Bundesweiter CETA-Aktionstag zur Bundestagswahl

Am 9. September fand ein bundesweiter Aktionstag statt, um die Parteien im Bundestagswahlkampf an die "Frei-"Handelsabkommen zu erinnern. Mitglieder der Freihandels-AG zeigten in satirischer Form, was mit CETA droht: Der Ausverkauf aller Einrichtungen, die dem Gemeinwohl und der Daseinsvorsorge dienen. So wurden "CETA sei Dank" nicht nur Hansewasser und die GEWOBA verkauft, auch das Bremer Theater, Schulen, Schwimmbäder und die BSAG fanden Käufer.
Unsere Politiker können CETA und die damit einhergehende Privatisierung stoppen!

10. Internationale Woche des Grundeinkommens

Im Rahmen der diesjährigen „10. Internationalen Woche des Grundeinkommens“ werden unter dem Motto „Es reicht! Für alle – hier und überall!“ verschiedene Aspekte des Bedingungslosen Grundeinkommens in Vorträgen und Diskussionen betrachtet.

Die Bremer attac AG „Genug für alle“ läd gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern hierzu in der Zeit vom 07.09. bis zum 17.11.2017 zu verschiedenen Veranstaltungen zum Thema ein:

Dienstag, 07.11.2017, 19.00 Uhr
„Industrie 4.0” und bedingungsloses Grundeinkommen
Dr. Ingmar Kumpmann, Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Grundeinkommen, Berlin
Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Freitag, 17.11.2017, 19.00 Uhr
Das Grundeinkommen – Wege und Konzepte der Umsetzung in Schleswig-Holstein
Arfst Wagner, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Schleswig-Holstein
Friedenskirche, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen

Weitere Informationen finden sich im Flyer

CETA, TiSA & Co. sei Dank - Vorfahrt für Konzernmacht und Profite

Szenarien zur Bedrohung durch Freihandelsabkommen

Das CETA-Abkommen wird seit dem 21.09.17 vorläufig angewendet, weitere Freihandelsabkommen werden derzeit verhandelt - zum Beispiel mit Japan (JEFTA) und zum Dienstleistungsbereich (TiSA). Auch TTIP ist nicht gescheitert, sondern lediglich auf Eis gelegt und wird - wohl unter anderem Namen - wieder auftauchen.
Millionen Menschen haben mehrfach gegen die Abkommen und die damit verbundene ungerechte Wirtschafts- und Handelspolitik demonstriert. Die Politik hat das bislang heruntergespielt oder ignoriert. Vermeintlich positive Effekte der Abkommen werden herausgestellt, die Abkommen mit Verweis auf die deutsche Exportorientierung als unabdingbar bezeichnet.

Attac Bremen richtet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „attac aktuell“ im November den Blick auf die drohenden Gefahren der Freihandelsabkommen im kommunalen Bereich. In kurzen Verkaufsszenarien werden mögliche Konsequenzen  für Daseinsvorsorge, Kultur und Gemeinwohl szenisch dargestellt und erläutert.
Darüber hinaus wird ein Überblick über die aktuell in der Verhandlung befindlichen Abkommen gegeben. Im Anschluss wird Raum für Fragen und Diskussion geboten.

Mittwoch, 8. November 2017, 19:30 Villa Ichon (Goetheplatz 4, 28203 Bremen)

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TERMINE

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Frankfurt. Herbstratschlag des Attac-Netzwerks mehr

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Bonn. Demonstration "Klima schützen – Kohle stoppen!" mehr

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