Brühl

Kritischer Vortrag "Contergan-Skandal"

attac Brühl durfte als sachkundige Referentin Frau Monika Eisenberg, Sozialpädagogin und Sprecherin der "Internationalen Contergan Thalidomid Allianz (ICTA)", zu unserem Plenum begrüßen.

Der Conterganskandal zeigt beispielhaft, dass private Unternehmen (in
unserem Beispiel die Firma "Grünenthal") nicht für die Einhaltung
ethischer Grundsätze zum Schutz der Menschen im Gesundheitswesen und
allgemein in anderen gesellschaftlichen Bereichen geeignet sind, sondern
es öffentlicher Kontrollmechaismen bedarf.

"In Deutschland bezieht ein Opfer mit Vierfachschädigung, keine Arme und Beine, 1090,-€ im Monat. Davon kann niemand in Würde und Unabhängigkeit leben. Wir haben eine Slogan der weltweit gilt:
´Gerechtigkeit und Würde für die Überlebenden, Ehre und Respekt all jenen, die nicht überlebt haben. - Justice and dignity for the survivors, honour and respect for those who
didn't.´
Ich werde auf die Geschichte der Firma eingehen und der Verantwortung die die Bundesrepublik im besonderen übernommen hat durch das
Conteganstiftungsgesetz. Es gibt kein Land auf der Welt , nur Deutschland, in dem Opfer daran gehindert werden, gegen den Verursacher eines Schadens vorzugehen. Die Firma Grünenthal wird per Bundesgesetz von der Bundesrepublik davor geschützt, daß die Opfer Schadensersatzansprüche geltend machen können. Das gilt auch für die im Ausland lebenden Opfer. Was ist daran gerecht?
"
Monika Eisenberg in ihrem Begrüßungsschreiben an attac Brühl.

Infos

"Posse oder Provokation?"

Presseartikel im Kölner Stadtanzeiger am 28.01.2009

 

"Contergan-Allianz in Wesseling gegründet"

Presseartikel im Kölner Stadtanzeiger am 06.01.2008

 

"Contergan-Geschädigte bedrohen die Sicherheit in Berlin"

Presseartikel im Der Freitag am 05.02.2009

 

"Contergan - Das letzte Kriegsverbrechen der Nazis"

Presseartikel im Der Freitag am 08.02.3009

Hintergrundwissen

Quelle: Internationalen Contergan Thalidomid Allianz (ICTA)

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