Braunschweig

Casino-Crew, die Braunschweiger AG zur Finanzmarktkrise

Diese AG gibt es seit 2008. Schau vorbei! Mach mit! Die AG besteht zur Zeit aus 4 Personen und kann jederzeit vergrößert werden. Treffen alle 2 Wochen im Attac-Raum in der Goslarschen Str. 93, Braunschweig. Interessierte bitte melden bei Helmut Köcher, Tel.: 0531/509984.

(Hier geht es zur Homepage der bundesweiten Finanzmarkt-Seite)

News der Casino-Crew

Die Theorie-AG "Wirtschaft" der attac-Ortsgruppe Braunschweig gibt in einem Interview mit Wolfgang Altstädt Antworten auf Fragen zur ökologischen Verträglichkeit von Wirtschaftswachstum, zu den Kräften in unserem Wirtschaftssystem, die den Wachstumsdrang bewirken und zur Staatsverschuldung.
Zu hören am Montag, 15.3.2010 von 14.00 bis 15.00 Uhr auf Radio Okerwelle.

 

Projekte der Casino-Crew:

Workshop der Finanz-AG

Als Ausweg aus der sich verschärfenden Weltwirtschaftskrise propagieren die Regierungen und die etablierten Wirtschaftskreise ein "weiter so!", mit etwas "Regulierung".

Mit dem schon prognostizierten Ende der Krise soll an den Zustand vor der Krise angeknüpft werden. Die Wachstumsverluste sollen durch ein beschleunigtes Wachstum mehr als ausgeglichen werden.

Die ökologischen, sozialen und ökonomischen Grenzen des Wachstums werden dabei außer Acht gelassen.

Wir laden Euch ein, mit uns darüber zu diskutieren, ob es auch ohne den Zwang zum Wirtschaftswachstum geht und wie eine Alternative Ökonomie aussehen könnte.

Dabei wollen wir uns auch mit den folgenden Fragen beschäftigen:

- Kann es einen Kapitalismus ohne Wachstum geben?

- Was sind die ökologischen u. sozialen Folgen der Wachstumsgesellschaft?

- Zwingen uns die Staatsschulden zu immer neuem Wirtschaftswachstum?

- Wie beeinflusst die "Geldschöpfung" das Wirtschaftswachstum?

Als Hauptreferent ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN und bekennende Öko-Sozialist Eckhard Stratmann-Mertens vorgesehen, der heute bei Attac-Bochum aktiv ist.

Inputs zu den oben genannten Themen werden durch Mitglieder der Casino-Crew vorgestellt.

Wir freuen uns auf eine spannende und anregende Diskussion, die die Grenzen des Bestehenden sprengt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Verpflegung kann in der Cafeteria der Brunsviga eingenommen werden.

Eine telefonische Anmeldung bei Helmut Köcher, s.u. ist erwünscht, aber nicht Bedingung, Tel.: 0531/509984.

Unser neuer Flyer

Wir zahlen nicht für ihre Krise!


500 Mrd. Steuergelder zur Rettung der Banken fehlen bei Gesundheit, Bildung und sozialer Absicherung. Wir fordern klare Zeichen für einen Systemwechsel hin zu einer solidarischen Gesellschaft.


1. Für eine demokratische Finanzwirtschaft:

· Basisdemokratische Kontrolle des gesamten Banken- und Versicherungssektors als öffentliches Eigentum und Reduzierung aufs Kerngeschäft
· Keine Steuergelder für Spekulationsverluste
· Alle Steueroasen schließen
· Finanztransaktionssteuer einführen


2. Mensch und Umwelt vor Profite:


· Umverteilung von unten nach oben stoppen und umkehren
· Für eine drastische Besteuerung hoher Einkommen
· Alle Bereiche der Daseinsvorsorge (z.B. Wasser, Energie, Verkehr) in öffentliche Hand und unter basisdemokratische Kontrolle
· Solidarische Kranken- und Pflegeversicherung für alle, ohne Unterschied
· Statt Hartz IV und Niedriglohn existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen
· Statt Kurzarbeit, Entlassung und Lohnverzicht in der Krise: radikale Arbeitszeitverkürzung (30-Std.-Woche) bei vollem Lohn- und Personalausgleich
· Mindestlohn (10 €) und gleiche, absolute Lohnsteigerung für alle
· Eine nachhaltige Energieversorgung mit einer frühestmöglichen Abkehr von
Kohle und sofortigem Ausstieg aus der Atomenergie
· Mobilität für alle: Förderung von Nahverkehr und Bahn, kostenloser öffentlicher Nahverkehr für alle


3. Bildung und Wissen für Selbstbestimmung:


· Freier Informationszugang und Nutzung für alle, Sozialisierung geistigen
Eigentums
· Freie, gleiche und kostenlose Bildung für alle, entsprechend von der
Kinderkrippe bis zur Hochschule
· Politisches Streikrecht, gegen das Verbot des Generalstreiks
· Einführung eines Volksentscheides auf Bundes- und Europaebene

Diese Minimalforderungen für einen Systemwechsel stellen wir zur Diskussion. Umsetzen können wir sie nur gemeinsam mit Euch gegen die Profiteure der Krise.

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Das Flyerdesign stammt von einer Aktion zum Weltspartag der Stuttgarter-Attacies. Die Forderungen wurden in einem Wochenendseminar auf Burg Lutter, vielen weiteren Treffen sowie einer regen Diskussion aufgestellt und durch unser Plenum beschlossen.

Hier der Link zu der Aktion zum Weltspartag in Stuttgart

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