Agenda-Markt hin und her, um sich mit Blumen und anderem Tand bei den Agenda-Markt-Akteuren und -Besuchern einzuschleimen und um ihre Stimme zu buhlen. attac Brühl ist stolz darauf, dass sich bis auf den SPD-Landratskandidaten Florian Herpel kein Wahlkandidat an unseren Infostand traute: Sowohl die SPD-Bundestagskandidatin Helga Kühn-Mengel als auch der CDU-Landratskandidat Michael Kreuzberg ließen uns attacies im wahrsten Sinne des Wortes "links" liegen.

Ich begrüßte Florian Herpel per du, weil ich ihn noch aus meiner aktiven Zeit im Juso-Vorstand des Rhein-Erft-Kreises kenne, fragte ihn etwas ironisch, ob er noch in der SPD sei (kleine Anspielung auf meinen SPD-Ausschluss) und war etwas irritiert über seine Siegesgewissheit. Mir ist ja klar, dass die Parteifunktionäre darin geschult werden, immer jede Situation – sei sie auch noch so aussichtslos – schön zu reden, aber so dreist die Legitimitätskrise der SPD seit der Agenda 2010 runter zu spielen? Als ob das (teilweise ehemals) sozialdemokratische Wählerklientel den Bruch im SPD-Weltbild einfach vergessen könnte. Und SPD-Wahlerfolge in jüngster Vergangenheit basierten doch auf der Schwäche der CDU wie z.B. bei der letzten Landtagswahl.

Plötzlich überraschend tauchte Ellen Thoben-Kreuzberg, die Frau des CDU-Landratskandidaten und Brühler Bürgermeisters Michael Kreuzberg, an unserem Infostand auf und fragte uns ohne zu grüßen unhöflich und fordernd nach der Genehmigung für unseren Infostand. Na, ich tat so, als ob ich die gute Frau nicht kennen würde und fragte, wer sie denn sei, worauf sie sich etwas irritiert reagierend als die Frau des Bürgermeisters, „Frau Kreuzberg“, zu erkennen gab. Ich fragte sie in ruhigem Ton, ob sie denn als eine solche Person das Recht habe uns nach der Standgenehmigung zu fragen. (So weit ich weiß, ist „Bürgermeisterfrau“ weder eine offizielle Stelle beim Ordnungsamt noch bei der Polizei.) Sie verneinte die Frage und sagte, dass sie es nicht in Ordnung fände, dass eine Partei auf dem Agenda-Markt säße. Ich guckte sie etwas verdutzt an und erklärte ihr im ruhigen Ton, dass attac keine politische Partei sei. Darauf erkannte sie ihren Denkfehler, wandelte ihre aggressive Ausstrahlung in eine verlegen-freundliche um und fing an attac Brühl über allen Klee zu loben, dass sie unsere Arbeit gut finde usw. Als Begründung für ihr harsches Auftreten nannte sie die Benachrichtigung am Vortag Samstag für das Verbot des CDU-Infostandes vor dem Rathaus (also auf dem Agenda-Markt). Darauf verschwand sie mit freundlicher Verabschiedung und hinterließ etwas verdutzte Brühler attacies zurück:

Zuerst die Verwirrung durch den anmaßenden Auftritt der „Brühler First Lady“: So weit wir wissen, hat nur das Ordnungsamt, die Polizei und der Agenda-Markt-Verantwortliche der Stadtverwaltung, Herr Frank Ohlmeyer, das Recht eine Genehmigung von uns zu verlangen und anschließend uns des Platzes zu verweisen. Auch wenn wir eine Partei gewesen wären, hätte man uns mit den üblichen Gepflogenheiten der Höflichkeit darauf hinweisen können. Irren ist ja bekanntlich menschlich, aber eine den Höflichkeitsritten entsprechende offizielle Bitte um Entschuldigung hätte auch gut zu Gesicht gestanden.

Des weiteren heißt es wie in Anlehnung bei George Orwell? In Brühl sind alle politischen Parteien gleich, doch einige sind gleicher. Ich meine die CDU. Ich finde es etwas dreist, dass sich über das Verbot eines CDU-Infostandes vor dem Brühler Rathauses, also mitten auf dem Agenda-Marktes, echauffiert wird. Warum sollte der CDU Vorzugsrechte gewährt werden? Andere Parteien wie die Linkspartei haben schon längere Zeit vorher erfahren, dass sie als Partei nicht auf dem Agenda-Markt vertreten sein dürfen. Wieso erfuhr das angeblich die CDU erst einen Tag zuvor? Sollte es der CDU nicht auch schon länger klar sein? Positiv zu werten ist, dass in der Brühler Stadtverwaltung noch unabhängige Geister walten, die sich von der Brühler CDU-Vorherrschaft nicht bevormunden lassen und dieser Partei, die keine Brühler „Stadtpartei“ ist (aber sich vielleicht in ihrer Arroganz so sieht), in ihre berechtigten Grenzen weist.

Und wie ein Deja-Vu erlebte ich den forschen Auftritt der CDU-Bürgermeisterfrau, denn bereits vor genau zwei Jahren auf dem Brühler Agenda-Markt wollte uns der CDU-Beigeordnete der Stadt Brühl, Gerd Schiffer, vom Marktplatz verweisen.
Quelle: http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12313

Als Fazit ist festzustellen: Der diesjährige Brühler Agenda-Markt war eine gelungene Veranstaltung mit vielen Überraschungen...


Mehr Infos:
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=70098


Frank
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

08.03.2013   

Nummer 72

Offener Brief "Stasi-Vergleich von attac Brühl"

An 
Michael vom Hagen, 
Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, 
Herrn Bürgermeister, 
Fraktionsvorsitzende der Parteien im Brühler Stadtrat 
Rathaus 
Uhlstraße 3 
50321 Brühl 
 
 
Brühl, den 07.03.2013 
 
 
Stasi-Vergleich von attac Brühl 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
attac ist eine politische, überparteilische, demokratische und grundgesetztreue Organisation. Die Brühler Ortsgruppe von attac ist seit Jahren mit unterschiedlichen Aktionen zu verschiedenen Themen politisch aktiv. Es ist uns Brühler attacies durchaus bewusst, dass unsere Methoden nicht immer auf Wohlwollen der politischen Parteien in Brühl treffen. Auch wenn wir deutlich Kritik ausüben, achten wir auf allgemeingültige Grenzen. Dazu gehört, dass wir niemals demokratisch Andersdenkende mit verbrecherischen Organisationen wie die DDR-Stasi vergleichen und so niemals persönlich diffamieren. Diese Grenze sehen wir Brühler attacies bei Michael vom Hagen, dem Vorsitzenden der Brühler Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, deutlich übertreten: Am 27.02.2013 schrieb Michael vom Hagen auf der öffent-lich zugänglichen Internetseite des sozialen Netzwerkes „Facebook“ folgenden Kommentar: 
 
„Ich hab's gefunden. Ich weiß, woher Attac Brühl seine Strategie hat. Lest mal: 
Als bewährte Formen der Zersetzung nennt die Richtlinie 1/76 unter anderem: 
„systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender, sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben; systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen; […] Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive; Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen" 
So steht das geschrieben. Richtlinie 1/76 aus 1976. Also nicht mehr ganz neu. 
Michael vom Hagen“ 
Quelle: Michael vom Hagen: Facebook-Eintrag; Account von Bündnis 90 / Die Grünen Brühl 27.02.2013 
Link: http://www.facebook.com/Bruehlgruen/post/422612297823805?comment_id=2657001 
 
In diesem Eintrag nimmt Michael vom Hagen Bezug auf eine Richtlinie des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) und vergleicht unwahr und unverhältnismäßig die Menschen verachtenden Methoden des verbrecherischen DDR-Geheimdienstes mit denen von attac Brühl. Geschichte soll an die Verbrechen der Vergangenheit erinnern und nicht durch falsche Vergleiche verharmlost werden. Dieses unakzeptable Verhalten von Michael vom Hagen ist nicht nur eines Ratsmitglieds unwürdig, sondern schadet auch das öffentliche Ansehen des gesamten Brühler Stadtrates. Wir Brühler attacies erwarten von Michael vom Hagen eine öffentliche Bitte um Entschuldigung. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Frank, Hanno, Harry, Maria, Peter, Sascha, Thorsten 
Aktivisten von attac Brühl 
 
 
Persönliche Anmerkung von Frank: „Mein Vater floh 1955 als 18-Jähriger mit einem Fahrrad und einem Koffer aus der damaligen DDR, um der Unfreiheit zu entfliehen und ein neues Leben zu beginnen, und hatte mehrere Jahre große Angst seine Eltern und Schwester nahe Leipzig zu besuchen, weil er eine Inhaftierung und andere Repressalien von der Stasi für sich und seine Familie befürchtete. Aus diesem Grunde fühle ich mich auch persönlich schwer beleidigt.“ 
 
Beschlossen auf dem Plenum von attac Brühl am 07.03.2013 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12612 

 

17.02.2013   

Nummer 71

Einige persönliche Worte...Seid friedliche "Mutbürger" ohne "volle Hosen"!

Hallo Anti-Braunkohle-Aktivistinnen und -Aktivisten, 
 
 
ich möchte euch im Namen von attac Brühl und den anderen Bündnispartnern für den motivierenden Zuspruch danken, den wir in den letzten vorbereitenden Tagen gegen das Brühler Braunkohledenkmal von euch erhalten haben (auch gestern auf dem regionalen Anti-Braunkohle-Vernetzungstreffen in Buir). Die Grundnervösität (dass alles wie geplant klappt) und den Schlafmangel (auch Beruf) spüre ich... 
 
Auch haben wir gestern auf unserem Infostand (siehe anhängiges Foto) in der Brühler Innenstadt die Erfahrung gemacht, dass "Braunkohle" als heimisches Thema (Brühl als "Wiege" des Rheinischen Braunkohlereviers) die Passanten stark polarisiert und emotional belegt ist. Wir haben sowohl sehr starken Zuspruch erhalten (auch von damaligen "Zeitzeugen"), als auch schroffe Ablehnung erfahren. Zwei - aktuelles bzw. ehemaliges - Brühler CDU-Stadtratsmitglieder (Namen bekannt) hatten mich sogar etwas zu laut angegangen bzw. "mir den Vogel gezeigt" (Letzterer bat mich im Laufe eines sich beruhigenden und konstruktiven Gesprächs deswegen um Entschuldigung, die von mir angenommen wurde.) 
Viele interessante Gespräche und Diskussionen prägten diesen gestrigen Infostand, hunderte Flugblätter wurden an die Brühler Bürgerinnen und Bürger verteilt. Für mich war es eine weitere Stufe eines bisher versäumten Dialogs zwischen den Bürgerinnen und Bürger über die Bedeutungsfrage des heftig umstrittenen Braunkohledenkmals... 
 
Für den morgigen Tag möchte ich euch Mut machen eure Meinung deutlich durch eure Anwesenheit auf der Mahnwache zu zeigen (Weil der Einweihungsbeginn um 12 Uhr für viele Schüler, Studenten und Berufstätige (vermutlich absichtlich) äußerst ungünstig gelegt wurde, bitte ich euch so früh wie möglich zwischen 12 und 18 Uhr die Mahnwache aufzusuchen (siehe anhängigen Anfahrplan)). Als offizieller "Versammlungsleiter" der Mahnwache bitte ich euch eure ablehnende Meinung friedlich ohne Schaden an Mensch und Sache zu artikulieren. Glaubt mir, für manch´ machtverwöhnten und obrigkeitsgläubigen Platzhirsch der Brühler Parteipolitikerkaste ist es schon ein Akt des ungeheueren "zivilen Ungehorsams", wenn wir "Mutbürger" morgen provokant mit Transparent den Rednern von Stadtspitze und RWE von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Lasst euch bitte nicht von den Denkmalbefürwortern zu unüberlegten Handlungen und Worten provozieren! Zeigt euer moralisches Rückgrat mit erhobenem klugen Kopf und seid im positiven Sinne stolz, so dass ihr euch getrost morgen Abend im Spiegel betrachten könnt und sicher einen guten Schlaf finden werdet. Oder um eine Methapher von Peter Grottian zu bedienen: Macht "Politik ohne volle Hosen"! (sehr guter selbstkritischer Kommentar in der gestrigen taz: 
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2013%2F02%2F16%2Fa0187&cHash=fd7160175d54819e114b4a9536da608c ) 
 
Ich danke von Herzen für eure Solidarität! 
Bis morgen... 
 
Frank 
Ansprechperson und Webverantwortlicher 

 

15.02.2013  

Nummer 70

Wofür ein Braunkohledenkmal?

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
mit dem Begriff „Braunkohle“ verbinden viele Menschen negative Erfahrungen, Gedanken und Gefühle, weil die umstrittene Braunkohleverstromung mit Tagebauen und Kraftwerken gravierende soziale und ökologische Schäden an Mensch und Natur verursacht. Mit dem Brühler Braunkohledenkmal wird aber nicht an diese lokalen und globalen gesellschaftlichen Verwundungen gedacht. 
 
Deswegen lehnen wir dieses Braunkohledenkmal ab! 
 
Am Einweihungstag des Braunkohledenkmals 
am Montag, 18.02.2013 
werden wir mit zwei Alternativveranstaltungen der dunklen Seite der Braunkohle kritisch gedenken: 
 
 
1. 
Mahnwache von 12 Uhr bis 18 Uhr 
vor dem Braunkohledenkmal 
Kreisel Ecke Kölnstraße/Comesstraße 
 
 
2. 
Vortrag ab 19 Uhr mit Diskussion 
„Vom Wutbürger zum Mutbürger - Widerstand gegen Braunkohleverstromung und Phantasialand-Erweiterung“ 
von der kritischen Stimme der Linken im Regionalrat Köln: Peter Singer 
Brühler Hotel „Kurfürst“, Kölnstraße 40, Eingang Gartenstraße 
Eintritt frei 
 
 
Dieser Aufruf wird getragen von einem Bündnis aus attac Brühl, Linkspartei Brühl, Piratenpartei Brühl und Einzelpersonen. 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12443 
 
 
Anlage: 
Flugblatt 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit Anti-Braunkohle-Grüßen 
 
 
Frank 
Ansprechperson und Webverantwortlicher 

 

27.01.2013 

Nummer 69

BraunkohleSCHANDmal

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
mit diesem Rundbrief wird der Kampagnenstart "Stoppt das Brühler Braunkohleschandmal!" von attac Brühl bekannt gegeben. 
 
Brühler Bürgerinnen und Bürger sind mit ihrer Ablehnung des sogenannten "Brühler Braunkohledenkmals" auf attac Brühl zugekommen. 
Daraufhin und aus eigener Initiative wurde von attac Brühl über seine Vernetzung überregional in der Anti-Braunkohle-Bewegung von "ausgeCO2hlt", über die "Hambacher Waldschützer", bis zu "attac Köln" und dem "Ratschlag von attac Deutschland" über dieses unsensible und geschichtsverklärende Braunkohleschandmal informiert; die Reaktionen teilten unsere Empörung! 
 
Schon damals hat die zunehmende industrielle Verarbeitung von Braunkohle unbezifferbaren Schaden an Natur und den Menschen angerichtet, was nicht durch das geplante Braunkohleschandmal offiziell und öffentlich thematisiert wird: 
 
- Wo wird der gesundheitliche Beeinträchtigung und frühzeitigen Todesfällen der Anwohner durch ungefilterten unverbrannten Braunkohlestaub und schädlicher Verbrennungsabgase gedacht? 
 
- Wo wird der harten, ausbeutenden und gefährlichen Arbeit der damaligen Grubenarbeiter erinnert? 
 
- Wo wird der damalige schlecht entwickelte Arbeitsschutz und die unzureichende soziale Rechtslage der Grubenarbeiter angemahnt? 
 
- Wo wird die unmoralische undemokratische politische Entmündigung der damaligen Grubenarbeiter und ihrer Familien erwähnt? 
 
Es gibt sicher noch viel mehr geschichtskritische Fragen, die von den Initiatoren und Verantwortlichen bewusst oder unbewusst in den öffentlich zugänglichen Quellen bisher nicht beantwortet worden sind. 
 
Die Fragen sollten auch dorthin gehen, wem ein solches Denkmal nützt? Wollen sich hier einige Lokalpolitiker aus der zweiten Reihe in der Öffentlichkeit profilieren? Soll das schlechte Image eines höchst umstrittenen Braunkohlekonzerns mit seinen Vorgängerunternehmen hier ein Stückchen rein gewaschen werden? 
 
Und warum haben die Initiatoren und Verantwortlichen nicht aus der jüngsten Vergangenheit gelernt und zusammen mit möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern ein gemeinschaftliches Denkmal im weitestgehenden Konsens errichtet wollen? Ist das politisch Lehrstück für mehr Bürgerbeteiligung hinsichtlich des politischen Streits um den Rathausanbau schon wieder vergessen worden? Dann hätten auch einige der oben aufgeworfenen Fragen zur Zufriedenheit möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger beantwortet werden können. 
 
Brühl kommt politisch nicht zur Ruhe: Mit Rathausanbau und Phantasialand-Erweiterung hat Brühl nun ein weiteres politisches Streitthema... 
 
attac Brühl fordert die Verantwortlichen vom Brühler Heimatbund, von der Stadt Brühl und vom Klimakiller RWE auf, die öffentliche Aufstellung des umstrittenen sogenannten "Brühler Braunkohledenkmals" zu stoppen und gemeinsam und konsensual mit der Brühler Bevölkerung eine Alternative zu finden. 
attac Brühl fordert zudem alle politischen Parteien im Brühler Stadtrat auf, ihrer politischen Verantwortung gerecht zu werden, somit sich der Brühler Stadtratsfraktion der FDP anzuschließen und die Einweihung dieses Braunkohleschandmals zu boykottieren! 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12443


 
Anlage: 
Grafik 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit braunkohlefeindlichen Grüßen 
 
 
Frank 
Ansprechperson und Webverantwortlicher

 

13.01.2013

Nummer 68

Widerstand im Rheinischen Braunkohlerevier

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
attac Brühl lädt zum Vortrag "Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Widerstands im Rheinischen Braunkohlerevier" ein und begrüßt Emilio Alfred Weinberg als Zeitzeugen und Aktivisten, der als Kölner attacie diesen Widerstand aktiv begleitet. 
 
 
Wann? 
Montag, 14.01.2013, ab 19 Uhr 
 
 
Wo? 
Brühler Hotel „Kurfürst“, Kölnstraße 40, Eingang Gartenstraße 
 
 
Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion mit und zwischen den Anwesenden. 
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. 
Der Eintritt ist frei. 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12394 
 
 
Anlage: 
Flugblatt 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit widerständischen Grüßen 
 
 
Frank 
Ansprechperson und Webverantwortlicher 

 

03.01.2013

Nummer 67

Offener Brief an NRW-Umweltminister wegen Phantasialand-Westerweiterung

 

An das 
Landesumweltministerium NRW 
Herrn Minister 
Johannes Remmel 
Schwannstraße 3 
40476 Düsseldorf 
 
 
Brühl, den 03.01.2013 
 
 
Offener Brief 
„Schutz des Naturschutzgebietes Ententeich durch NRW-Umweltminister?“ 
 
 
Sehr geehrter Herr Remmel, 
 
für Ihren Besuch in Brühl am 26.04.2012 und die Gelegenheit für das kurze und interessante Gespräch mit uns attacies möchten wir uns bedanken. Ihre Ansprache anlässlich der geplanten Phantasialand-Erweiterung fand unsere Zustimmung, daher haben wir sie als Video auf unserer Internetseite veröffentlicht (Link: www.attac-netzwerk.de/index.php?id=11279 ). Hier und gegenüber der Presse (Link: www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12351 ) haben Sie, Herr Minister, eine Phantasialand-Westerweiterung an mehrere Bedingungen geknüpft. Demnach stimmen Sie als Landesumweltminister einem solchen Vorhaben nur zu, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. So sollte u.a. die Phantasialand-Westerweiterung im tragfähigen Konsens umgesetzt werden: 
 
"So, da gibt es für das Projekt hier vor Ort eben auch noch den großen Widerstreit zwischen Initiativen, die sich einsetzen, zu Recht, wie ich finde, für den Erhalt des Waldes und den Interessen des Unternehmens. Und auch da wäre, glaube ich, Voraussetzung für eine Verständigung, einen Kompromiss, dass es hier eine Verständigung auch über eine Lösung gibt, die dann nicht immer wieder in Frage gestellt wird; das heißt, wenn man einen Kompromiss findet, dann muss es aber auch dauerhaft sein; dann ist es das auch. Das sind die Rahmenbedingungen, unter denen man was finden kann." 
Quelle: Ansprache (ab 7 Minuten 6 Sekunden) 
Link: www.youtube.com/watch?v=417Iyi0kKJ0 
 
"(...) und noch dazu die Frage, gibt es da noch eine Verständigung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern und mit den Bürgerinitiativen zu einer verträglichen Dauerlösung zu kommen, weil in der Tat Stückchen für Stückchen Salamischeibe für Salamischeibe, und das ist, glaube ich, nicht das, was wir gemeinsam machen wollen." 
Quelle: Ansprache (ab 15 Minuten 41 Sekunden) 
Link: www.youtube.com/watch?v=417Iyi0kKJ0 
 
Das Phantasialand („Erweiterung im Konsens“), mehrere Regionalratspolitiker von CDU, FDP, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen sowie die Regierungspräsidentin Frau Walsken („Konsens im Wesentlichen“) behaupten gegenüber der Öffentlichkeit, dass nun jene Bedingung eines tragfähigen Konsens´ erfüllt sei. Dieser voreiligen und falschen Behauptung widersprechen wir Brühler attacies nachdrücklich: Zum einen gibt es weder im Regionalrat und bei der Erörterung, noch in der Zivilgesellschaft einen solchen tragfähigen Konsens: Mehrere staatliche Institutionen, politische Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen kritisieren oder lehnen nachweislich den am 14.12.2012 im Regional-rat beschlossenen Kompromissvorschlag einer Regionalplanänderung ab (Link: www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12351 ): 
 
1. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) 
2. Landesbetrieb Wald und Holz NRW 
3. Zweckverband Naturpark Rheinland 
4. Regionalratsvertreter der Linkspartei 
5. Piratenpartei Brühl 
6. Initiative 50TausendBäume 
7. Landesbüro der Naturschutzverbände NRW 
8. Bund für Umwelt und Naturschautz NRW (BUND) 
9. Angelsportverein Ententeich 
10. Kleingärtnerverein Brühl (gegen Vernichtung der Kleingartenanlage) 
11. attac Brühl 
 
Wegen dieser fortgeführten Ablehnung der am 14.12.2012 beschlossenen Regionalplanänderung gibt es keinen tragfähigen Konsens, womit eine Ihrer Bedingungen nicht erfüllt ist. Wir gehen davon aus, dass Ihr Wort gilt und Ihr Ministerium gemäß §19 Absatz 6 des Landesplanungsgesetz NRW fristgerecht „Einwendungen“ gegen die „Bekanntmachung“ dieser Regionalplanänderung erheben wird. 
Wir bauen auf Sie! Können wir auf Ihr Wort zählen? 
Wir bitten um Nachricht über Ihr weiteres Vorgehen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Barbara, Frank, Hanno, Harry, Maria, Marlene, Peter, Sascha 
Aktivisten von attac Brühl 

Beschlossen auf dem Plenum von attac Brühl am 03.01.2013


2012

 

17.11.2012

Nummer 66

Solidaritätsbekundung "Braunkohle - IrRWEg stoppen"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
die AG "APA" von attac Brühl bekundet ihre Solidarität mit den Waldschützern im Hambacher Forst, die  sich bei der Räumung für mehrere Tage symbolisch und medienwirksam erfolgreich gegen das Zerstörungswerk des mächtigen Energiekonzerns RWE gewehrt haben. Wir attacies zollen den Waldbesetzern als "David gegen Goliath" die gebührende Hochachtung für ihren entbehrungsreichen gewaltlosen zivilen Ungehorsam im politischen Eintreten für eine bessere Welt. Bei unseren Besuchen haben wir eure Friedfertigkeit erlebt. Bitte macht weiter so! Auch wenn letztendlich die Baumschützer von mehreren Hundertschaften Polizisten vertrieben wurden, haben jene vor allen jungen Menschen ethisch vorbildlich gezeigt, dass friedlicher zivilgesellschaftlicher Widerstand möglich ist und öffentlich Gehör finden kann - ganz im Sinne der Methodik des aktionsorientierten Netzwerkes attac. Diese mutige Aktion hat dem Oligopolisten RWE und seinen Steigbügelhaltern aus CDU, FDP und SPD eine wohltuende Blamage und Niederlage zugefügt - einer durch Lobbyismus und mit Gewissenlosigkeit eingeschworenen Zweckgemeinschaft, die sich selbst gerne heuchlerisch die Persilscheine ausstellt, obwohl wissenschaftlich längst bewiesen ist, dass die Braunkohlelobby sich in der energiepolitischen Sackgasse befindet. Und wenn die meilenweit von ihren einstigen Idealen entfernte Funktionärskaste in der Rhein-Erft-SPD Krokodilstränen wegen der Kosten für die Steuerzahler weint, ist zu hinterfragen, was dagegen das Zerstörungswerk durch den Braunkohleraubbau der Allgemeinheit tatsächlich kostet? Sind dann in dieser "Bilanz" das Leid der vertriebenen Tiere und Menschen, das Leid der zusätzlichen Allergiekranken und Krebstoten, das Leid der überschwemmten und hungernden Klimaflüchtlinge "miteingerechnet"? Und wo setzt sich hier die SPD ein, dass der Verursacher RWE für den durch ihn entstandenen Schaden am Gemeinwohl an die Weltgemeinschaft zahlt? Fehlanzeige! SPDler, ihr Beschützer der Mächtigen, schämt euch! 
 
 
 
10 Argumente für einen schnellen Braunkohleausstieg: 
 
1. Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger: Kein fossiler Energieträger verursacht höhere Kohlendioxid-Emissionen als Braunkohle. Von den 960 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die Deutschland 2010 emittierte, stammten 170 Millionen Tonnen vom Energieträger Braunkohle. Obwohl die Braunkohle nur 10% zum Primärenergieverbrauch beiträgt, verursacht sie knapp 20% der CO2-Emissionen. Die Ursache dafür ist neben dem schlechten Wirkungsgrad der Braunkohle-kraftwerke, der geringe Energiegehalt von Braunkohle. Die Verbrennung von 1 Steinkohleeinheit (SKE) Braunkohle verursacht 3,25 kg Kohlendioxid. Hingegen entstehen durch 1 SKE Steinkohle 2,68 kg CO2, bei Erdöl sind es 2,3 kg und bei Erdgas 1,5 kg. 
 
2. Die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ist keine Lösung: Durch die Abscheidung und unterirdische Speicherung des bei der Verbrennung von Braunkohle entstehenden Kohlendioxids, möchte sich die Braunkohlebranche ein klimafreundliches Image geben. Dabei gibt es berechtigte Zweifel, dass das in hoher Konzentration tödliche Gas langfristig im Boden bleibt. Außerdem könnte die CO2-Endlagerung Salzwasser im Boden verdrängen und das Grundwasser verseuchen. Die Technik ist zudem frühestens 2025 einsatzbereit und führt zu einem stark steigenden Brennstoffbedarf. Die Kohlendioxid-Einlagerung ist daher nicht mehr als ein Vorwand, um den Ausstieg aus der Braunkohle zu verzögern. 
 
3. Braunkohlekraftwerke sind keine Brücke ins regenerative Zeitalter: Braunkohlekraftwerke sind – ebenso wie Atomkraftwerke – zumeist Grundlastkraftwerke, die permanent die gleiche Menge Strom ins Netz einspeisen. Grundlastkraftwerke können nicht flexibel darauf reagieren, wenn viel Wind- oder Sonnenstrom ins Netz gespeist wird. Ebenso wie Atomkraftwerke sind sie daher ein Hindernis für den Ausbau regenerativer Energien. Als Ergänzung für Wind- und Solaranlagen werden stattdessen hochflexible Gaskraftwerke benötigt. 
 
4. Für Braunkohlentagebaue müssen ganze Dörfer zerstört und deren Bewohner zwangsumgesiedelt werden: Weil die Braunkohle in Deutschland unter bewohntem Gebiet vorkommt und nur im Tagebau gefördert wird, müssen die darüber liegenden Dörfer weichen. Mehr als 20 Dörfer sind gegenwärtig von genehmigten oder geplanten Tagebauen in ihrer Existenz bedroht. Für die Bewohner bedeutet die Zwangsumsiedlung einen schweren Verlust von kultureller Identität: mit den Dörfern werden Kirchen, Friedhöfe, Baudenkmäler etc. dem Boden gleichgemacht. Weil die Grundstückpreise schon lange vor der Abbaggerung fallen, bedeutet diese für viele auch große finanzielle Einbußen. 
 
5. Braunkohlentagebau zerstört wertvolle Wälder, Wiesen und Ackerflächen: Zusätzlich zu den Dörfern werden für den Braunkohleabbau auch wertvolle Biotope sowie Land- und Forstwirtschaftsflächen zerstört. In den für den Abbau vorgesehenen Gebieten leben gegenwärtig noch zahlreiche bedrohte Arten, so zum Beispiel im ökologisch wertvollen Hambacher Forst bei Köln. Die Zerstörung von landwirtschaftlichen Flächen ist angesichts der weltweiten Ernährungskrise überhaupt nicht zu rechtfertigen. 
 
6. Die für den Braunkohlentagebau nötige Grundwasserabsenkung zerstört wertvolle Feuchtgebiete im Umfeld: Damit die riesigen Abbaugruben nicht mit Wasser volllaufen, muss im Umfeld eines Tagebaus der Grundwasserspiegel künstlich abgesenkt werden. Allein im rheinischen Braunkohlerevier wurden in der Vergangenheit jährlich 1,4 Milliarden Kubikmeter Grundwasser abgepumpt. Dies führt dazu, dass ökologisch wertvolle Feuchtgebiete im Umkreis trockenfallen und das Grund-wasservorkommen nachhaltig gestört wird. 
 
7. Braunkohlentagebaue und -kraftwerke führen zur Freisetzung von Radioaktivität, Feinstaub und Schwermetallen: Die in Deutschland geförderte Kohle enthält radioaktive Elemente, die durch den Tagebau und die Verbrennung im Kraftwerk freigesetzt werden. Daher ist die radioaktive Belastung im Umfeld von vielen Kohlekraftwerken sogar höher als bei Atomkraftwerken. Ebenso sind die Braunkohletagebaue und -kraftwerke eine massive Quelle von gesundheitsschädlichem Feinstaub und von Schwermetallen. 
 
8. Die riesigen Braunkohlegruben können zu Pumpspeicherkraftwerken umgebaut werden: Pumpspeicherkraftwerke sind Wasserkraftwerke, die Strom speichern, indem sie Wasser in einen höher gelegenen Stausee pumpen und bei Bedarf ablassen. Stromspeicher sind ein zentrales Ele-ment einer regenerativen Stromversorgung, um zeitweise überschüssigen Wind- oder Solarstrom zwischenzuspeichern. Einem Artikel der Zeitschrift Solarzeitalter zufolge sind die Braunkohlegruben die einzigen Standorte in Deutschland, an denen Pumpspeicherkraftwerke ohne schwerwiegende Eingriffe in die Natur errichtet werden können. Dazu muss aber die Förderung der Braunkohle baldmöglichst eingestellt werden. 
 
9. Zahlreiche Arbeitsplätze der Branche können auch bei einem Braunkohleausstieg erhalten bleiben: In der Braunkohlebranche arbeiten ca. 22.000 Menschen. Die Befürchtung, dass diese Arbeitsplätze bei einem Braunkohleausstieg alle verloren gehen, ist übertrieben. Denn viele Anlagen der Branche können umgenutzt werden, so dass Arbeitsplätze erhalten bleiben. Tagebaulöcher können in Pumpspeicherkraftwerke umgebaut werden und an den Kraftwerksstandorten können hochflexible Gaskraftwerke gebaut werden. Auch die Maßnahmen zur Renaturierung der Tagebaugebiete schaffen noch Arbeitsplätze für viele Jahre. Schließlich können die Abbaugebiete zu attraktiven Tou-ristenregionen werden, wenn dort Seenlandschaften entstehen. 
 
10. Die Braunkohlebranche wird vom Staat mit erheblichen indirekten Subventionen gefördert: Die Branche behauptet, Braunkohle sei der einzige heimische Energieträger, für den der Staat keine Subventionen zahlt. Diese Aussage stimmt aber nur, wenn man einen sehr engen Subventionsbegriff anlegt. Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des FÖS belegt für den Zeitraum 1950-2008 eine indirekte staatliche Braunkohleförderung in Höhe von 101 Milliarden Euro. So müssen die Braunkohleförderer beispielsweise kein Wasserentgelt für das Abpumpen des Grundwassers bezahlen. Wenn für den Tagebau Autobahnen verlegt werden, so zahlt die Kosten der Steuerzahler. Schließlich beteiligt sich der Staat mit erheblichen Fördergeldern an der Forschung zur Kohlendioxid-Abscheidung und Speicherung. 
 
Quelle:    Gerald Neubauer: 10 Argumente für einen schnellen Braunkohleausstieg; Bielefeld 2011 
Link:    http://braunkohleausstieg.org/argumente (17.11.2012) 
 
 
Anlage: 
attac Brühl: Braunkohle - IrRWEg stoppen; Brühl 2012 (Flugblatt & Plakat) 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit klimafreundlichen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl

 

06.11.2012

Nummer 65

Schweigegang "Erinnerung an Reichspogromnacht" und fehlende "Stolpersteine"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
attac Brühl unterstützt als Mitgliedsorganisation der "Brühler Initiative für Völkerverständigung" (BIfV) den Aufruf für den Schweigegang zur Erinnerung an die Reichpogromnacht 1938 und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf sich durch persönliches Erscheinen aktiv zu beteiligen: 
 
Wann? 
Freitag, 09.11.2012, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Brühler Rathaus "Steinweg" 
 
 
Einige eigene persönliche Worte... 
 
Ich finde es beschämend für unsere Gesellschaft, dass Jahrzehnte nach dem Holocaust der Antisemitismus immer noch in vielen Köpfen verankert ist, was eine aktuelle Studie belegt: 
 
"Der Bericht konnte zeigen, dass in der deutschen Mehrheitsgesellschaft in erheblichem Umfang antisemitische Einstellungen in unterschiedlichen inhaltlichen Ausprägungen vorhanden sind, die wiederum auf weitverbreiteten Vorurteilen und tief verwurzelten Klischees beziehungsweise auf schlichtem Unwissen über Juden und Judentum basieren." 
 
Quelle: Expertenkreis Antisemitismus: Antisemitismus in Deutschland; Berlin 2011, Seite 182 
Link: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Politik_Gesellschaft/EXpertenkreis_Antisemmitismus/bericht.pdf;jsessionid=5F1DE12A836E05373A1095A91C181F7E.2_cid231?__blob=publicationFile 
 
 
Umso wichtiges ist es für uns Demokraten und Humanisten aktiv eine Erinnerungskultur gegen das Vergessen des Völkermords aufrecht zu erhalten, um ein solches Verbrechen auch in Gegenwart und Zukunft verhindern zu helfen. Auch der Staat von der Republik über die Länder bis hin zu den Kommunen hinunter hat die moralische Verpflichtung im Rahmen seiner Möglichkeiten alle Bürgerinnen und Bürger an dieses unbeschreiblich düstere Beispiel, was Menschen Menschen antun können, konsequent zu erinnern. Doch es darf zurecht hinterfragt werden, ob eine solche konsequente Erinnerung hier in Brühl gelingt, was am Beispiel der Gedenktafeln auf Gehwegen namens "Stolpersteine" für die 65 ermordeten Brühler Jüdinnen und Juden deutlich wird. Am 16.12.2002 beschließt der Stadtrat der Stadt Brühl einstimmig: 
 
"Der Rat beschließt, das Projekt ´Stolpersteine´ des Kölner Künstlers Gunter Demnig in Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Israel-AG des Max-Ernst-Gymnasiums zu realisieren. Die Verwaltung kann dabei Hauseigentümer, die das Verlegen von ´Stolpersteinen´ vor ihrem Haus 
strikt ablehnen, von diesem Projekt ausnehmen." 
 
Quelle: Stadt Brühl: Niederschrift der Stadtratssitzung; Brühl 16.12.2002, Seite 17 
Link: http://bruehl.de/rathaus/stadtrat/downloads/rat_16_12_02_oeffentl.pdf 
 
Ich möchte mit diesem Zitat jeder Leserin und jedem Leser ermöglichen ihr/sein eigenes Werturteil zu fällen. Doch mein eigenes moralisches Empfinden sagt mir jedoch klar und deutlich: Während der erste Satz dieses Beschlusses meine volle Zustimmung findet, schäme ich mich als Brühler Bürger für den zweiten Satz wegen seiner offensichtlich beinhalteten Einschränkung. Es wird endlich Zeit, dass alle "Stolpersteine" ihren richtigen Platz finden! Das sind wir den Opfern schuldig... 
 
 
 
Anlage: 
BIfV: Erinnerung an Reichpogromnacht 2012; Brühl 2012 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit antirassistischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl

 

19.10.2012

Nummer 64

Demonstration "Verfassungsschutz auflösen - Rassismus bekämpfen"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
die AG „APA“ von attac Brühl unterstützt den Bündnisaufruf für die Auflösung des umstrittenen deutschen Verfassungsschutzes: 
 
Wann? 
Samstag, 10.11.2012, ab 14 Uhr 
 
Wo? 
Pariser Platz in Köln-Chorweiler 
 
 
Aufruf: 
 
"Verfassungsschutz auflösen! Rassismus bekämpfen! 
 
Das Bündnis “Verfassungsschutz auflösen!” ruft für den 10.11.2012 unter dem Motto “Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!” zu einer Demonstration in Köln-Chorweiler vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) auf. 
Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die NaziterroristInnen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden zehn Menschen ermorden und zwei Sprengstoffanschläge verüben konnten. Jahrelang leugnete die Polizei die rassistischen Hintergründe der Morde und machte die Opfer auch noch zu Tätern, indem sie in Richtung organisierter “Ausländer-Kriminalität” ermittelte. Eine Angehörige eines Opfers musste neunmal als Verdächtige bei der Polizei erscheinen, andere wurden monatelang von verdeckten ErmittlerInnen ausgespäht. 
 
Die Ermittler und Ermittlerinnen gaben der Sonderkommission den Namen “Soko-Bosporus”, von den Medien wurde der Begriff “Döner-Morde” geprägt und verbreitet. Beide Ausdrücke stellen rassistische Stereotype dar, mit denen die Gewalttaten verharmlost und die Opfer herabgewürdigt werden. Diese sind nur Beispiele für einen alltäglichen institutionalisierten Rassismus, dem Menschen in Deutschland ausgesetzt werden. 
 
Rassismus steckt nicht nur in der Gesetzgebung dieses Landes, auch das Personal macht keinen Hehl daraus, wo seine Sympathien liegen. Verschiedene Ebenen in den Verfassungsschutzämtern hatten nicht nur von den Taten des rechtsterroristischen Trios Kenntnis, sondern unterstützten das Umfeld des NSU zudem mit bezahlten V-Männern und -Frauen, von denen eine/r die NaziterroristInnen mit Sprengstoff belieferte. Mehrmals hatten die Behörden Hinweise auf die Aufenthaltsorte der zur Fahndung ausgeschriebenen TerroristInnen – und handelten nicht! 
 
Nach Bekanntwerden der Taten des NSU wurde zudem eine erschreckende Politik der Verschleierung losgetreten: Geschredderte und verheimlichte Akten, konsequente Lügen in Untersuchungsausschüssen, wenige, viel zu späte, Rücktritte von Verantwortlichen. 
 
Man will uns weismachen, dass eine Serie von Pannen die Ermittlung der Behörden behinderte. Tatsächlich hat die Öffentlichkeit in diesem Fall einen Einblick in die skandalöse alltägliche Arbeitsweise der Geheimbehörden bekommen: Sammeln von Informationen und taktisches Unterdrücken oder Weiterleiten derselben. Individuelle Seilschaften innerhalb und zwischen den Behörden steuern nach Gutdünken den Umgang mit Informationen. 
 
Rechte Gesinnung hat beim VS Kontinuität: Gegründet im Jahre 1950 mit ehemaligen Nazis sorgte er dafür, dass Widerständler und Widerständlerinnen aus dem Dritten Reich erneut in deutsche Gefängnisse kamen. In den sechziger Jahren bekämpfte er die Studentenbewegung, in den siebziger und achtziger Jahren lieferte er das Material für die Berufsverbote linker AktivistInnen. Vor neun Jahren scheiterten die Pläne für ein NPD Verbot nicht zuletzt daran, dass diese bis in die höchsten Führungsetagen von V-Männern/-Frauen und Spitzeln des Verfassungsschutzes durchsetzt war. 
 
Deshalb: Auf nach Köln. Hauptsitz des Verfassungsschutzes und des Militärischen Abschirmdienstes MAD und die Stadt, in der zwei Bombenanschläge des NSU stattfanden. 
Für die Offenlegung aller Informationen bezüglich VS/NSU und der Unterstützung von Neonazis durch den Verfassungsschutz und andere Geheimdienste! 
Für einen Untersuchungsausschuss, in dem alle Menschen dieser Gesellschaft durch VertreterInnen ihres Vertrauens Zugang zu allen Informationen haben! 
Gegen Rassismus und Ausgrenzung 
Solidarität mit den NSU-Opfern und ihren Angehörigen! Entschädigung für die rassistischen und diffamierenden polizeilichen Ermittlungen. 
Verfassungsschutz auflösen – Geheimdienste abschaffen!" 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12062 
 
 
Anlage: 
attac Brühl - AG "APA": Verfassungsschutz auflösen; Brühl 2012 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit antirassistischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

20.06.2012

Nummer 63

Einladung zum Vortrag "Hartz IV - Bürger in der Abseitsfalle"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,

 

 

die AG „APA“ von attac Brühl freut sich mit dem Arbeitsmarktexperten Dr. Wilhelm Adamy, Leiter der Abteilung Arbeitsmarktpolitik des Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftbunds (DGB), einen ausgewiesenen Fachmann für „Hartz IV“ begrüßen zu dürfen, der über die Schwächen und Auswirkungen dieses heftig umstrittenen rot-grünen Arbeitslosenpolitikgesetzes referieren wird:

 

 

Wann?

Freitag, 29.06.2012, ab 19 Uhr

 

Wo?

Brühler Weinstube „Schlosskeller“, Kölnstraße 74-84

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen bei freiem Eintritt zuzuhören und mitzudiskutieren.

 

Infos:

www.attac-netzwerk.de/index.php

 

Anlage:

attac Brühl - AG "APA": Hartz IV - Bürger in der Abseitsfalle; Brühl 2012

 

 

Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten,

um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen!

 

 

Mit menschenwürdigen Grüßen

Frank

Aktivist von attac Brühl

 

26.05.2012

Nummer 62 

Radfahrt "Global Zero Now"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
die AG „APA“ von attac Brühl unterstützt die Radfahrt „Global Zero Now“ für eine atomwaffenfreie Welt. Wir attacies werden mit unseren Fahrrädern die Friedensfahrer von Zülpich bis Erftstadt auf ihrer langen Fahrstrecke begleiten. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein mit uns attacies an dieser Friedensfahrt teilzunehmen: 
 
„Mit einer Fahrradtour vor und nach dem NATO-Gipfel in Chicago am 21. und 22.05.2012 will die Aktion ´Global Zero Now´, vom 17.05. bis 04.06.2012, aktiv und kreativ für Atomwaffenfreiheit eintreten. Sie radeln zum Oberkommando der US-Streitkräfte (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen, zu drei Atomwaffenstandorten in Europa und nach Brüssel zum NATO-Hauptquartier. (...) Beim Gipfel in Lissabon war das Bündnis unfähig, einen Konsens über die US-Atomwaffen in Europa zu finden. Die USA planen, ihre Bomben vom Typ B61 zu modernisieren. Das ist genau der Typ, den sie in Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Italien und der Türkei stationiert haben. Die Modernisierung ist so umfassend, dass eine neue Waffe mit neuen militärischen Fähigkeiten stationiert würde. In der Folge wäre eine neue weltweite atomare Aufrüstung zu erwarten. Der Regierungsbeschluss für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland ist ein wichtiger Beitrag zu weltweiten Abrüstungsbemühungen und soll deswegen unbedingt umgesetzt werden. Die Modernisierung der Atombomben in Europa ist kontraproduktiv und außerdem eine Verschwendung von Finanzressourcen. Daher fordern wir einen sofortigen Stopp dieser Pläne. Es gibt nur eine Antwort auf die Gefahren, die Atomwaffen mit sich bringen: ihre vollständige Abschaffung. Die Kampagne hat das Ziel, Atomwaffen durch einen juristisch verbindlichen Vertrag weltweit zu ächten, so wie es bei anderen Massenvernichtungswaffen schon geschehen ist. Wir wollen Sicherheit ohne Atomwaffen.“ 
Quelle: http://dfg-vk-bonn-rhein-sieg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1871:internationale-fahradaktion-qglobal-zero-nowqam-28-mai-in-erftstadt-lechenich&catid=1:aktuelle-nachrichten&Itemid=71 
 
Ablaufplan: 
ca. 9 Uhr Abfahrt von Brühl 
ca. 12 Uhr Ankunft und Zusammentreff in Zülpich 
14.30 Uhr Fliegerhorst Nörvenich 
17 Uhr Ankunft  in Erftstadt-Lechenich 
19 Uhr Abendprogramm mit Begrüßung durch Erftstädter Bürgermeister im Pfarrzentrum St. Kilian 
 
Infos: 
http://global-zero-now.de/home/home.php?sprache=de 
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Verein/Flyer_Radtour.pdf 
http://atomwaffenfrei.wordpress.com/ 
http://www.facebook.com/atomwaffenfrei.jetzt 
http://nrw.dfg-vk.de/themen/atomwaffen.html 
 
Kontakt: 
attacBruehl[at]web.de 
 
Anlage: 
Flugblätter 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit pazifistischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

26.04.2012

Nummer 61 

Begehung "Johannes Remmel im Phantasialand-Westerweiterungsgebiet"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
die AG "APA" von attac Brühl wird sich an der Begehung des amtierenden NRW-Umweltministers Johannes Remmel im durch die heftig umstrittene Phantasialand-Westerweiterung bedrohten Waldgebiet beteiligen, um die Sprecherin der Initiative 50TausendBäume, Dr. Doris Linzmeier, solidarisch zu unterstützen, die diese von den Brühler Grünen ausgerichtete Veranstaltung moderieren wird. 
 
Nachdem attac Brühl mit mehreren engagierten Bürgerinnen und Bürgern als ein maßgeblicher Bestandteil der Initiative Rathausanbau Steinweg bleibt! mit der Rettung des bedrohten Rathausanbaus einen großen politischen Sieg feiern kann, arbeiten wir attac-Aktivisten zusammen mit vielen anderen Aktiven nun an einem ähnlichen politischen Erfolg bei der Rettung der vom Phantasialand-Management und seinen Steigbügelhaltern aus den Parteien CDU, FDP und SPD und einer Wirtschaftslobby beanspruchten Natur. 
 
Nachdem die Grünen deutschlandweit und mehrfach (z.B. Stuttgart 21, Hochmoselbrücke, fauler Atomkompromiss usw.) durch wendehälsige politische Kehrtwendungen attac-Aktivisten bitter enttäuscht haben, wird die AG "APA" von attac Brühl beim uns besuchenden grünen Umweltminister weiterhin kritisch darauf achten, dass sein Wort für das gefährdete Waldstück gehalten und nicht den Machtspielchen von Parteipolitikern geopfert wird. 
 
 
Anlage: 
Die Grünen Brühl: Flugblatt; Brühl 26.04.2012 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=11279 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit grünen-auf-die-Finger-guck-Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl

 

13.04.2012

Nummer 60

Offener Brief "Nachfragen zum Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Brühl"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
am 07.04.2012 wurde der Brühler attacie Harry auf dem Brühler Marktplatz vor Zeugen vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Brühl, Hans Meeth, angesprochen, woraufhin attacie Harry folgenden offenen Brief (siehe Anlage) per Einschreiben an Hans Meeth verfasst hat: 
 
 
"An den 
Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Brühl 
Herrn Hans Meeth 
Uhlstraße 99 
50321 Brühl 
ehmeeth[at]t-online.de 
 
 
Brühl, den 11. April 2012 
 
 
Offener Brief per Einschreiben 
 
 
Nachfragen zum Gespräch am 07.04.2012 
 
 
Sehr geehrter Herr Meeth, 
 
Bezug nehmend auf unser Gespräch vom 07.04.2012 auf den Marktplatz in Brühl, unter Beisein von Frau Christine Lennartz, Herrn Tobias Gonscherowski und Herrn Bernhard Münch, habe ich noch folgende Nachfragen an Sie: 
 
Frage 1:    
Was sind die Hintergründe für Sie, mich nur als „Schuhverkäufer“ in einer Gruppe zu titulieren? 
Denn ich arbeite seit 1979 als ausgelernter Einzelhandelskaufmann in den verschiedensten Ab-teilungsbereichen in einem in Brühl seit Jahrzehnten etablierten Warenhaus. 
Hätte da aus Anstandsgründen nicht ein einfaches „Guten Tag, sind Sie Herr Hupp?“ gereicht? Denn mein berufliches Betätigungsfeld tut nichts zur Sache! 
 
Frage 2:    
Was genau sollte Ihre Frage - ich zitiere aus dem Gesprächsbericht - „Und wie lange noch?“? 
Sollte es eine Anspielung darauf sein, dass ich mir um meinen Beruf Sorgen machen müsste, unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass ich in meiner Freizeit als Aktivist von attac Brühl – u.a. in der Thematik „Grünstrom-Affäre“ der Stadtwerke Brühl - oder auch als Vertretungsbe-rechtigter der Bürgerinitiative zum Erhalt des Rathausanbaus tätig bin? 
 
Frage 3:    
Was genau soll Ihrer Meinung nach das Problem sein, was Sie angesprochen haben und an-schließend mit mir besprechen wollten? Nach dem Interview mit dem Brühler Bilderbogen bin ich von meiner Seite aus trotz beginnenden Regens direkt an den Stand der CDU gegangen, wo ich Sie nicht antraf und dort noch ein Gespräch mit Herrn Golland führte. 
 
Als Erinnerung zu meinen Fragen übersende ich Ihnen anhängig das Gesprächsprotokoll, was ich zusammen mit meinen Zeugen erstellt habe. 
Ich hoffe auf die baldige Beantwortung meiner Fragen Ihrerseits. 
 
 
Mit freundlichem Gruße 
 
Harry Hupp 
Aktivist von attac Brühl 
 
Verteiler (per Email):    Aufsichtsrat der Stadtwerke Brühl, Fraktionen im Stadtrat Brühl, Lokalpresse und –radio, großer Emailverteiler und Homepage von attac Brühl 
 
Anlage: 
Protokoll zum Gespräch 
zwischen den Herren Meeth und Hupp 
Ort: Brühler Markt 
Zeit: 07.04.2012 um 11.30 Uhr 
 
Harry Hupp unterhält sich mit den Redakteuren des Brühler Bilderbogens Bernhard Münch und Tobias Gonscherowski sowie Christine Lennartz. Auf einmal kommt ein Unbekannter und mischt sich in das Gespräch ein. 
 
Unbekannter:    „Haben Sie ein Problem damit, dass wir da einen Stand haben?“ 
 
Harry Hupp:    „Nein, wenn ich gewusst hätte, dass sie heute kommen, wäre ich früher gekommen.“ 
 
Unbekannter:    „Sind Sie der Schuhverkäufer?“ 
 
Harry Hupp:    „Ja.“ 
 
Unbekannter:    „Und wie lange noch?“ 
 
Harry Hupp:    „Das weiß ich nicht. Wissen Sie mehr?“ 
 
Unbekannter:    „Nein.“ 
 
Harry Hupp:    „Sie scheinen mich ja zu kennen, aber ich kenne Sie nicht. Ich darf mich vorstellen: Harry Hupp.“ 
 
Unbekannter:    „Meeth. Haben Sie ein Problem mit dem Stand?“ 
 
Harry Hupp:    „Nein, ich habe nur gesagt: Wenn ich gewusst hätte, dass da ein Infostand ist, wäre ich früher gekommen.“ 
 
Herr Meeth:    „Kommen Sie einfach mal mit rüber, damit wir mit Ihnen reden können!“ 
 
Harry Hupp:    „Im Moment spreche ich noch mit den Herren hier. Ich komme später gerne zu Ihnen.“ 
 
 
Danach ging Herr Meeth, die Umfrage wurde fortgesetzt und es begann zu regnen. 
 
 
Es gab zwischendurch noch ein leichtes Geplänkel, das aber nicht so entscheidend war." 
 
 
 
Anlagen: 
Harry Hupp: Offener Brief; Brühl 11.04.2012 
attac Brühl: Noch Schuhverkäufer mit Problem; Karikatur 13.04.2012 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=11223 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit immer-noch-Schuhverkäufer-ohne-Problem-Grüßen 
 
Harry 
Aktivist von attac Brühl

 

08.04.2012

Nummer 59

Stellungnahme zur Regionalplanänderung zur Phantasialand-Westerweiterung 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,



am 09.02.2012 nahmen wir Brühler attacies Maria, Frank und Harry von der 
AG "APA" von attac Brühl Einsicht in die im Brühler Rathaus ausliegenden 
Akten zur umstrittenen Regionalplanänderung zur 
Phantasialand-Westerweiterung und schrieben eine Stellungnahme an die 
Bezirksregierung Köln, in der die geplante Privatisierung öffentlichen 
Eigentums (Landeswald an Privatunternehmen Phantasialand) kritisiert wird.

Die AG "APA" von attac Brühl dankt der Initiative 50TausendBäume für die 
sachkundige Begleitung ins Rathaus und die Veröffentlichung der 
Stellungnahme auf ihrer Homepage
www.bi-50tausendbaeume.de


Stellungnahme:

"An die
Bezirksregierung Köln
Frau Schmelz (Dezernat 32)
Zeughausstraße 2-10
50667 Köln
gep@brk.nrw.de

Brühl, der 09.02.2012

Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren zur 8. Planänderung des 
Regionalplanes für den Regierungsbezirk Köln – Erweiterung des 
allgemeinen Siedlungsbereiches (ASB) für zweckgebundene Nutzungen Brühl/ 
Phantasialand; Stand Oktober 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Unternehmen Phantasialand GmbH & Co. KG in Brühl plant eine 
Flächenerweiterung um etwa 300.000 Quadratmeter. Der Planentwurf sieht 
zunächst die Inanspruchnahme des Naturschutzgebiets Ententeich und eines 
Bereichs östlich des Freizeitparks vor. Diese Fläche umfasst u.a. eine 
Kleingartenanlage und grenzt unmittelbar  an den Lenterbach (geschütztes 
Biotop nach § 62 Landschaftsgesetz NRW) an. In einem weiteren Schritt 
soll ein Bereich der geschlossenen Waldfläche westlich der Landstraße 
194 in die Erweiterung einbezogen werden.
Wir machen folgende Anregungen und Bedenken gegen die vorgesehene 
Regionalplanänderung geltend:

„Die mit der Bewirtschaftung des Staatswaldes betrauten Stellen haben 
die Wohlfahrtswirkungen des Waldes zu sichern und in besonderem Maße die 
Erholung der Bevölkerung zu ermöglichen.“
Landesforstgesetz NRW, §31, Absatz 2, Satz1

Das globalisierungskritische Netzwerk attac streitet politisch weltweit 
gegen die Privatisierung und den Ausverkauf öffentlichen Eigentums. Auf 
lokaler Ebene in Brühl unterstützt die Brühler attac-Ortsgruppe seit 
über vier Jahren die Bürgerinitiativen „50TausendBäume“ und „Bovivo“ in 
ihrem politischen Kampf für den Erhalt des durch die 
Phantasialand-Westerweiterung bedrohten Waldes, weil auch hier zum 
sozialen Schaden der Bürgerinnen und Bürger öffentliches Eigentum für 
die Profitmaximierung eines privaten Unternehmers geopfert werden soll. 
Die einkommensunabhängige Erholungsfunktion des Waldes wird mit der 
Privatisierung zerstört. Spätestens mit der Bildungsarbeit von attac 
sind die negativen Auswirkungen von Privatisierungen öffentlicher Güter 
hinreichend bekannt:
„Privatisierung ist die Einführung gewinnorientierter Steuerung in 
Bereiche, die bisher an Kriterien des Gemeinwohls ausgerichtet waren. 
Privatisierung findet in verschiedenen Formen statt: als Überführung 
öffentlicher in private Unternehmen wie bei der Post, als private 
Bereitstellung bisher öffentlicher Dienstleistungen - etwa in der 
Bildung oder der Kultur - und als Übertragung sozialer Sicherung 
beispielsweise im Gesundheitswesen an private Finanzmärkte oder als 
Verwandlung von Teilen der Natur wie Wasser oder Genen in Privateigentum.
Privatisierung wird in der Öffentlichkeit damit begründet, dass private, 
unter Konkurrenzdruck stehende Unternehmen effizienter arbeiteten als 
öffentliche Monopole. Tatsächlich führt Privatisierung aber oft dazu, 
dass öffentliche durch private Monopole ersetzt werden.
Der Kern des Problems besteht darin, dass für das Verhalten privater 
Unternehmen nicht das öffentliche Interesse, sondern der 
einzelwirtschaftliche Gewinn entscheidend ist. Dies veranlasst sie immer 
wieder dazu, durch drastische Kostensenkungen Arbeitsplätze zu 
vernichten, Arbeitsbedingungen zu verschlechtern sowie die Qualität und 
Sicherheit der Versorgung zu vernachlässigen und zu versuchen, 
Marktanteile vor allem durch Werbung zu erobern. Bisherige Erfahrungen 
zeigen, dass es außerordentlich schwierig ist, durch politische 
Kontrolle dafür zu sorgen, dass private Unternehmen Standards des 
öffentlichen Interesses einhalten.
Privatisierung ist eine wesentliche Säule der neoliberalen 
Globalisierungsstrategie, die sich in den letzten beiden Jahrzehnten 
weltweit weitgehend durchgesetzt hat. Ihr ökonomischer Hintergrund ist 
die Suche nach profitablen Anlagen für privates Kapital. Sie zielt daher 
darauf ab, immer größere Bereiche der Gesellschaft für die private 
Gewinnmaximierung zu öffnen. Hierdurch werden diejenigen, die nicht 
genügend Geld haben, von wesentlichen öffentlichen Gütern 
ausgeschlossen. Das führt zu Entsolidarisierung und sozialer Polarisierung.
Soziale Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Kultur und andere Bereiche, die 
für das Funktionieren einer demokratischen und solidarischen 
Gesellschaft notwendig sind, sollten daher prinzipiell dem privaten 
Gewinnstreben entzogen und öffentlich organisiert und finanziert werden.“

  Quelle: Jörg Huffschmid: Was bedeutet Privatisierung?; in: ABC der 
Globalisierung; Berlin 2005"


Anlagen:

attac Brühl - AG "APA": Stellungnahme zur Regionalplanänderung zur 
Phantasialand-Westerweiterung; Brühl 09.02.2012

attac Brühl - AG "APA": Foto zur Akteneinsichtnahme im Brühler Rathaus 
zur Regionalplanänderung zur Phantasialand-Westerweiterung; Brühl 09.02.2012


Infos:

www.attac-netzwerk.de/index.php



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Mit antiprivatisierenden Grüßen

Maria, Frank und Harry
Aktivisten von attac Brühl

 

13.03.2012

Nummer 58

Offener Brief von attac Brühl auf die Antwort von den Grünen Köln (Fortsetzung zu Kündigung AZ Köln) 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
nach unserem offenen Brief von attac Brühl am 27.02.2012 an die grüne Fraktion des Kölner Stadtrats zur "Kündigung des Autonomen Zentrums Köln mit Stimmen der Grünen?" erhielten wir am selben Tage noch eine Stellungnahme von den Grünen als Antwort (siehe Anhang!). Darauf haben wir folgenden weiteren offenen Brief als Antwort darauf an diese verfasst: 
 
 
"Sehr geehrter Herr Frank, sehr geehrte Kölner Ratsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, 
 
wir haben uns Ihre Stellungnahme vom 27.02.2012 bezüglich der Existenz des Autonomen Zentrums Köln eingehend zu Gemüte geführt und uns wirklich Mühe gegeben, Ihrer Rhetorik handfeste Informationen zu entnehmen. Was wir verstanden haben, ist: 
 
1. 
Die Ratsfraktion versteckt sich hinter dem Argument, dass sie ohnehin keine Mehrheit im Rat hätte. Was für eine Logik, was für ein Politikverständnis vertreten Sie, wenn Sie einfach mit der Mehrheit stimmen, anstatt eigene Standpunkte zu vertreten? Auch, wenn Sie keinerlei Aussicht auf eine Mehrheit haben? 
 
2. 
Sie haben eine Verhandlungsperspektive eröffnet? Diese Aussage überfordert uns, weil sich uns aus Ihrer Stellungnahme nicht im Geringsten erschließt, worin denn nun Ihr Beitrag bestanden haben soll. Falls damit gemeint ist, dass die SPD nun möglicherweise zu Überlegungen zu alternativen Standorten bereit wäre, anstatt das AZ einfach alternativlos zu schließen, finden wir das ein bisschen wenig. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass hier weder Ansprechpartner bei der SPD noch alternative Standorte namentlich genannt werden. Als Brühler können wir allerdings ein trauriges Liedchen davon singen, wie unattraktiv ein Standort für ein „Jugendzentrum“ sein kann. Wir haben, auch dank mangelnden Widerstandes der Grünen Brühl und zugunsten der Innenstadt-Gentrifizierung per Einkaufszentrum, in Brühl nun kein funktionierendes Innenstadtjugendzentrum mehr, sondern eines im Industriegebiet. Das neue Hochglanz-Jugendzentrum liegt so weit ab jeden Wohngebietes und des öffentlichen Nahverkehrs, dass den Kindern nun bei Veranstaltungen allen Ernstes ein Shuttlebus angeboten wird, den sie natürlich selbst bezahlen sollen. Das Kölner AZ ist da, wo es ist, bestens aufgehoben und jeder alternative Standort, der nicht mindestens genauso zentral gelegen und gut erreichbar ist, darf  gar nicht in Frage kommen. 
 
3. 
Den Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen: „Eine Legalisierung dieses Vorhabens (des AZs) stieß von Anfang  bei CDU, FDP, SPD und Oberbürgermeister Roters auf strikte Ablehnung“ und „Diese Option (nämlich das Kantinengebäude im Rahmen des Nutzungskonzeptes zu integrieren) wird derzeit nicht ausgeschlossen“ verstehen wir schlichtweg nicht. 
 
4. 
Zu Ihrem letzten Argument, dem Beihilfe-Verfahren, das Sie vermutlich für besonders stichhaltig halten: Wir finden es sehr enttäuschend, dass es von Ihrer Seite keinerlei Engagement gab, dieses eine besondere Gebäude in der Wiersbergstraße aus diesem Verfahren heraus zu halten. Es wäre Ihre Pflicht gewesen, auf die ganz besonderen Umstände und die ganz besondere Nutzung der Liegenschaft hinzuweisen und dafür zu sorgen, dass hier deswegen auch besondere Regelungen geltend gemacht werden müssen. Davon schreiben Sie jedoch nichts und deswegen darf wohl davon ausgegangen werden, dass es nicht einmal Überlegungen gab, in dieser Hinsicht aktiv zu werden. Das zeugt nicht nur von mangelndem Engagement und mangelndem Einfallsreichtum, sondern  sagt etwas über Ihre Prioritätensetzung aus. 
 
5. 
Auch beim letzten Punkt gilt außerdem, wie zuvor bei Punkt 1: auch wenn ich mich mit meiner Stimme nicht durchsetzen kann, kann es meine Bürgerpflicht und meinem gesunden Menschenverstand durchaus entsprechen, gegen einen Entschlussentwurf zu stimmen. Ihr Politikverständnis des geringsten Widerstandes finden wir mehr als bedenkenswert. 
 
Auch dieses Schreiben, sowie Ihre mögliche Antwort sind zur Verbreitung vorgesehen. 
 
Wir würden uns freuen, ihrer nächsten Antwort konkretere Informationen entnehmen zu können. Wenn Sie für den Erhalt des AZs streiten wollen, eröffnet sich sicher eine ganze Reihe von  möglichen Vorgehensweisen. Schließlich sind die Kölner jetzt Eigentümer und Sie die Verteter der Kölner Wähler, die Sie gewählt haben. 
 
Wir sind gespannt, wie Sie Ihre politische Kraft einsetzen wollen, um der Überschrift Ihrer Stellungnahme: Grüne setzen sich für die Existenz des „Autonomen Zentrums ein“ gerecht zu werden. Wenn Sie in dieser Sache aktiv werden, unterstützen wir Sie in ihrem Anliegen in der Öffentlichkeit natürlich jederzeit gerne." 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10909 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit anti-gentrifizierenden Grüßen 
 
Jessica 
Aktivistin von attac Brühl

 

05.03.2012

Nummer 57

Einwohnerfragestunde "CDU-Wahlniederlage durch Rathausanbau?" mit offenem Brief an CDU 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
gemäß §21 der "Geschäftsordnung Rat" ("Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner") haben die Brühler Einwohnerinnen und Einwohner das Recht kritische Fragen an den Brühler Bürgermeister zu stellen. 
 
Mehrere Brühler Bürgerinnen und Bürger, darunter auch zwei attacies, stellten in der Brühler Stadtratssitzung am 27.02.2012 kritische Einwohnerfragen an den Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg. 
 
 
Fragen vom attacie Frank: 
 
"Sehr geehrter Herr Bürgermeister,..." 
 
Frage 1: 
 
"Von den 170 bisherigen Bürgerentscheiden in NRW sind immerhin 84, also rund die Hälfte, an dem Quorum für Ja-Stimmen gescheitert. Warum haben Sie das Brühler Bürgerbegehren nicht bereits von Beginn an rechtlich einwandfrei in einen Bürgerentscheid münden lassen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit an diesem Quorum gescheitert wäre? Dann wäre Ihr bürgerfreundliches Ansehen bei vielen Bürgern sicher gestiegen." 
 
Frage 2: 
 
"Genau 4.148 Brühler Bürger haben das Brühler Bürgerbegehren unterschrieben, also rund die Hälfte der genau 9.114 Wählerstimmen für die CDU bei der letzten Brühler Kommunalwahl. Wie erklären Sie den erfolgsverwöhnten Wahlstrategen in der Brühler CDU, dass die CDU in Gefahr geraten ist ihre Ratsmehrheit einzubüßen, wenn die zahlreichen bisherigen CDU-Wähler unter den Unterzeichnern verprellt der CDU zukünftig ihre Stimme verweigern werden?" 
 
 
Offener Brief: 
 
Als Reaktion auf die Antworten des Brühler Bürgermeisters Michael Kreuzberg mit dem Verweis auf die CDU, auf die Fragen vom attacie Frank, wurde der folgende offene Brief an den Brühler CDU-Vorsitzenden Wolfgang Poschmann geschrieben: 
 
 
"Sehr geehrter Herr Poschmann, 
 
am Montag, dem 27.02.2012, stellte ich als Bürger der Stadt Brühl dem Herrn Bürgermeister Michael Kreuzberg folgende Frage in der „Einwohnerfragestunde“ des Brühler Stadtrates: 
 
"Genau 4.148 Brühler Bürger haben das Brühler Bürgerbegehren unterschrieben, also rund die Hälfte der genau 9.114 Wählerstimmen für die CDU bei der letzten Brühler Kommunalwahl. Wie erklären Sie den erfolgsverwöhnten Wahlstrategen in der Brühler CDU, dass die CDU in Gefahr geraten ist ihre Ratsmehrheit einzubüßen, wenn die zahlreichen bisherigen CDU-Wähler unter den Unterzeichnern verprellt der CDU zukünftig ihre Stimme verweigern werden?" 
Quelle: http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10911 
 
Herr Kreuzberg empfahl mir in seiner Antwort, mich nicht an ihn als Bürgermeister, sondern direkt an die CDU in Brühl zu wenden. Deshalb bitte ich Sie als Parteivorsitzender der CDU Brühl hiermit höflichst diese Frage zu beantworten. 
 
Auf meine Nachfrage an Herrn Kreuzberg hin, warum er aber auf der Homepage der CDU Brühl als Vorstandsmitglied der CDU Brühl öffentlich benannt wird (s. Anlage), verwies mich Herr Bürgermeister ebenfalls an die CDU Brühl. Deshalb stelle ich Ihnen als Parteivorsitzenden der CDU höflichst die Frage etwas konkreter: 
 
„Warum werden unter den vielen verschiedenen Funktionsbezeichnungen innerhalb des Vorstands der CDU Brühl auch die Funktionsbezeichnungen ´Bürgermeister´ und ´Beigeordnete´ aufgeführt? Welche Aufgaben im Vorstand der CDU Brühl üben die drei dahinter stehenden Personen der Verwaltungsspitze der Stadt Brühl, Herr Kreuzberg, Herr Brandt und Herr Schiffer, aus? Wie versteht die CDU Brühl die Trennung zwischen einer Partei als Vertreterin einer politischen Strömung von vielen auf der einen Seite und der Stadt als überparteiliche Interessensvertretung ihrer Bürgerinnen und Bürger auf der anderen Seite?“ 
 
Ich freue mich auf Ihre Antwort, die wir wegen öffentlichen Interesses auf unserer Homepage veröffentlichen werden. 
 
Ich bedanke mich und verbleibe mit freundlichem Gruß 
 
Frank
Aktivist von attac Brühl 
 
1 Anlage: Internetseite mit Vorstand der CDU Brühl mit Markierungen der fraglichen Funktionen 
Quelle: http://www.cdu-bruehl.de/vorstand/menue-id-5.html (heruntergeladen am 27.02.2012)" 
 
 
Fragen vom attacie Harry: 
 
"Ich vermisse ihre fehlende Aussage über die Abwahl des Bürgermeisters 
in Duisburg die im Kölner-Stadt-Anzeiger-Artikel vom 13.02.2012 erwähnt wird. Dazu meine Fragen... 
 
Frage 1: Thema Negative Presse: 
 
Die Stadt Brühl und besonders Sie als Bürgermeister sorgten im letzten und auch Anfang dieses Jahres regional und überregional häufig für negative Schlagzeilen in der Presse (Grünstrom-Affaire, Rathausneubau, Baustellen in der Innenstadt, Max-Ernst-Museum, Waisenkinder/Gasunfall, Phantasialand=Natur/Tourismus). Manche bewerten diese Pressearbeit als hochgradig unprofessionell, diletantisch und bürgerfern. 
Ist diese Kritik, berechtigt, oder fühlen Sie sich missverstanden? 
Halten Sie in diesem Zusammenhang Ihre Pressearbeit für optimal oder gibt es denn Gedanken, das Amt des Pressesprechers neu zu besetzen? 
 
Frage 2: Thema Negatives Image auf CDU abfärbbar? 
 
Wenn Sie mit Ihren Parteifreunden der CDU Brühl sprechen, gibt es dann die Befürchtung Ihrer Parteikollegen, dass sich die Negativschlagzeilen ihrer Arbeit als Bürgermeister auch auf die CDU als Ihre Partei und die nächsten Kommunalwahlen auswirken können? 
 
Frage 3: Thema Brauchtum: 
 
Sie setzen sich ja bekanntlich mit großer Freude fürs Brauchtum ein, eine Ihrer Kernkompetenzen als Brühler Bürgermeister. Mit öffentlichen und zeitintensiven Auftritten auch privat in Brühl und in jüngster Vergangenheit besonders auch verstärkt in Köln. Zum Beispiel als Senatspräsident der Ehrengarde Köln mit Pressesprecher und Eventmanager Manfred Damaschke, Brühler Markt-Magazin. Ist Ihnen Brühl mittlerweile zu klein geworden, sehen Sie Ihre berufliche Zukunft in Köln?" 
 
 
Fragen anderer Einwohnerinnen und Einwohner: 
 
"Herr Kreuzberg, sie als gewähltes Oberhaupt der Stadtverwaltung, haben doch die Sorgfaltspflicht für die Erhaltung und Pflege der Städtischen Gebäude und Eigentümer. 
 
Frage 1: 
Sagt ihnen eigentlich die Gartenstraße 6 etwas, deren Zustand im Moment einen traurigen Eindruck auf das Ansehen der Stadt Brühl hinterlässt? 
Ist das das Resultat ihrer Sorgfaltspflicht? 
 
Frage 2: 
Im Haushaltsplan für 2007 wurden ca. 318.000 € zur Verfügung gestellt für Sanierung und Bauarbeiten an den Rathäusern, sowie eine außerplanmäßige Auszahlung zur Sanierung der Aktenkeller der Rathäuser von 200.000€ (siehe Vorlage Br.47/07 des Hauptausschuss, die ich beide als Anlage dabei habe). 
Warum ist von diesen Geld nichts oder nur wenig in den Rathausanbau B im Steinweg geflossen? 
 
Frage 3: 
Im Konjunkturpaket II für das Jahr 2009 bis 2011 wurden 3,5 Millionen € für das Rathaus Uhlstraße beantragt und auch bewilligt. 
Warum hat man dieses nicht auch für den Rathausanbau B im Steinweg gemacht, obwohl das gute Aussichten auf Erfolg gehabt hätte. 
Liegt da eine Absicht dahinter, das Gebäude - wie auch das der Gartenstraße - verkommen zu lassen?" 
 
 
"Herr Bürgermeister, 
 
Ihnen und dem Stadtrat sowie uns als Bürger, liegt der sinnvolle Umgang mit Haushaltsgeldern am Herzen. 
 
Frage 1: 
Macht es da Sinn, Millionen Euro in ein Neubauvorhaben zu verpulvern wie den Rathausanbau, wo wir dringendere, den Bürger direkt betreffende Projekte haben, wie z.B. die wie von der Kreisverwaltung vorgeschriebene Neuerrichtung einer Feuerwache unterhalb des BTV-Gelände, oder die Neugestaltung der Unterführung in Vochem zwischen Renault-Werk und Eisenwerk, die in ihrer jetzigen Form eine Gefährdung für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und andere Verkersteilnehmer darstellt. 
 
Frage 2: 
Was gedenken sie zum Erhalt der Gartenstraße 6 zu unternehmen, da dieses städtische Gebäude ja auch einen traurigen Eindruck hinterlässt?" 
 
 
"Lieber Herr Bürgermeister, 
 
ich habe Gerüchte gehört, dass das alte Rathaus Anbau B im Steinweg Bauschäden haben soll, z.B. feuchte Keller und so weiter. Das wäre doch eine geniale Gelegenheit gewesen mit einen Bauguthaben das zu untermauern, dass es abgerissen werden soll. 
 
Frage 1: 
Hat es jemals ein Baugutachten über den Anbau Rathaus Steinweg gegeben; wenn ja, warum ist es nicht als Begründung für einen Abriss benutzt worden? 
 
Frage 2: 
Hatte es bei der Umgestaltung des Steinwegs und der Uhlstraße zu jedem Zeitpunkt eine korrekte Beaufsichtigung der Bauarbeiten der Firma Backes von seiten der Stadtverwaltung gegeben? 
 
Frage 3: 
Hintergrund meiner Frage ist die Tatsache, dass es Bilder gibt, die dokumentieren, dass die Kellerwände der Häuser, die in Richtung Steinweg zeigen, bei den Baggerarbeiten beschädigt worden sind. Sind diese Beschädigungen repariert worden, oder können die Anwohner mit kommenden Nässeschäden rechnen?" 
 
 
"Herr Kreuzberg, 
 
bei der Diskussion um den Rathausanbau im Steinweg geht es auch um die Stadtbücherei. Dazu habe ich Fragen an Sie. 
 
Frage 1: 
Es wird viel Geld in Prestigeobjekte ausgegeben und woanders wird es gespart. Macht es nicht Sinn die Stadtbücherei im Gebäude des alten Jugendzentrums unterzubringen, was seit Jahren leer steht? 
 
Frage 2: 
Wenn denn das alte Jugendzentrum abgerissen werden soll, ist es dann gewährleistet, dass das Gelände, für sozialen Wohnungsbau genutzt wird, der auch behindertengerecht ist? 
 
Frage 3: Thema Großflächiger Einzelhandel in Brühl-Ost: 
Sie als Bürgermeister halten Brühl für einen höchst attraktiven Standort für Einzelhandel und Fachmärkte. Warum gibt es dann in jüngster Vergangenheit fast nur einen Großinvestor für Einzelhandels- und Fachmarkt-Flächen in Brühl, die Grundstücksentwicklungsgesellschaft von Heinz Göttsch (Giesler-Galerie, Dänisches Bettenlager, Autowaschstraße, Pflanzenmarkt Zopes)? 
Können dann nicht Abhängigkeiten zu Ungunsten der Brühler Einzelhandelsinteressen entstehen? (Nicht nur Jochem Pitz von der Brühler FDP sowie auch Hans-Peter Zimmermann, WEPAG-Vorstand, äußerten sich dazu bereits kritisch.) Investor-Interessen contra Brühler Einzelhandelsinteressen?" 
 
 
"Herr Bürgermeister, lieber Stadtrat, 
 
als Brühler Bürger, der sich für die Belange seiner Heimatstadt Interessiert, ist mir aufgefallen, dass die Informationen für die kommenden Ratsitzungen immer erst am Freitag vor der am Montag kommenden Ratsitzung im Internet zu sehen ist. Das ist meiner Meinung nach sehr kurz gehalten. 
 
Frage 1: 
Hat es nicht den Anschein, als wenn man Informationen so lange wie möglich zurückhalten will, um eine Reaktion von welcher Seite auch immer zu beeinträchtigen oder zu behindern? 
 
Frage 2: 
Im Zuge der Bürgermeisterabwahl in Duisburg, glauben Sie nicht auch, dass das ein Thema in Brühl werden könnte?" 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10911 
 
 
Anlagen: 
 
attac Brühl: Offener Brief - Anfrage CDU-Verluste und Bürgermeister als CDU-Vorstandsmitglied; Brühl 01.03.2012 
 
Mehr Demokratie: Die Abstimmungshürde - Ein Großstadtkiller; Berlin 13.11.2011 
 
Stadt Brühl: Ratswahl Gesamtergebnis; Brühl 30.08.2009 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit mutbürgerlichen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl

 

27.02.2012

Nummer 56

Offener Brief "Kündigung des Autonomen Zentrums Köln mit Stimmen der Grünen?" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
am 14.02.2012 erreichte uns Brühler attacies mit dem Newsletter des Autonomen Zentrums Köln (AZ) die Nachricht, dass im Stadtrat in Köln, im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung in einer ganz großen Koalition aus SPD, Grünen, CDU, FDP und Pro Köln die Kündigung des Vertrags mit dem AZ beschlossen wurde. Wir Brühler attacies haben uns deshalb bereits am 17.02.2012 mit einer Anfrage an die Ratsfraktion Köln von Bündnis 90/Die Grünen gewandt, um zu erfahren, was sich diese „Volksvertreter“ dabei gedacht haben, der Kündigung, und damit dem Abriss des AZ zuzustimmen. Geplant ist anstelle des AZ, welches ein wahrer Hort selbstorganisierter Kulturveranstaltungen aller coleur ist, im Rahmen der Gentrifizierung Köln-Kalks schlichtweg ein Grünstreifen. 
In diesem Sinne darf es doch als mehr als angebracht scheinen, bei der grünen Ratsfraktion nachzufragen, welcher Irrsinn hier gewütet haben muss, sich auf die Seite von CDU und Pro Köln zu schlagen. 
 
Entgegen der Meinungsmache von Pro Köln kostet das AZ den Steuerzahler keinen Cent, da alle anfallenden Kosten für den Betrieb, inklusive Versicherungsabschläge von den Betreibern selbst gezahlt werden. Dies wird durch ein umfangreiches, selbstorganisiertes Kulturprogramm, welches über Kinoreihen, Vorträge und Konzerte, sowie Kurs- und Bildungsangebote reicht, und welches die Betreiber nur mit großem persönlichen Einsatz ermöglichen können, erreicht. Kostenbeiträge der Besucher sind dabei oft nur nach deren eigenem Ermessen zu zahlen. Anders, als von Pro Köln dargestellt,  leiden auch die Anlieger nicht unter einem „linken Terrorregime“, sondern begreifen das AZ als Bereicherung für ihren Stadtteil und dürften eher froh sein, dass Aktivisten und Freunde des AZ jederzeit bereit sind, Aufmärsche von Pro Köln und rechtsextremen Autonomen Nationalisten  durch ihren Stadtteil zu verhindern. Zuletzt sei noch darauf hingewiesen, dass die Betreiber des AZ niemals einen befristeten Nutzungsvertrag bekommen hätten, wenn vom AZ jemals Gewalt ausgegangen wäre. Gerade die pazifistische Herangehensweise an die Besetzung und die Tatsache, dass hier nie ein Stein oder auch nur Farbbeutel geflogen ist, haben den Vertrag mit der Stadt Köln ja erst möglich gemacht. 
Umso fragwürdiger  also, was die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen dazu getrieben haben mag, sich mit Pro Köln gemein zu machen. 
 
Im folgenden deshalb meine aktualisierte Anfrage vom 24.02.2012, in der wir Brühler attacies nochmals und ausdrücklich eine Erklärung einfordern, da sich die grüne Fraktion bisher nicht zu einer Antwort bemüßigt fühlte: 
 
 
"Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frank, 
 
für den Fall, dass über Karneval und die vielen neuen Freundschaften meine Anfrage vergessen worden sein sollte, möchte ich noch einmal dringend um Antwort bitten. Ihr Beschluss, für eine Kündigung des AZ zu stimmen, wird ja in der Fraktionssitzung ausführlich besprochen worden sein, so dass hier nur jemand die Argumente, die Ihres Erachtens dafür sprechen, zusammen fassen muss. Immerhin wartet attac Brühl und damit gut 4.700 Facebook-Freunde, sowie die Abonnenten unseres Newsletter auf Ihre Antwort, außerdem Aktive aus dem AZ, sowie ein politisch interessierter Freundeskreis. Deshalb hier noch einmal: 


1. Stimmt es, dass Sie am Dienstag, 14.02.2012, FÜR den Erwerb der Liegenschaften der Savor GmbH & Co. Objekt Kalk KG und somit respektive FÜR die Kündigung des Nutzungsvertrages des AZ Köln Kalk mit der Stadt gestimmt und sich damit mit Pro Köln, CDU, SPD und FDP gemein gemacht haben? Auf Ihrer Homepage kann ich (falls dem so ist, durchaus verständlicherweise) keinen Hinweis dazu finden. 


2. Für den Fall, dass das wahr ist: Was oder wer konnte Sie mit welchen Argumenten dazu bewegen, einen Nutzungsvertrag für ein selbstverwaltetes, großartig funktionierendes Kulturzentrum wie das AZ Köln zugunsten eines Grünstreifens kündigen zu wollen? 
 
Ich und wir sind nach wie vor auf Ihre Antwort, die Sie uns als gewählte Vertreter unser aller Interessen sicher nicht vorenthalten wollen, ausgesprochen gespannt." 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10909 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit selbstbestimmenden Grüßen 
 
Jessica 
Aktivistin von attac Brühl 

 

21.02.2012

Nummer 55

Interview "Die Grünen Brühl interviewen attacie Harry zum Bürgerbegehren" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
am 02.02.2012 interviewten das Brühler Stadtratsmitglied der Grünen Karin Tieke und der Brühler Vorstandssprecher der Grünen Richard Wiese mich als Brühler attacie, der als einer der beiden Vertretungsberechtigten der "Initiative Bürgerbegehren Rathausanbau Steinweg bleibt!" auf folgende Fragen informative Antworten zum Bürgerbegehren gab: 
 
- Unterlassungsklage des Bürgermeisters 
- Anfang des Bürgerbegehrens 
- Sammlung der Unterschriften 
- Übergabe der Unterschriften 
- Ablehnung des Bürgerbegehrens 
- Verfahrensanweisung der Bezirksregierung 
- Klage gegen Ablehnung 
- Fraglichkeit der Bausubstanz 
 
Quelle: Facebookseite der Grünen Brühl 
 
 
Im Namen auch der AG "APA" von attac Brühl bedanke ich mich bei den Brühler Grünen für das Interview und ihre Unterstützung des Bürgerbegehrens nach der Unterschriftenübergabe, und bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich für das Bürgerbegehren engagieren. 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/interview-die-gruenen-bruehl-interviewen-attacie-harry-zum-buergerbegehren/?L=2 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit direktdemokratischen Grüßen 
 
Harry 
Aktivist von attac Brühl 


19.02.2012

Nummer 54

Kölner Rosenmontagsvorzug "Jeder Pappnas sing Revoluzzjohn!" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
am Rosenmontag werden Brühler attacies zum fünften Mal hintereinander mit Kölner attacies zusammen als "G8-Pappnasen" am karnevalistisch-politischen Rosenmontagsvorzug in Köln teilnehmen, der diesjährig unter dem verhornepipelnden Motto "Jeder Pappnas sing Revoluzzjohn!" stehen wird, womit "dem brav-biederen offiziellen Sessionsmotto 2012 („Jedem Jeck sing Pappnas“) in stürmischen Zeiten etwas Aktuelles entgegen gesetzt wird: Von Tünnes bis Tunesien - Jeder Pappnas sing Revoluzzjohn! 
Wir grüßen alle demokratiebewegten Menschen in Kairo, Damaskus, Tel Aviv, Madrid, Athen, New York, Moskau, Santiago de Chile, Frankfurt und anderswo. Denn: Wichtig is auffem Platz!" 
 
Die AG "APA" von attac Brühl ruft alle jecken Bürgerinnen und -bürger auf sich zusammen mit uns attacies politisch-karnevalistisch am Rosenmontag zu engagieren. Kommt, lacht, schreit, singt, trommelt mit! 
 
 
Wann? 
 
Rosenmontag, der 20.02.2012, ab 9.30 Uhr 
 
 
Wo? 
 
vor Postfiliale Kartäuserwall 7-17 
neben Severinstorburg in der Kölner Südstadt 
(U-Bahnstation "Chlodwigplatz") 
 
(Die Brühler attacies treffen sich bereits 7.50 Uhr an der Station "Brühl-Mitte".) 
 
 
Kostümierung: 
 
"Im vorderen Teil laufen die finanzkapitalistischen Narren und ihre Büttel aus der Politik - und zwar die "KG Fidele Finanzmafia", die "KG Löstije Lobbybröder" und das "Tanzcoprs Politmarionette". Wer hier mitlaufen möchte, achte auf das entsprechende Business- und Parlamentsoutfit: (Hosen)Anzug oder Kostüm, gerne mit Sektflaschen, Geldkoffern bzw. Geldscheinen als Accessoires." 
 
"Im hinteren Teil folgen revoluzzjohnär Pappnasen mit dem "Occupy Festkommittee: Opjepass mer kumme!" - eine bunte Mischung demokratiebegeisterter und jecker MutbürgerInnen. Wenn Ihr hier dabei seid, dann zieht Euch ein rot-weißes Ringelhemd über und tragt selbstgemalte Schilder mit Sprüchen wie "Die Party ist vorbei" oder "Echte Demokratie - jetzt!" oder was Euch so einfällt. Wir freuen uns auch über Guy Fawkes-Masken - ABER bitte mit roter Pappnas!" 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10870 
http://g8-pappnasen.de/ 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Kölle Alaaf 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

18.02.2012

Nummer 53

Aufruf "PPP ade!" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
die AG "APA" von attac Brühl unterstützt den Aufruf des Vereins “Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)” und der AG "Privatisierung" von attac Deutschland, um "Public Private Partnerships (PPP)" zu stoppen, die PPP-Verträge offenzulegen und die PPP-Schattenhaushalte zu schließen. Auch das Brühler Schlossparkstadion wurde als PPP-Projekt saniert. 
 
 
"Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble, 
 
im Zentrum der Diskussion um die Krise in Europa steht die Verschuldung öffentlicher Haushalte. „Public Private Partnership“ (PPP), auch “Öffentlich Private Partnerschaft” (ÖPP) genannt, ist eine Form versteckter Verschuldung. Trotz Eurokrise wird PPP vom Finanzministerium weiter massiv gefördert. PPP wird als Alternative zur Privatisierung bezeichnet. 
 
Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Schulen, Gefängnisse, Krankenhäuser, aber auch Autobahnen werden Privaten in enorm lang laufenden Verträgen übergeben. Nach diesem Modell sind Planung, Bau bzw. Sanierung, Finanzierung und der Betrieb über zumeist 30 Jahre in der Hand des privaten Investors. Die Mietforderungen an die öffentlichen Haushalte werden häufig an Infrastrukturfonds verkauft, die damit an den internationalen Finanzmärkten spekulieren. 
 
PPP sei schneller, effizienter, nachhaltiger sagen die Befürworter in Wirtschaft und Ministerien. Nichts davon hat sich bewahrheitet. Es gibt exorbitante Baukostensteigerungen wie bei der Hamburger Elbphilharmonie, laufende Kosten stellen sich als überhöht heraus wie bei über 90 Schulen im Landkreis Offenbach. Schon nach einem Jahr bröckeln die Straßenbeläge der A1. 
 
Die Kosten der PPP-Projekte werden derzeit nicht als Schulden in den Haushalten verbucht, sie werden in Schattenhaushalten versteckt und stellen eine verdeckte Kreditaufnahme dar. 
 
Die Rechnungshöfe des Bundes und der Länder haben zahlreiche sehr kritische Bewertungen von PPP-Vorhaben abgegeben, die aber bisher unberücksichtigt geblieben sind. Mit Verweis auf die positiven Erfahrungen in Großbritannien wurde PPP In Deutschland eingeführt. Aber der Haushaltsausschuss des britischen Unterhauses kommt 2011, nach mittlerweile zwanzigjähriger Erfahrung mit PPP, zu einem sehr negativen Resümee. Parteiübergreifend sprechen Abgeordnete des Unterhauses davon, die Steuerzahlenden würden “abgezockt” oder “betrogen”. 
 
Public Private Partnership hat nicht gravierende Fehler, sondern ist selbst der Fehler. PPP löst keine Beschaffungs- und Finanzierungsprobleme, sondern mehrt die sozialen Probleme und bedroht unsere Demokratie. 
 
Herr Dr. Schäuble, 
 
- legen Sie die bisherige Verschuldung durch PPP offen, 
- stoppen sie die laufenden PPP-Vorhaben, 
- lösen sie die PPP-Werbeagentur Partnerschaften Deutschland AG ersatzlos auf, 
- schließen sie die deutschen Schattenhaushalte!" 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10859 
http://blog.gemeingut.org/unterstutzen/ppp-ade-12-jahre-sind-genug/ 
http://www.attac.de/startseite/detailansicht/datum/2012/01/25/ppp-stoppen-12-jahre-sind-genug/?no_cache=1&cHash=24e79eecd7b22c53b2a1274d682bc110 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit demokratischen Grüßen 
 
Maria 
Aktivistin von attac Brühl 

 

16.02.2012

Nummer 52

Gründung AG "APA" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
nachdem zwei attacies vor rund vier Jahren die Brühler attac-Ortsgruppe ins Leben riefen, haben stetig mehr politische Aktivistinnen und Aktivisten ihre "politische Heimat" in dieser kleinen aber agilen politischen Aktionsgruppe des globalisierungskritischen Netzwerkes attac gefunden. Momentan setzten sich über ein Dutzend Brühler attacies global für eine gerechtere Welt und lokal für ein gerechteres Brühl ein. Nach intensiver "interner Klausur" um den Jahreswechsel herum haben sich zwei autonome Arbeitsgruppen (AGs) herausgebildet. Mit diesem Rundbrief möchten wir eine dieser beiden AGs vorstellen: 
 
 
Die Arbeitsgruppe "Aktive Politische Aufklärung" (AG "APA") von attac Brühl hat sich folgenden Gedanken des Philosophen Immanuel Kant als Motto unseres politischen Handelns gegeben: 
 
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" 
 
In der AG "APA" verfolgen wir Aktivistinnen und Aktivisten das aktuelle politische Geschehen, um auf diese mit Aktionen zu reagieren. Momentan fokussieren sich unsere Kampagnen auf kommunalpolitische Probleme hier in Brühl: 
 
- Bürgerbegehren "Rathausanbau Steinweg bleibt!" 
- "Stoppt die Phantasialand-Westerweiterung!" 
- "GrünStrom ist MogelStrom" 
- "Offenlegung PPP Schlossparkstadion!" 
- "Aufklärung des Skandals ums Max-Ernst-Museum!" 
 
Unsere Aktionsformen sind vielfältig und phantasievoll - von Internetaktivismus bis Straßentheater. Aktionen bewegen Menschen: 
 
"Eine Aktion ist ein Hebel, um mit begrenzten Ressourcen viel zu erreichen. Sie soll unsere Forderungen sichtbar machen, Diskussionen in die Öffentlichkeit tragen, Menschen zum Handeln animieren oder Gegner unter Druck setzen. Es wird ein Bild kreiert, das auf möglichst deutliche Weise einen Missstand auf den Punkt bringt und dabei unser Anliegen transportiert." (aus Leitfaden für attac-Gruppen) 
 
Die Brühler attacies der AG "APA" treffen sich zu ihrem Orgaplenum jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Irish Pub „James Joyce“ in der Carl-Schurz-Straße 42. 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Maria, Frank und Harry 
Aktivisten von attac Brühl 
Gründer der AG "APA" 


2011


03.12.2011

Nummer 51

Vortrag "Eine gerechte Welt ist möglich - attac Brühl stellt sich vor" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
Was läuft falsch, wenn weltweit mehr Nahrungsmittel hergestellt werden, als gebraucht werden und dennoch Millionen Menschen verhungern? 
 
Wer ist verantwortlich, wenn 10% der deutschen Bevölkerung 60% des Gesamtvermögens gehören? 
 
Was muss geändert werden, damit Verluste nicht mehr sozialisiert und Gewinne privatisiert werden? 
 
Wie sehen die Alternativen zu unkontrollierten Finanzmärkten und Geschäftemacherei selbst mit Bildung, Gesundheit und der Grundversorgung mit Wasser und Strom aus? 
 
Wo bleibt bei alledem die Demokratie? 
 
 
attac arbeitet weltweit in hunderten engagierten Ortsgruppen für eine gerechtere Welt. Wie das geht und was der Beitrag der Brühler attacies für politische Aufklärung und dringende wirtschaftspolitische Änderungen ist, erklären die Mitglieder der Brühler attac-Gruppe... 
 
 
Wann? 
 
am Dienstag 06.12.2011 ab 19.30 Uhr 
 
 
Wo? 
 
im Begegnungszentrum "MargaretaS" 
 
im Glasbau neben Kirche "St. Margareta", Heinrich-Fetten-Platz, Brühler Innenstadt 
 
 
Im Anschluss wird es die Gelegenheit zur Diskussion geben. Jeder Gast ist herzlich willkommen. Die Veranstaltung ist, dem Selbstverständnis von attac entsprechend, natürlich kostenfrei. 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10381 
 
 
Anhänge: 
 
attac Brühl: Flugblatt: Eine gerechte Welt ist möglich - attac Brühl stellt sich vor 
 
Katholische Kirche Brühl: Auszug: Drei; Brühl 11.11.2011 
 
N.N.: Attac Brühl stellt sich vor; Brühler Schlossbote 30.11.2011 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Jessica 
Aktivistin von attac Brühl 

 

27.11.2011

Nummer 50

Aufruf "Bürgerbegehren bürgerfreundlich machen" 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
attac Brühl ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, folgenden Aufruf des Vereins "Mehr Demokratie" durch ihre Onlineunterzeichnung zu unterstützen, um den öffentlichen Druck auf eine Gesetzesbefassung des NRW-Landtags für bürgerfreundliche Bürgerbegehren zu erhöhen, denn fast die Hälfte der Bürgerbegehren in NRW - wie hier in Brühl - werden für unzulässig erklärt. Bürgerbegehren sollten endlich gemäß §20 Absatz 2 Grundgesetz eine wirksame Einflussnahme der Bürgerinnen und Bürger auf die Politik der Stadtverwaltungen und Parteien ermöglichen. Die Zeit ist reif... 
 
 
Presseerklärung von "Mehr Demokratie": 
 
"Die Initiative ´Mehr Demokratie´ fordert mehr Sicherheit für Bürgerbegehren durch eine Vorabprüfung der Unterschriftenlisten. ´Bürgerbegehren sollten nicht erst dann verbindlich geprüft werden, wenn bereits tausende Unterstützer unterschrieben haben, sondern bevor die Unterschriftensammlung beginnt´, sagte Landesgeschäftsführer Alexander Slonka. 
Aktueller Anlass ist die heutige Einreichung einer Klage gegen die Unzulässigkeit eines Bürgerbegehrens in Brühl. Ziel des Begehrens ist der Erhalt des zum Abriss vorgesehenen Rathausanbaus am Steinweg. Obwohl die Initiatoren des Bürgerbegehrens einige von Bürgermeister Michael Kreuzberg (CDU) angeführte Mängel auf der Unterschriftenliste beseitigt hatten, hatte der Stadtrat das Begehren im Oktober für unzulässig erklärt. In einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten war dem Bürgerbegehren vorgeworfen worden, den Bürgerwillen durch eine unvollständige Kostenaufstellung in der Begründung zu verfälschen. 
´Zwar können sich die Initiatoren von Bürgerbegehren schon jetzt von ihrer Kommune beraten lassen, die dort gegebenen Auskünfte sind aber nicht rechtsverbindlich´, erläuterte Slonka das Problem. Trotzdem verließen sich viele Bürgerinitiativen auf solche Aussagen. ´Wird ein Bürgerbegehren dann doch wegen formaler Fehler gestoppt, führt das zu Frustration und Politikverdrossenheit´, so Slonka weiter. 
Mehr Demokratie schlägt vor, sich an der geltenden niedersächsischen Regelung zu orientieren, nach der Bürgerbegehren bei der Gemeinde angemeldet werden müssen und auf Antrag vom Hauptausschuss des Rates auf ihre Zulässigkeit geprüft werden, bevor die Unterschriftensammlung beginnt. 
´Derzeit werden in NRW rund 40 Prozent aller eingereichten Bürgerbegehren für unzulässig erklärt, eine Vorabprüfung würde diese schlechte Statistik verbessern´, meint Mehr Demokratie-Geschäftsführer Slonka. Im Rahmen der im Landtag auf der Tagesordnung stehenden Reform der Spielregeln für Bürgerbegehren in NRW hatte Mehr Demokratie diesen Vorschlag bereits in die Sachverständigenanhörung des Kommunalausschusses am vergangenen Freitag eingebracht." 
 
 
Infos: 
 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=9551 
 
http://nrw.mehr-demokratie.de/aufruf-buergerbegehren.html 
 
 
Anhänge: 
 
Mehr Demokratie: Webseite zum Aufruf 
 
Landesregierung NRW: Gesetzentwurf zur Stärkung der Bürgerbeteiligung; Düsseldorf 08.06.2011 
 
Linkspartei NRW: Änderungsantrag zum Gesetzentwurf der Landesregierung; Düsseldorf 2011 
 
Mehr Demokratie NRW: Stellungnahme  zur Sachverständigenanhörung des Landtags; Köln 18.11.2011 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit direktdemokratischen Grüßen 
 
Harry 
Aktivist von attac Brühl 
Vertretungsberechtigter des Bürgerbegehrens "Rathausanbau Steinweg bleibt!" 
Erstunterzeichner des Aufrufs "Bürgerbegehren bürgerfreundlich machen" 

 

10.11.2011

Nummer 49

Aktion "Banken in die Schranken"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
attac Brühl unterstützt die großangelegte Umzingelung des Frankfurter Bankenviertels und Berliner Regierungsviertels. 
 
 
Wann? 
 
Sa. 12.11.2011, 12.30 Uhr 
 
 
Wo? 
 
Frankfurter Bankenviertel und Berliner Regierungsviertel 
 
 
Im Zuge der Occupy-Bewegung möchten wir noch einmal unsere Standpunkte deutlich machen: 
 
- Entmachtung der Banken 
- Umverteilung von Reichtum 
- Wiedererkämpfen der Demokratie 
 
Wir fordern grundlegende, langfristige Änderungen der Politik. 
 
 
Sei auch du dabei und weise mit uns die Banken in die Schranken! Wenn du mit uns Brühler attacies das Frankfurter Bankenviertel umzingeln willst, melde dich unter bruehl[at]attac.de
 
 
Brühler attacies, verkleidet als Bankster und Steuerzahler, verteilten am 10.11.2011 vor Brühler Banken die Flugblätter für die Aktion "Banken in die Schranken": 
http://www.youtube.com/watch?v=0QLal_KkFk8 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10248 
http://banken-in-die-schranken.de/start/home/ 
 
 
Anhang: 
Flugblatt 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit bankenkritischen Grüßen 
 
Merit 
Aktivistin von attac Brühl 


03.11.2011

Nummer 48

Proteste "Truppen raus aus Afghanistan!"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
attac Brühl unterstützt die Proteste für Frieden in Afghanistan: 
 
 
10 Jahre nach Beginn des Krieges in Afghanistan wollen zahlreiche 
Organisationen und Initiativen der Antikriegs- und Friedensbewegung 
gegen die Konferenz der Krieg führenden Staaten in Bonn ("Petersberg 
II") protestieren. 
Zusammen mit ihnen fordert attac das Ende des Krieges, den Abzug der 
Truppen, Wiederaufbau und Zukunftsperspektiven für die afghanische 
Bevölkerung. 
 
Das Auswärtige Amt und die afghanische Regierung richten am 5.12.2011 
auf dem Petersberg und im Alten Bundestag eine eintägige Mammutkonferenz 
mit ca. 1.000 Teilnehmern aus, die vorgeblich entscheidende Weichen für 
einen Prozess Richtung Frieden stellen werde. 
 
Das "Protestbündnis gegen Petersberg II" erwartet jedoch, dass sie die 
bisherigen Fehler der Afghanistanpolitik nur fortsetzen werden. 
 
 
Welche Aktionen finden statt? 
 
1. Bundesweite Demonstration gegen die Afghanistankonferenz der 
kriegführenden Staaten Bonn, Sa. 3.12.2011 ab 11.30 Uhr 
Auftaktkundgebung auf dem Bonner Kaiserplatz (Nähe Hauptbahnhof) 
 
2. Eine internationale Anti-Kriegskonferenz am So. 4.12.2011 von 10 bis 
19 Uhr, LVR-LandesMuseum Bonn, u.a. der Initiative "Network No to NATO 
No to War" und der "Rosa Luxemburg Stiftung" 
 
3. Protestaktionen am Mo. 5.12.2011 ab 8 Uhr am Petersberg und am Rheinufer 
 
 
Seid dabei und kommt nach Bonn! Brühler attacies werden sich an den 
Protestaktionen beteiligen. Wenn ihr zusammen mit uns Brühler attacies 
fahren möchtet, meldet euch unter bruehl[at]attac.de
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/proteste-truppen-raus-aus-afghanistan/ 
http://www.afghanistanprotest.de/protest.html 
 
 
Anhang: 
Flugblatt & Plakat 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit pazifistischen Grüßen 
 
Gisela 
Aktivistin von attac Brühl 

 

24.10.2011

Nummer 47

Zwischenstand "GrünStrom ist MogelStrom" (Infostand, Rathausstürmung, Interview, Agenda-Markt, Einwohnerfrage) 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
attac Brühl hat die Brühler Bürgerinnen und Bürger mit einer Kampagne über die Brühler "GrünStrom-Affäre" informiert. 
 
Mit einer Aktionenreihe aus Flugblattverteilung an Infoständen und auf dem Brühler Agenda-Markt, sowie einem Interview mit Radio Erft und einer Rathausstürmung mit ZDF neo ist öffentlicher Druck auf die Verantwortlichen Brühler Stadtverwaltung und Stadtwerke aufgebaut worden. 
 
 
 
INFOSTAND 
 
attac Brühl klärte am Samstag, 14.05.2011, ab 10 Uhr vor Brühler Rathaus mit einem Infostand zum Thema "GrünStrom ist MogelStrom" die Brühler Bürgerinnen und Bürger über den Brühler RECS-"GrünStrom" auf, indem satirisch zu einer "Ökostrommärchenstunde" der Stadtwerke und des Bürgermeisters eingeladen wurde: 
 
http://www.youtube.com/watch?v=5ZsGJyXpBAg&feature=player_embedded 
 
 
 
RATHAUSSTÜRMUNG 
 
attac Brühl arbeitete am 16.05.2011 mit der Redaktion und Moderatoren der Verbraucherschutzserie "Da wird mir übel" von "ZDF neo" zusammen, indem drei Brühler attacies mit dem Moderator Theo West und einem Kamerateam wegen der Brühler "GrünStrom-Affäre" als empörte Brühler Bürgerinnen und Bürger unangemeldet in die Hauptausschusssitzung des Brühler Rathauses eindrangen und dem Bürgermeister einen "schwarz-gelben Atom-Fliegen-Pilz" als Negativauszeichnung überreichten: 
 
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1451558/Da-wird-mir-%C3%BCbel---Folge-6 
 
 
Augenzeugenbericht zur Rathausstürmung 
 
Die Szene der Übergabe des "Atom-Fliegen-Pilz-Preises" an den Bürgermeister Michael Kreuzberg wurde herausgeschnitten. Hat hier die Verwaltung mit einer Unterlassungsklage wegen Hausfriedensbruch auf Nichtsenden der Übergabeszene geklagt? Wir ergänzen die Szene anhand unserer Beobachtungen: 
 
"Als der Moderator vorneweg und das Kamerateam und wir attacies hinterher durch die Eingangstür in den Raum eintraten, tagten dort die Mitglieder des Brühler Hauptausschusses. Als wir an der linken Seite entlang zwischen der Wand und den CDU- und FDP-Vertretern vorbei zum Bürgermeister am Ende gingen, stellte sich uns zunächst jemand mit seinem Stuhl in den Weg, gab uns dann aber den Weg frei. Der offensichtlich überraschte Bürgermeister stand auf und hörte dem Moderator mit seinem ironischen Lob für den Brühler GrünStrom zu und bejahte das Lob. Der Moderator übergab den Pilz an den Bürgermeister, der ihn auch annahm. Doch dann hörten sich die Worte des Bürgermeisters nicht mehr so freundlich an, so dass der Moderator mit Anhang zügig den Raum und das Rathaus verließ." 
 
Wann zeigt der Bürgermeister uns Brühler Bürgerinnen und Bürgern endlich den verdienten Preis? Dazu haben wir noch nichts im Brühler Schlossboten gelesen... 
 
 
 
INTERVIEW 
 
attac Brühl wurde von Radio Erft zu der Brühler attac-Kampagne "GrünStrom ist MogelStrom" befragt. Die Ausstrahlung der Antworten erfolgte am 20.05.2011 morgens als kleines Feature und in den Lokalnachrichten: 
 
http://www.youtube.com/watch?v=z8SyHsLf0BA&feature=player_embedded 
 
 
 
AGENDA-MARKT 
 
attac Brühl beteiligte sich am 17.09.2011 am jährlichen Brühler "Agenda-Markt", um mit der Kampagne "GrünStrom ist MogelStrom" auf die mangelhafte Nachhaltigkeitspolitik der Brühler Stadtverwaltung und Stadtwerke aufmerksam zu machen, um sich so für Nachhaltigkeit einzusetzen. Obwohl die Nachhaltigkeit ein zentrales politisches Feld von attac Brühl und auch deutschlandweit ist, waren wir überrascht, diesmal nicht wie letztes Jahr im Vorfeld von der Stadt Brühl eingeladen worden zu sein, sondern erst auf gezieltes Nachfragen hin. Wir haben uns und Organisatoren des Agenda-Marktes gefragt, ob es in der Brühler Stadtverwaltung Entscheider gebe, die attac Brühl ausgeschlossen gesehen haben möchten? 
 
 
Augenzeugenbericht zum Agenda-Markt 
 
"attac Brühl besaß laut Plan den kleinsten Stand an einem Ende des Agenda-Marktes, den wir scherzhaft ´Katzentisch´ nannten. Wir verteilten wie an unseren Infoständen so oft unsere Flugblätter und sprachen mit interessierten Passanten und gaben ihnen auf Wunsch weitere Infomaterialien. Nachdem der Beigeordnete der Brühler Stadtverwaltung Gerd Schiffer in Begleitung von Roland Mohlberg ein MogelStrom-Flugblatt von uns in die Hand gedrückt bekam, drohte er uns verärgert an, attac Brühl vom Agenda-Markt verweisen zu lassen. Als wir daraufhin erwiderten, solch einen Skandal dann offensiv in der Öffentlichkeit publik zu machen, lenkte der Beigeordnete ein und bot uns an, mit uns attacies sofort zu reden. Wir attacies nahmen sein Gesprächsangebot an. In diesem Gespräch äußerte der Beigeordnete seinen Unmut über unsere Kampagne ´GrünStrom ist MogelStrom´, woraufhin wir nicht nur den ökologischen Schaden, sondern auch die undemokratische Entscheidungsfindung an Aufsichtsrat und Stadtrat vorbei kritisierten. Wir attacies boten an, uns von ihm überzeugen zu lassen, wenn die Stadtverwaltung oder Stadtwerke unsere Argumente schriftlich widerlegen könnten. Der Beigeordnete reagierte offensichtlich wohlwollend auf unseren Vorschlag, jedoch wurden keine gewünschten Schriftstücke an die von uns an ihn ausgehändigte Kontaktemailadresse bisher gesendet, wenn es solche Beweise überhaupt gibt. 
 
Nach informativen und spannenden Gesprächen mit drei Brühler Stadtratsmitgliedern der CDU, SPD und der Grünen, davon zwei Fraktionsvorsitzenden, ging ich zum Infostand der Brühler Stadtwerke, um davor den Passanten MogelStrom-Flugblätter auszuhändigen. Zwei der drei Infostandbetreuer von den Stadtwerken reagierten sehr verärgert, was sich in unflätigen Ausdrücken bemerkbar machte. Einer packte sogar an meine Schulter und wollte meinen Namen wissen, was ich verweigerte. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, suchte der dritte Infostandbetreuer in sachlichem und ruhigem Tonfall mich auf, um mich von der Wahrhaftigkeit des GrünStroms der Stadtwerke zu überzeugen. Nach einem längeren konstruktiven Gespräch bot dieser Stadtwerker durch Aushändigen seiner Visitenkarte an, attac Brühl für weitere Nachfragen zur Verfügung zu stehen. Leider haben wir auch noch keine widerlegende schriftliche Beweise von den Stadtwerken erhalten." 
 
attac Brühl wird weiterhin durch spektakuläre Aktionen und konstruktive Gespräche die "GrünStrom-Affäre" in die Öffentlichkeit bringen und zum Anbieterwechsel zu echtem Ökostrom aufrufen, bis die Brühler Stadtwerke nicht mehr Pseudoökostrom anbieten oder ihre Hypothesen schriftlich beweisen. 
 
 
 
EINWOHNERFRAGE 
 
Im Rahmen der Einwohnerfragestunde der Stadtratssitzung zur Rechtmäßigkeit des Bürgerbegehrens am 17.10.2011 fragte attac Brühl den Bürgermeister auch zur "GrünStrom-Affäre": 
 
 
"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 
 
ich bitte um einleitende Sätze zu meiner Frage. 
 
Vertrauen ist der Kitt der Demokratie. 
 
Dieser Kitt zerbröckelt meiner Meinung nach mit Ihrer Abwicklung des Bürgerbegehrens erneut. 
 
Dieses Phänomen ist zum zweiten Mal in diesem Jahr eklatant offensichtlich. 
 
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Grünstrom-Affäre im April. 
 
In der Presse wurde ja auch indirekt eine Vertrauensfrage zum Wahrheitsgehalt Ihrer Politik gestellt. 
Besonders der kritische Journalist Uli Kreikebaum des Kölner Stadt-Anzeigers ist mir lebhaft in Erinnerung. 
 
Haben Sie, Herr Bürgermeister, durch diese zwei genannten Ereignisse nicht das Gefühl, dass Ihr politisches Agieren und Ihre Art der Öffentlichkeitsarbeit zusehends zu einer Politikverdrossenheit beim Brühler Bürger führen wird? 
 
Diese Frage wurde ja Ihnen bereits mehrfach von den Grünen in vergangenen Ratssitzungen gestellt. 
 
Ich als Brühler Bürger fühle mich durch Ihre Informationspolitik gegenwärtig überhaupt nicht umfassend informiert. 
 
Und das ist der ausschlaggebende Grund, dass ich meinem Brühler Bürgermeister immer weniger Vertrauen entgegenbringe. 
 
 
NACHFRAGE: 
 
Inwieweit erklären Sie sich die Dynamik durch Leute, die ein Bürgerbegehren initiieren, oder die breite Unterstützung für attac in Brühl als nichtparteipolitisch Aktive?" 
 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kampagne-gruenstrom-ist-mogelstrom/ 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit ökologischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

17.10.2011

Nummer 46

Rechtsgutachten Bürgerbegehren "Occupy Brühl"

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
 RECHTSGUTACHTEN zum BÜRGERBEGEHREN und AUFRUF "OCCUPY BRÜHL" 
 
 Die Verwaltung der Stadt Brühl mit ihrem Bürgermeister an der Spitze beabsichtigt über ein zweifelhaftes im letzten Augenblick veröffentlichtes Rechtsgutachten das Bürgerbegehren zum Erhalt des Rathausanbaus zu Fall zu bringen. Wir Brühler Bürgerinnen und Bürger sollen nicht über Abriss oder Sanierung des Rathausanbaus entscheiden dürfen. attac Brühl kritisiert diese undemokratische Rechtstrickserei. 
 
 attac Brühl ruft alle politisch interessierten Brühler Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der entscheidenen Ratssitzung als Zuschauerinnen und Zuschauer entschlossen aber friedlich zu beteiligen. Wir Brühler Bürgerinnen und Bürger haben während der Ratssitzung das Recht im Zuschauerraum störungsfrei Platz zu nehmen und Fragen an den Bürgermeister zu Anfang der Ratssitzung zu richten (§ 21 der Geschäftsordnung Rat), sowie außerhalb des Rathausgebäudes unseren Unmut spontan und gewaltfrei zu äußern (Meinungsfreiheit, Versammlungsrecht und Demonstrationsrecht im Grundgesetz). 
 
 
 Wann? 
 
 Montag 17.10.2011 ab 18 Uhr 
 
 Bitte pünklich zur anfänglichen Einwohnerfragestunde erscheinen! 
 
 
 Wo? 
 
 Ratssaal im neuen Brühler Rathaus 
 
 
 attac Brühl fordern mit Nachdruck für uns Brühler Bürgerinnen und Bürger ein, selber mit an wichtigen politischen Entscheidungen in unserem Lebensraum Stadt beteiligt zu werden und nicht das Geschick alleinig oft bürgerfernen Parteipolitikern und privaten Investoren zu überlassen. Anstatt die Brühler Bürgerinnen und Bürger transparent mit an den Planungen zum Rathausanbau zu beteiligen, sollen Sie offensichtlich ausgeschlossen werden. Wir fordern unser Recht auf Teilnahme am politischen Stadtleben und wollen demokratische Lebensräume zurückgewinnen. Deswegen ruft attac Brühl im Rahmen der globalen Demokratiebewegung auf: Besetzt demokratisch und friedlich eure politischen Lebensräume! Besetzt Brühl! Occupy Brühl! 
 
 
 Infos: 
 http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/ 
 
 
 Anhang: 
 Aufruf zu "Occupy Brühl" 
 
 
 
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 um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
 Mit besetzerischen Grüßen 
 
 Frank 
 Aktivist von attac Brühl

 

15.10.2011

Nummer 45

Aktionstag "Occupy Cologne"

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
 attac Brühl beteiligt sich an der Aktion "Occupy Cologne", um im Rahmen eines globalen Aktiontages für wahre Demokratie zu streiten. 
 
 Beteiligt euch mit uns zahlreich und macht mit Pfeifen, Trommeln, Transparenten und Sprüchen laut und sichtbar auf euch und eure Ziele aufmerksam! 
 
 
 Wann? 
 
 Samstag, 15.10.2011, ab 11 Uhr 
 
 
 Wo? 
 
 vor den Banken auf dem Chlodwigplatz in Köln 
 
 
 Wir Brühler attacies treffen uns um 10.19 Uhr an der Haltestelle "Brühl Mitte" der U-Bahn-Linie 18. 
 
 Wir sind während der Aktion unter unserem Infohandy 015227369444 erreichbar. 
 
 
 Infos: 
 http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=10051 
 
 
 Anhang: 
 Aufruf zum Aktionstag 
 
 
 
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 Mit global-aktionistischen Grüßen 
 
 Frank 
 Aktivist von attac Brühl

 

04.09.2011

Nummer 44

Bürgerbegehren (Unterschriftengesamtzahl, Unterschriftenübergabe, Kommentar, Richtigstellung, Umfrage, Freunde)

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS: 
 
1. Unterschriftengesamtzahl 
2. Unterschriftenübergabe 
3. Kommentar 
4. Hinterfragung einer Richtigstellung 
5. Umfrage 
6. Freundinnen und Freunde bei Facebook 
 
 
 
1. UNTERSCHRIFTENGESAMTZAHL 
 
An mehreren gleichzeitigen Infoständen in der Brühler Innenstadt wurden bis heute mit rund 4.500 gesammelten Unterschriften fast die doppelte Anzahl der rund 2.400 benötigten Unterschriften in Unterschriftenlisten für das Bürgerbegehren gesammelt. 
 
 
 
2. UNTERSCHRIFTENÜBERGABE 
 
Nach erfolgreicher Unterschriftensammlung (Mindestunterschriftenanzahl deutlich überschritten), werden alle gesammelten Unterschriften auf den ausgefüllten Unterschriftenlisten der Stadt Brühl offiziell übergeben werden. Der Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg verkündete möglichst "die Unterschriftenlisten persönlich in Empfang zu nehmen". 
 
Quelle: Brief des Bürgermeisters vom 17.08.2011 (siehe Anhang oder 
http://www.attac-netzwerk.de/uploads/media/Einladung.jpg 
 
 
Wann? 
 
am Montag, dem 05.09.2011, ab 8.30 Uhr 
 
 
Wo? 
 
Sitzungssaal A 012 im neuen Brühler Rathaus A, Uhlstraße 3 
 
 
attac Brühl wird bei der Unterschriftenübergabe anwesend sein und die Stadtverwaltung kritisch beobachten, inwiefern dieser demokratische Akt ordnungsgemäß abläuft. 
 
attac Brühl lädt alle interessierten Brühler Bürgerinnen und Bürger sowie Informationsmedien zur öffentlichen Unterschriftenübergabe ein, weil sich gute Demokratie durch Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit auszeichnet. 
 
 
 
3. KOMMENTAR 
 
Nicht die letzte Niederlage? 
 
„Hochmut kommt vor dem Fall“ heißt es so schön treffend im deutschen Volksmund. Hochmut macht unbedacht und angreifbar, gerade auch in der Brühler Politik. Hätten die Chefstrategen der Abrissbefürworter des Rathausanbaus quer durch fast jede politische Lokalpartei dagegen ohne Hochmut mehr strategisches Gespür gezeigt, wäre der Demokratie von Anfang an mehr gedient worden und hätten sie sich in diesem auch ihrem Erfolge sonnen lassen können. Wären die Brühler Bürgerinnen und Bürger von Anfang an offensiv in die Planungs- und Entscheidungsprozesse zum Rathausneubau miteinbezogen worden und ihnen nicht der Stadtratsbeschluss als vollendete Tatsache vor die Füße geworfen worden, dann gäbe es jetzt nicht die augenscheinliche Kluft zwischen den Tausenden Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Bürgerbegehrens und ihren - so titulierten - „Volksvertretern“ (sic!) im Stadtparlament. Vor allem bei dem zentralen Symbol der Demokratie in einer Kommune, dem Rathaus, hätte man sich mehr „Fingerspitzengefühl“ dieser unserer Stadtparlamentarier erhoffen können. Wieso wurde seit dem Fiasko „Stuttgart 21“ nicht in Brühl aus dieser „Basta-Politik“ gelernt? Jetzt erhalten die „lernblinden“ Stadtratsmitglieder ihre Quittung: Entgegen der Aufforderung auf der CDU-Homepage „(...) beteiligen Sie sich bitte nicht an dieser nicht nachvollziehbaren Aktion“ haben mehrere Tausend mündige Brühler Bürgerinnen und Bürger dieser Aufforderung nicht untertänig Folge geleistet, sondern mit ihrer Unterschrift ein Zeichen für politische Vernunft gesetzt. Dieses bisher erfolgreiche Bürgerbegehren allein ist schon ein Gewinn für die demokratische Kultur in unserer geliebten Stadt, und es ist auch zugleich die erste entscheidende Niederlage der Abrissbefürworter. Es kann mein Appell nicht laut genug an ihre Ohren und ihre strategische Vernunft dringen: Gebieten Sie Ihrem unpopulären Vorhaben Einhalt! Ansonsten war es höchstwahrscheinlich nicht Ihre letzte Niederlage. Wollen Sie als Hasardeure Ihre politische Macht bei einem Bürgerentscheid und bei den nächsten Kommunal- und Bürgermeisterwahlen aufs Spiel setzten und fallen sehen? 
 
 
 
4. HINTERFRAGUNG EINER RICHTIGSTELLUNG 
 
Vom 22. bis 28.07.2011 wurde eine „Richtigstellung“ auf der Internetseite 
http://www.schuldenstopp-bruehl.de/2.html 
der Initiative Bürgerbegehren veröffentlicht (siehe Anhang). 
 
Allgemein erfolgen Richtigstellungen in der Regel nicht aus eigener Motivation heraus, sondern auf Drängen Außenstehender. Richtigstellungen werden üblicherweise mit juristischem Nachdruck erwirkt, nachdem im Vorfeld über eine außerjuristische Kommunikation (z.B. Anruf, Email, Brief usw.) Kontakt zwischen den Kontrahenten aufgenommen werden sollte, um so außerjuristisch eine gütliche Einigung erreichen zu können. 
 
Aber laut Aussage der Initiative Bürgerbegehren erfolgte eine solche außerjuristische Kommunikation im Vorfeld jener "Richtigstellung" nicht. 
 
Wir von attac Brühl als politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger fragen uns allgemein: 
 
- Wieso wird nicht vernünftig miteinander kommuniziert, sondern direkt die „juristische Keule“ benutzt? 
 
- Sollen engagierte, aber in Politik unerfahrene, Bürgerinnen und Bürger eingeschüchtert werden? 
 
- Soll politisches Engagement von mündigen Bürgerinnen und Bürgern unterdrückt werden? 
 
- Widerspricht solches Verhalten nicht dem gewollten bürgernahen Image von Parteipolitikern? 
 
- Entfremden sich Parteipolitiker nicht immer mehr von ihrem Souverän, den Bürgerinnen und Bürgern? 
 
 
 
5. UMFRAGE 
 
Die Brühler Lokalzeitung "Brühler Schlossbote" befragte im Juni und Juli 2011 die Brühler Bürgerinnen und Bürger per Internetumfrage mit der Frage "10 Millionen Euro für neuen Rathausanbau?" nach ihrer Meinung zum umstrittenen Rathausneubau. Per Mausklick konnte eine der fünf Antwortmöglichkeiten angeklickt werden. 
 
attac Brühl informierte darüber die Öffentlichkeit und verfolgte den Umfrageverlauf durch Screenshots vom 20.06.2011 bis 03.07.2011 (Datum und Uhrzeit orange ergänzt). Siehe 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/umfrage/ 
 
Seit dem 04.07.2011 um 23.15 Uhr verweist der Link 
http://www.schlossbote.de/rag-vsw-sb/docs/375737/voting 
nicht mehr auf die Umfrage und wurde ihr Endergebnis in den Printausgaben (Mittwoche 06.07.2011, 13.07.2011, 20.07.2011, 27.07.2011, 03.08.2011, 10.08.2011, 17.08.2011, 24.08.2011, 31.08.2011) des "Brühler Schlossboten" noch nicht veröffentlicht. Statt dessen kann irgendwann seit dem 04.07.2011 die "Haushaltsrede des Bürgermeisters" unter 
http://www.schlossbote.de/p/dir?/images/248810/248818/250734/343629/373272.pdf 
heruntergeladen werden. attac Brühl veröffentlicht im voraus das letzte bekannte Umfragezwischenergebnis vom 03.07.2011 um 23.47 Uhr (siehe Anhang). 
 
Auswertend lässt sich mit rund 2/3 der Stimmen eine deutliche Mehrheit für die Ablehnung des umstrittenen Rathausneubaus gegenüber nur rund 1/5 befürwortenden Stimmen erkennen. Des weiteren ist in den zwei Wochen der Umfragebeobachtung per Screenshots ein deutlicher Rückgang der befürwortenden Stimmen ("Halte ich für richtig!") und ein deutlicher Anstieg der ablehnenden Stimmen ("Bin total dagegen!") erkennbar, was durch einen "Daumenkinofilm" veranschaulicht wird (siehe 
http://www.youtube.com/watch?v=EbEDYf8HqTs&feature=player_embedded 
 
"Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" Bertold Brecht 
 
attac Brühl bedankt sich beim "Brühler Schlossboten", das Bürgerbegehren durch diese Umfrage und das Abdrucken kritischer Leserbriefe in der Brühler Öffentlichkeit mit zu thematisieren, um die Brühler Bürgerinnen und Bürger an der politischen Diskussion zu beteiligen, und dass sich der "Brühler Schlossbote" nicht von den Gegnern des Bürgerbegehrens unter Druck setzen lässt und somit das Umfrageendergebnis bald abdrucken wird. 
 
 
 
6. FREUNDINNEN UND FREUNDE BEI FACEBOOK 
 
Insgesamt 2.284 (Stand 04.09.2011) Parteigliederungen, Parteiorganisationen, Parteifunktionäre, Abgeordnete, sowie andere Organisationen, Bürgerinnen und Bürger unterstützen das Bürgerbegehren "Rathausanbau Steinweg bleibt!" solidarisch als Freundinnen und Freunde beim sozialen Netzwerk Facebook : 
 
- CDU/CSU: 30 Freundinnen und Freunde 
- SPD: 110 Freundinnen und Freunde 
- Die Grünen: 62 Freundinnen und Freunde 
- Freie Wähler: 11 Freundinnen und Freunde 
- FDP: 26 Freundinnen und Freunde 
- Linkspartei: 48 Freundinnen und Freunde 
- Gewerkschaften: 15 Freundinnen und Freunde 
- Arbeitgeber: 1 Freundinnen und Freunde 
- Wohlfahrt: 3 Freundinnen und Freunde 
- Umweltschutz: 9 Freundinnen und Freunde 
- attac: 17 Freundinnen und Freunde 
- Stadt Brühl: 4 Freundinnen und Freunde 
- Presse und Fernsehen: 6 Freundinnen und Freunde 
- Prominenz: 2 Freundinnen und Freunde 
 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/ 
 
 
 
Anhang: 
Logo "Kein Brühl 21" 
 
 
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Mit bürgerbegehrlichen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

11.07.2011

Nummer 43

Aktuelle Unterschriftenliste für Bürgerbegehren Rathausanbau Steinweg bleibt!"

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl,



AKTUELLE UNTERSCHRIFTENLISTE FÜR BÜRGERBEGEHREN "RATHAUSANBAU STEINWEG 
BLEIBT!"

An mehreren gleichzeitigen Infoständen in der Brühler Innenstadt werden 
die rund 3.000 benötigten Unterschriften in Unterschriftenlisten für das 
Bürgerbegehren gesammelt:

Wann?
an jedem Samstag, vom 02.07.2011 bis 27.08.2011, ab 10 Uhr

Wo?
Treffpunkt vor bedrohtem Brühler Rathausanbau
(dort Einteilung der Unterschriftensammler und Ausschwärmen zu den 
einzelnen Infoständen)


Rückgabe?
Die vollständig ausgefüllten Unterschriftenlisten sollen bis 31.08.2011 
an den Infoständen oder die beiden Vertretungsberechtigten (in ihre 
Briefkästen) zurückgegeben werden.


Eigene Sammlung?
Jeder Mensch hat das Recht (ohne Genehmigung der Verwaltung) 
eigenständig und einzeln Unterschriften bei Freunden, Bekannten, 
Nachbarn, Vereinen, Passanten und bei anderen Brühlern 
Unterschreibungsberechtigten mit Unterschriftenliste (vollständig 
ausgedruckt), Schreibunterlage (Klemmbrett, feste Pappe mit Klammern 
oder großflächiges Buch) und dokumentenechtem Schreibstift (z.B. 
Kugelschreiber) in der Hand zu sammeln und leere Unterschriftenlisten 
auszuhändigen.
Quelle: Michael Günther u.a.: Rechtsfragen bei Aktionen; Hamburg 18.05.2004


Version?
Die veraltete Version der Unterschriftenliste (erkennbar an 5 Zeilen für 
Unterzeichner) wurde von der Verwaltung der Stadt Brühl "nach der 
gegenwärtigen Rechtslage (für) unzulässig" (Quelle: Brief des 
Bürgermeisters vom 01.07.2011) erklärt und sollte deshalb nicht weiter 
verbreitet werden, sondern möglichst zurückgegeben werden.
In der aktuellen Version der Unterschriftenliste (erkennbar an 3 Zeilen 
für Unterzeichner) ist für die Verwaltung der Stadt Brühl "ein Fall der 
Unzulässigkeit (...) nicht ersichtlich" (Quelle: Brief eines Dezernenten 
vom 07.07.2011); jene sollte möglichst im Stadtgebiet weit verbreitet 
und vollständig unterschrieben zurückgegeben werden.


Infointernetseite:
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/
(mit Informationen der Stadt Brühl, der politischen Parteien und der Presse)
attac Brühl sucht als Bildungsorganisation weitere Materialien zur 
Vervollständigung dieser Internetseite zur ausgewogenen und umfassenden 
Information der Brühler Bürgerinnen und Bürger über das Bürgerbegehren. 
Bitte dort fehlende Materialien senden an: bruehl@attac.de


Nächste Stadtratssitzung:
Auf der heutigen Sitzung wird sich der Brühler Stadtrat u.a. mit dem 
Rathausanbau befassen. Alle Brühler Bürgerinnen und Bürger haben das 
Recht diese Sitzung live zu verfolgen.

Wann?
Montag, 11.07.2011, ab 18 Uhr

Wo?
Ratssaal im neuen Brühler Rathaus

Infos:
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/bruehler-stadtratssitzung-am-11072011/


Anhang:
Aktuelle Unterschriftenliste



Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten,
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen!



Mit basisdemokratischen Grüßen

Frank
Aktivist von attac Brühl
 

 

01.07.2011

Nummer 42

Unterschriftensammlung für Bürgerbegehren "Rathausanbau Steinweg bleibt!"

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
UNTERSCHRIFTENSAMMLUNG FÜR BÜRGERBEGEHREN "RATHAUSANBAU STEINWEG BLEIBT!" 
 
Auf der zweiten Versammlung der  - von attac Brühl unterstützten - neu gegründeten unabhängigen und überparteilischen Initiative Bürgerbegehren "Rathausanbau Steinweg bleibt!" am 22.06.2011 wurden folgende Vertretungsberechtigten einstimmig gewählt: 
 
1. Christine Lennartz, Steinweg 10, 50321 Brühl 
2. Heinrich Schmitz, Mühlenstraße 8, 50321 Brühl 
3. Harry Hupp, Richard-Bertram-Straße 18, 50321 Brühl 
 
 
..und wurden folgende Aktionen organisiert: 
 
-Unterschriftenliste (zum Download und Ausdrucken): 
http://schmitz-bruehl.de/wcms/ftp/s/schmitz-bruehl.de/uploads/unterschriftenlistebrhlstand28.06.11.pdf 
 
-Homepage (zur Information mit Neuigkeiten): 
http://schuldenstopp-bruehl.de/index.html 
 
-Facebook-Benutzerkonto (zur Vernetzung der Bürgerinnen und Bürger): 
http://www.facebook.com/profile.php?id=100002565483675&sk=wall 
 
-mehrere gleichzeitige Infostände in der Brühler Innenstadt (zur Unterschriftensammlung) 
 
 
Die ersten Infostände finden statt: 
 
Wann? 
Samstag, 02.07.2011, ab 09.30 Uhr 
 
Wo? 
Treffpunkt vor Haus im Steinweg 10, gegenüber bedrohter Brühler Rathausanbau 
 
(dort Einteilung der Unterschriftensammler und Ausschwärmen zu den Infoständen) 
 
 
Bitte möglichst folgende Materialien mitbringen: 
 
-Aufstelltische und Klappstühle (z.B. für Camping und Tapezieren) 
-Tischdecken (möglichst blau-gelbe Stadtfarben) 
-Unterschriftenlisten und Flugblätter (selber ausgedruckt) 
-Schreibunterlagen und Kugelschreiber (für Unterschriftenlisten) 
-Verpflegung (z.B. Trinkwasser) 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/ 
 
 
Anhang: 
Unterschriftenliste und Flugblatt 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit direktdemokratischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

 

20.06.2011

Nummer 41

Onlineabstimmung Rathausanbau

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
ONLINEABSTIMMUNG ZUM RATHAUSANBAU IM STEINWEG 
 
An alle Rathausneubaugegnerinnen und -gegner: 
Stimmt bei folgender Abstimmung der Brühler Lokalzeitung bitte für "Bin total dagegen!", um ein repräsentatives Votum gegen den unnötigen Rathausneubau zu erreichen: 
 
http://www.schlossbote.de/rag-vsw-sb/docs/375737/voting 
 
Ich möchte mehr Erfahrungen sammeln, inwieweit man mit Onlineaktivismus (Emailverteiler mit über 1200 Emailadressen und Facebook-Account mit über 1100 "Freunden" Einfluss auf Abstimmungen nehmen kann und inwiefern diese Umfrage seriös ist oder fingiert wird. Momentan ist der Stand (20.20 Uhr) bei 29,1% "Bin total dagegen!". 
 
Vielen Dank für deine Teilnahme am "Experiment". 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit onlineaktivistischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl 

 

19.06.2011

Nummer 40

Bürgerbegehren Rathausanbau

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
BÜRGERBEGEHREN "ERHALT DES RATHAUSANBAUS IM STEINWEG" 
 
attac Brühl unterstützt das unabhängige und überparteilische Bürgerbegehren zum Erhalt des Brühler Rathausanbaus im Steinweg ("Rathaus B"). 
 
Am 14.06.2011 trafen sich rund zwei Dutzend engagierte Brühler Bürgerinnen und Bürger - darunter drei Brühler attacies - zur ersten Kontaktaufnahme, wobei beschlossen wurde das Bürgerbegehren zu initiieren und zu veröffentlichen. 
 
Diese Initiative Bürgerbegehren wird vom Verein "Mehr Demokratie" begleitet. 
 
Auf der zweiten Versammlung wird u.a. die Unterschriftenliste entworfen (siehe Einladung im Anhang). 
 
Wann? 
Mittwoch, 22.06.2011, 19.30 Uhr 
 
Wo? 
Raum 1 im "Brühler Schlosskeller" im "Seniorenwohnheim Wetterstein", Kölnstraße 74-84 
 
Diese Versammlung ist öffentlich. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzuwirken und die Demokratie zu stärken. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/buergerbegehren-erhalt-des-rathausanbaus-im-steinweg/ 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit bürgerdemokratischen Grüßen 
 
Frank 
Aktivist von attac Brühl

 

14.05.2011

Nummer 39

GrünStrom ist MogelStrom

Hallo Freundinnen und Freude von attac Brühl, 
 
 
 
INFOSTAND ZU "GRÜNSTROM IST MOGELSTROM" 
 
attac Brühl klärt mit einem satirischen Infostand zum Thema "GrünStrom ist MogelStrom" die Brühler Bürgerinnen und Bürger über den Brühler RECS-"GrünStrom" auf. 
 
Wann? 
Samstag, 14.05.2011, von 10 bis 13 Uhr 
 
Wo? 
vor Brühler Rathaus 
 
 
Inhalt: 
 
attac Brühl kritisiert Brühler RECS-„GrünStrom“ als ökologische Augenwischerei und populistische Verbrauchertäuschung. 
 
attac Brühl ruft zum Wechsel zu Versorgungsunternehmen mit echtem Ökostrom auf: Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Greenpeace Energy oder Naturstrom. 
 
attac Brühl fordert die Umwandlung der Brühler Stadtwerke zu einem ökologischen, demokratischen und sozialen Versorgungsunternehmen mit echtem Ökostrom. 
 
 
Kriterien für echten Ökostrom: 
 
- fast gänzlich regenerative Energie ausschließlich ohne Kernenergie 
- Fördercent für neue Erzeugungsanlagen von regenerativer Energie 
- Unabhängigkeit des Versorgungsunternehmens von Versorgungskonzernen mit Großerzeugungsanlagen für fossile Energie und Kernenergie 
- wirtschaftsdemokratisches und nicht marktbeherrschendes Versorgungsunternehmen 
 
Quelle: http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-stadtrundgang/strom/ 
 
 
Umwandlungsziele für die Stadtwerke Brühl: 
 
Ökologisch: 
 
"Es geht um einen Umbau hin zu erneuerbaren Energien: Solar-, aber vor allem Windkraft. Allerdings ist das nur ein Teil der Antwort, denn wenn die ökologischen Grenzen tatsächlich berücksichtigt werden sollen, dann sind ein sofortiger Ausstieg aus der Atomkraft und ein Ausstieg aus fossilen Energieträgern notwendig. Keine einfache Aufgabe, wenn in der EU15 (2007) die enorme Menge von 15% der Primärenergie auf nuklearer Basis produziert wird. Demokratisch kontrollierte Energieversorger sollten daher als Unternehmensziel haben immer weniger Energie anzubieten, anstatt das Ziel zu verfolgen das gegenwärtige Niveau auf Basis erneuerbarer Energien zu substituieren. Ebenso fatal sind öko-imperiale Strategien, wenn z.B. Biomasse aus Afrika, wie es Vattenfall (Berlin) aus Liberia plant, importiert wird (oder beispielsweise auch Palmöl und Agrosprit). Für diesen Sektor ist eine Postwachstumsstrategie nötig." 
 
Demokratisch: 
 
"Jenseits von privat und obrigkeitsstaatlich-öffentlich. In der Bundesrepublik dominieren private oder klassisch-öffentliche, eben obrigkeitsstaatliche Formen der Energieversorgung. Neben ggf. genossenschaftlichen Modellen sind neue demokratische Modelle der Kontrolle von Energieversorgung auf kommunaler und regionaler Ebene notwendig. Wichtige Mechanismen bei der demokratischen Kontrolle öffentlicher Versorger sind die Ausweitung von repräsentativer Demokratie auf öffentliche Unternehmen (d.h. die allgemeine und direkte Wahl der Aufsichtsratsmitglieder) und direkt-demokratische Kontrollmechanismen, wie Abstimmungen bei zentralen Investitionsentscheidungen." 
 
Sozial: 
 
"Öffentliche, demokratisch kontrollierte Energieunternehmen haben Arbeitsplätze im Sinne von „guter Arbeit“ bereitzustellen und die betriebliche Mitbestimmung und Formen von Wirtschaftsdemokratie weiter zu entwickeln. Energiearmut ist in der Bundesrepublik (im Gegensatz zu GB) ein Tabu-Thema. Trotzdem leiden Millionen unter hohen Energiekosten, Hunderttausende unter Verschuldung auch aufgrund von hohen „Nebenkosten“ und Hundertausende unter Abklemmungen. In der EU ist Deutschland Abklemmungsweltmeister. Notwendig ist daher ein System von kostenfreien Grundkontingenten und Sozialtarifen." 
 
Quelle: Alexis Passadakis: Energiedemokratie Jetzt! - Demokratische Kontrolle statt Konzernmacht; Berlin 2011 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/infostand-zu-gruenstrom-ist-mogelstrom/ 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit echten Ökostromgrüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

25.04.2011

Nummer 38

Gerechter Lohn 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
KRITISCHER VORTRAG "GIBT ES IM KAPITALISMUS EINEN GERECHTEN LOHN?" 
 
Zu diesem Thema veranstalten attac Brühl und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Wesseling einen gemeinsamen Informations- und Diskussionsabend. Was wird in Deutschland verdient ... und gibt es hierbei eine gerechte Verteilung? Wie kommt die starke Ungleichheit zwischen Viel- und Geringverdienern zustande und welche Konsequenzen hat dies für unsere Demokratie? Diesen und möglichen Antworten darauf, vom Mindestlohn bis zur Beschränkung von Managergehältern, wenden sich die beiden Referenten, Prof. Jürgen Zerche (attac Brühl)  und Detlef Kornmüller (KAB Wesseling), zu und laden zur Diskussion ein. 
 
Wann? 
Mi. 04.05.2011, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr 
 
Wo? 
Begegnungszentrum “margaretaS”, neben der Kirche "St. Margareta", hinter dem Brühler Markt 
 
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-gibt-es-im-kapitalismus-einen-gerechten-lohn/ 
 
 
 
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Mit arbeitsgerechten Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

13.04.2011

Nummer 37

"Grünstrom" der Stadtwerke Brühl, Sichere und faire Arbeit?, Anti-AKW-Petition 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,



INHALTSVERZEICHNIS:
1. Gespräch mit Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl zu sogenanntem "Grünstrom"
2. Kritischer Vortrag "Sichere und faire Arbeit - im Rhein-Erft-Kreis ein Auslaufmodell?"
3. Petition "Atomkraftwerke sofort abschalten!"



1. GESPRÄCH MIT GESCHÄFTSFÜHRER DER STADTWERKE BRÜHL ZU SOGENANNTEM "GRÜNSTROM"

attac Brühl führte am 13.04.2011 ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl (SWB), Erwin Gardemann, über den sogenannten "Grünstrom" der SWB, der momentan in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wird.

Zusammenfassend hat Herr Gardemann uns folgende Antworten gegeben:

"Herr Gardemann sagte, dass die SWB für ihren sogenannten ´Grünstrom´ keinen Ökostrom aus Deutschland einspeise. Um der Kundennachfrage nach der Atomkatastrophe in Japan nachzukommen, habe die SWB über den Verbund ´Quantum´ (mit Düsseldorf, Hilden usw.) RECS-Zertifikate für 50.000 Euro gekauft. Herr Gardemann spricht selber vom schlechten Ruf der RECS-Zertifikate, weil kein Nachweis über Investitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energie erfolge. Die Stadt Brühl wolle aber von einem Wirtschaftsprüfer gutachtlich feststellen lassen, dass die von Brühl erworbenen RECS-Zertifikate für Investitionen in die Erzeugung erneuerbarer Energie verwandt werde. Die SWB habe schon zwischen 7 und 9% erneuerbare Energie und Energie aus hocheffizienten Blockheizkraftwerken selbst erzeugt. In Zusammenarbeit mit der ´Quantum´-Gruppe werde in Hürth eine Biogasanlage entstehen, mit der dann die SWB auf rund ein Drittel Anteil käme. Die SWB sei unabhängig von den vier Energiegroßkonzernen (RWE usw.)."

attac Brühl bedankt sich bei Herrn Gardemann für das Gespräch.
Ökostromkriterien

Vergleich mit Ökostromkriterien von attac Brühl:
attac Brühl hat seit längerem folgende vier Kriterien für tatsächlichen Ökostrom aufgestellt:
- fast gänzlich regenerative Energie ausschließlich ohne Kernenergie
- Fördercent für neue Erzeugungsanlagen von regenerativer Energie
- Unabhängigkeit des Versorgungsunternehmen von Versorgungskonzernen mit Großerzeugungsanlagen für fossile Energie und Kernenergie
- wirtschaftsdemokratisches und nicht marktbeherrschendes Versorgungsunternehmen

Infos:
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/gespraech-mit-geschaeftsfuehrer-der-stadtwerke-bruehl-zu-sogenanntem-gruenstrom/



2. KRITISCHER VORTRAG "SICHERE UND FAIRE ARBEIT - IM RHEIN-ERFT-KREIS EIN AUSLAUFMODELL?"

attac Brühl besucht solidarisch diese Veranstaltung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) und ruft alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.

Wann?
Do. 14.04.2011, ab 18.30 Uhr

Wo?
Pfarrsaal "St. Germanus", Bonner Straße 13, 50389 Wesseling

Flugblatt:
siehe Anhang

Infos:
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-sichere-und-faire-arbeit-im-rhein-erft-kreis-ein-auslaufmodell/



3. PETITION "ATOMKRAFTWERKE SOFORT ABSCHALTEN!"

attac Brühl ruft zur Mitzeichnung dieser Petition auf.

Infos:
sofort-abschalten.de/epetition/text



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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen!



Mit antineoliberalen Grüßen

Frank
Ansprechpartner von attac Brühl

 

20.03.2011

Nummer 36

Anti-AKW-Mahnwache, -Großdemo, Ökostrom, Landwirtschaft 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS: 
1. Stille Mahnwache zu Japans Atomkatastrophe 
2. Großdemonstration "Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten!" 
3. Kampagne "Wechsel zu Ökostrom!" 
4. Film "Good Food - Bad Food" 
5. Updates 
 
 
 
1. STILLE MAHNWACHE ZU JAPANS ATOMKATASTROPHE 
 
attac Brühl beteiligt sich an der "stillen" Mahnwache zu Japans Atomkatastrophe und ruft alle Brühler Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf, um an die Opfer zu gedenken und ein weiteres Zeichen gegen Atomkraft zu setzen. Bitte weiße Kerzen, weiße Bänder und weiße Blumen als Japans Zeichen der Trauer mitbringen. 
 
Wann? 
Montag, der 21.03.2011, ab 18 Uhr 
 
Wo? 
vor dem Brühler Rathaus 
 
 
Aufruf: 
 
"Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg 
Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt! 
In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir dazu auf, am Montag, 21. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in möglichst vielen Orten auf zentralen Plätzen zu Mahnwachen zusammenzukommen. 
Am Montag, 14. März, haben bereits in über 450 Orten bundesweit Mahnwachen stattgefunden, an denen mehr als 110.000 Menschen teilnahmen. Wir wollen jetzt weiter Druck auf die Regierung ausüben, sofort aus der Atomenergie auszusteigen!" 
 
Quelle: 
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html#c6950 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/stille-mahnwache-zu-japans-atomkatastrophe/ 
 
 
 
2. GROßDEMONSTRATION "FUKUSHIMA MAHNT: ALLE AKWs ABSCHALTEN" 
 
attac Brühl wird mit vielen Tausend engagierten Bürgerinnen und Bürgern deutschlandweit für die Abschaltung aller Atomkraftwerke demonstrieren. 
 
Wann? 
Samstag, der 26.03.2011, ab 14 Uhr 
 
Wo? 
"Deutzer Werft" (Östliches Rheinufer an der Severinsbrücke) in Köln 
 
 
Aufruf: 
 
"Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko – die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik oder Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich: Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten! 
Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKW beschlossen – nun rudert sie ein Stückchen zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für drei Monate ausgesetzt werden. Das ist nicht genug – alle AKW müssen sofort stillgelegt werden und zwar endgültig. 
Weg mit der Risikotechnologie Atomkraft – hin zu Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz!" 
 
Quelle: http://anti-atom-demo.de/start/aufruf/ 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/grossdemonstration-gegen-atomkraft/ 
 
 
 
3. KAMPAGNE "WECHSEL ZU ÖKOSTROM" 
 
„Mein ökologischer Fußabdruck“ 
Der Mensch als Erzeuger klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids 
 
• durchschnittliche Erzeugung von ca. 11 Tonnen CO2 pro Bundesbürger und Jahr 
• ca. 0,75 Tonnen CO2 (7%) durch Verbrauch elektrischer Energie über Haushaltsstrom 
 
 
„Woher kommt Strom?“ 
Klimaschädlichkeit der Erzeugung elektrischer Energie 
 
• klimaschädliche fossile Energie (Kohle, Erdgas, Erdöl) 
• klimaschonende regenerative Energie (Sonnenstrahlungsenergie, Windenergie, Was-serbewegungsenergie usw.) 
• mangelhafte Kernenergie (Verstrahlungsrisiko, Kernwaffengefahr, Spaltstoffbegrenzung, hohe Kosten, nur Grundlast, Hemmnis für regenerative Energie) 
 
 
„Was ist Ökostrom?“ 
Kriterien klimaschonender Erzeugung elektrischer Energie 
 
• fast gänzlich regenerative Energie ausschließlich ohne Kernenergie 
• Fördercent für neue Erzeugungsanlagen von regenerativer Energie 
• Unabhängigkeit des Versorgungsunternehmen von Versorgungskonzernen mit Großer-zeugungsanlagen für fossile Energie und Kernenergie 
• wirtschaftsdemokratisches und nicht marktbeherrschendes Versorgungsunternehmen 
 
 
„Wo gibt es Ökostrom?“ 
Versorgungsunternehmen klimaschonender elektrischer Energie 
 
• Kriterien erfüllende Versorgungsunternehmen mit Ökostrom („Elektrizitätswerke Schö-nau“, „Greenpeace Energy“, „Naturstrom“) 
• Kriterien nicht erfüllende Versorgungsunternehmen ohne Ökostrom oder mit Pseudo-ökostrom (marktbeherrschende Versorgungskonzerne (z.B. „RWE“), „Stadtwerke Brühl“) 
 
 
„Wie zu Ökostrom wechseln?“ 
Wechsel zum Verbrauch klimaschonender elektrischer Energie 
 
• Ökostrom kaum teurer als konventioneller Strom (bei billigsten Versorgungsunternehmen rund 3€ pro Haushalt pro Monat) 
• unkomplizierter Wechsel (Vertrag ausfüllen und Zählerstand ablesen) 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-stadtrundgang/strom/ 
 
 
 
4. FILM "GOOD FOOD - BAD FOOD" 
 
attac Brühl unterstützt den Brühler Kinoverein "ZOOM" bei der Premiere des Films "Good Food - Bad Food", der die Problematik konventioneller Landwirtschaft thematisiert. Brühler attacies werden die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Film begleiten und mit Hintergrundinformationen versorgen. 
 
Wann? 
Dienstag, der 22.03.2011, ab 18 und 20 Uhr 
 
Wo? 
Kino "ZOOM", im neuen Rathaus, Uhlstraße 3, 50321 Brühl 
 
 
Inhalt: 
 
"Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, (´St. Jacques ... Pilgern auf Französisch´) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. 
 
Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In ´Good Food - Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft´ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben." 
 
Quelle: http://www.goodfood-badfood.de/ 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/film-good-food-bad-food/ 
 
 
 
5. UPDATES: 
 
Demonstration "Atomkraft? Es reicht! Atomanlagen weltweit sofort abschalten!": 
 
Augenzeugenbericht: 
 
"Die angekündigte ´Mahnwache´ wurde in eine spontane Demonstration umgewandelt, weil man nicht nur brav an die Opfer gedenken, sondern die ursächliche Problematik benennen wolle. Deswegen waren keine Parteifahnen erwünscht, da keine größere Partei die Forderung nach dem sofortigen Abschalten aller Atomkraftwerke fordere, sondern neben der heftigst umstrittenden schwarz-gelben Laufzeitverlängerung auch der gescheiterte rot-grüne sogenannte AKW-Ausstiegskompromiss nicht das AKW-Problem löse. Neben AKW-kritischen Liedern von Klaus der Geiger brachten verschiedene Rednerinnen und Redner der bunten Anti-AKW-Bewegung von aktiven Gorleben-Blockierern, über Naturfreunden, bis zu einem Kinderarzt der ´Ärzte gegen Atomkrieg´ (IPPNW) aus ihrer Perspektive ihre Erfahrungen und Argumente an die mehrere Hundert Zuhörer, die öfters ´Abschalten!´ foderten." 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/demonstration-atomkraft-es-reicht-atomanlagen-weltweit-sofort/ 
 
 
Mahnwache mit Infostand zu Japans Atomkatastrophe: 
 
Augenzeugenbericht: 
 
"Geschätzt 50 bis 100 Brühler Bürgerinnen und Bürger nutzten das gute Wetter und beteiligten sich an der Mahnwache mit Infostand von attac Brühl, indem sie sich neben den Infostisch stellten, von dort Infomaterialien mitnahmen, Unterschriften abgaben, Infozettel mit verteilten und miteinander ihre Meinungen austauschten. Besonders hat attac Brühl gefreut, dass Vertreterinnen und Vertreter von den Parteien Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei ihr Interesse an dem Thema ´Anti-AKW´ bekundeten. Leider vermissten die Brühler attacies Vertreterinnen und Vertreter der SPD, CDU und FDP, stattdessen mindestens eine Ratsfrau der Brühler SPD ignorierend und ein Ratsherr der Brühler CDU schimpfend vorbei gingen. Besonders hat uns die positive Resonanz durch Reporter des Brühler Bilderbogens und des Brühler Marktmagazins erfreut. attac Brühl bedankt sich mit Nachdruck bei den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, den Vertreterinnen und Vertretern der beiden beteiligten Parteien und den anwesenden Reportern." 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/mahnwache-zu-japans-atomkatastrophe/ 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit Anti-AKW-Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

14.03.2011

Nummer 35

Mahnwache zur Atomkatastrophe  

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
MAHNWACHE ZU JAPANS ATOMKATASTROPHE 
 
attac Brühl veranstaltet eine spontane Mahnwache zur Atomkatastrophe in Japan und ruft alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger auf teilzunehmen, um die ehrliche und schnellstmögliche Abschaltung aller deutscher Atomkraftwerke durchzusetzen: 
 
Wann? 
Samstag, der 19.03.2011, von 10 bis 12 Uhr 
 
Wo? 
vor dem Brühler Rathaus 
 
 
Kommentar: 
 
Jahrzehntelang wurde an die Vernunft in den Betonköpfen appelliert, nagten ökologische Bewegungen an dem Machtgefüge, zeigten Zigtausende ihren Unmut gegen die Arroganz der Mächtigen – gegen die drohende Pandora der Atomenergie, für eine angstfreie Welt. Doch wie ein Fels in der Brandung standen unbeirrt die Betonköpfe, das Machtgefüge, die Mächtigenarroganz - verbrüdert mit der Mafia der Energieoligopolisten, für deren Profit sie das Spielchen mit dem Teufel trieben. Wer von den Bossen und Bonzen der Energiemafia und ihrer schwarz-gelben Lakaien hatte jemals schlaflose Nächte angesichts der gestrigen, heutigen und zukünftigen Harrisburgs, Tschernobyls und Fukushimas? Sie, die sich auf das selbsterhöhte Podest stellten, verachteten uns Umweltschützerinnen und Umweltschützer mit Ignoranz und  Arroganz, versteckten sich hinter pseudorationales Politikersprech, zogen "ihr" Ding einfach durch – eine Symbiose der Energiemafiamacht und ihrer schwarz-gelben Politschranzen. 
 
Was sollte sich also daran geändert haben? Das erneute "Doch-Passieren" des nicht für möglich gehaltenen Restrisikos? Oder das Leid der unschuldigen Menschen in Japan durch die bittere Strahlenkrankheit? Oder etwa plötzliche Verantwortung für das Wohl der Menschen in Deutschland? Wie weit kann mensch dem noch trauen, was Merkel, Westerwelle und Konsorten von sich geben? Als hätte sich die Lage deutscher Atomkraftwerke geändert? Als sei es nötig die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke erneut zu kontrollieren? Ist das denn nicht vorher schon geschehen? Ist nicht vorher schon alles durchdacht und durchdiskutiert worden? Was in Gottes Namen soll sich durch das atomare Unglück in Japan geändert haben? Nichts – deutsche Kraftwerke sind nach Japan wie vor Japan! Der wahre Grund kann einzig nur die machttaktische Angst von Merkel, Mappus´ und Gesellen vor dem Verlust ihrer Macht bei den zeitnahen Landtagswahlen sein! Wie billig-durchschaubar, wie heuchlerisch, wie arrogant treiben "sie" ihr Politspielchen! Wie dumm und klein müssen "sie" uns Bürgerinnen und Bürger halten! Doch wir lassen uns nicht Sand in die Augen streuen. Die daraus entstehende Wut gibt uns Mut weiter zu kämpfen – gegen die Lüge und für eine atomenergiefreie Welt... 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/mahnwache-zu-japans-atomkatastrophe/ 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit Anti-AKW-Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

01.03.2011

Nummer 34

Karneval 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
ROSENMONTAGSVORZUG "DAT LOOßE MER UNS NIT BEATEN!" 
 
Am Rosenmontag werden Brühler attacies zum vierten Mal hintereinander mit Kölner attacies zusammen als "G8-Pappnasen" am karnevalistisch-politischen Rosenmontagsvorzug in Köln teilnehmen, der diesjährig unter dem obrigkeitskritischen Motto "Dat looße mer uns nit beaten!" stehen wird, womit der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen Entscheidungen der Parteipolitik (z.B. Atomkraktwerkslaufzeitverlängerung, Stuttgart 21, Kriegerische Verwicklungen der Bundeswehr usw.) unterstrichen wird. 
 
attac Brühl ruft alle jecken obrigkeitskritischen Bürgerinnen und Bürger auf sich zusammen mit uns attacies politisch-karnevalistisch am Rosenmontag zu engagieren. Kommt, lacht, schreit, singt, trommelt mit! 
 
 
Wann? 
Rosenmontag, der 07.03.2011, ab 9 Uhr 
 
 
Wo? 
Severinstorburg in der Kölner Südstadt 
(U-Bahnstation "Chlodwigplatz") 
 
 
(Alternativer Treffpunkt: 8 Uhr an der Kölner Designhochschule am Ubierring 40 in der Kölner Südstadt) 
 
 
Kostümierung: 
 
Die "Fußtruppen" kommen bitte kostümiert als (wehrhafte) deutsche Michel: mit Zipfelmütze, großen weißen Hemden/T-Shirts inklusive freigewähltem Widerstandslogo (Anti-Atomkraftsonne, Friedenssymbol, „Oben bleiben“, Antifa etc.). Das linke Auge sollte rot (unterlaufen) geschminkt sein (da wo wir eins draufbekommen haben). In Bezug auf den "Aufstand der Armen" bitte Kochtöpfe und -löffel mitbringen zum Krach schlagen. 
 
 
 
Aufruf: 
 
"Alaaf leeve Jeckinnen und Jecken, ihr FreundInnen des politischen Karnevals, ... 
 
... bald ist es soweit – und zwar zum 5. Mal. Die G8-Pappnasen sind auch 2011 wieder dabei, wenn am Rosenmontag der Zoch vor dem Zoch durch Köln zieht. Frei nach dem ebenso offiziellen wie traditionell sinnfreien Karnevalsmotto heißt es bei uns: 
 
´Dat looße mer uns nit beaten!´ 
 
Jeck und hochpolitisch thematisieren die Pappnasen dieses Jahr den Angriff auf die Demokratie durch kapitalistische Hochfinanz und lobbyistische Niedrigmoral. Doch auch die närrisch-unverbesserlichen VerteidigerInnen dieser Gesellschaftsform in Gestalt von S21- und Anti-AtomaktivistInnen werden ihren Auftritt haben, wenn wir 500.000 Narren und Närrinnen schunkelnd und singend den obrigkeitskritischen Karneval nahebringen. 
 
Seid dabei, kommt alle. 
 
Wir freuen uns über Kostümierungen mit großen weißen Hemden/T-Shirts inklusive freigewähltem Widerstandslogo (Anti-Atomkraftsonne, Friedenssymbol, „Oben bleiben“, Antifa etc.). Wir treffen uns am Rosenmontag ..." 
 
Quelle: http://www.g8-pappnasen.de/ 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=8845 
http://www.g8-pappnasen.de/ 
http://www.attac-koeln.de/index.php?option=com_content&task=view&id=908&Itemid=1 
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16208 
 
 
Archiv: 
Vorjährige Kölner Rosenmontagsvorzüge: 
 
2008: "Klüttedreck för Kölle- Un mir han nix zo kamelle": 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/koelner-rosenmontagsvorzug-kluettedreck-foer-koelle-un-mir-han-nix-zo-kamelle/ 
 
2009: "Euer Kapitalismus - höllisch bekloppt": 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/koelner-rosenmontagsvorzug-euer-kapitalismus-hoellisch-bekloppt/ 
 
2010: "Vom Klüngel jebützt": 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/koelner-rosenmontagsvorzug-vom-kluengel-jebuetzt/ 
 
 
Plakate: 
im Anhang 
 
 
 
NÄCHSTES ORGAPLENUM: 
 
Neben Organisatorischem gibt es heute etwas zu feiern: Endlich ist heute der Plagiator Guttenberg als Verteidigungsminister zurückgetreten, was ich im heutigen Plenum mit einer Kölsch-Freirunde begießen möchte. 
 
Wann? 
Heute, Dienstag, der 01.03.2011, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Obergeschoss des Cafés "Mäx", Bahnhofstraße 7, Brühl nahe Köln 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Zivilgesellschaftlicher Widerstand alaaf 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

15.02.2011
Nummer 33

Interview 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INTERVIEW "DIE KALKULIERTE PROVOKATION" 
des Kölner Stadt-Anzeigers mit attac Brühl 
 
 
Die kalkulierte Provokation 
 
Sie lieben die Provokation und sind auch dem Straßentheater zugeneigt: Die Brühler Ortsgruppe der Globalisierungsgegner von „attac“. Wer jedoch die Provokation ins Zentrum rückt, wird ihnen nicht gerecht. 
 
Brühl Wer in der beschaulichen Brühler Fußgängerzone unterwegs ist und auf Männer und Frauen in Schutzanzügen trifft, die kleine grell-gelbe Döschen mit Atommüll an die Passanten verteilen. Oder auf einen Anzugträger mit gegeltem Haar, der mit großzügigem Lächeln Dekadenzgutscheine für Reiche verteilt - der hat es garantiert mit „attac“ Brühl zu tun: Das Team der Globalisierungsgegner in der Schlossstadt mag den kleinen öffentlichen Auftritt und vor allem die Debatten auf der Straße, die aus solcherlei Provokationen erwachsen. „Einfach irre, was einem da so alles begegnet“, sagt der Brühler „attac“-Vorsitzende Frank Milde lachend. „Meinung kreativ nach außen bringen“, nennt der Lehrer für Mathe und Physik dieses Standbein der Attacies, wie sie sich nennen. 
 
Austausch über Zukunftsthemen 
 
Aber wer die Provokation ins Zentrum rückt, wird ihnen nicht gerecht: Als sich die Ortsgruppe vor zwei Jahren in Brühl gründete, war die Intention, sich fundiert über Zukunftsthemen auszutauschen. Über Vorträge und Diskussionen sollten die weltwirtschaftlichen und umweltpolitischen Folgen der Globalisierung erschlossen werden. Dabei ist es ein buntes Trüppchen, das sich jeden ersten Dienstag im Monat im Café Mäx trifft: Allesamt parteiunabhängige Idealisten, wie Milde beschreibt: „Bei attac bin ich einfach fasziniert von der Toleranz und der Bandbreite. Vom Christen bis zum Kommunisten ist da alles dabei.“ 
 
Sich und andere über weltwirtschaftliche Zusammenhänge aufklären wolle er, sagt etwa Jürgen Zerche. Der emeritierte Professor für Sozialpolitik kommt regelmäßig mit seiner Frau Gabi hierher und findet den Austausch, den er sucht, nachdem er aus Enttäuschung über die Schröder-Politik aus der SPD ausgetreten ist. Ebenso wie die Sonderschullehrerin Elsbeth Egidi: „Nach dem Eintritt in den Ruhestand wollte ich meinen Horizont erweitern und fand, dass attac sich dafür prima eignet.“ Milde betont: „Wir sind in erster Linie eine Bildungsbewegung.“ Sie alle hier treibt um, dass die Globalisierung eben nicht Wohlstand für alle bringt, sondern die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert. Wenn Banker und Finanzmanager täglich Milliardenbeträge auf den Finanzmärkten umsetzten und mit ihren Anlageentscheidungen auch Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen, dann erzeuge das Wut. Zumal die von „attac“ schon lange geforderte Steuer auf spekulative Devisengeschäfte immer noch nicht Realität sei. 
 
„Bedingungsloses Grundeinkommen für alle weltweit?“ heißt heute das Thema und als Gast referiert der „attac“-Aktivist Werner Rätz. Natürlich seien die dargestellten Themen oft komplex, aber gerade das betrachten sie als ihre Stärke. Die oberflächliche Berichterstattung gehe ihnen allen auf den Geist, meint Harry Hupp. Egal ob Entwicklungs-, Umwelt- oder Klimapolitik, sie wollen Fakten sammeln. 
 
Kritischer Stadtrundgang 
 
„Der aufklärerische Ansatz hat mich begeistert“, erzählt der kaufmännische Angestellte. Hier finde er Fakten, die sich sonst in den Medien selten fänden. Dabei versuchen sie auch in Brühl auf lokaler Ebene für ihr Ideal einer gerechteren Welt einzustehen. Etwa mit ihrem kritischen Stadtrundgang „Brühl global, was geht lokal?“, den sie gemeinsam mit dem Eine-Welt-Laden rund um das Thema kritischen Konsum veranstalten. So soll der Verbraucher erfahren, wie er beim Einkauf fairen Handel und Umwelt unterstützen kann. Zudem engagiert sich „attac“ gegen die Erweiterung des Phantasialands. 
 
Seit der weltweiten Finanzkrise habe sich ihr Image schon gewandelt, meint Zerche. Nicht nur weil prominente Politiker wie Heiner Geißler sich der Bewegung angeschlossen haben. Früher sei man doch eher in die Chaotenecke gestellt worden, meint Zerche. Vielleicht auch, weil der Name „attac“ da etwas irreführend sei. „Aber heute haben viele einfach Sorge um die Zukunft ihrer Kinder.“ Sie suchten nach Alternativen zum neoliberalen Dogma. Kürzlich wurde Zerche „sogar“ von der katholischen Kirche, genauer von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), angesprochen. „Da soll ich jetzt mal zu einer Diskussion im Begegnungszentrum Margaretas vorbeischauen.“ 
 
 
Anhang: 
1. Die Brühler Mitglieder von „attac“ im Café Mäx. Frank Milde (r.) und Jürgen Zerche (5.v.l.) sind auch dabei. (Bild: Ringendahl) 
2. Maria Blech verteilt gelbe Konserven mit Atommüll an die Brühler Bevölkerung. (Bild: Privat) 
 
 
Quelle: 
Alexandra Ringendahl: Die kalkulierte Provokation; Kölner Stadt-Anzeiger 14.02.2011 
http://www.ksta.de/html/artikel/1296657541176.shtml 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=8753 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit pressefreiheitlichen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 


26.01.2011

Nummer 32

Grundeinkommen 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
KRITISCHER VORTRAG "BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN FÜR ALLE WELTWEIT?" 
 
Als Gast bei attac Brühl referiert der attac-Aktivist Werner Rätz. 
 
Wann? 
Montag, 07.02.2011, ab 20 Uhr 
 
Wo? 
Café „Mäx“, Bahnhofstraße 7, Brühl nahe Köln 
 
Freier Eintritt für alle interessierten Gäste. 
 
Inhalt: 
"Soziale Sicherheit im Alter, bei Krankheit oder Erwerbslosigkeit gab es für die meisten Menschen im Süden ohnehin nie. Heute bleibt sie auch für viele im Norden ein Traum, selbst wenn sie einen Arbeitsplatz haben. Vollbeschäftigung für alle scheint pure Illusion - und wird auch gar nicht von allen für erstrebenswert gehalten. Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen diese Probleme lösen und gesellschaftliche Teilhabe sicherstellen? Sollte das gar im globalen Rahmen möglich sein? Nicht nur in Deutschland schlägt die Debatte darum Wellen. In Brasilien ist eine solche Geldzahlung vom Staat gesetzlich beschlossen aber noch nicht umgesetzt und in Namibia läuft seit 2008 ein Pilotprojekt." 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-bedingungsloses-grundeinkommen-fuer-alle-weltweit/ 
 
 
 
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Mit einkommensgerechten Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

14.01.2011

Nummer 31

Wachstumskritik 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
KRITISCHER VORTRAG "JENSEITS DES WACHSTUMS! - AUSWEGE AUS KLIMAKRISE UND FINANZMARKTKAPITALISMUS" 
 
Als Gast bei attac Brühl referiert der Politikwissenschaftler Alexis Passadakis. 
 
Wann? 
Mittwoch, 19.01.2011, ab 20 Uhr 
 
Wo? 
Obergeschoss Kneipe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl 
 
Der Eintritt ist frei. 
 
Inhalt: 
Postwachstum ist ein politisches Konzept, das auf dem Argument basiert, dass sich ein ständig zunehmendes Wirtschaftswachstum generell nicht mit den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung verträgt, etwa hinsichtlich begrenzter Ressourcen und den Rechten und der Versorgungssicherheit zukünftiger Generationen. Über Alternativen und Strategien, die zu einer neuen demokratischen, solidarischen Gesellschaftsordnung führen können, klärt der Referent bei seinem Vortrag auf. Am Ende des Vortrags bleibt Zeit für Diskussionen. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-jenseits-des-wachstums/ 
 
 
 
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Mit wachstumskritischen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 


2010

 

31.10.2010

Nummer 30

Energie, Grundeinkommen, Armutsschere, Castor, Braunkohle 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSVERZEICHNIS:

 
1. Podiumsdiskussion "Konzept für umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung" 
2. Kritischer Vortrag "Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?" 
3. Kritischer Vortrag "Warum verdienen die Einen zu viel und die Anderen zu wenig?" 
4. Aufruf "Proteste gegen den Castor" 
5. Nachschlag "Wer anderen eine Grube gräbt" 
6. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. PODIUMSDISKUSSION "KONZEPT FÜR UMWELTSCHONENDE, ZUVERLÄSSIGE UND BEZAHLBARE ENERGIEVERSORGUNG" 
 
attac Brühl unterstützt die von Campact und vom BUND organisierte Podiumsdiskussion zum Thema "Konzept für umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung" (siehe anhängiges Flugblatt). 
 
Wann? 
Montag 01.11.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
"City-Forum", Hochstraße 39, 53879 Euskirchen 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/podiumsdiskussion-konzept-fuer-umweltschonende-zuverlaessige-und-bezahlbare-energieversorgung/ 
 
 
 
2. KRITISCHER VORTRAG "WAS WÜRDEST DU TUN, WENN FÜR DEIN EINKOMMEN GESORGT WÄRE?" 
 
attac Brühl begrüßt zwei Referenten der "Kölner Initiative Grundeinkommen" zu einem kritischen Vortrag zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" (siehe anhängiges Flugblatt). 
 
Wann? 
Dienstag 02.11.2010, ab 20 Uhr 
 
Wo? 
Obergeschoss Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl 
 
Bereits ab 19 Uhr treffen sich die Brühler attacies zu einem kurzen Orgaplenum. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-was-wuerdest-du-tun-wenn-fuer-dein-einkommen-gesorgt-waere/ 
 
 
 
3. KRITISCHER VORTRAG "WARUM VERDIENEN DIE EINEN ZU VIEL UND DIE ANDEREN ZU WENIG?" 
 
attac Brühl informiert über folgende Veranstaltung: 
 
Im Rahmen des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung veranstaltet das Katholische Bildungswerk eine Vortragsveranstaltung: 
 
Wann? 
Mittwoch 03.11.2010, ab 18 Uhr 
 
Wo? 
Elisabeth-Saal "St. Quirinus", Kirchplatz 3, 50171 Kerpen-Mödrath 
 
Thema? 
„Warum verdienen die Einen zu viel und die Anderen zu wenig?“ 
 
Der Referent ist der Brühler attacie Prof. Dr. Jürgen Zerche. 
 
"Während in Deutschland die Zahl der Milliardäre steigt, nimmt die Zahl der Armen immer mehr zu. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird also immer größer. 
Anhand der Steuerstatistik wird gezeigt, wie stark schon die Unterschiede bei der Verteilung des Einkommens sind. 
Noch extremer und konzentrierter ist die Verteilung des Vermögens. 
Der Referent zeigt auf, was die Hauptquellen für die Ungleichheit sind und räumt auf mit dem Märchen, dass man durch Arbeit und Sparen zu einem ansehnlichen Wohlstand kommen könne. 
Allein eine Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung kann aber eine Änderung herbeiführen." 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-vortrag-warum-verdienen-die-einen-zu-viel-und-die-anderen-zu-wenig/ 
 
 
 
4. AUFRUF "PROTESTE GEGEN DEN CASTOR" 
 
attac Brühl ruft alle Brühler Bürgerinnen und Bürger auf, mit vielen anderen ihre eigenen staatsbürgerlichen Möglichkeiten des zivilen Ungehorsams zu nutzen, den Atommüllbehälter "Castor" möglichst wirksam zu verzögern oder gar zu stoppen, um mit diesem Symbol des Atomwahns der Bundesregierung und den mit ihr verfilzten Energiegroßkonzernen RWE u.a. vor Augen zu führen, dass eine mündige und verantwortungsvolle Bürgerschaft sich nicht an der Nase herumführend gegen die Laufzeitverlängerung der deutschan Atomkraftwerke stemmen wird. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/stromkonzerne-energie/herbst-2010-schluss-jetzt/ 
 
 
 
5. NACHSCHLAG "WER ANDEREN EINE GRUBE GRÄBT" 
 
attac Brühl beteiligte sich am Samstag 16.10.2010 im rheinischen Braunkohlerevier erfolgreich an den bunten Störaktionen zivilen Ungehorsams unter dem Motto "Wer anderen eine Grube gräbt", um für Klimagerechtigkeit zu streiten und der "Klüttenmafia" um den Stromoligopolisten RWE weitere Nadelstiche zu versetzen (siehe anhängiger Presseartikel). 
 
Augenzeugenbericht: 
 
"Am Vorabend brachten wir eine Stadträtin der Grünen aus Bergheim mit einem Auto von unserer geheim gehaltenenen Schlafstätte zu ihr nach Hause. Auf dem ganzen Weg bis zu ihrem Haus verfolgte uns ein dunkler BMW. Ich fühlte mich etwas unwohl. Überhaupt berichteten die anderen Aktivisten von regelmäßigen Kontrollen mit Verlangen der Personendaten durch die Polizei, selbst als eine Aktivistin im Gebüsch ihr ´Geschäft´ erledigen wollte, soll sie verfolgt worden sein. Ständig wurden wir von Polizisten teilweise aus Polizeiautos und von Nichtuniformierten teilweise aus Zivilautos gefilmt und fotografiert. Wir spiegelten dann dieses unangenehme Verhalten durch unser Fotografieren der uns Fotografierenden. Selbst am Tagebau haben uns mehrere Pickups von RWE verfolgt und in einem Sicherheitsabstand beschattet, als wir durch die vom Tagebau bedrohten Dörfer fuhren. Selbst ein Polizist in Uniform im Zivilwagen verfolgte uns die ganze Zeit durch die Dörfer bis er am Ende auf uns zuging und uns fragte, ob wir diese Verfolgung beenden könnten. Wir bejahten seine Frage, da wir eh auf dem Weg zurück zu unserer Schlafstätte waren und winkten uns gegenseitig freundlich zu. Überhaupt kommunizierten die Polizisten (insbesondere aus der Polizeiführung) sehr freundlich und verständnisvoll mit uns Aktivisten. Mehrere Polizeiwagen fuhren in kurzen Abständen an uns vorbei; an unserer Mahnwache standen etwa zwanzig Meter entfernt rund sechs voll besetzte Polizeimannschaftswagen. Wir kamen mehrmals mit vom Braunkohletagebau und von den -kraftwerken betroffenen Bürgern ins Gespräch und spürten, dass sie unsere solidarische Anwesenheit guthießen." 
 
Kommentar: 
 
"Diese Kampagnenauftaktaktion war erfolgreich, weil wir über ein großes Medienecho unsere politischen Ziele in der Öffentlichkeit verbreiten konnten, um so schließlich die von der Braunkohleverstromung betroffene Bevölkerung - von Anwohnern (Schattenwurf, erhöhtes Krebsrisiko, Vertreibung usw.) bis zur Weltbevölkerung (Klimawandel) - weiter für diese Problematik zu sensibilisieren und zukünftig schließlich ähnlich wie bei ´Stuttgart 21´ einen breiten wirksamen Protest zu initiieren. Die ´Achillesferse´ von RWE ist das öffentliche Image, das durch demonstrative Werbekampagnen und Lobbyismus zu pflegen versucht wird. Ähnlich wie bei der Anti-AKW-Bewegung zielt die neue Klimaschutzbewegung auf die Bindung von Resourcen von RWE und damit verfilzten Politik; hier ging unsere ´Nadelstichtaktik´ auf, denn RWE musste wegen der Geheimhaltung unserer Aktionskapazitäten erheblichen Aufwand an Werkschutz usw. in Anspruch nehmen, um ´auf Nummer Sicher zu gehen´, was sich durch den überverhältnismäßigen Einsatz von Werkschutz und Polizei offenbarte." 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kampagne-wer-anderen-eine-grube-graebt/ 
 
 
 
6. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
Die Brühler attacies treffen sich zum nächsten offenen und 
basisdemokratischen Orgaplenum. 
 
Wann? 
Mittwoch 10.11.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Obergeschoss Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/kontakt/ 
 
 
 
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Mit Heißen-Herbst-Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

15.10.2010

Nummer 29

Wer anderen eine Grube gräbt

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
KAMPAGNE "WER ANDREN EINE GRUBE GRÄBT" 
 
attac Brühl beteiligt sich am Samstag 16.10.2010 im rheinischen Braunkohlerevier an den bunten Störaktionen zivilen Ungehorsams unter dem Motto "Wer anderen eine Grube gräbt", um für Klimagerechtigkeit zu streiten und der "Klüttenmafia" um den Stromoligopolisten RWE weitere Nadelstiche zu versetzen. 
 
"Im Rahmen des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit (12. Oktober) finden vom 10.-17. Oktober weltweit Aktionen für Klimagerechtigkeit statt. In Deutschland wird ein wichtiges Ziel das rheinische Braunkohlerevier mit RWE Power als größtem CO2-Verschmutzer Europas sein. Drei Viertel der deutschen Braunkohle wird hier zerstörerisch auf Kosten von Mensch und Umwelt abgebaut: allein die drei Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem produzieren pro Jahr soviel CO2 wie 25 Millionen Autos. Wir wollen Sand in diesem Getriebe aus Tagebaugebieten, der Nord-Süd-Kohlebahn, Kohlekraftwerken und der Kraftwerksbaustelle Neurath sein und mittels unterschiedlichster bunter Aktionen sowie auch zivilem Ungehorsam auf die schädliche Energieproduktion von RWE aufmerksam machen." 
 
Quelle: https://mensch.coop//grubegraebt 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kampagne-wer-anderen-eine-grube-graebt/ 
 
 
 
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Mit klüttenmafiafeindlichen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

03.10.2010

Nummer 28

Uranbergbau

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
FILM "URANIUM - IS IT A COUNTRY?" 
 
Die Brühler attac-Ortsgruppe informiert sich und die interessierte 
Öffentlichkeit über die Gefahren sowie ökologischen und sozialen 
Probleme durch den Uranbergbau für Atomkraftwerke, um mit vielen anderen 
Menschen- und Naturschützern die von  der "Atommafia" (aus den vier 
Stromoligopolisten RWE, Eon, EnBW, Vattenfall und aus den drei 
"Atomgangsterparteien" CDU, CSU und FDP) "undemokratisch" (da gegen den 
Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung ) in Gang gebrachte 
Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke letztlich zu verhindern. 
 
 
Wann? 
 
Sonntag, 03.10.2010, ab 20 Uhr 
 
"Tag der Deutschen Ein(fältig)heit" 
 
 
Wo? 
 
Kneipe "Fünf-Sterne-Oslo", Mühlenstraße 7, 50321 Brühl 
 
 
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der 
Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht. 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/film-uranium-is-it-a-country/ 
 
 
 
WORUM GEHT ES IN DEM FILM? 
 
"Sind Atomkraftwerke oder die ´ungeliebten Klimaschützer´, wie es die 
Atomindustrie formuliert, die zukunftsträchtigste und klimafreundlichste 
aller Möglichkeiten? Muss Deutschland nun den ´Ausstieg aus dem atomaren 
Ausstieg´ wagen? Müssen die 17 deutschen Atomkraftwerke nun doch länger 
laufen, wenn wir unsere CO₂-Spar-Ziele verwirklichen wollen? Ist 
Frankreich mit knapp 80% Atomstrom auf dem richtigen Weg? 
Das Film-Projekt ´Strahlendes Klima´ schaut hinter die Kulissen dieser 
komplexen Themen. Dabei haben wir nicht für alles eine Antwort parat, 
sondern wollen Fragen stellen, die in der europäischen Medienlandschaft 
weitgehend ausgeblendet werden. 
Welche Nutzen und welche Risiken bringt die Atomenergie für uns in 
Europa und für diejenigen Menschen, die an anderen Produktionsschritten 
der atomaren Kette leben? Was verbindet uns in Deutschland mit Menschen, 
die in Australien, im Niger, in Kasachstan oder Kanada leben? All diese 
Länder sind Exportländer von Uran. Daraus werden die Brennstäbe 
gefertigt, die in unseren Atomkraftwerken Energie liefern. 
Die Chancen und Risiken der Atomkraft können also nicht nur auf 
Grundlage einer nationalen CO₂-Bilanz bewertet werden. Wenn wir uns eine 
umfassende Meinung über Atomkraft bilden wollen, müssen wir alle 
Prozesse betrachten, die vor, bei und nach der Gewinnung von Atomenergie 
ablaufen. 
Unser Film stellt diese globale Verkettung von Zusammenhängen am 
Beispiel des Uranabbaus in Australien dar. Hier liegen weltweit die 
größten Uranvorkommen. Gleichzeitig ist der rote Kontinent 
Traumreiseland vieler junger Menschen. Doch die Backpacker, die dort in 
Scharen unterwegs sind, wissen meist nichts über die sozialen und 
ökologischen Risiken des 
Uranabbaus. 
Mit dem Film wollen wir nicht nur Anstöße zur eigenen Meinungsbildung 
über die globalen Folgen der Atomkraft geben sondern auch eine Plattform 
bieten, damit junge Menschen verstärkt über die Thematik reden." 
 
 
 
HINTERGRUNDWISSEN 
 
Uran ist das in der Natur vorhandene chemische Element, das chemisch und 
industriell aufbereitet hautsächlich als Spaltstoff für Atomkraftwerke 
dient. Oft liegt der Fokus bei der Argumentation beim Betrieb von 
Atomkraftwerken und bei der Endlagerung von Atommüll. Jedoch oft 
öffentlich verschwiegen bringt auch der Abbau von Uranerzen und daraus 
die industrielle Fertigung von "Brennstäben" für Atomkraftwerke 
erhebliche Probleme mit sich: 
 
#1 Abhängigkeit 
Alles Uran muss importiert werden. 
In ganz Europa fördern nur noch Bergwerke in Tschechien und Rumänien 
kleinere Mengen Uran. In Deutschland wird seit 1991 praktisch kein Uran 
mehr gefördert, in Frankreich seit 2001. 
Atomstrom ist keine »heimische« Energiequelle. Sie macht vielmehr 
abhängig von Rohstoffimporten und von multinationalen Konzernen: Zwei 
Drittel der Welt-Uranproduktion liegen in der Hand von vier großen 
Bergbauunternehmen. 
 
#2 Vertreibungen 
Uranabbau zerstört die Lebensgrundlagen von Zehntausenden. 
Rund 70 Prozent der Welt-Uranreserven liegen auf dem Gebiet indigener 
Bevölkerungsgruppen. Der Uranabbau zerstört ihre Dörfer, raubt ihre 
Weide- und Ackerflächen, vergiftet ihr Wasser. 
Allein die Regierung Nigers hat im Jahr 2008 ausländischen Investoren 
für ein riesiges Gebiet im Norden des Landes 122 Konzessionen zum Abbau 
von Uranerz erteilt – über die Köpfe der hier lebenden Tuareg hinweg. 
Wie in vielen Uranabbaugebieten droht auch ihnen Enteignung und 
Vertreibung. So wie am 26. Januar 1996 im indischen Chatijkocha: 
Assistiert von Polizeieinheiten walzten die Bulldozer des 
Bergbauunternehmens dort ohne Vorwarnung Hütten, Scheunen und Äcker 
platt, um weiteren Platz für die Uranmine zu schaffen. 
 
#3 Wasserverschwendung 
Uranabbau raubt kostbares Trinkwasser. 
Um das Uran aus dem Erz herauszulösen, sind große Mengen Wasser nötig. 
Doch in vielen Uranabbaugebieten ist Wasser Mangelware. 
Der namibische Wasserversorger NamWater rechnete unlängst vor, dass bei 
Inbetriebnahme der geplanten Uranminen in Namibia jährlich 54 Millionen 
Kubikmeter Wasser fehlen werden – elfmal so viel, wie sich im gesamten 
Omaruru-Omdel-Delta gewinnen lassen. Der enorme Wasserbedarf der Minen 
und Uranerz-Aufbereitungsanlagen steht in Konkurrenz zum Wasserbedarf 
von Menschen, Vieh und Landwirtschaft. 
 
#4 Radioaktive Schlammseen 
Giftschlämme des Uranbergbaus gefährden Mensch und Umwelt. 
Bei einem Urangehalt von 0,2 Prozent bleiben von jeder Tonne Uranerz 998 
Kilo giftiger Schlamm zurück, der in Senken und künstlichen Seen landet. 
Diese sogenannten Tailings enthalten noch 85 Prozent der Radioaktivität 
des Erzes und viele Gifte wie zum Beispiel Arsen. 
Radioaktive Stoffe aus den Tailings verseuchen Luft und Grundwasser über 
Jahrtausende, ein Dammbruch oder Erdrutsch hat katastrophale Folgen. 
Aus dem Schlammlagerbecken der Atlas Mine in Moab (Utah/USA) sickern 
seit Jahrzehnten giftige und radioaktive Substanzen ins Grundwasser und 
von dort in den nahe gelegenen Colorado River, der 18 Millionen Menschen 
mit Trinkwasser versorgt. In Kasachstan gefährdet der radioaktive Staub 
eines austrocknenden Tailings die 150.000-Einwohner-Stadt Aktau. Und die 
zahllosen Uranschlammdeponien in engen kirgisischen Bergtälern bergen 
nach Ansicht der Vereinten Nationen das »Potenzial für eine 
internationale Katastrophe«. 
 
#5 Krebs aus der Mine 
Uranbergbau verursacht Krebs. 
Radioaktive und giftige Stoffe aus Urangruben und ihren Abfallhalden 
machen Arbeiter und Anwohner krank, die Krebsrate steigt. 
Rund 10.000 ehemalige Arbeiter der Wismut-Urangruben in Ostdeutschland 
sind strahlenbedingt an Lungenkrebs erkrankt. Die Einwohner der 
kirgisischen Uranbergbaustadt Mailuu-Suu bekommen doppelt so häufig 
Krebs wie ihre Landsleute. Bei den zwischen 1955 und 1990 in der 
Uranmine in Grants (New Mexico/USA) Beschäftigten belegte eine Studie 
ebenfalls erhöhte Krebs- und Todesraten. Massive Gesundheitsprobleme 
wegen des Uranbergbaus sind auch bei den Navajos in New Mexico, in 
Portugal, in Niger und in vielen anderen Uranbergbaugebieten nachgewiesen. 
 
#6 Tote Erde 
Der Uranabbau hinterlässt tote Erde. 
Die allermeisten Uranerze enthalten nur 0,1 bis 1 Prozent Uran, manche 
sogar nur 0,01 Prozent. Für eine Tonne Natururan sind also zwischen 100 
und 10.000 Tonnen Erz nötig. Sie müssen gefördert, verarbeitet und 
anschließend als giftiger Schlamm Hunderttausende von Jahren sicher 
gelagert werden. 
Hinzu kommen Millionen Tonnen von Gestein, das zu wenig Uran enthält. 
Dieser Abraum, ein Vielfaches des geförderten Uranerzes, ist meist 
ebenfalls radioaktiv. US-Präsident Nixon erklärte ehemalige 
Uranabbaugebiete wegen der großräumigen und andauernden Verseuchung 1972 
zu nationalen Opferlandschaften, den ›National Sacrifice Areas‹. 
 
#7 Teurer Dreck 
Die Sanierung von Uranabbaugebieten verschlingt Milliarden – sofern sie 
überhaupt möglich ist. 
Uranbergbau hinterlässt riesige Altlasten: ganze Seen voller giftiger 
radioaktiver Schlämme, ganze Berge strahlenden Schutts. Über 
Jahrtausende bedrohen sie Grund- und Trinkwasservorkommen, vergiften die 
Luft, gefährden die Gesundheit. Die Bergbaukonzerne verdienen gutes Geld 
mit dem Uranabbau. Die Folgekosten für Schutz und Sanierungsmaßnahmen 
muss zum größten Teil die Allgemeinheit tragen. 
Die Umlagerung einer einzigen Schlammdeponie einer einzigen Uranmine in 
den USA verschlingt über eine Milliarde Dollar Steuergelder. Und die 
Sanierung der Hinterlassenschaften des DDR-Uranbergbaus kostet den Bund 
6,5 Milliarden Euro – obwohl sie, um Kosten zu sparen, nach den 
niedrigen Strahlenschutzstandards der DDR durchgeführt wird. Viele 
Länder, in denen Uran abgebaut wird, können sich solche 
Sanierungsausgaben gar nicht leisten. 
 
#8 Uran-Lücke 
Die Uran-Minen können den Verbrauch der Atomkraftwerke schon seit 20 
Jahren nicht mehr decken. 
Seit 1985 verbrauchen die Atomkraftwerke jedes Jahr deutlich mehr Uran, 
als die Uranminen aus dem Boden holen. So förderten alle Uranminen 
weltweit zusammen im Jahr 2006 noch nicht einmal zwei Drittel der 
benötigten Uranmenge. Den fehlenden Brennstoff bezogen die 
Atomkraftwerksbetreiber bisher aus zivilen und militärischen 
Lagerbeständen. Diese gehen jedoch zur Neige. 
Um auch nur die Versorgung der derzeitigen Atomkraftwerke mit Brennstoff 
sicherzustellen, müsste die Uranfördermenge in den nächsten Jahren um 
mehr als 50 Prozent steigen. Dafür müssten unzählige neue Uranminen in 
Betrieb gehen – mit allen schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt. 
 
#9 Begrenzte Vorräte 
Die Uranvorräte gehen schon in wenigen Jahrzehnten zur Neige. 
Weltweit sind die reichhaltigen und gut zugänglichen Uran-Lagerstätten 
bald erschöpft. Immer mehr Gestein muss bewegt werden, um die gleiche 
Menge Uran zu gewinnen. Damit steigen die Kosten, die Umweltschäden 
nehmen zu. 
Würde man dennoch alle bekannten Uranvorräte abbauen, könnte man die 
derzeit rund 440 Atomkraftwerke damit gerade einmal 45 bis 80 Jahre 
versorgen. Mit noch mehr Atomkraftwerken wäre das Uran schon binnen 
kürzester Zeit verbraucht. 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit atomkraftmafiafeindlichen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

27.09.2010

Nummer 27

Bankenaktionstag "Mission Finanz-Dreck"

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
BANKENAKTIONSTAG "MISSION FINANZ-DRECK" 
 
Die Brühler attac-Ortsgruppe beteiligt sich am deutschlandweiten "Bankenaktionstag", um auf die Ungerechtigkeiten im Zuge der Finanzkrise aufmerksam zu machen und deren wahren Schuldigen anzuprangern. 
 
Zum Auftakt des Bankenaktionstag wurden am letzten Freitagabend die Türen und Fenster von 14 Brühler und 12 Erftstädter Bankfilialen mit unserem Bankwerbungsplagiat "Mission Finanz-Dreck" beklebt und in den dortigen Geldschalterräumen unsere Flugblätter "Großbanken zerschlagen - Reichtum umverteilen!" ausgelegt. 
 
Am eigentlichen Bankenaktionstag wird attac Brühl weitere Aktionen gegen die Brühler Banken und ihre Komplizen veranstalten: 
 
 
Wann? 
 
Mittwoch, 29.09.2010, ab 11 und ab 17 Uhr 
 
 
Wo? 
 
in der Brühler Innenstadt (Treffpunkt: Max-Ernst-Brunnen) 
 
 
Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, zusammen mit uns Brühler attacies ein Zeichen für ein gerechtes Finanzwesen zu setzen. Es ist Zeit für wirksame Aktionen! Mach auch du mit! 
 
 
 
Flugblatt 
 
Großbanken zerschlagen - Reichtum umverteilen !!! 
 
Mit milliardenschweren staatlichen Rettungspaketen wurden die Banken und die Vermögen ihrer reichen Klientel gerettet. Doch anstatt diejenigen zur Kasse zu bitten, die für die Krise verantwortlich sind und von ihr profitiert haben, werden die Kosten jetzt vor allem auf die ärmsten Teile der Bevölkerung abgewälzt. Die Reichen werden reicher, Armut nimmt auf dramatische Weise zu. Doch: Es ist genug für alle da! Die Verursacher und Profiteure sollen zahlen! 
 
- Banken sind die Infrastruktur der globalen Umverteilung und ermöglichen es den Vermögenden, ihren Reichtum zu konzentrieren und zu vermehren, auf Kosten von Mensch und Natur. 
 
- Durch ihre Geschäfte mit Steueroasen helfen Banken, dass jährlich Milliarden von Steuergeldern hinterzogen werden. Damit berauben sie nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern treiben auch die globale Umverteilung von Süden nach Norden voran. 
 
- Banken haben die Krise mit ausgelöst. Sie haben die Liberalisierung und Deregulierung der globalen Finanzmärkte vorangetrieben. Sie haben hochspekulative Finanzpapiere aufgelegt, verkauft, gehandelt und eine undurchsichtige Schattenwirtschaft geschaffen. Damit sorgten sie auch dafür, dass Armut zunimmt, der Sozialstaat ausgehöhlt und soziale Infra-struktur zerschlagen wird. 
 
- Banken berauben die Allgemeinheit. Banken haben für ihre Verluste in der Krise Milliarden öffentlicher Rettungsgelder verschleudert und dazu benutzt, weiter im Finanzkasino zu spielen. 
 
- Banken zerstören die Demokratie und erzeugen gesellschaftliche Ohnmacht. Einige Banken sind so groß, dass sie als systemrelevant gelten. Weil ihr Zusammenbruch das gesamte Finanz- und Wirtschaftssystem gefährden würde, spekulieren sie darauf, auch künftig mit Steuergeldern gerettet zu werden. 
 
 
 
Kommentar 
 
Obwohl die letzten Bundesregierungen unter Schröder und Merkel nachweislich 
 
- die Finanzkrise durch Deregulierung der Finanzmärkte erst ermöglichten, 
 
- dadurch hochbezahlte, unfähige und gierige Bankmanager zu verherrenden Finanzspekulationen motivierten, 
 
- darauf die schuldigen Politiker und "Bangster" weder moralisch noch juristisch zur Verantwortung zogen, 
 
- dann Unsummen an für die Allgemeinheit bestimmten Steuergeldern an die Banken verprassten und 
 
- dann dreist den daraus entstandenen staatlichen Geldmangel dem Sozialstaat und der Allgemeinheit - besonders sozial Schwachen - anlasteten, 
 
..folgten den vielen blumigen Worten kaum Taten durch Finanzmarktregulierungen; das kapitalistische Finanzkasino spielt weiter sein Spiel bis zur nächsten Katastrophe. 
 
Und da kann es diese Tage nur als Hohn in einer scheinbar verkehrten Welt erschallen, wenn Mittäter an der Finanzmisere wie der ehemalige Bundesfinanzminister Steinbrück in ihrer Arroganz und Selbstüberschätzung sich wirklichkeitsverdrehend als Retter in der Finanzkrise aufspielen, wenn Bankmanager der "Hypo Real Escape" trotz des kollektiven Versagens und trotz der kriminellen Energie ihrer "Bangsterzunft" sich dreist ihren Lebensabend von  der Allgemeinheit vergolden lassen, und wenn Hartz-IV-Empfänger durch Rechentrickserei mit einer lächerlichen 5-Euro-Erhöhung erneut gedemütigt werden. 
 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/bankenaktionstag-mission-finanz-dreck/ 
 
 
 
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um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit bankenfeindlichen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

21.09.2010

Nummer 26

Wasserprivatisierung

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
FILM "WATER MAKES MONEY" 
 
attac Brühl unterstützt den Brühler Kinoverein "ZOOM" bei der Premiere des Films "Water makes money", der mit Mitwirkung von attac Deutschland und Frankreich kritisch die weltweite Privatisierung des öffentlichen Guts "Wasser" durch profitsüchtige Konzerne thematisiert. Brühler attacies werden die Zuschauer beim Film begleiten und mit Hintergrundinformationen versorgen. 
 
Wann? 
Donnerstag, 23.09.2010, 18 und 20 Uhr 
 
Wo? 
Kino "ZOOM", im neuen Rathaus, Uhlstraße 3, 50321 Brühl 
 
"Nach ´Lets Make Money´ hat ein breites Initiativenbündnis unter maßgeblicher Beteiligung von attac nun ein weiteres Filmprojekt initiert. Die Weltpremiere des Films ´Water Makes Money´ wird am 23. September 2010 zeitgleich in mehr als 100 Programmkinos in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern gezeigt. 
Vor 10 - 15 Jahren erhob sich eine Welle der Privatisierung unserer Wasserversorgung und wälzt sich seither durch die ganze Welt. Der Film ´Water Makes Money´ zeigt was Paris und andere französische Gemeinden aus der Herrschaft der großen Wasserkonzerne Veolia & Co gelernt haben, während die ´Gelddruckmaschinen´ der Multis in deutschen Gemeinden schnurren. ´Water Makes Money´ wird Mut machen: Wasser in Bürgerhand ist möglich!" 
Quelle: ZOOM-Ankündigung 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/film-water-makes-money/ 
 
 
 
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Mit Antiprivatisierungsgrüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

13.09.2010

Nummer 25

Demo gegen AKW-Laufzeitverlängerung 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
GROSSDEMONSTRATION GEGEN LAUFZEITVERLÄNGERUNG DEUTSCHER ATOMKRAFTWERKE 
 
Die Brühler Ortgruppe von attac protestiert vehement gegen den Deal der Bundesregierung mit den Atomstromkonzernen für eine Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke. Durch das Aushebeln des bisherigen rot-grünen Austiegskompromisses lassen die Stromkonzerne ihre Hosen runter: Aus reiner Profit- und Machtgier bürden diese - mit der Bundesregierung als Steigbügelhalter -  die unkalkulierbaren Risiken verschiedener Katastrophenszenarien gegen den Mehrheitswillen der deutschen Bevölkerung uns - den heute lebenden Menschen in Deutschland, unseren Nachbarn und unseren Nachkommen auf und schaffen somit ein vergiftetes politisches Klima. Als "Hyperdreistigkeit" und "Volksverblendung ohnesgleichen" kann nur das Theaterstück um die sogenannte Brennelementesteuer tituliert werden, welche die Atomstromkonzerne aus ihrer Portokasse bezahlen können; selbst dazu sind sie nicht mal bereit, obwohl Abermilliarden von deutschen Steuerngeldern in die Logistik und den Aufbau deutscher Atomkraftwerke hineingebuttert wurden. Selbst die immensen Kosten des auf den Sankt-Nimmerlein-Tag verschobenen Ausmusterns und Dekonterminierens dieser tickenden Zeitbomben werden zusammen mit den Sanierungen der Atommülllager der Allgemeinheit aufs Auge gedrückt. Und die Bundesregierung klopft sich auf die Schulter und heftet sich den Orden des tapferen Umweltschneiderleins gegen Atomstromkonzerne an?! Schon das verharmlosende Unwort "Brückentechnologie" hat den "George-Orwell-Preis" verdient, mal abgesehen von dem mafiakrimireifen "Geheimvertrag" zwischen Bundesregierung und Atomstromkartell, der selbst unter gewissen Bedingungen die Atomstromkonzerne von der Brennelementesteuer befreien kann. So ein mieses Schmierentheater wird da aufgeführt! Aber wir wütende Brühler attacies werden am nächsten Wochenende mit einem Sonderzug zur deutschlandweiten Großdemonstration fahren und dagegen unsere Puppen tanzen lassen, um mit vielen anderen Atomkraftgegnern für eine sichere und gerechte Zukunft ohne Atomkraftwerke einzutreten. Schließ dich uns an! 
 
 
Wann? 
Samstag 18.09.2010 
 
Wo? 
Bundeshauptstadt Berlin 
 
 
Fahrzeiten des Sonderzugs: 
Abfahrt am 18.09.2010: 4.07 Uhr von Bonn Hbf und 4.37 Uhr von Köln Hbf 
Rückkehr am 19.09.2010: 0.56 Uhr in Köln Hbf und 1.32 Uhr in Bonn Hbf 
 
 
Mehr Infos: 
http://www.ausgestrahlt.de/startseite.html 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/demonstration-gegen-laufzeitverlaengerung-deutscher-atomkraftwerke/ 
 
 
 
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Mit Antiatomkraftgrüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

24.07.2010

Nummer 24

Let's make money 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
TV-TIPP "LET´S MAKE MONEY" 
 
Die ARD wird den von attac unterstützten sehenswerten Dokumentarfilm 
"Let´s make money" senden: 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 27.07.2010, von 22.45 bis 00.30 Uhr 
 
Wegen der "Verprivatfernsehlichung" der (noch-)öffentlichen Sender schafft es dieser wie mehrere kritische Filme nicht in die Primetime (dort eine verblödende Schnulze nach der anderen), sondern wird in die späte Stunde (oder in die Nischensender) abgeschoben. 
 
Infos: 
 
ARD-Ankündigung: 
http://programm.ard.de/Themenschwerpunkte/Musik-und-Kultur/Dokumentationen/let-s-make-money---machen-wir-geld/eid_281065939911860?list=themenschwerpunkt 
 
Offizielle Homepage: 
http://www.letsmakemoney.at/ 
 
Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Let%E2%80%99s_Make_Money 
 
 
 
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Mit antikapitalistischen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

16.07.2010

Nummer 23

Dekadenzgutscheine, Kopfnoten 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Dekadenzgutscheine 
2. Kopfnoten auf Nimmerwiedersehen 
3. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. DEKADENZGUTSCHEINE 
 
Die Brühler Ortsgruppe von attac führte am 19.06. und 03.07.2010 auf dem Brühler Markt ein kleines Straßentheater auf. Verkleidet als Vertreterinnen und Vertreter der CDU-CSU-FDP-Bundesregierung verteilten Brühler attacies "Dekadenzgutscheine", um die Beleidigung des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle zur "spätrömischen Dekadenz des deutschen Sozialstaates" und das unsoziale Sparpaket der Bundesregierung anzuprangern. Dabei wurden Flugblätter "Sprengstoff Sparpaket" (siehe Anhang) an die Bürgerinnen und Bürger verteilt. An einem deutlich erkenntlich gemachten attac-Infotisch konnten Interessierte weitere Infos mitnehmen. 
 
Die Brühler attacies gingen mit (Schlips-und-Kragen-)Anzügen, viel Haargel oder -spray, Kissen als Bauch, Pseudo-CDU-FDP-Buttons ("Liebe den Reichen wie dich selbst! CDU", "Arme müssen arm bleiben! CDU" und "Friede den Palästen! FDP") begrüßend auf die Bürgerinnen und Bürger zu: 
 
"Guten Tag, mein Name ist Stefan Schmierig von der Bundesregierung. Wir verteilen heute Dekadenzgutscheine." 
 
...und hielten das Flugblatt hin, damit die Angesprochenen im ersten Augenblick dachten, das sei tatsächlich ein "Dekadenzgutschein". Manche Leute reagierten schroff abweisend, weil sie - die Ironie nicht erkennend - uns entweder für tatsächliche Vertreter der Bundesregierung hielten oder generell von der Politik so gefrustet sind. Die meisten Angesprochenen nahmen das Flugblatt an und gingen damit entweder unbeeindruckt ohne zu lesen weiter oder - mehrheitlich - wurden stutzig bzw. mussten grinsen, wobei viele auf diese Art und Weise neugierig gemacht das Flugblatt durchlasen. Wir waren erleichtert, dass viele Bürgerinnen und Bürger die bitterböse Ironie unseres kleinen Schauspiels erkannten und sich mit unseren attac-Forderungen nach einem gerechten Sparpaket und nach gerechten Steuereinnahmen solidarisierten. Nach der "Aufklärung", dass es sich um ein attac-Straßentheater mit Kritik am unsozialen Sparpaket der Bundesregierung handelte, kamen viele sehr interessante Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern zustande. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/infostand-zu-ausgabe-von-dekadenzgutscheinen/ 
(attac-Brühl-Homepage mit Film, Fotos, Buttonbastelbogen und Flugblatt) 
 
 
 
2. KOPFNOTEN AUF NIMMERWIEDERSEHEN 
 
Die dilettantische Schulpolitik der schwarz-gelben NRW-Landesregierung hat endlich ein Ende gefunden und damit auch die brisanten Kopfnoten, die sowohl aus humanistischer als auch messtechnischer Sicht große Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten verursacht haben, was sich auch mit meinen Erfahrungen als Klassenlehrer gedeckt hat. Ich hoffe den Schülern und Lehrern zuliebe sind diese zukünftig schnell und für immer in der steinzeitpädagogischen Mottenkiste versenkt! 
 
In der folgenden Internetlinkliste gebe ich einen Überblick zur Beantwortung folgender Fragen: 
-Wie sind Kopfnoten definiert? 
-Welcher Kritik sind Kopfnoten ausgesetzt? 
-Wie lassen sich Kopfnoten anfechten? 
-Wann werden die Kopfnoten von der linken Landtagsmehrheit wieder abgeschafft? 
 
Betriebe und im Auswahlverfahren autonome Hochschulen können Kopfnoten als Mitentscheidungskriterium für erfolgreiche oder gescheiterte Bewerbungen heranziehen, besitzen also eine erhebliche Bedeutung für den zukünftigen Lebensweg der Bewerberinnen und Bewerber. Möchten sich Schülerinnen und Schüler mit dem vorgestern ausgehändigten Schulzeugnis bewerben, so besitzen sie das Recht die Kopfnoten innerhalb eines Monats, schriftlich, möglichst detailiert, an die Schulleitung und bei Minderjährigen durch Unterschrift der Erziehungsberechtigten mit einer "Beschwerde" bzw. einem "Widerspruch" anzufechten, insbesondere wenn die Schüler eine relativ zu den vier Notenstufen schlechte "den Erwartungen im Allgemeinen entsprechende" (3) oder "den Erwartungen noch nicht entsprechende" (4) "Totschlagkopfnote" erhalten haben. Eine "den Erwartungen im vollen Maße entsprechende" (2) Kopfnote kann, muss aber nicht zur Benachteiligung bei Bewerbungen führen, da diese weitverbreitete "diplomatische Kopfnote" rechtlich und humanistisch zweifelhaft von vielen Schulen als sogenannte "Basisnote" für "Weiße-Blatt-Schüler" festgelgt wurde, wobei die Verantwortlichkeit für das Kopfnotenunrecht (und damit die moralische Mitschuldigkeit) vom Schulministerium auf die einzelnen Schulen und damit Schulleitungen und Lehrer als "Schwarzer Peter" abgewälzt wurde. Wer ungerechte Benachteiligungen bei Bewerbungen durch Kopfnoten schlechter als eine "den Erwartungen im besonderen Maße entsprechende" (1) Kopfnote befürchtet, der sollte eine "Beschwerde" bzw. einen "Widerspruch" einlegen. Im Anhang (auch in den Internetlinks) befinden sich zwei nützliche Hilfestellungen zur Kopfnotenanfechtung. 
 
Infos: 
 
Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfnote 
 
Gesetzestext in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg NRW (Seite 2, Paragraf 9, Absatz 4): 
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/APOen/APOBK.pdf 
 
Handreichung des Schulministeriums NRW: 
http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsqualitaet/nordrhein-westfalen-neuregelung-der-kopfnoten-kommt_aid_323391.html 
 
Kritik von Schulleitern: 
http://www.tresselt.de/kopfnoten.htm 
http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsqualitaet/tid-6709/verhaltensnoten-im-zeugnis_aid_64974.html 
http://www.slv-nrw.de/images/pdf/KopfnotenumfrageJan2008.pdf 
 
Kritik einer Lehrerinitiative: 
http://www.kopfnoten-weg.de/argumente.htm 
 
Kritik der Landschülervertretung NRW: 
http://www.lsvnrw.de/publikationen/archiv_der_lsv_nrw/ldk_archiv/77_ldk/kopfnoten/ 
http://www.lsvnrw.de/fileadmin/Bildungspolitik/ErklaI_rung-Kopfnoten-Infostand.pdf 
http://www.lsvnrw.de/uploads/media/Stellungnahme.pdf (Seite 3) 
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Kopfnoten-gehoeren-nicht-in-dieses-Jahrhundert-id2077614.html 
 
Kritik einer Erziehungswissenschaftlerin: 
http://www.stangl.eu/paedagogik/artikel/kopfnoten.shtml 
 
Kritik eines Psychologen: 
http://www.boag-online.de/pdf/12047_Kopfnoten.pdf (Seiten 2 bis 4) 
 
Kritik der Kirchen: 
http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsqualitaet/zeugnisbeurteilung-kirchen-vs-kopfnoten_aid_313541.html 
 
Kritik eines Stadtelternrates: 
http://www.stadtelternrat-hannover.de/themzeug.htm 
http://www.stadtelternrat-hannover.de/kopfnoten.htm 
 
Kritik in Zeitungen: 
http://www.zeit.de/online/2008/04/Kopfnoten?page=all 
http://www.zeit.de/2003/37/B-Benehmen_2fKasten 
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,528073,00.html 
http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/bildungsqualitaet/zeugnis-sind-kopfnoten-verfassungswidrig_aid_268294.html 
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10028&detailid=402472 
http://www.stachel.de/01.03/3kopf1.html 
http://www.bildungsportal-lippe.de/themenbox/kopfnoten-in-nrw/index.html 
http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Demo-gegen-Kopfnoten_aid_523272.html 
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/403916 
 
Kritik im Fernsehen: 
http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080118.jhtml?dslSrc=rtmp%3a%2f%2fgffstream.fcod.llnwd.net%2fa792%2fe2%2fir_flash%2f2008%2fwissen%2fbildung%2fschule%2fkopfnoten%2fkopfnoten_080118_big.flv&isdnSrc=rtmp%3a%2f%2fgffstream.fcod.llnwd.net%2fa792%2fe2%2fir_flash%2f2008%2fwissen%2fbildung%2fschule%2fkopfnoten%2fkopfnoten_080118_small.flv 
 
Kritik im Radio: 
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/726285/ 
http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080118.jhtml 
http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080118.jhtml?dslSrc=http%3a%2f%2fondemand.wdr.de%2fir_flash%2f2008%2fwissen%2fbildung%2fschule%2fkopfnoten%2ferfahrungen_kopfnoten.mp3 
http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/kopfnoten/080118.jhtml?dslSrc=http%3a%2f%2fondemand.wdr.de%2fir_flash%2f2008%2fwissen%2fbildung%2fschule%2fkopfnoten%2fkopfnoten.mp3 
 
Kritik in Internetblogs: 
http://www.heiligenhaus-blog.de/meinungen-ueber-kopfnoten-ja-oder-nein/ 
http://forum.derwesten.de/viewtopic.php?t=543 
http://de.indymedia.org/2007/12/203335.shtml 
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/04/16/beschwerdeflut-gegen-kopfnoten/ 
 
Humorvolle Kritik: 
http://www.stupidedia.org/stupi/Kopfnote 
 
Beschwerdeleitfaden der Bezirksschülervertretung Köln: 
http://www.gew-koeln.de/02/aktuell/themen/kopfnoten/beschwerde_kopfnoten.pdf 
 
Rechtstipps zur Kopfnotenanfechtung: 
http://www.anwalt.de/rechtstipps/aktuelle-rechtstipps-zur-anfechtung-von-kopfnoten-und-zum-widerspruch-gegen-zeugnisse-in-nrw_003018.html 
http://www.anwalt.de/rechtstipps/widerspruch-gegen-kopfnoten-in-nrw-moeglich_001203.html 
http://www.ler-nrw.de/archiv/Beschwerderechte.pdf 
http://www.meisterernst.de/pruefungsrecht/loroch-schulrecht-nrw.html 
 
Pläne der neuen rot-grünen NRW-Landesregierung: 
http://www.phoenix.de/sixcms/media.php/54/Koalitionsvertrag_NRW.pdf (Seite 7 (pdf: 10)) 
http://bildungsklick.de/a/74101/rot-gruen-will-kopfnoten-auf-nrw-zeugnissen-abschaffen/ 
 
Antrag der Linkspartei-Landtagsfraktion: 
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-29.pdf 
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.2/Gesetzgebung/Aktuell/01_Aktuelle_Gesetzgebungsverfahren/Kopfnote/index.jsp 
 
 
 
3. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
Die Brühler attacies treffen sich zum nächsten offenen und 
basisdemokratischen Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 03.08.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
im Cafe "Mäx" (1. Etage), Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
 
Ein Diskussionsthema wird u.a. das "Bedinngungslose Grundeinkommen" sein. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/kontakt/ 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

02.06.2010

Nummer 22

Aktionswoche für Klimaverantwortung und Klimagerechtigkeit 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Klimawelle, Klimaforum, Aktionsakademie 
2. Demonstration für Klimaverantwortung und Klimagerechtigkeit 
3. Intellektueller Ansatz und politische Handlungsstrategie der Klimagerechtigkeitsbewegung 
 
 
 
1. KLIMAWELLE, KLIMAFORUM, AKTIONSAKADEMIE 
 
Nach dem gescheiterten UN-Weltklimagipfel von "Flopenhagen" begleitet die Klimagerechtigkeitsbewegung (attac ist eine ihrer tragenden Säulen) mit der "Klimawelle", dem "Klimaforum" und der "Aktionsakademie" diese Woche die aktuellen UN-Klimazwischenverhandlungen in Bonn kritisch-intellektuell und aktionistisch. Jede(r) engagierte Bürger(in) ist eingeladen mitzumachen. 
 
Infos: 
http://www.klimawelle.de/ 
http://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/klimagerechtigkeit/aktion-030406-klimaforum-bonn/ 
http://www.attac.de/aktuell/aktionsakademie/startseite/ 
 
 
 
2. DEMONSTRATION FÜR KLIMAVERANTWORTUNG UND KLIMAGERECHTIGKEIT 
 
Der Höhepunkt der Bonner Klimaaktionswoche ist die 
 
"Demonstration für Klimaverantwortung und Klimagerechtigkeit" 
 
Wann? 
Samstag, 05.06.2010, von 13 bis 15 Uhr 
 
Wo? 
auf dem Kaiserplatz in Bonn 
 
attac Brühl ruft zur Teilnahme auf. Wer uns Brühler attacies zur Demo begleiten möchte (mit Möglichkeit zum Democrashkurs und Transparententragen), möge sich bitte unter bruehl[at]attac.de oder (0152)27369444 zwecks Planungssicherheit anmelden. 
 
Infos: 
http://www.klimawelle.de/Demo.html 
 
 
 
3. INTELLEKTUELLER ANSATZ UND POLITISCHE HANDLUNGSSTRATEGIE DER KLIMAGERECHTIGKEITSBEWEGUNG 
 
Der intellektuelle Ansatz der Klimagerechtigkeitsbewegung für eine wirklich wirksame Klimaschutzpolitik ist ein kapitalismuskritischer: 
 
"(...) nur ein Bruch mit dem derzeitig existierenden Produktionsstrukturen des globalen Kapitalismus einen wirklich gerechten Klimaschutz zur Folge haben kann. Also: System Change, not climate change! Warum lassen die Strukturen des derzeitig existierenden globalen Kapitalismus einen effektiven und gerechten Klimaschutz nicht zu? Weil die Machtstrukturen in den einzelnen Ländern dies systematisch verhindern. Mit der derzeitigen Produktionsstruktur sind entsprechende Machtverhältnisse verbunden. Die Macht der Energiekonzerne, der Automobilkonzerne und die Lobbyarbeit ihrer Verbände verhindern, dass ein neues, gerechtes, wirklich effektives Klimaschutzabkommen zustande kommt. Natürlich stehen dem ebenfalls die Interesse ganzer Nationalstaaten im Wege." 
 
Daraus leitet sich als politische Handlungsstrategie der Klimagerechtigkeitsbewegung eine konfrontative und plurale - von individualistisch bis strukturkritisch - ab: 
 
"Deshalb ist der Ansatz der Klimagerechtigkeitsbewegung folgender: Global vernetzen, aber gleichzeitig den Machtkonflikten lokal, regional und national begegnen! Wir werden unsere Lebensgrundlagen auf dieser Erde selbst schützen, wenn die Politik den Bruch mit einer rückwärts gerichteten Interessensgruppe scheut und sich vom 2 Grad-Ziel verabschiedet. 
Aus Sicht der Klimawelle sind individuelle Handlungsansätze wichtig und richtig. Hierbei ist vor allem die gesellschaftliche Praxis eines nachhaltigen Konsums von zentraler Bedeutung: das heißt eine Einstellung zum alltäglichen Konsum, die nicht einer Logik des maximal möglichen, sondern der des notwendigen und bewussten Konsums folgt. 
Dazu gehört beispielsweise, sich regional, biologisch und fleischarm zu ernähren; die Nutzung von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr; der sparsame Umgang mit Energie. Bei letzterem kann nicht nur durch Einsparung sondern auch durch den Wechsel des Stromanbieters ein Signal Richtung Energiekonzerne gesendet werden - für Erneuerbare Energien und gegen Kohlekraft und Atomkraft. 
Die individuelle Handlungsebene findet allerdings ihre Grenzen, und zwar durch mehrere systemische Strukturkomponenten. Die Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich die individuelle Handlungsfreiheit bewegt, sind beispielsweise die, von staatlichen Zusammenschlüssen wie der EU, gemeinsam betriebene Atompolitik (EURATOM), die Vermachtung von Wirtschaftsstrukturen in (westlichen) Demokratien (Energiekonzerne in Deutschland) und andere national-politische Machtstrukturen. Ziel unserer außerparlamentarischen Bewegung ist es somit, diese Strukturen gezielt und öffentlichkeitswirksam zu kritisieren und dadurch einen nachhaltigen Diskurs in der Gesellschaft zu intiieren." 
 
Infos: 
http://www.klimawelle.de/ueber_uns.html 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

26.05.2010

Nummer 21

Palmöl, Plastik, Energierevolution, Uran 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Kritischer Vortrag "Klimakiller Palmöl 
2. 3 Filme für eine gerechtere Welt 
a) „Plastic Planet“ 
b) „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ 
c) „Uranium - Is it a country?“ 
3. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. KRITISCHER VORTRAG "KLIMAKILLER PALMÖL" 
 
Die Brühler Ortsgruppe von attac freut sich, einen Vortrag des Dozenten 
Dr. Oliver Pye von der Universität Bonn zu präsentieren. Der 
attac-Aktivist und Südost-Asien-Experte wird sowohl über die 
ökologischen und sozialen Auswirkungen des Palmölanbaus als auch die 
kreativen Protestaktionen der „Klimawelle“ und „Aktionsakademie“ 
referieren, welche die UN-Klimazwischenverhandlungen Anfang Juni in Bonn 
kritisch und durch zivilen Ungehorsam begleiten werden. 
 
Wann? 
Mittwoch, 26.05.2010, 20 Uhr 
 
Wo? 
„Fünf-Sterne-Oslo“, Mühlenstraße 7, 50321 Brühl 
 
Palmöl wird als vielseitiger Rohstoff industriell für Lebensmittel, 
Kosmetika und Agrosprit verarbeitet. Für den konventionellen Anbau in 
riesigen Ölpalmplantagen werden Regenwälder vor allem in Indonesien und 
Malaysia abgeholzt. Diese Waldvernichtung raubt vielen Pflanzen und 
Tieren (z.B. Orang-Utans) ihren Lebensraum, schadet dem Weltklima und 
forciert die gewaltsame Vertreibung der Kleinbauern und indigenen 
Urbevölkerung. Verantwortlich für dieses Verbrechen an der Natur und an 
den Menschen sind vor allem Konzerne und die sie deckenden Regierungen. 
Da viele unserer Konsumgüter Palmöl beinhalten, können wir Konsumenten 
durch bewusstes Kaufverhalten das Palmölproblem beeinflussen. 
Entscheidend ist aber eine neue politisch nachhaltig gestaltete 
Globalisierung! 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/klimakiller-palmoel/ 
 
 
 
2. 3 FILME FÜR EINE GERECHTERE WELT 
 
Die Brühler Ortsgruppe von attac präsentiert in einer kleinen Filmreihe 
drei Filme für eine gerechtere Welt: 
 
 
a) „PLASTIC PLANET“ 
 
in Zusammenarbeit mit „ZOOM Kino e.V.“ 
Plastik ist der Stoff, aus dem die Albträume der Zukunft gemacht sind. 
Plastik vergiftet nicht nur in riesigem Ausmaß Menschen, Fauna und Flora. 
Der Weichmacher Bisphenol A wirkt - gelöst aus Verpackungen für Nahrung 
und Getränke - krebserregend und verursacht Sterilität. 
Trotzdem weigert sich die Industrie, die giftigen Stoffe vom Markt zu 
nehmen. 
 
Wann? 
Freitag, 11.06.2010, 18 und 20 Uhr 
 
Wo? 
Kino „ZOOM“, unterm Rathaus, Uhlstraße 3, 50321 Brühl 
 
 
b) „DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY“ 
 
in Zusammenarbeit mit „ZOOM Kino e.V.“ 
Warum bezahlen wir zuviel für unseren Strom? 
Wie kann das Monopol der Stromanbieter gebrochen und der Energiemarkt 
demokratisch und ökologisch gerecht organisiert werden? 
Jeder kann aktiv werden und das bestehende System in Frage stellen. 
Der Film zeigt dir wie das gehen kann. 
 
Wann? 
Montag, 14.06.2010, 18 und 20 Uhr 
 
Wo? 
Kino „ZOOM“, unterm Rathaus, Uhlstraße 3, 50321 Brühl 
 
 
c) „URANIUM - IS IT A COUNTRY?“ 
 
Eintritt frei! 
Der Bildungsbürger ist sich darüber im klaren, dass der Strom nicht aus 
der Steckdose kommt. 
Aber dass Australien das weltweit größte Hauptabbaugebiet für Uran ist, 
wissen schon weniger. 
Welche verheerenden Folgen der Uranabbau hat, wie die Minenbetreiber 
damit umgehen, wie lange die Kontamination anhalten wird und welche 
Transportwege bis nach Deutschland genommen werden, erzählt dieser 
Dokumentarfilm. 
 
Wann? 
Donnerstag, 24.06.2010, 20 Uhr 
 
Wo? 
„Fünf-Sterne-Oslo“, Mühlenstraße 7, 50321 Brühl 
 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/3-filme-fuer-eine-gerechtere-welt/ 
 
 
 
3. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
Die Brühler attacies treffen sich zum nächsten offenen und 
basisdemokratischen Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 01.06.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
im Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/kontakt/ 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

23.04.2010

Nummer 20

Anti-Atomkraft-Aktionstag, FDP-Atommüllrückgabe, CDU-Röttgen geflashmobt, Infostände 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Aktionstag gegen Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke 
2. "Atommüllrückgabe" 
3. Flashmob gegen "Bundeskernkraftminister" Norbert Röttgen 
4. Infostände zu Bildung und Finanztransaktionssteuer 
5. Nächstes Plenum 
 
 
 
1. AKTIONSTAG GEGEN LAUFZEITVERLÄNGERUNG DER KERNKRAFTWERKE 
 
attac Brühl ruft zur Teilnahme an diesem deutschlandweiten Aktionstag am morgigen Samstag, dem 24.04.2010 auf. Brühler attacies werden mit Tausenden anderen Kernkraftwerksgegnern im Atommüllzwischenlager Ahaus für die Rücknahme der Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke durch die Atomlobbyparteien CDU, CSU und FDP demonstrieren. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=6594 
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de/aktionen/tschernobyldemo/ 
http://www.antiatombonn.de/index.php?option=com_content&view=article&id=291&Itemid=64#Zum_Aufruf_des_BI-Ahaus_ 
 
 
 
2. "ATOMMÜLLRÜCKGABE" 
 
Am letzten Samstag gab attac Brühl symbolisch den angefallenen Atommüll an die Bevölkerung zurück. Insbesondere wurde die Atomlobbypartei FDP mit der Rückgabe überrascht. Auf unserer Homepage ist zu erfahren, wie FDP-Wahlkampfmaterial für die morgige Anti-Atom-Demo verwandelt werden kann. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/infostand-zu-atommuell/ 
 
 
 
3. FLASHMOB GEGEN "BUNDESKERNKRAFTMINISTER" NORBERT RÖTTGEN 
 
Brühler attacies flashmobten mit Dutzenden anderer Kernkraftgegner den überraschten CDU-Bundesumweltminister Norbert Röttgen wegen seiner Gefälligkeit an die Atomlobby für die 80-jährige Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke. 
 
Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/flashmob-aufstehen-zum-austieg-gegen-bundesumweltminister-roettgen/ 
 
 
 
4. INFOSTÄNDE ZU BILDUNG UND FINANZTRANSAKTIONSSTEUER 
 
attac Brühl veranstaltet vor der NRW-Landtagswahl zwei weitere Infostände zu den Themen "Bildung" (am morgigen Samstag dem 24.04.2010) und "Finanztransaktionssteuer" (am Samstag dem 08.05.2010) jeweils von 10 bis 13 Uhr auf dem Balthasar-Neumann-Platz vor dem Geschäft "Brillen Johnen". Seriöse Informationen werden mit humorvollen Verkleidungsaktionen aufgepeppt den nordrhein-westfälischen Wahlberechtigten angeboten. attac Brühl sammelt morgen zudem Unterschriften für die NRW-weite Unterschriftenkampagne "Bildung für alle". Wir laden alle Interessierte ein uns am Infostand zu besuchen, mit uns das politische Gespräch zu suchen oder selber uns tatkräftig zu unterstützen. 
 
Infos: 
http://www.bildungfueralle-nrw.de/ 
http://www.steuer-gegen-armut.org/ 
 
 
 
5. NÄCHSTES PLENUM 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Plenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 04.05.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
im Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln 
 
Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen. 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit kernkraftfreien Wünschen 
 
Frank 

 

13.03.2010

Nummer 19

Kritischer Stadtrundgang, Vom Klüngel jebützt 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Kritischer Stadtrundgang "Brühl global - Was geht lokal?" 
2. Kölner Rosenmontagsvorzug "Vom Klüngel jebützt" 
3. Nachschlag "Die Farce rund um den Klimagipfel" 
4. Nächstes Orgaplenum 
5. Rundbriefearchiv 
 
 
 
1. KRITISCHER STADTRUNDGANG "BRÜHL GLOBAL - WAS GEHT LOKAL?" 
 
Der Brühler Eine-Welt-Laden und attac Brühl laden alle ein, auf diesem Rundgang Hintergründe über Alltägliches zu erfahren und dabei unsere Macht als VerbraucherInnen aus globalem Blickwinkel zu betrachten. 
 
Die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung nötig. 
 
Stationen: 
Blumen - Wo kommen unsere Rosen her? 
Handy - Was hat mein Handy mit dem Bürgerkrieg im Kongo zu tun? 
Fleisch - Wieviel Schwein braucht der Mensch? 
Banken - Und wo arbeitet ihr Geld? 
Strom - Bringt der Wechsel wirklich was? 
Lebensmittel - Hauptsache billig? 
Kleidung - Weltreise einer Jeans? 
Flugmeilen - Müssen wir denn auf´s Fliegen Verzichten? 
Kaffee - Was macht den Handel eigentlich fair? 
 
Wann? 
13.03.2010, 08.05.2010, 10.07.2010, 11.09.2010 
jeweils ab 14 Uhr bis ca. 16 Uhr 
 
Wo? 
Max-Ernst-Brunnen vor dem Brühler Rathaus 
 
Mehr Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/kritischer-stadtrundgang/ 
 
 
 
2. KÖLNER ROSENMONTAGSZUG "VOM KLÜNGEL JEBÜTZT" 
 
Am Rosenmontag, dem 15.02.2010, nahmen Brühler attacies zum dritten Mal hintereinander mit Kölner attacies als "G8-Pappnasen" am karnevalistisch-politischen Rosenmontagsvorzug in Köln teil, der diesjährig unter dem obrigkeitskritischen Motto "Vom Klüngel jebützt" stand, womit die korruptionsartige Kungelei zwischen Wirtschaft und Politik am Beispiel der Stadt Köln angeprangert wurde. 
 
Mehr Infos: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/koelner-rosenmontagsvorzug-vom-kluengel-jebuetzt/ 
 
 
 
3. NACHSCHLAG "DIE FARCE RUND UM DEN KLIMAGIPFEL" 
 
Die Nachbereitung von Alexis´ Vortrag mit Zusammenfassung, Livefilm und Fotos findet sich unter 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/die-farce-rund-um-den-klimagipfel/ 
 
 
 
4. NÄCHSTES ORGAPLENA 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 06.04.2010, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
im Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln 
 
Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen. 
 
 
 
5. RUNDBRIEFEARCHIV 
 
Dieser und alle älteren Email-Rundbriefe sind hier auf unserer Homepage zu finden: 
http://www.attac-netzwerk.de/bruehl/neuigkeiten/rundbriefe/ 
 
 
 
Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen! 
 
 
 
Mit konsumkritischen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

29.01.2010

Nummer 18

Die Farce rund um den Klimagipfel 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,



INHALTSÜBERSICHT:

1. Veranstaltung "Die Farce rund um den Klimagipfel" mit
Alexis Passadakis
2. Neuer Treffpunkt für Orgaplena



1. VERANSTALTUNG "DIE FARCE RUND UM DEN KLIMAGIPFEL" MIT ALEXIS PASSADAKIS

attac Brühl veranstaltet einen Vortrag mit dem Titel "Die Farce rund um 
den Klimagipfel", in dem der prominente attacie Alexis Passadakis vom
Koordinierungskreis attac Deutschland seine politische Bewertung des 
gescheiterten Klimagipfels in Kopenhagen den Zuhörern vermitteln und mit 
einem Blick in die Zukunft ermutigen wird, weiter für die Rettung des 
Klimas zu streiten (Flugblatt siehe Anhang).
www.attac-netzwerk.de/uploads/media/attac_Bruehl_-_Die_Farce_rund_um_den_Klimagipfel.pdf
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/klimawandel/die-farce-rund-um-den-klimagipfel/

Wann?
am Donnerstag, dem 04.02.2010, ab 20 Uhr

Wo?
im "Fünf-Sterne-Oslo", Mühlenstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln

Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.

Weil ich als Brühler attac-Vertreter an der Großdemo am 12.12.2009 zum 
Kopenhagener Klimagipfel teilgenommen habe und den Polizeikessel 
miterlebt habe (mein Augenzeugenbericht im Anhang), bin ich auf Alexis´ 
Meinung zum überharten Vorgehen der dänischen Polizei gespannt.

Weitere Infos zum Kopenhagener Klimagipfel:
www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/12/20/ergebnisse-des-klimagipfels-eine-reine-farce-1/
www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/12/13/100000-aktive-auf-grossdemo-zum-klimagipfel/
www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/12/16/kopenhagen-attac-protestiert-gegen-gewaltsamen-ausschluss-der-zivilgesellschaft-1/
www.attac.org/copenhagen
globalisierungsklima.wordpress.com
www.attac.de/uploads/media/0911_Passadakis_Mueller_Kopenhagen_Der_Gipfel_des_Scheiterns.pdf
www.tagesschau.de/klima/aktuell/kopenhagendemo106.html
www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/
www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/artikel/1/das-oekologische-war-ein-blinder-fleck/
www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/artikel/1/vorsorglich-eingekesselt/
www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/artikel/1/gefesselt-sitzen-gelassen/
www.taz.de/1/zukunft/klimagipfel09/artikel/1/pfefferspray-im-kaefig/
www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1088862/
podster.de/episode/1210676



2. NEUER TREFFPUNKT FÜR ORGAPLENA

Von nun an treffen sich die Brühler attacies jeden ersten Dienstag im 
Monat ab 19 Uhr in der ersten Etage des Brühler Cafes "Mäx" in der 
Bahnhofstraße 7.

attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum.

Wann?
am Dienstag, dem 02.02.2010, ab 19 Uhr

Wo?
im Cafe "Mäx", Bahnhofstraße 7, 50321 Brühl nahe Köln

Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.



Bitte diesen Emailrundbrief von attac Brühl weiterleiten und verbreiten, 
um eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen!



Mit klimaschützerischen Grüßen

Frank


2009

 

31.10.2009

Nummer 17

Phantasialand-Flashmob,  Entwicklungsländer in der Weltwirtschaftskrise 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl,



INHALTSÜBERSICHT:

1. Flashmob gegen Phantasialand-Westerweiterung
2. Veranstaltung "Der globale Süden in der Weltwirtschaftskrise" mit 
attac-Prominenz
3. Nächstes Orgaplenum



1. FLASHMOB GEGEN PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNG

Am 30.10.2009 demonstrierten rund 100 attacies und sympathisierende 
Jugendliche mit einem Die-In-Flashmob im Phantasialand gegen die 
drohende Phantasialand-Westerweiterung, indem sie sich nach einem 
Trillerpfeifensignal für drei Minuten wie tot auf den Boden und ein 
Flugblatt (siehe Anhang) mit dem Text "Geld oder Baum?" auf ihren Bauch 
legten.

Ankündigung:
pardeybloc.blogspot.com/2009/10/phantasialand-flashmob.html

Videos:
www.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch

Homepage:
www.attac-netzwerk.de/bruehl/aktionen/phantasialand-westerweiterung/die-in-flashmob-30102009/



2. VERANSTALTUNG "DER GLOBALE SÜDEN IN DER WELTWIRTSCHAFTSKRISE" MIT 
ATTAC-PROMINENZ

attac Brühl veranstaltet zusammen mit dem attac-Bundesbüro einen Vortrag 
  mit dem Titel "Der globale Süden in der Weltwirtschaftskrise", in dem 
die beiden prominenten attacies Jutta Sundermann und Werner Rätz (vom 
Koordinierungskreis attac Deutschland) die Situation der 
Entwicklungsländer in der Weltwirtschaftskrise den Zuhörern näher 
bringen werden.

"Die kapitalistische Weltwirtschaft ist in der Krise. Ob die aktuell 
praktizierte Gesundbeterei in den industrialisierten Zentren die 
schlimmsten Folgen nochmals aufschieben wird, steht dahin. Derweil 
hungern im Süden immer mehr Menschen und wissen, dass ein´Weiter so´ 
ihre Lebenschancen zerstört. Mit der Veranstaltung wollen Mut wir machen 
für ein Engagement für eine gerechtere Welt und versuchen gemeinsam 
herauszufinden, wie Schritte dahin in unserer Region konkret aussehen 
könnten." (aus Flugblatt siehe Anhang)
www.attac-netzwerk.de/bruehl/neuigkeiten/

Wann?
am Mittwoch, dem 11.11.2009, ab 19.30 Uhr

Wo?
in der Gartenstraße 6, in 50321 Brühl nahe Köln

Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.

Infos zu Jutta Sundermann:
www.facebook.com/profile/pic.php
www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/pufo-themensubsite/display.asp
www.social-times.de/fragebogen.php
www.attac.org/de/blogs/jutta-sundermann
www.bewegungsstiftung.de/sundermann.html
diegesellschafter.de/tagebuch/eintrag.php;
www.schrotundkorn.de/2006/200606a05.html
www.youtube.com/watch
www.sozialismus.de/vsa/pdf_downloads/VSA_AttacBasisTexte31.pdf

Infos zu Werner Rätz:
https://archive.indymedia.be/nl/files/imagecache/node-page/IMG_6649.jpg
www.unrast-verlag.de/unrast,5,1,429.html
deu.anarchopedia.org/Werner_R%C3%A4tz
www.linksnet.de/de/artikel/23910
www.akweb.de/ak_s/ak533/16.htm
www.forum-grundeinkommen.de/filme-bge/grundeinkommen-werner-raetz-attac



3. NÄCHSTES ORGAPLENUM

attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum.

Wann?
am Dienstag, dem 03.11.2009, ab 19 Uhr

Wo?
in der Gartenstraße 6, in 50321 Brühl nahe Köln

Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen.



Mit globalisierungskritischen Grüßen

Frank

 

24.09.2009

Nummer 16

Sven Giegold & Phantasialand-Westerweiterung, Konsumkritik, Internet 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Sven Giegold besucht das bedrohte Phantasialand-Westerweiterungsgebiet 
2. Lesung zum Buch „Die Einkaufsrevolution - Konsumenten entdecken ihre 
Macht“ von Tanja Busse 
3. Internetseite von attac Brühl 
4. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. SVEN GIEGOLD BESUCHT DAS BEDROHTE PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNGSGEBIET 
 
Die Brühler attac-Ortsgruppe freut sich mit Sven Giegold einen der 
prominenten Mitbegründer von attac Deutschland in unserer Stadt Brühl 
begrüßen zu dürfen. Sven wird neben den Brühler Grünen und die Sürther 
Aue auch das von der umstrittenen Phantasialand-Westerweiterung bedrohte 
Waldgebiet besuchen. 
http://wander.zeit-fuer-gruen.de/ 
 
In einem Grußwort begrüßt Sven die Brühler attacies: 
"Lieber Frank, Danke für Deine Mail. Freue mich Euch und die Grünen vor 
Ort kennenzulernen. Kommt Ihr auch? Viele Grüsse Sven" 
 
Meine Antwort dazu: 
"Hallo Sven, danke für dein Grußwort. Natürlich wird attac Brühl auch 
bei der Begehung vertreten sein, um dich persönlich kennen zu lernen. 
Ich habe dich schon auf der Klimademo gegen das neue Braunkohlekraftwerk 
in Neurath Ende 2007 als rhetorisch versierten Redner erlebt. Mit 
solidarischen Grüßen Frank" 
http://www.youtube.com/watch?v=uxwuw4Yo2e8&hl=de 
 
Wir rufen alle attacies, sowie Mitbürgerinnen und Mitbürger auf an dieser Begehung teilzunehmen: 
 
Wann? 
am Samstag, dem 26.09.2009, ab 11.30 Uhr 
 
Wo? 
beginnend auf dem Parkplatz "Schnorrenberg" an der Euskirchener Straße 
in Brühl Badorf

http://onlinezeitung-rheinerft.de/index.php?id=9&tx_ttnews[tt_news]=7635&tx_ttnews[backPid]=5&cHash=9ef4bc2863

Infos zu Sven Giegold: 
http://www.bewegungswerkstatt.org/giegold/ 
http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Giegold 
http://www.handelsblatt.com/politik/international/sven-giegold-gruen-hinter-den-ohren%3B2308040 
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/attac-linkt-gruene/ 
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/keine-zeit-fuer-systemfragen/ 
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/390/461018/text/ 
http://bewegung-ins-europaparlament.de/?page_id=8 
http://www.wir-klimaretter.de/content/view/1564/369/ 
http://mit-mir-wirds-was.de/mit-mir/einsteiger-des-monats/gesichter/nachricht/sven-giegold.html 
http://www.n-tv.de/politik/dossier/Noch-lange-nicht-am-Ende-article55890.html 
http://www.youtube.com/results?search_query=sven+giegold&search_type=&aq=f 
 
 
 
 
2. LESUNG ZUM BUCH „DIE EINKAUFSREVOLUTION – KONSUMENTEN ENTDECKEN IHRE 
MACHT“ VON TANJA BUSSE 
 
„Die Wirtschaftsjournalistin deckt Skandale der modernen Produktion und 
Preispolitik auf und zeigt, wie der Konsument als gesellschaftliche 
Macht der Zukunft Einfluss nehmen kann. Im praktischen Teil des Buchs 
gibt sie konkrete Tipps, wo und wie verantwortungsvoller Konsum möglich 
ist.“ 
http://www.eineweltladen-bruehl.de/seite5_aktuelles.html 
http://www.brockmann-buecher.de/?site=veranstaltungen 
 
Brühler attacies besuchen diese konsumkritische Lesung und rufen zur 
Teilnahme auf: 
 
Wann? 
am Donnerstag, dem 24.09.2009, ab 19.30 Uhr 
 
Wo? 
in der Buchhandlung "Carola Brockmann", Uhlstraße 82, 50321 Brühl 
http://www.koelner.de/info/adressen/68646/ 
 
Leseproben: 
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?serviceAvailable=true&mid=4&showpdf=false&edi=207851&writecomm=false#tabbox 
http://www.glanzundelend.de/glanzneu/busseeinkaufen.htm 
 
Kommentare: 
http://www.sein.de/empfehlungen/buchempfehlungen/vermischtes/die-einkaufsrevolution.-konsumenten-entdecken-ihre-macht.html 
http://kleinsthof.de/blog/archives/74-Die-Einkaufsrevolution.html 
http://www.perlentaucher.de/buch/25693.html 
http://astore.amazon.de/lohas0c-21/detail/3896673122 
http://www.extremnews.com/testberichte/buecher/sachbuecher/9b94117460bb150 
http://www.politischer-konsum.de/2008/07/15/rezension-zu-tanja-busse-die-einkaufsrevolution-konsumenten-entdecken-ihre-macht/ 
 
Interview: 
http://konsumblog.de/konsumarchiv/2007/03/23/interview-perspektiven-des-politischen-konsumenten/ 
 
Autorin: 
http://www.rundfunkwiki.de/Tanja_Busse 
http://www.wdr5.de/team/tanja-busse.html 
http://diegesellschafter.de/img/pool/180x180/vision/busse_gr.jpg 
 
Buchhandlung: 
http://www.boersenblatt.net/151071/ 
http://www.inbruehl.com/?option=com_content&task=view&id=810&Itemid=85 
http://www.boersenverein.de/de/nordrhein_westfalen/Sitemap/316688?_nav=316688,292823,292821,158144 
 
 
 
3. INTERNETSEITE VON ATTAC BRÜHL 
 
attac Brühl besitzt eine eigene Internetseite, erreichbar unter der Adresse: 
http://attac-netzwerk.de/bruehl 
 
Die Internetseite wird stetig ergänzt und verbessert. Bitte teile uns 
unter bruehl[at]attac.de Verbesserungsvorschläge und Fehlerkorrekturen mit. 
 
 
 
4. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 06.10.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6, in Brühl 
 
Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen. 
 
 
 
Und nicht vergessen: Am Sonntag, dem 27.09.2009 zur BUNDESTAGSWAHL wählen gehen! 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank 

 

29.08.2009

Nummer 15

Kommunalwahl, Phantasialand, SPD-Parteiausschluss, Twitter 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Kommunalwahl 
2. Linkspartei gegen Phantasialand-Westerweiterung 
3. SPD-Parteiausschluss 
4. Twitter 
5. Nächstes Orgaplenum (zur Erinnerung) 
 
 
 
1. KOMMUNALWAHL 
 
attac Brühl ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, zur Kommunalwahl am morgigen Sonntag, dem 30.08.2009, zu gehen, um... 
-eine neoliberale, antisoziale und antiökologische Poltik einzudämmen 
-die politische Legitimation des "Volkes" und der Demokratie zu stärken 
-um die Stimmgewichtung für rechtsradikale Parteien zu schmälern 
 
Wahlenthaltung aufgrund von Resignation verändert nichts an der Arroganz und Macht der neoliberalen Parteipolitiker. Nach den Wahlen sind massive soziale Einschnitte in unseren Sozialstaat auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zu befürchten, trotz "Beruhigungspillen" des neoliberalen Presseapparats eines angeblich absehbaren Endes der Wirtschaftskrise. Lasst euch bitte nicht blenden und kämpft gegen die von den Neoliberalen gewünschte Resignation an! 
 
attac Brühl hat im Konsens auf seinem letzten Orgaplenum abgewogen und beschlossen KEINEN Wahlaufruf für die Kommunalwahl zu verbreiten, weil... 
-wir auf die Mündigkeit und Sensibilität aller Wähler für neoliberale Ungerechtigkeiten in der Politik vertrauen 
-attac ein überparteilisches Netzwerk ist, das viele politische Meinungen - von kommunistischen, über sozialdemokratischen, grünen und sozialliberalen bis christdemokratischen - vereinigt 
 
Dennoch möchte attac Brühl einige "Leitfragen" anbieten, um neoliberale Politik in Brühl zu entlarven: 
 
-Welche Parteien in Brühl treiben Privatisierungen auf Kosten der Allgemeinheit zugunsten von "Investoren" und kurzfristigen Profit voran? Hinweise sind z.B: 
 
Public Private Partnership (PPP) 
http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership 
z.B bei BTV-Sporthalle, Stadion usw. (Welche langfristigen Profite (Jahrzehnte!) erhalten die Investoren zulasten der kommunalen Kasse? 
 
Cross-Border-Leasing (CBL) 
http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Border-Leasing 
 
Privatisierung kommunalen Eigentums und öffentlichen Raums 
z.B. Gebausie, Stadtwerke (=GmbH!), Giesler-Galerie, "Soziale Stadt Vochem" (Wird hier sozialer Wohnungsbau verunglimpft? Müssen die auf billiges Wohnen angewiesenen Bewohner Mieterhöhungen und "Verteibungen" befürchten? Ist die sogenannte Beteiligung der Vochemer Bürger nur eine Farce, da die Privatisierungspläne bereits "von oben" feststehen?) 
 
Rückzug öffentlicher Darseinsvorsorge und damit Lückenfüllung durch Ehrenämtler (z.B. "Brühler Tafel") 
 
-Welche Parteien in Brühl ermöglichen den Abbau von Arbeitnehmerrechten? 
Hinweise sind z.B.: 
 
Forderung nach Auflockerung des Kündigungsschutzes (und damit noch mehr Angst vor eigenem Arbeitsplatzverlust, also mehr Erpressungspotenzial der Arbeitgeber und (leider vielfältig zu beobachtende) Entsolidarisierung der Arbeitnehmer, also auch Schwächung der Gewerkschaften und Krankheitszunahme) 
 
Umwandlung von regulären sozialversicherten in prekäre Arbeitsplätze ("Billigarbeitsplätze", "Ein-Euro-Jobs", "400-Euro-Jobs", "Outgesourcte Arbeitsplätze", "Leiharbeitsplätze" usw.) 
Wie sozial sind z.B. die momentanen und zukünftigen (durch die drohende Phantasialand-Westerweiterung) Arbeitsplätze im Phantasialand? 
 
Ansiedlung von Unternehmen, die Arbeitnehmerrechte verletzen  (z.B. Lidl=Betriebsratbekämpfung, Auspitzelung, mangelhafter Datenschutz bei Krankenakten usw.) und/oder aufgrund der Warenproduktion Menschen in Entwicklungsländern ausbeuten helfen (z.B. Discounter, Billigstkleidungsläden) und/oder Tierquälerei aufgrund Billigstfleisch aus Tierfabriken ermöglichen usw. 
 
- Welche Parteien in Brühl fördern Naturzerstörung und den Klimawandel? 
Z.B. ist die drohende Phantasialand-Westerweiterung ein guter Indikator für die ökologische Sensibilität/Wertschätzung der Parteien in Brühl. Die Naturzerstörung von 30 Hektar Wald (=noch öffentliches Eigentum!) mit Flora und Fauna ist konform mit der neoliberalen Ideologie der Prioritätensetzung der kapitalistischen Profitmaximierung. 
Dazu auch: 
 
 
 
2. LINKSPARTEI GEGEN PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNG 
 
Die u.a. von attac Brühl unterstützte Bürgerinitiative "50TausendBäume" hat zur Kommunalwahl ein Flugblatt zur Kommunalwahl ("Verraten und Verkauft" (s. Anhang!)) erstellt und tausendfach in Brühl verbreitet, mit einer indirekten Wahlempfehlung für die Parteien "BVB" und "Grüne": "Fachleute, die politischen Parteien Bündnis 90/Die Grünen und Freie Wähler/Bürger-ereinigung Brühl sprechen sich für den Erhalt der geschlossenen Waldregion aus." 
 
Ergänzend soll erwähnt werden, dass die frisch gegründete Brühler Linkspartei sich auch eindeutig gegen die drohende Phantasialand-Westerweiterung ausgesprochen hat: 
"Die wertvollen ökologischen Flächen am ´Phantasialand´ sind zu erhalten und in ein stadtnahes Erholungsgebiet zu integrieren. Der teilweise blinde Aktionismus mit Einsatz von Steuergeldern für externe Planungsspiele auf den angrenzenden Gelände des ´Phantasialandes´ ist komplett zu überdenken." 
http://www.dielinke-bruehl.de/politik/wahlprogramm/ 
 
Somit ergibt sich für alle Brühler Wähler jeglicher politischer Couleur, denen die drohende Phantasialand-Westerweiterung mit wahlentscheidend ist, die Möglichkeit, eine Partei gegen die drohende Phantasialand-Westerweiterung zu wählen: 
 
-die "BVB" für "Konservative" bzw. von der CDU enttäuschte "Christdemokraten" 
 
-die "Grünen" für "Sozialliberale" bzw. von der FDP enttäuschte "Liberale" 
 
-die "Linkspartei" für "Linksdenkende" bzw. von der SPD enttäuschte "Sozialdemokraten" 
 
 
 
3. SPD-PARTEIAUSSCHLUSS 
 
Der attacie Frank ist aus der SPD ausgeschlossen worden, weil sein politischer Kampf gegen die neoliberale Phantasialand-Westerweiterung und die Ungerechtigkeiten der "Agenda 2010" gegen den "Grundsatz der Solidarität" (Zitat) verstoßen hätte. 
 
Abschließender Kommentar von Frank: 
"Nachdem im letzten Jahrzehnt die SPD durch eine antisoziale Politik (Mehrwertsteuererhöhung, Rente mit 67, Riesterrente, Hartz IV, Spitzensteuersatzsenkung usw.) weitgehend das Vertrauen beim sozialdemokratischen Urwählerklientel verloren hat, was sich im Erstarken der Linkspartei, im Niedergang der Wählerstimmen auf um 20 Prozent Anteil und in den hunderttausenden freiwilligen Parteiaustritten zeigt, entledigt sich die neoliberale SPD-Nomenklatura der Sozialdemokraten aus ihrer Partei, die sich nicht opportunistisch den neoliberalen SPD-Politikwechsel gefallen lassen haben, durch Parteiausschlussverfahren. Damit stirbt auch meine Hoffnung auf eine ´Resozialdemokratisierung´ der einstmal sozialdemokratischen SPD. Ich fühle nun neben der Enttäuschung wegen des mir widerfahrenden Unrechts auch eine Erleichterung, als sozialdemokratisch denkender und sozialisierter Mensch nicht mehr einer gewandelten und entfremdeten SPD anzugehören und mich für deren sozialpolitischen Ungerechtigkeiten mitverantwortlich fühlen zu müssen. Nach 18-jähriger SPD-Mitgliedschaft bleiben meine Erinnerung an die idealistische und hoffnungsvolle sehr schöne Juso-Zeit und mein Dank an die aufrichtigen guten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die mich verstanden und in meinem Streben nach Gerechtigkeit untertützt haben." 
 
 
 
4. TWITTER 
 
Bei "Twitter" könnt ihr das Neueste von attac Brühl erfahren. 
http://twitter.com/attacBruehl 
 
 
 
5. NÄCHSTES ORGAPLENUM (ZUR ERINNERUNG) 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 01.09.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6, in 50321 Brühl 
 
Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen. 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

14.08.2009

Nummer 14

 Vochemer Multikultifest, Phantasialand-Westerweiterung, Anti-Atom-Demo, Antifaschistische Demo 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Multikultifest "Vochem ist Kult" 
2. Förderverein "50TausendBäume" gegen Phantasialand-Westerweiterung 
3. Aufruf zur Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten!" 
4. Aufruf zur Antifaschistischen Demo "Keine Homezone für Nazis!" 
5. Pressespiegel zum Vortrag zur Finanzkrise von Alexis Passadakis 
6. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. MULTIKULTIFEST "VOCHEM IST KULT" 
 
attac Brühl ist mit einem Informationsstand auf diesem Multikultifest (s. Anhang) vertreten. 
 
Wann? 
am Samstag, dem 15.08.2009, von 10 bis 21 Uhr 
 
Wo? 
auf dem Thüringer Platz, in 50321 Brühl-Vochem 
 
 
 
2. FÖRDERVEREIN "50TAUSENDBÄUME" GEGEN PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNG 
 
Dieser Förderverein wurde zur finanziellen Unterstützung der Initiative "50TausendBäume" zur Rettung des von der umstrittenen Phantasialand-Westerweiterung bedrohten Waldes gegründet. 
Mehr Infos mit Satzung und Beitrittsformular gibt es unter 
http://www.bi-50tausendbaeume.de/Verein/index.html 
http://www.bi-50tausendbaeume.de/PDF/Presse/2009/2009-07-15_KSTA.pdf 
Der Brühler attacie Frank wurde zum Kassenwart dieses Fördervereins gewählt. 
 
 
 
3. AUFRUF ZUR ANTI-ATOM-DEMO "MAL RICHTIG ABSCHALTEN!" 
 
attac Brühl ruft zur Beteiligung an dieser Demonstration auf: 
http://www.anti-atom-treck.de/ 
 
 
 
4. AUFRUF ZUR ANTIFASCHISTISCHEN DEMO "KEINE HOMEZONE FÜR NAZIS!" 
 
attac Brühl ruft zur Beteiligung an dieser Demonstration auf: 
http://www.antifa-erftstadt.tk/ 
 
 
 
5. PRESSESPIEGEL ZUM VORTRAG ZUR FINANZKRISE VON ALEXIS PASSADAKIS 
 
http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/bruehl/attac-prominenz-zu-gast-in-bruehl-1246814915/ 
 
 
 
6. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Orgaplenum. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 01.09.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6, in 50321 Brühl 
 
Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen. 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank 

 

24.06.2009

Nummer 13

Lösungsvorschläge zur Finanzkrise und Alternativen zum aktuellen kapitalistischen Wirtschaftssystem 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Vortrag "Lösungsvorschläge zur Finanzkrise und Alternativen zum aktuellen kapitalistischen Wirtschaftssystem von attac" 
2. Vortrag "Finanzkapitalismus oder brauchen wir eine neue Wirtschaftsordnung?" 
3. Infostand 
4. Datei "Klassenkampf im Klassenzimmer" 
5. Nächstes Orgaplenum 
 
 
 
1. VORTRAG "LÖSUNGSVORSCHLÄGE ZUR FINANZKRISE UND ALTERNATIVEN ZUM AKTUELLEN KAPITALISTISCHEN WIRTSCHAFTSSYSTEM VON ATTAC" 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Inhaltsplenum mit Vortrag und anschließender Diskussion zur Finanzkrise. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 30.06.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
Referent: 
Alexis Passadakis ist Politikwissenschaftler (M. A. "Global Political 
Economy"). Er ist Mitglied im Koordinierungskreis von Attac und 
beschäftigt sich vor allem mit den Theman Weltwirtschaft und der 
Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen. Im Jahr 2008 hat er das 
Klima-Aktionscamp in Hamburg mitorganisiert und publiziert zudem  zur 
Kritik am grünen Kapitalismus und Wachstumskritik. 
 
 
 
2. VORTRAG "FINANZKAPITALISMUS ODER BRAUCHEN WIR EINE NEUE WIRTSCHAFTSORDNUNG?" 
 
attac Brühl empfiehlt einen informativen Vortrag des Brühler attacies und Professors Jürgen zum Kapitalismus. 
 
Wann? 
am Donnerstag, dem 25.06.2009, um 19.30 Uhr 
 
Wo? 
im Kölner Domforum gegenüber dem Haupteingang des Kölner Doms 
 
 
 
3. INFOSTAND 
 
attac Brühl informiert am Samstag, dem 27.06.2009, von 10 bis 13 Uhr vor der Brühler Giesler-Galerie die Brühler Bürgerinnen und Bürger über attac und aktuelle Politik. 
 
 
 
4. DATEI "KLASSENKAMPF IM KLASSENZIMMER" 
 
Oswald Pannes´ informativer Vortrag unseres letzten Inhaltsforums zu Bildung steht im Anhang als Power-Point-Präsentation zur Verfügung. 
 
 
 
5. NÄCHSTES ORGAPLENUM 
 
Wegen Sommerpause fällt das Orgaplenum im Juli aus. 
Das nächste Orgaplenum findet wieder im August statt: 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 04.08.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank 

 

15.06.2009

Nummer 12

Bildung, Rechtsextremismus, Contergan 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Vortrag "Klassenkampf im Klassenzimmer" 
2. Rechtsextremismus im Rhein-Erft-Kreis 
3. Petition zu Contergan 
 
 
 
1. VORTRAG "KLASSENKAMPF IM KLASSENZIMMER - Bildung, Erziehung und Jugend in Deutschland - Misere zwischen Tradtitionalismus und Neoliberalismus" 
 
attac Brühl lädt ein zum nächsten Plenum mit Vortrag und anschließender Diskussion zum politischen Thema "Bildung". 
 
Wann? 
am Mittwoch, dem 17.06.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
Inhalte: 
- Generalkritik an deutschlandweiter Misere des Gesamtsystems von Bildung und Erziehung - also von Kita bis Hochschule und Jugendarbeit 
- Grundübel: hochgradige und durchgängige Selektivität 
- Folgend: soziale Exklusion und Chancenlosigkeit eines großen Teils 
  der Kinder und Jugendlichen - kulturelle Distanz 
- Daten und Fakten zur Selektivität 
- Unterfinanzierung des gesamten Sektors 
- Folgen für Gesellschaft und Volkswirtschaft 
- Wirkungsfaktoren: Traditionalismus und Neoliberalismus 
- aktueller Aktionismus in Bildung und Erziehung 
- dagegen zu setzende Zielsetzungen 
- Perspektive 
 
Referent: 
- Oswald Pannes, 64 Jahre 
- Diplompädagoge mit 30-jähriger Praxis in der außerschulischen Jugend- 
  und Erwachsenenbildung 
- Initiator des AK Bildung & Erziehung bei Attac Köln 
- Herausgeber des Buchs "Zukunft blockiert - Kinder und Jugendliche in 
  NRW - aussortiert und ohne Chance?" 
 
 
 
2. RECHTSEXTREMISMUS IM RHEIN-ERFT-KREIS 
 
Die Brühler Initiative für Völkerverständigung (BIfV) informiert über 
"Extrem rechte Aktivitäten im Rhein-Erft-Kreis" (siehe Anhang). attac 
Brühl hat als Mitglied der BIfV auf seinem letzten Plenum beschlossen 
diese Veranstaltung zu unterstützen und selber als Zuhörer teilzunehmen. 
Wir rufen alle Antifaschisten auf auch ein Zeichen gegen 
Rechtsextremismus zu setzen und diese Ankündigung zu verbreiten. 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 16.06.2009, um 19.30 Uhr 
 
Wo? 
im Gemeindesaal der Johanneskirche am Rodderweg in Brühl 
 
"Die Initiative für Völkerverständigung will über extrem rechte 
Aktivitäten im Rhein- Erft- Kreis informieren und hat dazu einen 
Referenten, Herrn Jürgen Peters eingeladen. Herr Peters ist 
freiberuflicher Journalist mit Themenschwerpunkt "extreme Rechte" und 
"Neonazismus". Wir halten es für besonders wichtig, Jugendliche über die Gefahren aus der Rechten Ecke aufzuklären. Deshalb würden wir uns über die Teilnahme vieler Jugendlicher, aber auch deren Lehrerinnen und Lehrer freuen. Wir würden uns freuen wenn sie diese E-mail weiterleiten würden." 
Peter (Sprecher der BIfV) 
 
 
 
3. PETITION ZU CONTERGAN 
 
attac Brühl unterstützt die politische Aktivitäten der Internationalen 
Contergan Thalidomide Allianz (ICTA) und ruft zur digitalen Unterschrift 
folgender Petition auf: 
 
http://www.petitiononline.com/ICTA/petition.html 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

04.05.2009

Nummer 11

Contergan, Bildung, Rassistenkongress, DGB-Demo, Jugendgewalt

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Plenum zu Contergan-Skandal 
2. Frühjahrstagung "Bildung in Deutschland - Ansprüche und Wirklichkeit" 
3. Blockade des Pro-Köln-Rassistenkongresses 
4. DGB-Demonstration 
5. Jugendgewalt und Entfesselung der Märkte 
 
 
 
PLENUM ZU CONTERGAN-SKANDAL 
 
attac Brühl darf als sachkundige Referentin Frau Monika Eisenberg, Sozialpädagogin und Sprecherin der "Internationalen Contergan Thalidomid Allianz (ICTA)", zu unserem nächsten Plenum begrüßen. 
http://www.ksta.de/html/artikel/1231945334635.shtml 
 
Der Conterganskandal zeigt beispielhaft, dass private Unternehmen (in 
unserem Beispiel die Firma "Grünenthal") nicht für die Einhaltung 
ethischer Grundsätze zum Schutz der Menschen im Gesundheitswesen und 
allgemein in anderen gesellschaftlichen Bereichen geeignet sind, sondern 
es öffentlicher Kontrollmechaismen bedarf. 
 
"In Deutschland bezieht ein Opfer mit Vierfachschädigung, keine Arme und Beine, 1090,-€ im Monat. Davon kann niemand in Würde und Unabhängigkeit leben. Wir haben eine Slogan der weltweit gilt: 
?Gerechtigkeit und Würde für die Überlebenden, Ehre und Respekt all jenen, die nicht überlebt haben. - Justice and dignity for the survivors, honour and respect for those who 
didn't.? 
Ich werde auf die Geschichte der Firma eingehen und der Verantwortung die die Bundesrepublik im besonderen übernommen hat durch das 
Conteganstiftungsgesetz. Es gibt kein Land auf der Welt , nur Deutschland, in dem Opfer daran gehindert werden, gegen den Verursacher eines Schadens vorzugehen. Die Firma Grünenthal wird per Bundesgesetz von der Bundesrepublik davor geschützt, daß die Opfer Schadensersatzansprüche geltend machen können. Das gilt auch für die im Ausland lebenden Opfer. Was ist daran gerecht?" 
Monika Eisenberg in ihrem Begrüßungsschreiben an attac Brühl 
 
Weitere Infos: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal 
http://www.i-c-t-a.org/pdf/ICTA_PRAESENTATION_AUGUST08.pdf 
http://www.ksta.de/html/artikel/1199607322447.shtml 
http://www.freitag.de/community/blogs/frans-von-hahn/contergan-geschaedigte-bedrohen-die-sicherheit-in-berlin/?searchterm=contergan 
http://www.freitag.de/community/blogs/frans-von-hahn/contergan---das-letzte-kriegsverbrechen-der-nazis/?searchterm=contergan 
 
Wann? 
Dienstag 05.05.2009 ab 19 Uhr 
 
Wo? 
im Brühler Begegnungscafe in der Gartenstraße 6 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
 
 
 
FRÜHJAHRSTAGUNG "BILDUNG IN DEUTSCHLAND - ANSPRÜCHE UND WIRKLICHKEIT" 
 
Am Samstag, dem 09.05.2009, veranstaltet der Kölner attac-Arbeitskreis "Bildung und Erziehung" gemeinsam mit dem "Friedensbildungswerk Köln" seine Frühjahrstagung "Bildung in Deutschland - Ansprüche und Wirklichkeit". Anmeldung unter akbe[at]msn.com 
http://www.attac-koeln.de/index.php?option=com_content&task=view&id=566&Itemid=154 
 
 
 
BLOCKADE DES PRO-KÖLN-RASSISTENKONGRESSES 
 
attac Brühl ruft auf, den Rassistenkongresses der rechsradikalen Partei "Pro Köln" am Samstag, dem 09.05.2009, zu verhindern. 
http://www.hingegangen.mobi/cms-/ 
 
 
 
DGB-DEMONSTRATION 
 
attac unterstützt die bundesweite Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Die Krise bekämpfen - Sozialpakt für Europa - Verursacher müssen zahlen!" und ruft zur Teilnahme am Samstag, dem 16.05.2009, in Berlin auf. 
http://www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum////krisen-demo-am-16-mai-in-berlin/?no_cache=1&cHash=3a833bf93e 
 
Anmeldung für kostenlose Mitfahrt des DGB-Sonderzuges vom Kölner Hbf um 5.00 und 5.15 Uhr unter Telefon (0221)5000320 oder koeln[at]dgb.de 
http://www.region-koeln.dgb.de/Aktuell/Termine/termine_db/termin_single?termid=362 
 
 
 
JUGENDGEWALT UND ENTFESSELUNG DER MÄRKTE 
 
Folgender Artikel gibt einen guten Überblick der kausalen Zuhammenhänge zwischen Jugendgewalt und Entfesselung der Märkte: 
http://marx21.de/index.php?option=com_content&task=view&id=686&Itemid=32 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank 
Ansprechpartner von attac Brühl 

 

06.04.2009

Nummer 10

SPD und Phantasialand, SPD-Parteiausschlussverfahren, Gruppeninteressenfindung, Brühler Initiative für Völkerverständigung, Rosenmontag, Kapitalismuskongress, Finazmarktkrisendemo 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
INHALTSÜBERSICHT: 
 
1. Politische Analyse zur Situation der Brühler SPD im 
Phantasialand-Westerweiterungskonflikt 
2. SPD-Parteiausschlussverfahren gegen Brühler attacie 
3. Plenum mit Gruppeninteressenfindung 
4. attac Brühl ist Mitglied der "Brühler Initiative für 
Völkerverständigung (BIfV)" 
5. Politischer Rosenmontagszug 23.02.2009 
6. attac-Kapitalismuskongress 06.-08.03.2009 
7. Demonstration zur Finanzmarktkrise 28.03.2009 
8. Sonstiges 
 
 
 
1. POLITISCHE ANALYSE ZUR SITUATION DER BRÜHLER SPD IM 
PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNGSKONFLIKT 
 
In diesem Resümee (siehe Anhang) habe ich die wichtigsten Tatsachen und 
einige meiner Deutungsmöglichkeiten sachlich dargelegt: 
 
-Fauler "Kompromiss" 16 Hektar-Teilwaldvernichtung 
 
-Demokratiedefizite in und Spaltung der Brühler SPD 
 
-Wählertäuschung durch Brühler SPD-Führung? 
 
-Ursachenforschung: Entsozialdemokratisierung der Brühler SPD-Führung 
(mit Kritik an wahltaktischer Lüge der Wahlterminzusammenlegung und an 
Kollaboration mit der neoliberalen Bertelsmann-Stiftung) 
http://www.attac-netzwerk.de/was-laeuft/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/02/19/nachbetrachtung-4-bertelsmann-kritische-tagung/?no_cache=1 
 http://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsmann-Stiftung 
 
-Wahlaufruf zur Kommunalwahl für die Rettung des Waldes 
 
 
 
2. SPD-PARTEIAUSSCHLUSSVERFAHREN GEGEN BRÜHLER ATTACIE 
 
"Anstatt wie erhofft auf meine sachlich formulierte Kritik in meiner 
Analyse (s. Punkt 1) einzugehen, eigene Fehler einzugestehen und den 
Konflikt zu deeskalieren, um die Spaltung in der Brühler SPD zu beheben, 
hat der Brühler SPD-Vorstand am 03.04.2009 beschlossen, gegen mich "ein 
Parteiordnungsverfahren mit dem Ziel des Ausschlusses anzustrengen" 
(Zitat aus offene Brief-Email des Brühler SPD-Vorsitzenden). Mittels eines Ultimatums bis zum 20.04.2009 in Form einer 
beigefügten vorgefassten schriftlichen "Erklärung" (ebda.) werde ich 
u.a. aufgefordert, "Meine Behauptung, die ich im offenen Brief vom 2.4. 
an verborgene Empfänger aufgestellt habe, dass die Brühler SPD 
gerüchteweise vom Phantasialand mit einem Geldbetrag in Höhe von 10.000 
bis 20.000 Euro korrumpiert worden sei, nehme ich hiermit zurück." 
(ebda.) und "Meine Äußerung in dem gleichen Brief, die Brühler SPD bei 
der anstehenden Kommunalwahl nicht zu wählen, bedaure ich und nehme sie 
hiermit zurück." (ebda.). Mit diesen Unterstellungen durch den Brühler 
SPD-Vorstand ist die parteiinterne Demokratie in der Brühler SPD noch 
tiefer beschädigt, die Spaltung in der Brühler SPD weiter 
parteischädigend vertieft worden und mit diesem Versuch einer Zensur und 
eines "Maulkorbes" mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit beeinträchtigt 
worden. Welche tiefere Ursachen stecken dahinter, dass der Brühler 
SPD-Vorstand anstatt eines fairen Dialogs autoritär die eskalierende 
Konfrontation sucht?" 
(Persönliche Gedanken von Frank) 
 
 
 
3. PLENUM MIT GRUPPENINTERESSENFINDUNG 
 
Als basisdemokratisches und pluralistisches Netzwerk sucht attac 
gleichberechtigt den Konsens zwischen den einzelnen attacies, ihre 
Möglichkeiten des Einbringens eigener Vorstellungen und Talente, sowie 
das Zusammenwirken solidarisch in einer Gruppe, die auch die 
individuelle Freiheit des Einzelnen wahrt. Als Pädagogen werden Gisela 
und Frank methodisch diese "Gruppeninteressenfindung" gestalten, um den 
Einzelnen in der Gruppe verwirklicht zu sehen und die Gruppe damit zu 
stärken. 
Danach werden wir die Erlebnisse z.B. auf den attac-Veranstaltungen des 
letzten Monats austauschen, die politische Lage besprechen und unsere 
Zukunft gestalten. Als transparentes Netzwerk sind bei den attac-Plenen 
interessierte Gäste immer herzlich willkommen; man muss auch nicht 
attac-Mitglied sein, um bei attac mitzugestalten. 
 
Wann? 
Dienstag 07.04.2009 ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal in aller Öffentlichkeit im 
Namen aller Brühler attacies beim gemeinnützigen Verein "VOR ORT e.V." für die Unterstützung bedanken. Vielen Dank! 
http://vorortev.de/index.php?id=134 
http://www.inbruehl.com/index.php?option=com_content&task=view&id=1174&Itemid=132 
 
 
 
4. ATTAC BRÜHL IST MITGLIED DER "BRÜHLER INITIATIVE FÜR 
VÖLKERVERSTÄNDIGUNG (BIfV)" 
 
Am Anfang dieses Jahres wurde attac Brühl als neues Mitglied beim 
Netzwerk "Brühler Initiative für Völkervertändigung (BIfV)" begrüßt. 
http://in-bruehl.com/index.php?option=com_content&task=view&id=881&Itemid=75 
http://www.eifel.de/go/vereine-detail/3098.html 
Der bundesweite attac-Arbeitskreis "Globalisierung und Migration" 
beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen neoliberaler 
Globalisierung und Migration. 
http://www.attac-netzwerk.de/ag-migration/startseite/ 
http://www.attac-netzwerk.de/ag-migration/selbstverstaendnis/ 
http://www.attac-netzwerk.de/ag-migration/texte/ 
 
 
 
5. POLITISCHER ROSENMONTAGSZUG 23.02.2009 
 
Brühler attacies nahmen wiederholt als "Zoch vor dem Zoch" am großen 
Kölner Rosenmontagszug teil. Aus dem offiziellen Motto "Unser 
Fastelovend - himmlich jeck" dichteten wir unser Motto "Euer 
Kapitalismus - höllisch bekloppt" und verteilten tausende 
"Leergeld"-Flugblätter (s. Anhang). 
http://www.g8-pappnasen.de/  
http://www.youtube.com/watch?v=7mmIU6yUBI4 
http://www.ksta.de/html/artikel/1234873766259.shtml# 
 
Gisela auf Foto mit Untertitel "Abgesang auf den Kapitalismus", Frank 
auf Foto mit Untertitel "Banker verfolgt vom Chinesischen "Kommutalismus"": 
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13494 
 
Frank als Kapitalist auf den Bildern 16 und 41: 
http://arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2009/index-2009-02-23-koeln-rosenmontag-attac.html 
 
Gisela auf Foto Nr. 5 und 19, Frank auf Foto Nr. 10 und 19: 
http://www.gerechter-welthandel.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=10&Itemid=13 
 
Liedtexte: 
http://www.g8-pappnasen.de/images/Lieder_2009.pdf 
 

 
6. ATTAC-KAPITALISMUSKONGRESS 06.-08.03.2009 
 
Brühler und Pulheimer attacies nahmen gemeinsam an den Seminaren und 
Vorträgen des attac-Kapitalismukongresses an der Technischen Universität 
in Berlin teil. 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/ 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/erklaerung/ 
 
Gisela und Frank huschen rückseitig an der Zeitstelle 3:10 durch den 
Tagesthemen-Bericht: 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/presseberichte/ 
 
Folgende beiden Veranstaltungen haben mich weitergebildet: 
- Neben technischer Innovation muss auch ein kulturelles Umdenken der 
Menschheit zur ökologischen Bewahrung der Erde geleistet werden: 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/gesamtprogramm/einzelansicht/?tx_attacforms 
- Entfremdung von seiner eigenen Gefühlswelt durch einen aufgezwungenen 
kapitalistischen Markt an Gefühlen: 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/gesamtprogramm/einzelansicht/?tx_attacforms 
 
 
 
7. DEMONSTRATION ZUR FINANZMARKTKRISE 28.03.2009 
 
Brühler und Kölner attacies nahmen solidarisch an der großen 
Demonstration unter dem Motto "Wir bezahlen nicht für eure Krise!" in 
Frankfurt am 28.03.2009 teil. 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/demos-28-maerz/ 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/demos-28-maerz/pressespiegel/ 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/demos-28-maerz/demo-frankfurt/ 
 
 
 
8. SONSTIGES 
 
 
 
WUNSCH-ZEIT 
 
http://www.die-zeit.net/ 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/zeit-plagiat/ 
 
 
 
FILM-TIPP: WALTZ WITH BASHIR 
 
Trailer: 
http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/ 
 
Kritik: 
http://www.film-zeit.de/home.php?action=result&sub=film&info=cinema&film_id=19842 
 
Radiokommentar: 
http://www.youtube.com/watch?v=z9lE_Kk5gPA 
 
Musik: 
http://www.youtube.com/watch?v=f7bTBmJa48w&feature=PlayList&p=885EE8800BEEE626&index=2&playnext=3&playnext_from=PL 
 
 
 
FAHRRAD-ABWRACKPRÄMIE 
http://www.vcd.org/umweltpraemie_jetzt.html 
 
 
 
CO2-RECHNER 
http://www.freeware.de/download/greenorange-co2--rechner_36480.html 
 
 
 
KRIEGSDIENSTVERWEIGERUNG 
http://www.freeware.de/download/zivilebende-verweigerungsgenerator_9343.html 
 
 
 
GEN-MAIS 
http://www.campact.de/gentec/sn3/signer 
 
 
 
PRIVATISIERUNG VON EIFEL-WALD 
 
http://www.keinstaatswaldverkauf.de/f-frameset.htm 
http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1238088756589.shtml 
http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1238747909030.shtml 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

31.01.2009

Nummer 9

Linkspartei, Sürther Aue, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Phantasialand-Erweiterung 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
LINKSPARTEI bei attac: 
 
Der Sprecher der Brühler Linkspartei, Eckhard Riedel, wird attac Brühl auf unserem Plenum besuchen, um gemeinsam die kommunalpolitische Situation zu analysieren und politische Aktionen auszuloten, wie z.B. zur Armut in Brühl. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. 
 
Wann? 
Dienstag 03.02.2009 ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
Weitere Infos: 
http://www.dielinke-bruehl.de/ 
 
 
 
SÜRTHER AUE 
 
Das Naturschutzgebiet "Sürther Aue" ist durch den Ausbau des Godofer Hafens bedroht. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen wie attac Köln, BUND Köln, Nabis usw. und Bündnis 90/Die Grünen kämpfen für den Erhalt des Naturschutzgebietes. Wegen des Anrückens von Zerstörungsgerät wie Bagger usw. halten die Naturschützer eine Mahnwache  vor Ort ab, um das Zerstörungswerk zu blockieren. 
attac Brühl solidarisiert sich mit den Naturschützern für den Erhalt der Sürther Aue als Naturschutzgebiet. Zum Zeichen unserer Solidarität werden Gisela und Frank heute Abend ab 20 Uhr das Auenfest besuchen, um auch methodische Erfahrungen für unseren Widerstand gegen die drohende Naturzerstörung durch die umstrittene Phantasialand-Erweiterung zu sammeln. 
Weitere Infos: 
 
"Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godofer Hafen": 
http://www.suerther-aue-retten.de/index.php?id=37 
 
Aktuelle Situationsberichte: 
http://twitter.com/Auenfreunde 
 
"Wikipedia": 
http://de.wikipedia.org/wiki/Godorfer_Hafen 
 
Naturbeschreibung: 
http://www.geo-artenvielfalt.de/aktionen/2008/Suerther_Aue 
 
"BUND Köln": 
http://www.bund-koeln.de/index.php?id=53 
 
"Nabis": 
http://www.nabis.de/ 
 
Internetzeitung "Köln-Nachrichten": 
http://www.koeln-nachrichten.de/lokales/stadtteile/koeln_suerth_aue_rettungsaktion_protest_hafenausbau.html 
 
Internetzeitung "Report-K": 
http://www.report-k.de/content/view/18031/ 
 
 
 
KATHOLISCHE ARBEITNEHMERBEWEGUNG: 
 
Der Brühler attacie Jürgen wird bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Wesseling über "Die Wahlen aus christlich sozialer Sicht" referieren. 
 
Wann? 
05. und 19.03.2009, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Pfarrzentrum St. Andreas, Eichholzer Straße 50, 50389 Wesseling 
 

 
BUNDESTAGSFRAKTION von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen PHANTASIALAND-ERWEITERUNG: 
 
Der Brühler attacie Jürgen war dabei: 
http://www.gruene-bundestag.de/cms/biodiversitaet/dok/262/262607.biologische_vielfalt_vernachlaessigt.html 
 
 
 
NEUE EMAILADRESSE: 
 
attac Brühl besitzt neben der weiterhin gültigen attac-bruehl[at]web.de eine neue offizielle Emailadresse: 
bruehl[at]attac.de 
 
Visitenkarte von attac Brühl bei attac Deutschland: 
http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/regionalgruppen/einzelansicht/?tx_attacforms 
 
 
 
VIDEOS: 
 
von attac Brühl auf der Videoplattform "YouTube": 
http://de.youtube.com/profile?user=attacBruehl&view=videos 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

24.01.2009

Nummer 8

Phantasialand für Reiche , Globalisierungskritischer Stadtrundgang, Globalisierungskritischer Karnevalszug, Kapitalismuskongress, Regionalkonferenz 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
PHANTASIALAND FÜR REICHE? 
 
attac Brühl kämpft weiter wegen - neben ökologischen - vor allen sozialen Gründen gegen die in der Brühler Bevölkerung heftig umstrittene Phantasialand-Erweiterung. Neben den sozial defizitären Arbeitsplätzen im Phantasialand (z.B. fehlender Betriebsrat) und der Bedrohung des Waldes als sozialer Freizeitort für alle Menschen, prangern wir die wohlmöglich drohende Ausgrenzung einkommensschwacher Menschen aus dem Phantasialand an, wenn die unsoziale Phantasialand-Erweiterung von den Wald opfernden Parteien CDU, FDP und SPD durchgeboxt würde. Denn insbesonderen alleinerziehenden Müttern,  Hartz-IV-Unterdrückten und kinderreichen Familien könnte die dann erfolgende Erhöhung des Eintrittspreises teuer zu stehen zu kommen, so dass das Phantasialand sich zusehens zu einem Freizeitpark für Reiche entwickeln könnte und so die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich weiter verschärft werden könnte. 
Um die Bevölkerung und insbesondere die Noch-Phantasialandbesucher auf diese wohlmögliche drohende soziale Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, haben wir attacies am "Tag der Weilerswister" am 21.12.2008, als die Weilerswister mit halbem Eintrittspreis geködert worden waren, erfolgreich hunderte Flugblätter legal auf öffentlichem Gelände vor dem Phantasialand-Haupteingang verteilt. Es ergaben sich vor Ort und in Fanforen im Internet interessante Zustimmungen und Diskussionen, die zeigen, dass viele Phantasialand-Besucher wegen der wohlmöglich drohenden Eintrittspreiserhöhung auch direkt finanziell betroffen wären und deshalb nun kritischer zur Phantasialand-Erweiterung stehen. 
Gleichzeitig haben wir unsere Informationsoffensive im modernen Medium Internet intensiviert und das Flugblatt audiovisuell in vier Videoportale online gestellt: 
http://de.youtube.com/watch?v=sS3lymaEV7c 
http://de.sevenload.com/videos/fiajro6b-Verteuerung-Phantasialand-Erweiterung 
http://www.myvideo.de/watch/5847694/Verteuerung_Phantasialand_Erweiterung 
http://www.clipfish.de/video/2911145/verteuerung-phantasialand-erweiterung/ 
Bitte das Flugblatt an Interessierte und Gleichgesinnte per Email oder Ausdruck weiterleiten! 
 
 


GLOBALISIERUNGSKRITISCHER STADTRUNDGANG "KÖLLE GLOBAL" 
 
Die Brühler attacies werden am 14.03.2009 in Köln am Globalisierungskritischen Stadtrundgang "Kölle Global" von attac Köln u.a. teilnehmen. 
"Kölner Dom, Rheinpromenade und Schokoladenmuseum stehen bei ´Kölle Global´ nicht auf dem Plan. Bei uns geht es vielmehr darum, Euch, unseren ZuhörerInnen und MitgeherInnen, neue Perspektiven auf Alltägliches zu eröffnen. Wir betrachten Lebensmitteldiscounter, Klamottengeschäft, Einkaufszentrum und EineWeltLaden aus globalem Blickwinkel. 
Denn wir alle leben jeden Tag ein globales Leben – hier in Köln und in jeder anderen Stadt auf dieser Erde. Diese Globalität betrifft Kultur, sozialen Umgang miteinander und die Situation unserer Umwelt mehr als wir oft denken, bei uns und überall auf der Welt. 
„Du bist was Du isst!“ Und wir sind, was wir kaufen. Unser Konsumverhalten bestimmt das Gesicht der Globalisierung mit. 
Wie wir alle zu einem menschlicheren Gesicht und einer gerechteren Globalisierung beitragen können, dass wollen wir auf unserem Rundgang mit Euch diskutieren. Wir wollen aktiv werden, anstatt hinzunehmen – genauer hinschauen, anstatt uns blenden zu lassen. Wir laden Euch alle herzlich ein, mit uns mitzugehen und eine neue Perspektive auf Köln und die Welt zu bekommen." 
http://www.koelle-global.de/wasist.htm 
 
 
 
GLOBALISIERUNGSKRITISCHER KARNEVALSZUG 
 
Wie zur letzten Karnevalssaison werden auch dieses Jahr wieder einige Brühler attacies am "Globalisierungskritischem Karnevalszug" am Rosenmontag in Köln mitgehen. 
Letztes Jahr machten wir karnevalistisch-politisch-satirisch auf die Kohlenkraftwerks-Dreckschleuder in Neurath aufmerksam (siehe Anhang). 
http://www.g8-pappnasen.de/ 
 
 
 
attac-KAPITALISMUSKONGRESS 
 
Die Brühler attacie Annette, Gisela und Frank werden am 06.-08.03.2009 attac Brühl in Berlin auf dem attac-Kapitalismuskongress vertreten. 
Dieser wird die Bühne werden für die Diskussion der systemischen Ursachen der Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Energiekrise und Umweltkrise und für die gemeinsame Suche nach Alternativen. Wir möchten Menschen in die Diskussion einbeziehen, die von verschiedenen Auswirkungen betroffen sind, einzelne Aspekte des Kapitalismus kritisieren oder eine ganz andere Gesellschaft wollen: aus den Gewerkschaften, aus sozialen Bewegungen, aus NGOs, Verbänden, Kirchen oder einfach nur Interessierte, die nirgendwo organisiert sind. 
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/ 
 
 
 
attac-REGIONALKONFERENZ NRW 
 
Brühler attacies werden am 22.03.2009 attac Brühl in Wuppertal auf der attac-Regionalkonferenz NRW vertreten. 
In Workshops werden wir uns mit der Finanzkrise, der Stromkonzernkampagne und der EU auseinander setzen und diskutieren, welche Gruppenaktivitäten und Aktionen sich aus diesen Themen gegeben können. 
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NÄCHSTES PLENUM von attac Brühl: 
 
Dienstag 03.02.2009 (jeden 1. Dienstag im Monat) ab 19 Uhr 
in der Gartenstraße 6 
 
 
 
Mit globalisierungskritischen Grüßen 
 
Frank

 

17.01.2009

Nummer 7

Konjunkturpaket II, Brecht & Tucholsky, Wie sozial sind die Sozialdemokraten , GAU 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 

 

ich wünsche euch allen mit dem neuen Jahr den Wunsch nach einer 
gerechteren Welt, die Augen und das Herz für die Ungerechtigkeiten offen 
zu halten und den Mut und die Entschlossenheit gegen dieses Unrecht und 
für eine gerechte Welt friedlich zu kämpfen. 
 
 
 
KONJUNKTURPAKET II DURCHGEFALLEN 
 
Das politische Versagen der großen Koalition setzt sich mit einem antisozialen und antiökologischen Konjunkturpaket weiter fort: 
http://www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/01/13/konjunkturpaket-durchgefallen/?no_cache=1&cHash=69a831dcf2 
 
 
 
LIEDERABEND "BRECHT & TUCHOLSKY" 
 
Wir attacies werden den nachdenklichen Liedern der kritischen Köpfe Bertold Brecht und Kurt Tucholsky lauschen (siehe Anhang). 
 
Wann? 
Sonntag, der 18.01.2009, ab 17 Uhr 
 
Wo? 
Evangelische Auferstehungskirche, Auerstehungskirchweg 7, Köln-Sürth 
 
Treffpunkt: 
Haltestation "Brühl Mitte" der Linie 18 Richtung Köln, ab 15.34 Uhr 
 
 
 
RADIOINTERVIEW "WIE SOZIAL SIND DIE SOZIALDEMOKRATEN?" 
 
Am 06.01.2009 beantwortete unser Brühler attacie Jürgen in einem WDR5-Interview die Frage "Wie sozial sind die Sozialdemokraten?" (siehe Anhang): 
http://www.wdr5.de/nachhoeren/politikum.html 
 
 
 
FERNSEH-TIPP "DIE WOLKE" 
 
Der Katastrophenfilm "Die Wolke" zeigt die Auswirkungen eines "Größten Anzunehmenden Unfalls (GAU)" eines deutschen Kernkraftwerks am Beispiel der Erlebnisse einer Schülerin. 
 
Wann? 
Samstag, der 17.01.2009, ab 22.45 Uhr 
 
Wo? 
Bayerischer Rundfunk 3 (BR3) 
 
 
 
DRUCKER-SPENDE GESUCHT 
 
Für den Druck unserer zahlreichen Flugblätter nehmen wir gerne funktionstüchtige Drucker mit (teilweise) vollen Tonern/Farbbändern als Spende an. 
 
 
 
ATTAC-INTERVIEW IM "BRÜHLER BILDERBOGEN" 
 
Das attac-Interview im Brühler Bilderbogen mit Jürgen und mir ist online im Internet nachlesbar: 
http://www.inbruehl.com/index.php?option=com_content&task=view&id=1125&Itemid=1 
 
 
 
THESENPAPIER "ALLES MERKEL?" 
 
Die interessanten Vorstellung des Buches "Alles Merkel?" durch unseren attacie Erik mit spannender Diskussion der interessierten Zuhörerschaft zeigte uns nachdenkenswerte politische Konzepte auf (Thesenpapier zum Nachlesen im Anhang). 
 
 
 
NÄCHSTES FORUM von attac Brühl: 
 
Dienstag 03.02.2009 (jeden 1. Dienstag im Monat) ab 19 Uhr 
in der Gartenstraße 6 
 
 
 
Mit antineoliberalen Grüßen 
 
Frank


2008

 

15.12.2008

Nummer 6

Phantasialand-Erweiterung, Kinobesuch, Buchbesprechung, Ethische Geldanlagen 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
PHANTASIALAND-ERWEITERUNG: 
 
Der politische Etappensieg bei der Rettung des Waldes vor der umstrittenen Phantasialand-Erweiterung fußt auch auf der Solidarität zwischen den vielen Personen und Organisationen, die sich um das parteiunabhängige und pluralistische Netzwerk um die Bürgerinitiative "50TausendBäume" gesammelt haben, das wir von attac Brühl als eine tragende Säule stärken. Das Netzwerk "50TausendBäume" ist organisatorisch von der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" unabhängig, dennoch solidarisch von Brühler Grünen helfend unterstützt worden. Am 16.12.2008 werden die beiden Brühler attacies Joachim und Jürgen zusammen mit dem Künstler Fredrik (mit Übergabe seines Bildes) das Netzwerk "50TausendBäume" bei der Bundestagsfraktion der Grünen auf deren Einladung hin vertreten, um mit Agnes von den Brühler Grünen unsere erfolgreiche Phantasialand-Politik vorzustellen. Gute Reise nach Berlin! Unsere politischen Wellen schlagen immer höher, hilf auch du uns dabei! 
 
 
 
KINOBESUCH: 
 
wir Brühler attacies werden den neoliberalismuskritischen Kinofilm "LET´S MAKE MONEY" im Brühler Kino "Zoom" http://www.zoomkino.de/index.php anschauen und danach gemütlich darüber reflektieren. 
 
Wann? 
Dienstag, den 16.12.2008, ab 18 Uhr 
 
Wo? 
Kino "Zoom", Uhlstraße 3, 50321 Brühl 
Anfahrtsbeschreibung: http://www.zoomkino.de/sites/Kontakt.html#Anfahrt 
 
Infos zum Film: 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/lets-make-money/ 
http://www.letsmakemoney.at/ 
http://letsmakemoney.de/ 
http://de.wikipedia.org/wiki/Let%27s_Make_Money 
http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=43557232 
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video394652.html 
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/interviewwagenhofer100.html 
http://www.bsozd.com/?p=5331 
http://www.critic.de/filme/detail/film/let%E2%80%99s-make-money-1434.html 
http://www.moviemaze.de/filme/2630/lets-make-money.html 
http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/10287_lets-make-money.html 
http://www.zeit.de/online/2008/44/film-let-s-make-money 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3524 
http://www.filmstarts.de/kritiken/100058-Let%27s-Make-Money.html 
http://video.google.de/videosearch?hl=de&q=%22let%C2%B4s+make+money%22&um=1&ie=UTF-8&sa=X&oi=video_result_group&resnum=4&ct=title# 
http://www.filmrezension.de/+frame.shtml?/filme/lets_make_money.shtml 
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1035255 
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/11/04/lets-make-money/ 
http://www.lohas.de/index.php?option=com_content&task=view&id=661&Itemid=137 
http://www.welt.de/kultur/article2640525/Die-ganze-Wahrheit-ueber-das-Geldmachen.html 
http://www.filmreporter.de/kino/26186;Lets-Make-Money 
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Finanzkrise;art772,2634204 
http://commonsblog.wordpress.com/2008/12/03/lets-make-money-oder-die-beraubung-der-gemeinschaft/ 
http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=942&Itemid=244 
http://www.ray-magazin.at/2008/1108/th_money.htm 
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/filme/867608/ 
 
 
 
BUCHBESPRECHUNG: 
 
wir Brühler attacies werden anhand des Buches "ALLES MERKEL?" 
- Leseprobe: http://www.publik-forum.de/pdf/leseprobe-alles-merkel.pdf - 
die politischen Konzepte eines maßgeschneiderten Grundeinkommens und des Ökobonus diskutieren. Erik, attacie und promovierender Philosoph und Kulturwissenschaftler, wird mit einem kurzen Impulsreferat in die Thematik einführen. Gesellig bei einem Glas Glühwein wollen wir unser erfolgreiches politisches Jahr ausklingen lassen. 
 
Wann? 
Freitag, den 19.12.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Brühler Begegnungscafe, Gartenstraße 6 
 
Infos zum Buch: 
http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/pufo-themensubsite/display.asp?cp=pufo/Subsites/allesmerkel/ 
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/literatur/1633713_Bunt-statt-basta.html 
http://www.amazon.de/Alles-Merkel-Schwarze-Risiken-Revolutionen/dp/3880951756 
http://www.woz.ch/artikel/2008/nr46/wissen/17134.html 
http://www.seemoz.eu/5ab55948f8a0a0edd49678d9dc47a144/deutsch/bodensee/newsseite.html?nid=907 
http://www.pflaster-info-agentur.de/index.php?area=1&p=news&newsid=4223 
http://www.openpr.de/news/259805/Publik-Forum-Kritisch-gegenueber-schwarzen-Widerspruechen-und-roten-Spruechen.html  
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wenn-die-elite-unbehelligt-bleibt/ 
http://www.jungk-bibliothek.at/PZ08-3-ed.pdf 
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Storz 
 
 
 
ETHISCHE GELDANLAGEN: 
berücksichtigen soziale und ökologische Werte 
Leg auch du dein Geld ethisch korrekt an! 
 
ÜBERBLICK ETHISCHER GELDANLAGEN: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethisches_Investment 
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethikfonds  
http://www.visumoffice.ch/greenmoney/  
http://www.utopia.de/wissen/unternehmen/ethisches-investment-geld-ist-nicht-neutral 
http://www.dreigliederung.de/ethischegeldanlage/ 
http://www.nachhaltiges-investment.org/ 
http://www.ethische-geld-anlage.de/ 
http://www.ecoreporter.de/index.php?id=2 
http://ecotopten.de/start.php 
http://www.gruenesgeld.at/index.php 
http://www.forum-ng.de/front_content.php?idcat=1  
 
 
ETHISCHE BANKEN: 
 
GLS Gemeinschaftsbank: 
http://www.gls.de/  
http://de.wikipedia.org/wiki/GLS_Gemeinschaftsbank 
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/gls-gemeinschaftsbank 
 
Umweltbank: 
http://www.umweltbank.de/ 
http://www.umweltbank.de/inhaltseiten/PDF/Anlagekonditionen.pdf 
http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltbank 
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/umweltbank 
 
EthikBank: 
http://www.ethikbank.de/ 
http://www.ethikbank.de/data/pdf/EBKOND_PK.pdf 
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/ethikbank 
 
Bank für Orden und Mission: 
http://www.ordens-bank.de/ 
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/ordensbank 
 
Steyler Bank: 
http://www.steyler-bank.de/ 
http://steyler-bank-gmbh.online.de/site/fileadmin/steyler/pdf/Preis-Leistungsverzeichnis/Preis-Leistungsverzeichnis.pdf 
http://de.wikipedia.org/wiki/Steyler_Bank 
http://www.ethische-geld-anlage.de/geldanlage-banken/steylerbank 
 
Pax-Bank: 
http://www.pax-bank.de/  
http://de.wikipedia.org/wiki/Pax-Bank 
 
Liga-Bank: 
http://www.ligabank.de 
 
Bank für Kirche und Caritas: 
http://www.bkc-paderborn.de/  
http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_f%C3%BCr_Kirche_und_Caritas 
 
KD-Bank: 
http://www.kd-bank.de/ 
http://www.kd-bank.de/etc/medialib/i500m0320/privatkunden/pdf.Par.0005.File.tmp/PK281108.pdf 
http://de.wikipedia.org/wiki/KD-Bank 
 
 
AUSWAHL ETHISCHER BANKANGEBOTE: 
 
Girokonto: 
http://www.gls.de/unsere-angebote/girokonto.html 
 
Sparvertrag: 
http://www.umweltbank.de/geldanlage/index_umweltplus.html 
http://www.umweltbank.de/geldanlage/index_umweltzertifikat.html 
 
Riester-Förderrenten-Banksparplan: 
http://www.ethikbank.de/index.html?/inhalt/privatkunden/produkte/riester-rente/vr-renteplus.htm 
http://www.bkc-paderborn.de/privatkunden/vorsorge_und_sicherheit/riester-rente.html 
 
Vermögenswirksame Leistungen (VL): 
http://www.gls.de/unsere-angebote/geldanlagen/vermoegenswirksame-leistungen.html 
 
Mietkautionskonto: 
http://www.umweltbank.de/geldanlage/index_mietkaution.html 
 
 
 
Aktion" PANZERKNACKER" von attac Köln Finanzmarktkrise: 
http://de.youtube.com/watch?v=Y9oyggpy-70 
http://fotoalbum.web.de/gast/gkuesters/Panzerknacker 
 
 
 
Kabarettist WILFRIED SCHMICKLER und die Anlageberater: 
http://de.youtube.com/watch?v=542a1ZPlxvI 
 
 
 
NÄCHSTES FORUM von attac Brühl: 
Mo. 06.01.2008 (jeden 1. Dienstag im Monat) ab 19 Uhr 
in der Gartenstraße 6 
 
 
 
Mit antikonsumistisch-besinnlich-weihnachtlichen Grüßen 
 
Frank

 

01.12.2008

Nummer 5

Phantasialand, Riester-Rente, Online-Spenden, Datensicherheit, Satireangriff auf SPD 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 

 

nach den drei ersten erlebnisreichen attac-Infoständen vor der Giesler-Galerie (siehe Foto im Anhang), begrüße ich die Neuinteressierten und lade alle GlobalisierungskritikerInnen im Namen aller Brühler attacies zu unserem nächsten basisdemokratischem PLENUM ein: 
 
Wann? 
Dienstag, 09.12.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
Gartenstraße 6 
 
Thema u.a.: PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNG: 
Nach dem ersten Etappensieg - der erfolgreichen Aufklärung der Bevölkerung in Brühl und Umgebung - und dem zweiten Etappensieg - der Verhinderung der Phantasialand-Westerweiterung auf unbestimmte Zeit - 
http://www.gruene-erftkreis.de/fileadmin/gruene/pdf-dateien/Dokumente/080609_Landesbetrieb_Wald_und_Holz.pdf 
arbeitet attac Brühl gemeinsam mit dem Netzwerk um die Bürgerinitiative "50TausendBäume" an dem immerwährenden Schutz für das bedrohte Waldgebiet. Hierzu wollen wir die beiden attac-Kampagnen "Streusalz" und "Fenster zu" beraten. 
Ein Update unserer Internetadressen bzw. Flugis gegen die Phantasialand-Westerweiterung findet sich unten bzw. im Anhang. 
 
 
 
"RIESTER-RENTE" und FINANZMARKTKRISE: 
 
Mit der Förderung des "Finanzcasinos Deutschland" und dem Rückzug des 
Staates aus der sozialen Verantwortung wie beispielsweise durch die 
"Riester-Rente" haben deutsche Politiker eine aktive Mitschuld an der 
Finanzmarktkrise und der Verschärfung der sozialen Bedingungen in 
Deutschland. 
 
Überblick und Kritik beim Onlinelexikon WIKIPEDIA: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Riester-Rente 
 
"Riester-Rürup-Täuschung" 
Quellensammlung und kritische Kommentierung auf den NACHDENKSEITEN: 
http://www.nachdenkseiten.de/?cat=40 
hier rote Textstellen anklicken! 
 
"Arm trotz Riester: Sparen fürs Sozialamt" 
Kritischer Fernsehbericht des Politmagazins MONITOR: 
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2008/0110/preispolitik.php5 
 
"Fragwürdige Versprechen - Kaum Rendite mit Riesterrente" 
Kritischer Fernsehbericht des Politmagazins FRONTAL 21: 
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/629316?inPopup=true# 
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7399984,00.html 
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7007224,00.pdf 
 
"Finanzkrise - Welche Schuld trägt die Politik?" 
Kritischer Fersehbericht des Politmagazins "PLUSMINUS":  
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,oaneh5iv9je4oqm9~cm.asp 
 
"Zwischen Zittern und Zocken - Die Geschäftspolitik von Banken" 
RADIO-TIPP für heute Abend, Montag, den 01.12.2008, von 20.15 bis 21 Uhr, auf WDR 5: 
[showUid]=2114187&cHash=599bfbfde4
 
OSKAR LAFONTAINE bringt die Kritik am neoliberalen Finanzsystem auf den 
Punkt: 
http://de.youtube.com/watch?v=wl9wlgV8xMY 
 
STATISTSICHES TASCHENBUCH 2008: 
Was sagen die Zahlen? Wie manipulieren die Neoliberalen durch geschönte 
Interpretation der Statistiken? 
http://www.bmas.de/coremedia/generator/29396/statistisches__taschenbuch__2008.html 
 
Die SPD Brühl hat bei der letztjährigen Diskussion zum neuen SPD-Grundsatzprogramm die Chance vertan, sich für eine Korrektur der unsozialen Rentenpolitik der schwarz-rot-grünen Bundesregierungen auszusprechen (siehe Anhang). 
 

 
Online-SPENDEN-Formular bei attac: 
https://www.attac.de/spenden 
Kommentar zur Spende: "an attac-Ortsgruppe Brühl" (wichtig für die 
Weiterleitung deiner Spende auf das Konto der attac-Ortsgruppe Brühl) 
Der "attac-Trägerverein e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, weswegen 
Spenden an attac steuerlich absetzbar sind. 
Wir brauchen deine finanzielle Unterstützung, da wir nicht von 
Unternehmen geschmiert werden... 
 
 
 
RUNDBRIEF und DATENSICHERHEIT von attac Brühl: 
 
Mit unserem attac-Rundbrief wollen wir als Bildungsorganisation interessierte Bürgerinnen und Bürger informieren und helfen eine antineoliberale Gegenöffentlichkeit aufzubauen: 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2156 
 
Wer in den Verteiler neu aufgenommen werden möchte, der kann sich formlos per Email an attac-bruehl[at]web.de anmelden. 
 
Wer aus dem Verteiler genommen werden möchte, der antworte mir bitte kurz. 
 
attac als Kritiker des zunehmenden Missbrauchs von persönlichen Daten in der Gesellschaft achtet den Datenschutz und versichert, dass eure Daten geschützt sind und absolut anonym gehalten werden. 
 
 
 
SATIREANGRIFF auf SPD Brühl: 
 
Am 16.11.2008 habe ich folgende in der SPD Brühl für ein "bißchen Unruhe" (Zitat aus der SPD) sorgende Email erhalten und mich und andere köstlich darüber amüsiert. Hiermit lade ich im Namen von attac Brühl den künstlerisch erfrischenden Kommunikatiosguerillero ein, bei uns attacies mitzumachen: 
http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/einsteigen/mitglied-werden/ 
---------------------------------------------------------------- 
Liebe Genossinnen und Genossen, 
 
leider muss ich euch mitteilen, dass ich mich als SPD in Brühl auflösen muss, da meine Funktionäre den Sozialstaat (z.B. Agenda 2010...) und die innerparteilische Demokratie (z.B. Beck-weg-Putsch...) verraten haben. 
Neoliberale Kälte, nichtssagende Phrasen und blasse Opportunisten bestimmen zunehmend meine kränkelnde Politik. 
Ich mache gemeinsame Sache mit den Mächtigen, anstatt mich mit dem "kleinen Mann" zu verbrüdern und seine zunehmende Not zu lindern. 
Damit ist mein "Urgrund" zu bestehen verwirkt worden. 
Traurig, wie ich als ehemals so stolze Partei von innen zerstört werde... 
Vielleicht findet sich sozialdemokratisches Gedankengut noch bei meiner Schwester, der Linkspartei, die sich hier in Brühl neu gründet: 
 
Donnerstag, 27.11.08, 19 Uhr im Weinhaus "Der Kunstschmied", Kirchstraße 6, 50321 Brühl 
 
Meine lieben enttäuschten Noch-SPD-Mitglieder, grämt euch nicht über das Versagen meiner Funktionäre, sondern helft meiner Schwester eine neue starke sozialdemokratische Partei zu werden! 
Mitglied der Linkspartei könnt ihr hier werden: 
https://www.die-linke.de/mitgliedschaft/eintreten/eintrittserklaerung/ 
 
 
Mit sozialdemokratischen Grüßen 
 
Eure SPD Brühl 
 
PS: Was darf die Satire? 
http://www.tucholsky-gesellschaft.de/index.htm?KT/Texte/satire.htm 
---------------------------------------------------------------- 
 
 
 
INTERNETADRESSEN mit weiteren Informationen zur umstrittenen PHANTASIALAND-WESTERWEITERUNG: 
 
attac Köln: 
http://www.attac-koeln.de/index.php?option=com_content&task=view&id=393&Itemid=137 
 
Bürgerinitiative „50TausendBäume“: 
http://www.bi-50tausendbaeume.de/ 
 
Naturschutzbund (Nabu):  
http://www.express.de/nachrichten/region/koeln/contra-die-naturschuetzer_artikel_1195300815778.html 
 
Netzwerk „Bürger für Bäume“: 
http://buerger-fuer-baeume.com/NaturparkRheinland.aspx 
 
Natur, Bildung und Soziales, Bürger informieren Bürger (Nabis): 
http://www.nabis.de/ 
 
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND): 
http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Presse/NRWinfo/NRWinfo022008.pdf 
http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Presse/NRWinfo/NRWinfo03_2008.pdf 
 
Bürgervereinigung Brühl (BVB): 
http://fw-bvb-bruehl.de/modules/news/article.php?storyid=44&location_id=85&topicid=3 
 
Vorsitzender des Landschaftsbeirates: 
http://www.ksta.de/html/artikel/1213162120853.shtml 
 
Bündnis 90/Die Grünen:  
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD14-6841.pdf 
http://gruene-erftkreis.de/26+M58baadd287d.html 
http://gruene-erftkreis.de/26+M53666e33887.html 
http://gruene-erftkreis.de/26+M528fcacdd33.html 
http://gruene-erftkreis.de/26+M59de2460987.html 
http://gruene-erftkreis.de/26+M57a3c4492be.html 
http://gruene-erftkreis.de/aktuelles0+M59c6c641b2a.html 
http://www.gruene-erftkreis.de/26+M51f06bf8b30.html  
 
Unterlagen zur Regionalplanänderung bei der Bezirksregierung Köln: 
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/gremien/regionalplanung/teilabschnitt_koeln/aenderungen/planaenderung_08/index.html 
 
Zeitungsarchiv: 
http://www.spd-fraktion-rhein-erft-kreis.de/.net/QZPZZPDZQPDTDCZVGVGYVZ/html/15142/welcome.html 
 
Filme regionaler Nachrichtensendungen: 
http://www.youtube.com/watch?v=ITF_iYnvIMI 
http://www.youtube.com/watch?v=LL8xr0k6Dg4 
http://www.express.de/nachrichten?pagename=express/index&pageid=1004370693460&rubrikid=200&ressortid=100&articleid=1200129032950 
 
Diskussionsforen: 
http://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?t=89476 
http://www.global-talk.org/politikforum/3734-phantasialand-erweiterung.html 
http://www.mindfactory.de/forum/politik-gesellschaft/37841-phantasialand-erweiterung.html#post522950 
http://www.rea51.de/viewtopic.php?t=2937 
http://www.landlive.de/boards/thread/7045/?page=1 
http://www.3dchip.de/Forum/showthread.php?t=34565  
http://forum.rockhard.de/viewtopic.php?t=58240 
 
 
 
Mit antineoliberalen Grüßen 
 
Frank

 

17.11.2008

Nummer 4

Finanzmarktkrise, Mitgliedschaft, Spenden 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
FINANZMARKTKRISE und kein Ende: 
 
Der WELTFINANZGIPFEL ist gescheitert: 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3593 
 
Wichtige FORDERUNGEN von attac wurden nicht umgesetzt: 
http://www.attac-pulheim.de/downloads/Finanzkrise-2-Seitig.pdf 
 
 
attac Brühl veranstaltet eine BILDUNGSVERANSTALTUNG zur Finanzkrise: 
Als Experte steht uns der renomierte Volkswirtschaftsprofessor Jürgen Zerche zur Verfügung. 
http://www.genosem.uni-koeln.de/content/e7/e1193/e1245/index_ger.html 
http://www.v-r.de/de/titel/2000001093/ 
 
Wann? 
Dienstag, der 18.11.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der Gartenstraße 6 
 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 
 
 
attac Brühl informiert die Brühler Bevölkerung mit drei INFOSTÄNDEN: 
Samstag, der 15., 22. und 29.11.2008, von 10 bis 13 Uhr 
vor der Giesler-Galerie in Brühl 
 
UNTERSCHRIFTENLISTE "Das Casino schließen!": 
http://www.casino-schliessen.de/deine-stimme/ 
http://www.casino-schliessen.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/casino/Texte/U-Liste.pdf 
Bitte unterschreiben und verbreiten! 
 
Mehr INFOMATERIALIEN: 
http://www.casino-schliessen.de/material/ 
 
Willst du dein GELD ZURÜCK? 
"Antrag auf Ausschüttung meines Anteils am 500-Milliarden-Euro-Rettungspaket für Banken": 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3591 
 
 
 
www.ATTAC.de 
 
Du möchtest MITGLIED von attac werden? 
http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/einsteigen/mitglied-werden/ 
30% deines Mitgliedsbeitrags gehen an die attac-Ortsgruppe Brühl 
 
Du möchtest der attac-Ortsgruppe Brühl Geld SPENDEN? 
Der "attac-Trägerverein e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, weswegen Spenden an attac steuerlich absetzbar sind. 
Das Empfängerkonto von attac lautet: 
Konto-Nr. 800 100 800 
GLS Gemeinschaftsbank 
BLZ 430 609 67 
Betreff: "an attac-Ortsgruppe Brühl" (wichtig für die Weiterleitung deiner Spende auf unser Konto) 
 
MITGLIEDSORGANISATIONEN von attac: 
http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/mitgliedsorganisationen/ 
 
Du möchtest bei attac in einem FORUM online mitdiskutieren? 
http://forum.attac.de/ 
 
Du möchtest mehr INFOS von attac erhalten? 
http://www.attac-netzwerk.de/kommunikation/ 
 
ERFOLGE von attac: 
http://www.attac-netzwerk.de/was-laeuft/erfolge/ 
 
 
 
Die www.NACHDENKSEITEN.de werden von den beiden linken Sozialdemokraten Albrecht Müller und Ingo Lieb als Methode einer Gegenöffentlichkeit betrieben, um dem neoliberalem Mainstream in der Presselandschaft ein Korrektiv entgegen zu stellen. Täglich werden Zeitungsartikel und Meinungen gesammelt und oft kommentiert, um sich einen Überblick über das politische Geschehen zu verschaffen. Empfehlenswert! 
 
 
Mit solidarischen Grüßen 
 
Frank

 

09.11.2008

Nummer 3

Finanzmarktkrise, Reichspogromnacht 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
 
 
BILDUNGSVERANSTALTUNG zur FINANZMARKTKRISE 
 
neben Expertise und Aktionen ist Selbstbildung das dritte methodische Standbein von attac. Deswegen wird attac Brühl sich zusammen mit einem Experten fundiertes Wissen zur Finanzkrise auf Grundlage unseres Flugblattes aneignen. 
http://www.attac-pulheim.de/downloads/Finanzkrise-2-Seitig.pdf 
Ein Professor für Volkswirtschaftslehre wird allen Interessierten die Finanzkrise verständlich machen. 
 
Wann? 
Dienstag, der 18.11.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der der Gartenstraße 6 
 
Als basisdemokratisches Netzwerk heißen wir alle Gäste herzlich willkommen. 
 
Sehenswert: KURZFILM von attac zur Finanzmarktkrise: 
http://www.casino-schliessen.de/index.php?id=4314 
 
 
 
INFOSTÄNDE zur FINANZMARKTKRISE 
 
an drei Samstagen werden wir attacies das politische Gespräch mit den Brühler Bürgerinnen und Bürgern zur Finanzmarktkrise suchen: 
15.11.2008, 22.11.2008, 29.11.2008 
Genaue Uhrzeit und Ort stehen noch nicht fest. 
 

 
INTERVIEW mit RADIO ERFT 
 
Im Anhang findet ihr das Interview von Radio Erft mit meiner Person als attac-Ansprechpartner. 
 
 
 
attac-TREFFEN 
 
Unser nächstes Plenum von attac Brühl findet wieder statt: 
 
Wann? 
Dienstag, der 02.11.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der der Gartenstraße 6 
 
Die Plena von attac Brühl finden regelmäßig an jedem ersten Dienstag des Monats am selben Ort statt. 
 
Als basisdemokratisches Netzwerk heißen wir alle Gäste herzlich willkommen. 
 
 
 
SCHWEIGEGANG zur REICHSPOGROMNACHT 
 
Heute am 70. Jahrestag der Reichspogromnacht trauern Antifaschistinnen und Antifaschisten in aller Welt um die Opfer unter der damaligen jüdischen Mitbevölkerung, als Nationalsozialisten und viele Wegschauende Unrecht und Leid über friedliche und unschuldige Mitbürgerinnen und Mitbürger brachten. 
Ich rufe mahnend im Namen aller Brühler attacies hinaus: 
NIE WIEDER FASCHISMUS!!! 
attac Brühl untertützt solidarisch den im Anhang beigefügten Aufruf der "Brühler Initiative für Völkerverständigung (BIfV)" zum heutigen Schweigegang: 
 
Wann? 
Sonntag, der 09.11.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
vor dem Rathaus Steinweg 
 
Einstimmend findet ab 18 Uhr ein ökomenischer Gedenkgottesdienst in der Brühler Kirche St. Margaretha statt. 
 
 
 
Mit antineoliberalen und antifaschistischen Grüßen 
 
Frank

 

27.10.2008

Nummer 2

Plenum, Finanzkrise, Radio Erft 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac, 
 

 
unser nächstes Plenum von attac Brühl findet statt: 
 
Wann? 
am Dienstag, dem 04.11.2008, ab 19 Uhr 
 
Wo? 
in der der Gartenstraße 6. 
 
Ihr seid herzlich eingeladen. 
 

 
Finanzkrise: 
"Finanz-Kasino schließen! Finanzmärkte unter Kontrolle bringen!" 
 
Gemeinsame Aktion von attac Brühl mit attac Pulheim: 
http://www.attac-pulheim.de/ 
 
Beide attac-Ortsgruppen veranstalten im Rahmen des bundesweiten attac- Aktionstages http://www.casino-schliessen.de/aktionen/demo/ am Weltspartag (Do. 30.10.2008) eine eigene Aktion in Pulheim. 
 
Verbreitet unseren Flyer! http://www.attac-pulheim.de/downloads/Finanzkrise-2-Seitig.pdf 
 
attacies stürmen Frankfurter Börse: 
http://www.casino-schliessen.de/aktionen/boersenaktion/ 
 

 
Radio Erft hat mich zur Gründung von attac Brühl interviewt: 
http://www.radioerft.de/erft/re/282868/news/rhein-erft_kreis 
 

 
TV-Tipp: "Leiharbeit undercover" 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3544 
 

 
Mit solidarischen Grüßen 
 
Frank

 

21.10.2008

Nummer 1

Gründung, Finanzkrise 

Hallo Freundinnen und Freunde von attac Brühl, 
 
am 06.10.2008 haben neun attacies (drei weitere waren entschuldigt) die Brühler Ortsgruppe des globalisierungskritischen Netzwerkes attac gegründet (siehe Pressespiegel im Anhang). 
Das Grundverständnis von attac findet ihr unter http://www.attac.de/was-ist-attac/ . 
 
attac Brühl wird weiterhin im Rahmen des Netzwerkes um die Bürgerinitiative "50TausendBäume" den erfolgreichen politischen Widerstand gegen die umstrittene und auf unbestimmte Zeit verhinderte Phantasialand-Westerweiterung fortsetzen. 
 
Auf unserem nächsten Treffen am Dienstag, dem 21.10.2008 ab 19 Uhr, werden wir uns mit der aktuellen globalen Finanzkrise beschäftigen und weitere Aktionen zusammen mit attac Pulheim ( http://www.attac-pulheim.de/ ) und attac Köln ( http://www.attac-koeln.de/ ) planen. 
attac hat schon seit vielen Jahren  weltweit eine wirksame Regulierung der neoliberalen Finanzwirtschaft gefordert. 
Mit der bundesweiten Kampagne "Das Casino schließen!" unterstreicht attac seine Forderungen nach Kontrolle der Finanzmärkte ( http://www.attac.de/uploads/tx_cal/media/Erklaerung_Attac-Ratschlag_Duesseldorf_-_Das_Casino_schliessen.pdf ). 
Tiefgängige Hintergrundinformationen zur Finanzkrise findet ihr im aktuellen internationalem attac-Rundbrief "Sand im Getriebe" ( http://www.casino-schliessen.de/uploads/media/sig_69.pdf ). 
Ergänzend könnt ihr euch online an der Unterschriftensammlung beteiligen ( http://www.casino-schliessen.de/?id=4122 ). 
Zeitkritische Gedanken entgegen dem neoliberalen Gedankeneinheitsbrei findet ihr täglich aktualisiert auf den "NachDenkSeiten" ( http://www.nachdenkseiten.de/ ). 
 
 
Mit solidarischen Grüßen 
 
Frank

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