Wer wir sind!
Wir sind eine von deutschlandweit über 200 lokalen Gruppen des globalisierungskritischen Netzwerkes attac. Ausgehend von unserer Überzeugung, dass die Wirtschaft den Menschen dienen muss und nicht umgekehrt, engagieren wir uns für eine gerechte, demokratische und ökologisch nachhaltige Globalisierung. Wir sind nicht gegen Globalisierung - aber gegen Globalisierung, in der die Menschen nur noch den Interessen der Wirtschaft untergeordnet sind. Nach dem Motto: Globalisierung wird gemacht, also kann man sie auch anders machen!
15. Januar 2012 Internationaler Aktionstag der Occupy-Bewegung
Globaler Aktionstag 15.1.
Bonn: 12.00 Uhr Kundgebung und Demo
Museum König - Haus der Geschichte
Gemeinsame Presseerklärung von Occupy Bonn und attac Bonn
"Gemeinsam für den sozialen Wandel"
15. Januar 2012 Internationaler Aktionstag der Occupy-Bewegung
Demonstration in Bonn
Unter dem Motto: "Occupy - Geschichte wird gemacht!" lädt die Bonner
Occupy Bewegung gemeinsam mit Attac Bonn ein am
15. Januar 2012 von 12 bis 15 Uhr
vom Museum König (hier wurde das Grundgesetz verabschiedet), nach
einer Kundgebung in einer Demonstration zum "Haus der Geschichte" zu
ziehen und dort eine offene Diskussionen mit allen interessierten
Menschen zu führen.
Am 15. Oktober 2011 demonstrierten in 82 Ländern der Welt über 20
Millionen Menschen in fast 1000 Städten gegen die Macht der
Finanzmärkte. Nur vier Wochen nach den anfänglichen Protesten an der
New Yorker Wallstreet ist eine weltweite Protestbewegung gewachsen.
Unter dem Motto "Wir sind 99 % und sagen nein zur Macht der Banken und
des Finanzkapitals" wird zum nächsten internationalen Aktionstag am
15.1.2012 aufgerufen.
In Deutschland werden zahlreiche Gruppen der Occupy-Bewegung und
Attac Demonstrationen und Aktionen durchführen, beispielsweise in
Düsseldorf unter dem Motto: "Empört euch - echte Demokratie jetzt!"
und in Köln, Jena, Erfurt, Saarlouis, Frankfurt, Bremen, Würzburg,
Bielefeld, Hamburg, Saarbrücken usw.usw.
Occupy Bonn: Wir stehen ein für eine gerechte Verteilung des
gesellschaftlichen Reichtums, gegen Armut, für ein gerechtes System,
welches Wohlstand und Chancen für alle gewährleistet, eine Welt, die
von uns selbst gestaltet wird.
Wir fordern: Schluss mit den Spekulationen der Banken, Regulierung der
Märkte, Haftung der Banken für ihre Spekulationen, Einführung einer
Finanztransaktionssteuer und Verbot von Leerverkäufen, Trennung von
Investmentbanken und Geschäftsbanken als ersten Schritt.
"Gemeingut in BürgerInnenhand"
Hallo,
die bundesweite Lobby für "Öffentlich-private Partnerschaft" (PPP)
trifft sich am Montag, den 19.9. in Bonn zu ihrem Jahrestreffen.
Aus der AttacAG Privatisierung heraus ist vor einiger Zeit eine
ebenfalls bundesweite Initiative entstanden ("Gemeingut in
BürgerInnenhand"), die gegen dieses Treffen mobilsieren bzw. es ins
Licht der Öffentlickeit stellen wollen. Die Erfahrung ist, dass es die
Gegenseite immer sehr nervös macht, wenn ihre Treffen, die sie lieber
geheimhalten würden, auf diese besondere Art in die Öffentlichkeit
gezogen werden.
Aufruf zur Woche des Grundeinkommens vom 19. – 25. September 2011
Attac AG genug für alle
Aufruf zur Woche des Grundeinkommens vom 19. – 25. September 2011
Hungerkatastrophen in Afrika, brennende Häuser in London, Absturz der Börsenkurse, Währungsprobleme ohne Ende: Hatten Politik und Medien uns nicht gerade glauben machen wollen, die Krise des Kapitalismus sei vorbei?
Es gibt für all diese Probleme nicht die eine, wahre Lösung, aber es gibt Maßnahmen, die zur Lösung beitragen können. Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine davon und sowohl die Not der Menschen wie das Elend des Kapitalismus schreien danach. Ein Grundeinkommen würde jedeR Einzelnen ein menschenwürdiges Dasein garantieren. Es würde den Menschen die Angst vor dem materiellen Absturz nehmen. Sie könnten sich der Verdichtung der Erwerbsarbeit mit der Folge stark zunehmender psychischer Erkrankungen entziehen. Es würde damit dazu beitragen, die dringenden Zukunftsfragen diskutierbar zu machen.
Das bisherige Agieren der Regierungen dagegen verschärft die Krise immer mehr. Die Bankenrettungspakete haben die Staatsschulden weltweit um weitere 1,6 Billionen US-Dollar in die Höhe getrieben. Schuldenbremse und Kürzungsprogramme machen alles nur noch schlimmer. Auch Deuschland als angeblich wirtschaftlich vorbildliches Land wird sich der Abwärtsentwicklung nicht entziehen können, hat es seine jüngsten Geschäfte doch ausschließlich auf Kosten der schwächeren Partner gemacht.
Dabei tritt, was als Schulden von Staaten und Haushalten erscheint, auf der anderen Seite immer auch als Vermögensanspruch auf. Die konzentrieren sich immer stärker bei einigen wenigen Akteuren: reiche Privatleute, aber vor allem Banken, Versicherungen und andere Anlagegesellschaften. In den Fernsehnachrichten nennt man das „die Finanzmärkte“ und will uns weismachen, von deren Wohlergehen hinge auch das unsere ab. Das Gegenteil ist wahr: Die enormen angehäuften Kapitalvermögen müssen den Finanzmärkten entzogen und in eine lebenswerte Zukunft der Menschen investiert werden.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist nicht nur längst finanzierbar, es ist eine notwendige Maßnahme gegen die andauernde Krise des Kapitalismus. Und genau deshalb wird es nicht vom Himmel fallen, sondern es wird darum gekämpft werden müssen.
Die Woche des Grundeinkommens vom 19. – 25. September gibt Gelegenheit, über deiese Zusammenhänge zu informieren und zu diskutieren. Die AG genug für alle von Attac Deutschland ruft alle in Attac und darüber hinaus dazu auf, sich umfassend daran zu beteiligen.
Veranstaltungen mit Beteiligung unserer AG gibt es
16. September (Freitag) 20..00 Uhr, Köln, Allerweltshaus Körnerstr. 77
17./18. September, Frankfurt Saalbau Gallus Frankenalle 111 (Arbeitstreffen der AG)
19. September (Montag), Bonn 19.30 Uhr, DGB-Haus Endenicher Str. 127
21. September (Mittwoch), Gießen,
22. September (Donnerstag) 19.30 Uhr, Bremen, St. Stephani Gemeindehaus Faulenstr. 108
23. September (Freitag) 19.30, Wangen, Gemeindsaal St. Ulrich Karl-Speidel-Str. 11
24. September (Samstag) 9.30 Uhr, Wangen, VHS-Café Weberzunfthaus Zunfthausgasse 11
18.00 Uhr, Bonn, Migrapolis Brüdergasse 16
Atomkraft abschalten: 26. März, Großdemos in Berlin, Hamburg, Köln und München
26. März: Großdemos in Berlin, Hamburg, Köln und München
Wir rufen auf zu bundesweiten Großdemonstrationen am Samstag, 26. März in Berlin, Hamburg, Köln und München. Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko - die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik oder Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen. Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich: Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten! Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKW beschlossen - nun rudert sie ein Stückchen zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für drei Monaten ausgesetzt werden. Das ist nicht genug - alle AKW müssen sofort stillgelegt werden und zwar endgültig. Weg mit der Risikotechnologie Atomkraft - hin zu Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz! Es rufen auf: Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Attac, .ausgestrahlt, BUND, Campact, contrAtom, NaturFreunde Deutschlands, Robin Wood
www.attac.de/index.php
Die Nachrichten über die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima machen fassungslos und wuetend. Bundeskanzlerin Merkel kuendigte unmittelbar danach an, die Sicherheit aller deutschen Atomreaktoren zu überpruefen. Jetzt muessen wir dafür sorgen, dass es nicht beim unverbindlichen Pruefen bleibt. Ich habe gerade einen Appell an die Kanzlerin unterzeichnet, Atomkraftwerke in Deutschland endlich abzuschalten. Sobald 100.000 Menschen den Appell unterzeichnet haben, soll er in als Anzeige in bundesweiten Tageszeitungen veroeffentlicht werden.
Unterzeichne auch Du:
www.campact.de/atom2/sn11/signer
sofort-abschalten.de/epetition/mitzeichnen
Atomtechnologie ist eine mörderische Technologie
Redebeitrag von Werner Rätz (attac D) auf der Kundgebung am19.3.2011 in Frankfurt
Die Ereignisse in Japan in den letzten Tagen haben gezeigt, was wir immer wussten: Die Atomtechnologie ist eine mörderische Technologie und wer sich daran beteiligt oder sie rechtfertigt, beteiligt sich am Umbringen von Menschen. Da gibt es nur eines:
- Raus auf die Straße!
- Raus aus der Technologie!
- Sofort!
- Vollständig!
Regierung und Atomwirtschaft denken nicht im Traum daran, diese Lehre zu ziehen. Daran ändern auch Moratorien oder die Abschaltung alter Reaktoren nichts. Hier geht es auch nicht darum, ob für diese Schritte dauerhafte Rechtsgrundlagen vorhanden sind oder nicht. Bei der Kungelei zwischen Regierung und Atomwirtschaft geht es um viel mehr.
Da geht es darum, dass die Atomtechnologie ein Mordsgeschäft ist!
Das gilt natürlich auch für den ganzen Kapitalismus im Allgemeinen, aber diese Technologie zeigt das noch mal sehr deutlich im Besonderen: Das Setzen auf das Restrisikio ist das Alltagsgeschäft der Anleger. Und je größer das Risiko, desto größer das Geschäft.
Sie setzen darauf, dass die Lebensmittelpreise steigen – oder fallen – und wenn's klappt, klappt ihr Geschäft. Dass Leute dabei hungern und steben, gehört dazu. Sie setzen darauf, dass Währungen in den Keller fallen, und wenn's klappt, läuft das Geschäft. Dass am Ende Millionen sich im Elend befinden, gehört dazu. Sie setzen darauf, dass die Atomanlagen halten, und wenn's klappt, fließen die Milliarden. Dass am Ende Millionen Mneschen das mit Gesundheit und Leben bezahlen werden, gehört dazu. Das alles ist Restrisiko.
Ein Mordsgeschäft eben. Und wer sich daran beteiligt, beteiligt sich am Umbringen von Menschen!
Und es ist von Anfang an ein staatlich geschütztes und gefördertes Geschäft.
- Kein Atomkraftwerk konnte ohne umfassende staatliche Förderung wirtschaftlich gebaut und in Betrieb genommen werden.
- Bei der Beschaffung der Rohstoffe hat staatliche Politik von Anfang an mit Landenteignungen und Vertreibungen unverzichtbare Hilfe geleistet.
- Der Export dieser mörderischen Technologie wird staatlich gefördert und die Gewinne durch Hermesbürgschaften öffentlich garantiert. In Brasilien führt das gerade dazu, dass vor wenigen Monaten die Zusage erneuert worden ist, den dritten Block in Angra dos reis wortwörtlich in den Sand zu setzen. Die brauchen da gar keinen Tsunami, es ist auch so bekannt, dass der Untergrund am Strand von Rio dort jährlich um mehrere Zentimeter nachgibt, und doch stehen da schon zwei Blöcke und der dritte soll nun von deutschen Firmen gebaut werden.
- Nur mit massiven polizeistaatlichen Mitteln, mit Repression, Lüge und Missachtung jeder Demokratie konnte das Atomprogramm gegen die Mehrheit der Menschen durchgeprügelt werden.
Dabei brauchen wir das Ergebnis, das Produkt, den Atomstrom für nichts!
Es geht nicht nur um das Restrisiko oder darum, dass die Entsorgungsfrage für den Müll ungelöst und unlösbar ist. Das stimmt auch, aber es geht vor allem darum, dass das tägliche Produkt der Atomkraftwerke, der Strom, für nichts gebraucht wird.
In dieser Gesellschaft ebenso wie weltweit hat der Stromverbrauch längst einen Umfang angenommen, der ökologisch durch nichts mehr zu rechtfertigen oder zu verantworten ist. Eine Reduktion in großem Umfang ist dringend angesagt und die Ereignisse in Japan sind eine ultimative Aufforderung an uns, das jetzt auch durchzusetzen.
Wir fordern die Anschaltung aller Atomanlagen weltweit!
Jetzt!
Sofort!
Sollten dabei angebliche Stromlücken entstehen, so müssen sie durch Stromparen geschlossen werden! Wir haben nichts gegen erneuerbare Energien und der Umstieg aus konventioneller in erneuerbare Energieproduktion ist richtig. Aber auf den Atomstrom kann und muss schon jetzt vollständig und ohne Ersatz verzichtet werden!
Das Industrialisierungsmodell der letzten 200 Jahre ist an seine Grenzen gestoßen. Der Wachstumszwang der kapitalistischen Ökonomie, deren Takt diktiert wird von der Profitmaximierung, muss überwunden werden. Wir brauchen stattdessen eine Ökonomie mit einem Minimum an Naturverbrauch.
Das ist nur gegen die Energiekonzerne durchzusetzen. Deshalb müssen sie vergesellschaftet werden. Dasselbe gilt für die Banken und die Anlegerinteressen.
Das Ende des Atomzeitalters muss jetzt durchgesetzt werden!
Das Ende des Atomzeitalters muss gleichzeitig das Ende des Industrie- und Energeimodells der letzten Jahrhunderte sein!
Und damit muss das Ende des Atomzeitalters der Anfang vom Ende des Kapitalismus sein!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten
Hier ein Aufruf der Umweltverbände und weiterer Gruppen:
Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten
Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature
am Brandenburger Tor
Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.
Diese Agrarpolitik haben wir satt!
Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!
* Sie fördert die Gentechnik-Industrie.
* Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt.
* Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern.
* Sie macht krank, erlaubt Tierquälerei und mästet Agrarindustrie.
* Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen.
* Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.
Wir wollen:
* gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel
* eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit
* eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft
Wir fordern von Merkel, Aigner und Barroso, von Berlin und Brüssel:
* Ausstieg aus der Agro-Gentechnik - sofort!
* Kein Patent auf Leben!
* Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung!
* Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer!
* Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln!
* Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!
Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik - in Deutschland und Europa!
Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.
Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit !
Der BUND KG Bonn organisiert einen Bus zur Demo. Wer mitfahren möchte, trage sich auf www.deutsche-bus.de/bus/mieten/2011/01/21/C2HWIE ein und überweise 29,74 EUR direkt an das Busunternehmen.
Wer selber nicht mit kann, aber jemandem die Fahrt sponsern möchte, melde sich bitte telefonisch (0228-6204601) oder per Mail (diethelms@web.de) bei Diethelm Schneider.
Super wäre es, wenn wir bis zum 14.12.10 wenigstens einen Bus voll kriegen.
Macht mit, kommt zahlreich, mobilisiert!
Blockade am Bankenaktionstag
Am 29.9. haben etwa 20 AktivistInnen aus attac Bonn, der Bonner Jugendbewegung, der Gewerkschaftlichen Erwerbslosengruppe, der Antikapitalistischen Aktion Bonn und dem Deutschen Erwerbslosenforum für 90 Minuten die Commerzbank am Marktplatz blockiert. Die Aktion stand uner dem Motto: "Es reicht! Großbanken zerschlagen - Reichtum umverteilen!"
Wir haben die gefälschte Ausgabe der "Financial Crimes" verteilt und Handzettel, in denen auf die Rolle der Banken bei der Umverteilung von unten nach oben hingewiesen wird. Viele PassantInnen haben den BlockiererInnen zugestimmt, auch wenn einige KundInnen der Bank weniger begeistert waren. Polizei kam erst relativ spät zum Ort des Geschehens und beschränkte sich auf die Beobachtung.
Die BlockiererInnen hatten sich mit einem öffentlichen Training zwei Tage vorher auf ihre Aktion vorbereitet, so dass auch Leute mitmachen konnten, die bisher keine Erfahrung damit hatten. Es gab breite Übereistimmung, dass solche Aktionen sinnvoll und notwendig sind und bald wiederholt werden sollten. Auch eine Marktverkäuferin reagierte nach Ende der Blockade mit der Frage: "Und wann geht's weiter, morgen?" "Leider", mussten wir zugeben, "haben wir dafür zu wenig Leute!" Aber vielleicht motiviert der erfolgreiche Ablauf von gestern ja viele bisher unbeteiligte Attacies zum Mitmachen beim nächsten Mal.
Fotos auch aus anderen Städten stehen auf der Webseite von attac d
http://www.attac.de/aktuell/sparpaket/bankenaktionstag/aktionen-vor-ort/bonn/
und bei unseren offenen Gruppentreffen immer am ersten Mittwoch im
Monat (nächstes Mal also am 6. Oktober) um 19.30 im DGB-Haus,
Endenicher Str. 127 sind alle Neuen herzlich willkommen.
Attac AG genug für alle in Bonn


Attac AG genug für alle in Bonn


Mittwoch, den 16. Juni 2010, 19.30, DGB-Haus 
(und in Zukunft immer am 3. Mittwoch im Monat)


Attac beshäftigt sich seit seiner Gründung mit der sozialen Frage. Das mag Außenstehende überraschen, scheint es sich dabei doch um ein typisch innenpolitisches Thema zu handeln. 


Aber die soziale Frage ist keine nationale, sondern eine hoch
globalisierte, die sich überall auf der Welt stellt und deren konkrete Gestalt und Schärfe aus der kapitalistischen Globalisierung resultieren. Sie ist keine rein "soziale" Frage im Sinne von Armutsvermeidung und Umvereilung, sie ist nicht allein damit lösbar, dass die kapitalistische Produktivität genügend Waren für alle produziert, sondern sie hat eine ökologische Dimension: „Was wäre denn ein gutes Leben für alle und jedeN? Was sind die Güter und Dienstleistungen, die wir dafür brauchen und wie wollen wir sie produzieren?" Es geht um globale Gesellschaftlichkeit, um Vergesellschaftung als solche.


Bundesweit ist es vor allem die AG genug für alle, die diesen Themen nachgeht. Auch in Bonn haben wir lange eine lokale Arbeitsgruppe gehabt, die sich mit Hartz IV, bedingugnslosem Grundeinkommen, Globalen Sozialen Rechten befasst hat. Das wollen wir nun wieder aufnehmen.


Am Mittwoch, den 16. Juni,treffen wir uns um 19.30 im DGB-Haus, 
Endenicher Str. 127, im Kleinen Saal, um darüber zu beraten, mit 
welchen konkreten Themen wir die Arbeit in Bonn wieder aufnehmen.

Ansatzpunkte gibt es genug:
- Die kapitalistische Krise erreicht mit den Euroturbulenzen ihre 
zweite Phase, für die von seiten der Regierenden von Anfang an harte soziale Einschnitte angekündigt werden.

- Das unmenschliche Hartz IV-System erhielt zwar vom 
Verfassungsgericht eine Abmahnung, soll deshalb aber gleichwohl eher noch verschärft als abgeschafft werden.

- Eine umfassende soziale Sicherheit ist in Zukunft offensichtlich
nicht mehr möglich, wenn Einkommen und Erwerbsarbeit nicht getrennt werden.

- Die Sozialversicherungssysteme verlieren immer mehr ihre 
Schutzfunktion, ihre Erneuerung als solidarische 
BürgerInnenversicherung ist dringlicher denn je.

- Privatisierungen aller Art von öffentlicher Infrastruktur und 
kommunalem Eigentum stehen auch in Bonn an.


Bei unserem Treffen wird es zuerst einmal darum gehen, an welchen 
Themen wir hier in Bonn konkret aktiv werden wollen und können. Das hängt nicht zuletzt davon ab, wer dabei ist und was die Beteiligten für Interessen und Möglichkeiten mitbringen. Alle sind eingeladen, mit uns zu diskutieren, selbstverständlich auch Nichtmitglieder von attac.


Wir freuen uns auf euch

Dagmar Paternoga, Horst Lüdtke, Werner Rätz
Info-Brief Attac Bonn Juni 2010
Bonner attac Info-Brief Juni 2010
1. monatlicher Treff von attac Bonn
2. Klimawelle
3. Aktionsakademie
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1. monatlicher Treff von attac Bonn
Liebe attacies,
hiermit laden wir euch wieder zu unserem monatlichen Treff von attac Bonn
ein:
Wann: Mittwoch 02. Juni 2010, 19:30 Uhr
Wo: DGB-Haus, Endenicher Strasse 127
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2. Klimawelle
Die Klimawelle rollt!
Proteste und Aktionen zur Bonner Klimakonferenz 2010.
Vom 31. Mai bis zum 11. Juni findet in Bonn die nächste UN-Klimakonferenz,
eine Art „Mini-Kopenhagen“, statt. Die Klimawelle ist ein Bündnis von
verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen. Wir protestieren gegen
die Tatenlosigkeit der Politik!
Alle Informationen unter www.klimawelle.de
Dies ist der aktuelle Stand der Dinge. Am dem 23. Mai ist der Fahrradtreck
zur Demo in Bonn in Potsdam gestartet. Am 28. fährt er von Hannover Hbf
aus weiter. Weitere Stationen: Hameln, Bielefeld, Münster, Bochum, Essen,
Düsseldorf, Köln. Näheres auf der Website.
Am letzten Wochenende wurde das Camp aufgebaut. Die „Eröffnung“ wird am
kommenden Samstag sein.
Infos + Fragen an camp@klimawelle.de
Die nächsten Aktionen in Bonn:
29.Mai. Dezentraler Aktionstag: u.a. ein Theaterstück, Koordination:
diethelms@web.de
31.Mai, 9:30 Bonn, „Mikado-Aktion“ des BUND. Jean-Monet-Straße (nahe Hotel
„Maritim“)
3.Juni. 15:30 „alter Zoll“ in Bonn Fahrraddemo – Critical Mass
4. Juni, 13h zentrale Demonstration:, ab Kaiserplatz/Bonn
3. + 4. Juni: Klimaforum von Attac, BUND + Klimawelle.
Alles und noch viel mehr auf der Website!
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3. Aktionsakademie
Die Attac-Aktionsakademie 2010 startet am 2. Juni auf dem Gut Ostler in
Bonn. Auf dem wunderschönen Öko-Bauernhof erwarten Euch und die gesamte
Bewegung jede Menge Möglichkeiten, sich aktivistisch Weiterzubilden, um
die inhaltlich hart erarbeiteten Themen mit kreativen und überraschenden
Methoden an den Menschen zu bringen. Ob ihr Euch für Aktionsklettern,
Straßentheater, Großpuppen oder kreative Infostände begeistert, ob ihr
Euch in Aktionsvorbereitung oder -dokumentation (per Foto oder Video)
weiterbilden wollt: Auf der Aktionsakademie findet ihr mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit den passenden Workshop.
Die Anmeldung läuft bereits unter:
www.attac.de/aktionsadademie<http://www.attac.de/aktionsadademie>.
Im Webshop gibt es die Faltblätter zur AkAk. Gerade für Klimaaktive wird
es dieses Jahr besonders viele Angebote geben. Schließlich läuft parallel
zur Akademie eine Klimakonferenz, die von dem lokalen Bündnis "Klimawelle"
mit Protesten begleitet wird.
Grüße
Michael
--
Attac Bonn
c/o Oscar Romero Haus
Heerstr. 205
53111 Bonn
Michael Seeland
0228/9480620
bonn@attac.de






