Wer wir sind!

Wir sind eine von deutschlandweit etwa 180 lokalen Gruppen des globalisierungskritischen Netzwerkes attac. Ausgehend von unserer Überzeugung, dass die Wirtschaft den Menschen dienen muss und nicht umgekehrt, engagieren wir uns für eine gerechte, demokratische und ökologisch nachhaltige Globalisierung. Wir sind nicht gegen Globalisierung - aber gegen eine Globalisierung, in der die Menschen nur noch den Interessen der Wirtschaft untergeordnet sind. Nach dem Motto: Globalisierung wird gemacht, also kann man sie auch anders machen!

Gruppentreffen

Wir treffen uns immer am ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr
im DGB-Haus, Endenicher Str. 127.
Der nächste Termin ist der 1. Juni 2016. Alle Neuen sind bei unseren offenen Gruppentreffen herzlich willkommen.

Gegen TTIP & Co

Attac Bonn konzentriert sich zurzeit darauf, die Freihandels abkommen TTIP, CETA, TiSA zu verhindern. Ein Bündnis von mehr als 500 Organisationen in ganz Europa hatte geplant, eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) durchzuführen. Die Europäische Kommission lehnte den Antrag darauf jedoch ab. Das Bündnis hat beschlossen, trotzdem Unterschriften zu sammeln, um der Kommission zu zeigen, wie viele Europäer diese Abkommen ablehnen. Eine Millionen Unterschriften wären für den Erfolg einer genehmigten EBI nötig gewesen, 3,28 Millionen haben wir innerhalb eines Jahres gesammelt!

    In Bonn arbeiten wir zusammen mit mehreren Organisationen im Bonner Bündnis gegen TTIP.

    Informationen zu unserer aktuellen Arbeit, zu Veranstaltungen und Aktionen gibt es unter Termine.

Ein Investitionsgerichtshof ändert nichts an den wesentlichen Nachteilen der Investor-Staat-Klagen-Möglichkeiten in TTIP

Warum das so ist hat Christian Felber von Attac Österreich sehr gut analysiert in einem Artikel in derStandard: Warnung vor einer neuen TTIP-Finte.

Die vier Punkte aus dem Artikel hier kurz dargestellt:

1. In der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen.

2. Die zusätzlichen Klagerechte sind nur ausländischen Investoren zugänglich, nicht aber inländischen.

3. Der Eigentumsschutz auf internationaler Ebene weiter geht als auf nationaler Ebene, indem er auch "indirekte Enteignung" und "unfaire Behandlung" umfasst.

4. Bei der Ausgestaltung der internationalen Gerichte fehlen rechtsstaatliche Mindesterfordernisse. Nur dieser vierte Punkt würde durch die Schaffung eines Investitionsgerichtshofs behoben.

Der Artikel ist aber durchaus wert ganz gelesen zu werden!

In der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen. - derstandard.at/2000027053963/Warnung-vor-einer-neuen-TTIP-FinteIn der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen. - derstandard.at/2000027053963/Warnung-vor-einer-neuen-TTIP-FinteIn der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen. - derstandard.at/2000027053963/Warnung-vor-einer-neuen-TTIP-FinteIn der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen. - derstandard.at/2000027053963/Warnung-vor-einer-neuen-TTIP-FinteIn der Abwägung, ob es wichtiger ist, zuerst Menschenrechte und die Umwelt verbindlich zu schützen und einklagbar zu machen oder zuerst das Eigentum von Investoren, haben die Regierungen und Parlamente hier ein klares Präjudiz zugunsten von Privateigentum geschaffen. - derstandard.at/2000027053963/Warnung-vor-einer-neuen-TTIP-Finte

Anti-TTIP-Demo größte Demonstration seit Jahren!

Die Bühne zur Endkundgebung an der Siegessäule in Berlin

Die von einem sehr breiten Bündnis unterstützte Demonstration gegen TTIP, CETA und TiSA am 10.10.2015 in Berlin war mit 250.000 Teilnehmern ein riesiger Erfolg.

Es gibt einen kurzen Film von der Demo. Impressionen und Bilder bei Attac Deutschland.

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Weitere prominente Statements gegen TTIP und CETA gibt es hier.

NEUIGKEITEN

30.05. - Bundesweite Zusammenkunft der solidarischen Bewegungen "Welcome2Stay" vom 10. bis 12. Juni 2016 in Leipzig mehr

27.05. - Milchpreis: Goldener Aasgeier 2016 an ALDI verliehen mehr

25.05. - Gegen CETA und TTIP auf dem katholischen Kirchentag mehr

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