Bochum

11. Oktober 2014: Aktiv gegen Handelsabkommen

Noch einmal die herzliche Einladung, sich am Europäischen Aktionstag gegen die Abkommen TTIP, CETA und TiSA zu beteiligen. Ab 11 Uhr am heutigen Samstag, 11. Oktober auf dem Husemannplatz geht es los, bis ca. 15 Uhr ist Zeit für diverse Sport-, Spiel- und Spaßaktionen auf dem Platz und in der Handelszone.
In Bochum haben occupy im Bündnis mit attac, Friedensplenum, VVN-BdA und GEW zu den Aktionen eingeladen. Insgesamt sind fast 150 Aktionen bundesweit, international 420 Aktionen angekündigt.
Erst vor zwei Tagen hat die EU-Kommission den Text des TTIP-Abkommens frei gegeben, der bereits vor einem Jahr geleakt worden war. Interessant ist außerdem ein Streit innerhalb der Gewerkschaften um die unterschiedliche Interpretation der Wirkungen seitens der Gewerkschaftsführung (Pro abgeschwächtes TTIP) und der Funktionsbasis (Contra). Nach einem Bericht der Tageszeitung taz wird außerdem klar, dass der berüchtigte Investitionsschutz eine Erfindung Deutschlands ist: ein ziviles Herrschaftsinstrument seit dem Ende des zweiten Weltkriegs.
Es gibt genügend Gründe, um gegen die gegen die Bevölkerung gerichteten und ausschließlich den Konzernen (Gentechnik, Bankenderegulierung, Umweltschutz) nützenden Abkommen zu demonstrieren. Deswegen: Seid dabei!

In jedem Fall solltet Ihr mit Eurer Unterschrift die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative unterstützen, die in den letzten Tagen mit inzwischen mehr als 430.000 Teilnehmern einen enormen Zulauf erhalten hat.

29. September 2014: Vorbereitung des Europäischen Aktionstags gegen TTIP, CETA, TiSA – am 11. Oktober in Bochum

Taschenlampe beleuchtet die Logos von TTIP, CETA, TiSA-Abkommen.

Auch in Bochum wird am 11. Oktober, dem europäischen Aktionstag gegen TTIPCETA & TiSA protestiert, zwischen 11.00 und 15.00 Uhr in der Bochumer Innenstadt.
Wie die Bochumer Aktion konkret aussieht, wollen wir heute, am Montag 29.9. um 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum besprechen. Erste Ideen, die in und um die Occupy-Gruppe diskutiert wurden, sind z. B. die publikumswirksame Darstellung der konkreten Folgen der so genannten Freihandelsabkommen, eventuell mit Einlagen in einer Art Improvisationstheater unter Einbeziehung der berüchtigten Occupy-Zelte.
Wir laden Euch alle ein, am Montag im SZ die Aktion zu konkretisieren. Wer noch nicht weiß, was z. B. mit dem Handelsabkommen TTIP auf uns zukommt, informiert sich am besten mit einem kleinen Video.

Mittwoch, 10. und Donnerstag 11. September 2014, Kein Werben fürs Sterben auf Bochumer Berufsbildungsmesse im Ruhrcongress

T-Shirt mit Aufdruck Kein Werben fürs Sterben

Ab Mittwoch 10. Sept. bis Donnerstag 11. Sept. 2014 läuft die Bochumer Berufsbildungsmesse. Mit vertreten ist trotz mehrjährigen Protests wieder die Bundeswehr, um die Jugendlichen für die Jobs des potenziellen Mordens zu werben.
Das Friedensplenum stellt 100 T-Shirts mit dem Spruch "Kein Werben fürs Sterben" bereit, die an kritische Besucher zum Tragen auf der Messe ausgehändigt werden.
Schön wäre es, wenn Ihr Euch möglichst zahlreich an den beiden Tagen zu einem Besuch auf der Messe entschließen könntet.
Mehr dazu gibt es den bo-alternativ.de-Seiten unter der Kategorie Krieg beginnt hier.

Dienstag, 20. Mai 2014, verdi-Haus, Universitätsstraße: Werner Rügemer zu TTIP

Das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP: unfairhandelbare Freihandelsfalle Vortrag und Diskussion mit Werner Rügemer zu TTIP


Am Dienstag, den 20. Mai, referiert Werner Rügemer um 19 Uhr im verdi-Haus, Universitätsstraße 76 über TTIP und ähnliche geplante Geheimabkommen. Offiziell werden diese Pläne mit dem harmlosen Begriff “Freihandelsabkommen” präsentiert. Die Abschaffung von Zollschranken ist aber nur ein unwesentlicher Bestandteil von TTIP. Wesentlich ist, dass hiermit den Unternehmen absolute Handlungsfreiheit gegenüber staatlichen Regulierungen eingeräumt werden soll. Sozial-, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsstandards sollen gesenkt und demokratische Grundrechte beschnitten werden.

Der Journalist Werner Rügemer ist vielen noch von einer Reihe von Veranstaltungen Anfang des Jahrhunderts in Bochum bekannt, in denen er vor den Gefahren des Cross-Border-Leasing-Geschäfts der Stadt Bochum warnte. Er hat Recht behalten. Er gilt als Experte auf dem Gebiet globaler Wirtschafts- und Finanzbeziehungen. Mit einer Initiative Arbeitsrechte verteidigen: Freihandelsabkommen zwischen USA und EU stoppen! warnt er insbesondere vor den drohenden drastischen Einschnitten bei Arbeitnehmerrechten als Auswirkungen des TTIP. Veranstalterin ist die Bochumer Occupy-Initiative unterstützt von Attac Bochum, DGB-Jugend Ruhr Mark, ver.di Bochum-Herne.

Blockupy-Aktionstage mit Demo und Action am 17. Mai in Düsseldorf

Blockupy ist wieder da! Am Samstag, den 17. Mai, bilden Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart den Schwerpunkt der Blockupy-Aktivitäten während der Europäischen Aktionstage "Solidarity beyond Borders – Building Democracy from below". Zu den Aktionstagen rufen soziale Bewegungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften und Parteien in Europa für den 15. bis 25. Mai – im Vorfeld der Europawahl – auf. Vorbereitet wurden die Proteste von lokalen Blockupy-Bündnissen. Neben der europaweiten Kürzungspolitik der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds richtet sich der Protest auch gegen Krisenakteure vor Ort.

In Düsseldorf treffen sich Teilnehmer_innen um 12 Uhr am Hauptbahnhof. Von dort gibt es zunächst eine Demonstration ins Zentrum, wo anschließend verschiedene Aktionen unter anderem zum Thema 'Recht auf Stadt', den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP stattfinden. Die Aktionen sind auf der und um die Kö, der Luxuseinkaufsmeile Düsseldorfs, geplant. Ab 17 Uhr beginnt eine Aktion gegen die europäische Abschiebepolitik im Düsseldorfer Flughafen. Lokale Infos Düsseldorf gibt es hier: http://nrw.blockupy.org

Tagesablauf:

11:00 Beginn der angemeldeten Versammlung (DBG-Haus, Friedrich-Ebert- Str. 34-38). Ab 11:00 können wir uns dort sammeln. Wer noch Transpis für den Lauti hat, bitte möglichst pünktlich da sein. Am Lauti gibt`s Aktionskarten, Flyer und Zeitungen zum Abholen und Verteilen.

11:55 Flashmob von LISA NRW „Chic im schwarzen Block - Sorgearbeit am Boden - Seximus markieren“

12:00 Start der Demo (Friedrich-Ebert-Str. >>> Oststr. >>> Graf-Adolf-Str. >>> Graf-Adolf-Platz)

13:00 Ankunft an der Bühne, Anmoderation, Redebeitrag: Blockupy im Herbst 2014, Vorstellung der Aktionen

13:30 Start in ersten Aktionsblock. Der Übergang in den zweiten Aktionsblock wird von der lokalen Struktur koordiniert. Es wird die Möglichkeit geben, sich an den einzelnen Aktionen (vom Flyer) zu beteiligen und sich Gruppen anzuschließen. Raum für weitere kreative Aktionen.

16:00 Abreise Richtung Flughafen. Die lokale Struktur wird nach Möglichkeit einen Ort zur gemeinsamen Abreise organisieren. Verbindungen zum Flughafen vom HBF und div. S-Bahnhöfen: S11(ins Terminal), S1, RE 1-6 (Flughafen-Bf per Sky-Train zum Terminal)

17:00 Beginn der Demo im Flughafen. AntiRa-Demo durch das Terminal und kreative Aktionen

20:00 Essen, Party und Konzert. Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf (Straßenbahn 701, 707, 708).

Bringt (wie schon 2013 in Frankfurt) „Schirm, Schal und Sonnenbrille mit“!

 

Aktionskarte: nrw.blockupy.org/material/aktionskarte/

Aus verschiedenen Orten fahren Busse bzw. sind gemeinsame Bahnreisen organisiert.

Witten: Treffen um 10:20, Abfahrt um 10:31Uhr ab Witten Gleis 2, umsteigen in Bochum, Ankunft dort 10:41, Abfahrt 10:56 Uhr Gleis 3

Bochum: Abfahrt 10:56 Uhr Gleis 3 mit dem Zug aus Dortmund.

Dortmund: Abfahrt: 10:45 Uhr, RE, Gleis 11;

Wattenscheid: Abfahrt: 11:01 Uhr, Gleis  1

Essen: Abfahrt: 11:09 Uhr, RE, Gleis 2

Treffen immer spätestens 15 Min. vorher VOR dem Bahnhof. Flyer hochhalten. Ankunft für alle: 11:27 Uhr in Düsseldorf Hbf. 

Camp: Anmeldungen unbedingt machen, Platz für 50 Doppelzelte, Infrastruktur: Klos, Küche, Waschplätze, Schlafbörsenadresse auf der Homepage, Facebook

Hier sind alle bisher erstellten Mobi-Videos für den 17.05. in Düsseldorf gesammelt. Weitere Videos bei Youtube und Vimeo.    

3. Mai 2014, ab 16:00 Uhr, Dortmund: Euromayday Ruhr tanzt die Verhältnisse

Unter dem Motto "EUROMAYDAY 2014: TANZ DEN VERHÄLTNISSEN!" zieht der Euromayday Ruhr auch in diesem Jahr wieder über Dortmunds Straßen. Der mittlerweile 5. Euromayday ist eine bunte Parade gegen die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Er ist eine Plattform, um die Wut rauszutanzen und eine andere Welt zu fordern, er ist eine Plattform für Ideen: Alle sind aufgefordert, sich mit Aktionen und Aufrufen zu beteiligen und unter dem Motto “Tanz den …!” ihre eigenen Themen einzubringen. Am 3. Mai 2014 in Dortmund startet der Euromayday um 16 Uhr ab Westentor. Mehr Infos unter euromayday.noblogs.org.

2. Mai, Dortmund, 15:40 Uhr: Martin Schulz und das TTIP kritisieren

SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz für die EU-Parlamentswahl ist eine Schlüsselfigur beim Freihandelsabkommen zwischen EU und USA – und er drückt sich vor einer klaren Aussage. Wird er nach der Wahl Präsident der EU-Kommission hätte er mehr Einfluss auf die Verhandlungen als jeder andere Politiker. Bisher hat Schulz keine klare Position gegen TTIP bezogen. Kaum jemand hat bemerkt, welcher Widerspruch zwischen seinen Wahlkampfversprechen und den Handelsplänen klafft. An diesem Freitag will das Aktionsnetzwerk Campact ihn in Dortmund im Wahlkampf aufsuchen. Gemeinsam soll ihm freundlich, aber für ihn und die Medien sichtbar, die Erwartungen verdeutlicht werden.
Zeit: Freitag, 2. Mai 2014, 15.40 UhrOrt:  Reinoldikirche / Friedhof, 44135 Dortmund.

1. Mai 2014 Dortmund: Nazis blockieren!

Am 30. April und am 1. Mai wollen die Nazis wieder durch Dortmund marschieren. Ein breites Bündnis will dies mit Blockaden verhindern. attac Bochum unterstützt das Bündnis und ruft für beide Tage mit zu den Aktionen von BlockaDO auf. Am 1. Mai starten die Bochumer AntifaschistInnen um 8:30 Uhr ab BO-Hbf. Mehr Infos auf den Seiten von BlockaDO.

Mi 9. April 2014 19:00, Studio 108, Bhf. Langendreer

Andreas Fisahn. Bild: Linksfraktion Hessen

Europa neu begründen
Auch wenn die Menschen in Deutschland kaum etwas davon spüren: Europa befindet sich im Umbruch. Mit Andreas Fisahn.

Wissenschaftler und Chefideologen aller politischer Richtungen streiten sich über Charakter, Ursachen und Wege aus der Krise. Offensichtlich ist, dass die aktuellen Prozesse vor allem in den Südländern Europas eine massive Verarmung weiter Teile der Bevölkerungen bewirken, dass der demokratische Integrationsprozess Europas auf der Kippe steht, die Mehrheiten der Bevölkerungen sich vor allem Sorgen um Arbeitsplätze und Besitzstände machen und die linke Opposition wieder mal uneins ist.Nach Meinung des Referenten Andreas Fisahn sind die Herausforderung der Krise in Europa nicht „mittels einer autoritären Wirtschaftsregierung zu lösen" wie es gegenwärtig geschieht. Denn „tatsächlich ist die aktuelle Krise keine Euro? oder Schuldenkrise, sondern eine Krise der europäischen Wirtschafts? und Finanzverfassung. Ein emanzipatorischer Ausweg aus der Krise kann daher nur in einer grundsätzlichen Revision der Europäischen Verträge bestehen."
Wie kann eine solche Revision aussehen, wie können dafür Mehrheiten in den Bevölkerungen, unter den demokratischen oppositionellen Kräften in Europa entstehen?
Andreas Fisahn ist Hochschullehrer an der Universität Bielefeld und lehrt öffentliches Recht sowie Rechtstheorie. Er ist Autor von Büchern zur Rechtstheorie, kritischen Staatstheorie und der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise.
Veranstaltet von Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer und unterstützt von attac Bochum. Andreas Fisahn zu Vier Jahre Merkel, vier Jahre Eurokrise in Eurozine. 

Samstag, 12. April 2014: Ruhrkampfradtour

Fahrradzeichen auf Straße in allen vier Richtungen
Bild: Flickr.com, CC, schoschie

Radtour der Geschichtswerkstatt von Dinslaken nach Wesel

Auf den Spuren des Kapp-Putsches

attac Bochum und die Bochumer Geschichtswerkstatt laden am Samstag, den 12. April zu einer Radtour auf den Spuren des Kapp-Putsches und der Märzrevolution im Jahr 1920 ein. Zunächst geht es mit dem Zug von Bochum nach Dinslaken. Die Tour führt dann durch das damaliger Frontgebiet über die heftig umkämpfte Festung Wesel nach Hünxe. Auf dem Weg werden Orte des Kampfes und Erinnerungsstätten aufgesucht, wie der Gedenkstein auf dem Kommunalfriedhof in Dinslaken sowie der Gedenkstein auf einem Massengrab in Hünxe-Bruckhausen.

Der historische Hintergrund des Geschehens: Am Morgen des 13. März 1920 zog die ”Brigade Erhardt“ mit schwarz-weiß-roten Fahnen und Hakenkreuzen am Stahlhelm durch das Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel, um die noch junge Weimarer Republik zu beseitigen. Die damalige Reichsregierung musste fliehen. Vor ihrer Flucht hatte sie noch zum Generalstreik aufgerufen, dem ungefähr 12 Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland folgten. Zur Abwehr Kapp-Putsch formierten sich im gesamten Ruhrgebiet Arbeiterwehren, die sich dann Roten Ruhrarmee nannten. Die Aufstandsbewegung weitete sich im gesamten Ruhrgebiet aus.

Die Radtour startet um 9 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof.

Die Radtour findet in Kooperation mit der mit attac Bochum und der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Es wird daher kein Teilnahmebeitrag erhoben.

Anmeldung bis zum 09.04.2014 unter: geschichtswerkstatt[at]bo-alternativ.de
Weitere Termine des von attac Bochum unterstützten Programms der Geschichswerkstatt im PDF-Flyer.

Mittwoch, 5.2.2014, Bhf. Langendreer: Autoritärer Kapitalismus, Frank Deppe zur Zukunft der Demokratie

Buchtitel: Frank Deppe, Autoritärer Kapitalismus

Occupy Bochum, der Bahnhof Langendreer und attac bochum laden ein:

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa: Alternativen wagen – Veränderungen durchsetzen“ findet am Mittwoch, den 5.2., um 19:00 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung im Bahnhof Langendreer statt.

Unter dem Titel: „Autoritärer Kapitalismus“ referiert Frank Deppe zur Zukunft der Demokratie. Aus dem Ankündigungstext:

„Es gibt Hinweise, dass sich im 21 . Jahrhundert das Verhältnis von Kapitalismus, Freiheit und Demokratie grundlegend verändert: Die Große Krise seit 2008 hat die Wende zu einem autoritären Kapitalismus beschleunigt. In wieweit können demokratische Bewegungen von unten Gegengewichte gegen die autoritäre Wende mobilisieren?“

Frank Deppe war bis 2006 Professor für Politikwissenschaft an der Phillips-Universität Marburg und veröffentlichte zuletzt „Autoritärer Kapitalismus. Demokratie auf dem Prüfstand“.

Ort: Bahnhof Langendreer

Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

Raum: Studio 108

Don. 16.01.2014, 19:00, Bhf. Langendreer, Studio 108: Blockupy 2014, Vortrag und Diskussion mit Werner Rätz

2010 wurde der öffentliche Diskurs über die Krise massiv verändert, aus der Weltwirtschaftskrise wurde die Eurokrise. Zur Bekämpfung dieser Krise wurde ein europäisches Institutionengefüge aus ESM, Fiskalpakt und den Pakten für Wettbewerbsfähigkeit geschaffen, das massiv soziale Kürzungen und Verarmungen durchsetzt. Dagegen hilft nur offener und kompromissloser Widerstand. Blockupy ist ein Versuch, diesen für 2014 europaweit zu organisieren. Werner Rätz gehört zum bundesweiten Koordinierungskreis von Attac Deutschland.

Veranstaltet von Occupy Bochum, Bahnhof Langendreer und attac bochum in der Reihe "Europa: Alternativen wagen - Veränderungen durchsetzen".

Ran an den Speck! UmFairteilen-Demo in Bochum am 14. September 2013

Auch in Zeiten der dauerhaften Krise machen Banken, Konzerne, Spekulanten und Konzerne weiter massive Gewinne. Auf der anderen Seite soll die Energiewende abgeblasen werden, weil zu teuer, Schulen und Bibliotheken werden geschlossen, statt mehr Lehrerinnen und Lehrer einzustellen, um die Bildung zu verbessern, oder mehr Steuerfahnder, um den Steuerschlupf zu bekämpfen, Anti-Rassismus-, Kultur- und Sozial-Programme werden gekürzt, denn den öffentlichen Haushalten fehlt das Geld.

Die Steuereinnahmen reichen nicht mehr, also wird gekürzt und privatisiert und geschlossen, statt die Einnahmen zu erhöhen. Aber an die Vermögenden, deren Einnahmen durch Privatisierungen noch wachsen, wagt sich die Politik nicht heran. Immerhin besitzt das oberste eine Prozent der Bevölkerung rund 30 Prozent des Gesamtvermögens, 50 Prozent der Menschen hierzulande besitzen kaum Vermögen oder haben Schulden - und ihr Anteil wird durch die herrschende Politik noch vergrößert.

Deswegen muss es heißen: Ran an den Speck! Gutes Leben für alle! Den Umfairteilen-Appell unterzeichnen und am 14. September in Bochum zur Demo kommen und dort für eine europaweite Vermögensabgabe von Superreichen zu protestieren - und für ein soziales Steuerpaket und die Bekämpfung des Steuerraubs demonstrieren. Da geht noch was!

Mehr Infos zur Demo auf www.pott-umfairteilen.de

Solidemo am 17.6. und Solipicknick 19.6.

Proteste im Gezipark, Istanbul
Gezipark-Proteste. Bild: Alan Hilditch, CC, Flickr

Die brutale Niederschlagung friedlicher Proteste gegen die autoritäre Politik der Regierung in der Türkei fordert ihre Opfer. Inzwischen sind fünf Tote zu beklagen, hundert Menschen sollen dauerhaft ihr Augenlicht verloren haben, wie wir auf der Soli-Demo in Düsseldorf am vergangenen Samstag erfuhren. Die Opfer der rücksichtslosen Räumung des Geziparks und des Taksimplatzes mit massivem Einsatz von Tränengas, Knüppeln und Gummigeschossen auch gegen Kinder und Ältere kommen noch hinzu. Nach der relativ geringen Beteiligung an der NRW-weiten Soli-Demo am Samstag in Düsseldorf laden wir zur Demonstration unserer Solidarität mit den Protestierenden in unserer kleinen Stadt ein: Am heutigen Montag, 17. Juni 2013, auf dem Husemannplatz um 18 Uhr und am Mittwoch, 19. Juni 2013, ab 18 Uhr zur Soli-Picknick-Demo vor dem Bergbaumuseum.

Mehr dazu bei bo-alternativ.de

Antimilitaristische Aktion gegen neuen Heimatschutz am 14. Juni in Essen

Der öffentliche Aufstellungsappell soll der Startschuss sein. Am 14. Juni will die Bundeswehr auf Zeche Zollverein in Essen zwischen 17 und 20 Uhr mit dem Appell den neuen Heimatschutz begründen. Die neuen alten Freikorps-Kräfte, now called "Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr)", sollen nicht länger nur für Zivil- und Katastrophenschutz stehen, sondern "wieder klassisch-militärische Aufträge" übernehmen, wie sich die Reservistenzeitschrift loyal freut.

Die Werbeveranstaltung der Bundeswehr und des Reservistenverbände soll die innere Militarisierung gesellschaftsfähig machen. Der Drohnen-gesteuerte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) und NRW-Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (SPD) werden die Show unterstützen.

Drei Kompanien sollen in NRW aufgestellt werden: in Düsseldorf, Unna und Ahlen. Auf Indymedia und Labournet erinnern die Aufrufe zum Protest daran, dass die Freikorops den andauernden Arbeiteraufstand im Ruhrgebiet nach einem Generalstreik gegen den Kapp-Putsch 1920 niederschossen.

Schon jetzt übt die Bundeswehr für Einsätze im Inneren, für Aufstandsbekämpfung im Ausland wie im Inland. Die neuen Freikorps aus Reservisten sind ein weiterer Schritt. "Stationiert sind sie vor den Toren der großen Fabriken: Sie stehen bei Audi in Ingolstadt, bei BMW in München, bei Daimler in Bremen – im „klassisch-militärischen Auftrag“ („loyal“, Mai 2012). Sie sind eine Armee gegen dich!" heißt es im Aufruf des Protestbündnisses von Essener Friedensforum, KPD über DFG-VK bis DIDF.

In diesem Sinne: Schaut nicht tatenlos zu! Wehrt Euch gegen die Aufstellung der neuen Bürgerkriegsarmee! War starts here, lasst uns ihn auch hier stoppen.

Kommt zur antimilitaristischen Kundgegebung gegen die Freikorps am 14. Juni 2013 in Essen, Gelsenkirchener Str. 181, Zeche Zollverein, ab 16 Uhr.

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Update 17.6.2013: Und das sind die Bilder des Aufstellungsappells.

 

Verteidigt das Demonstrationsrecht! - Kundgebung am 10. Juni, ab 17 Uhr, Bochum Husemannplatz

Polizeigewalt in der Türkei, Polizeigewalt bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Dagegen demonstrieren wir und fordern Freiheit für Demonstrationen und das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Gegen Polizeiwillkür und -brutalität, für das Recht auf Widerstand gegen eine unmenschliche kapitalistische Politik und Logik, hier und überall.

Ab 17 Uhr gibt es an der Drehscheibe/City-Point eine Solidaritätskundgebung für die Protestierenden in der Türkei, initiiert von DIDF.

Ab 18 Uhr die Demo von Blockupy Bochum und Co. für die Demonstrationsfreiheit.

Mitmachen bei Blockupy 2013! Vom 31. Mai bis 1. Juni.

Symbolpolitik muss manchmal mit Symbolpolitik beantwortet werden. Wenn es schon im Alltag nicht immer mit dem Antikapitalismus klappen mag und die Verweigerungs-Möglichkeiten begrenzt sind, lasst uns wenigstens gegenüber den Verarmten, den Flüchtlingen, den Opfern des deutschen Austeritätsregimes ein solidarisches Zeichen setzen. Deswegen unser Aufruf:

Wehrt euch gegen die autoritär durchgesetzte Verarmungspolitik in der Europäischen Union! Wehrt euch gegen den Versuch der Regierenden, durch eine nationalistische Politik der Entsolidarisierung und eine neoliberalistische Wettbewerbspolitik von der Systemkrise des globalen Kapitalismus abzulenken. Macht mit bei den vielfältigen Protesten am 31. Mai und 1. Juni in der Bankenstadt Frankfurt. Blockiert die EZB, blockiert die Einkaufsmeile Zeil, macht mit bei den Care-Aktionen und blockiert den Abschiebeflughafen Frankfurt-Main. Wer nicht schon am Freitag bei den Blockadeaktionen dabei sein kann: Von Bochum aus fährt ein Bus zur großen Demonstration am Samstag. Fahrkarten können bei info[at]occupybochum.de bestellt werden. Wer nicht selbst dabei sein kann, helfe bitte mit einer Spende via betterplace.org

Mehr Infos zu Blockupy 2013: blockupy-frankfurt.org

umFAIRteilen-Aktionstag in Bochum am 13. April 2013

Das bundesweite Aktionsbündnis „umFAIRteilen“ ruft zu einem dezentralen Aktionstag am Samstag, 13. April 2013 auf.

Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer. Zudem wird das gemeinsame Guthaben, öffentliche und halbwegs demokratisch beeinflussbare Einrichtungen, zugunsten privater Profitmaximierung zerschnitten und verteilt.

Das können wir als Gesellschaft nicht wollen und auch nicht zulassen. Also hilft nur Protest. Möglichst laut, möglichst zahlreich, möglichst bunt.

Zum zweiten Mal nach dem Auftakt im Herbst 2012 gibt es deswegen am 13. April in zahlreichen Städten Veranstaltungen, Aktionen und Demonstrationen statt. Demonstriert wird für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen die Verarmung in den öffentlichen Haushalten - nicht nur hier, sondern auch im europäischen Süden, wo die Verarmung inzwischen zum Standardprogramm angeblicher Haushaltssanierung gehört.

Mehr Infos zum Aufruf und wie die wenig gerechte Verteilung das öffentliche Leben beeinträchtigt, auf Pott-umverteilen.

Treffpunkt für die Demonstration ist am Samstag, 13. April 2013 um 11.55 Uhr das ver.di-Haus in der Universitätsstraße 76.

Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus. Verfassungsschutz abschaffen! Demo am 13. April 2013 in München zum Auftakt des NSU-Prozesses.

attac Bochum schließt sich dem BÜNDNIS-AUFRUF an:

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.

Mehr Infos zur Demo auf den Bündnis-Seiten.

Jahresrückblick Bochumer Bewegungen am Sonntag 27. Januar 2013

attac Bochum lädt mit ein zum mittlerweile schon 10. Jahresrückblick am kommenden Sonntag, 27. 1. um 11 Uhr im Bahnhof Langendreer, organisiert vom Bochumer Friedensplenum. Die fleißigen Dokumenteure haben wieder etliche Fotos und Filme zusammengestellt, mit denen sie an verschiedene bewegende Ereignisse des letzten Jahres erinnern werden. Pianist Huggy wird vorher wieder für den vertrauten musikalischen Rahmen sorgen. In einem Gespräch werden sie Mag Wompel fragen, warum sie denn unbedingt die ganze Bäckerei haben will. Und dann gibt es noch das hoffentlich reichhaltige Buffet. Wer etwas dazu beitragen kann und will, sollte sich mit einer kurzen Mitteilung an uns wenden.

VS Auflösen! Rassismus bekämpfen! Demo am 10.11.12 in Köln-Chorweiler

Wir unterstützen den Aufruf des Bündnisses Verfassungsschutz auflösen! für eine Demo am 10.11.2012 unter dem Motto “Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!” in Köln-Chorweiler vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und treffen uns am Samstag in Köln. Siehe auch Neuigkeiten.

Pott UmFairTeilen! Demo am 29.9.2012 in Bochum

attac Bochum und viele andere Organisationen beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag am 29.9.2012.

Die Bochumer Demo ist die zentrale des Ruhrgebiets und für den Nordosten von NRW. In Köln findet die zweite NRW-Demo statt. Die Demo beginnt am Bochumer Hbf um 12:00.

Unser Aufruf zur Demo bei den Neuigkeiten.

Made in Common - Euromayday 2012 Bochum

Im folgenden der Aufruf zum Euromayday 2012 im Ruhrgebiet von euromayday.noblogs.org

 

Die Welt ist voller Reichtum! Und es sind die Menschen, die diesen Reichtum produzieren. Mit ihrem Wissen, das sie miteinander teilen, mit ihren Ideen und Leidenschaften, mit ihrer Arbeit. Doch über diesen Reichtum der Vielen bestimmen nur wenige, eignen ihn sich an und verknappen ihn künstlich. In diesem Sinne ist das Leben als solches heute produktiv geworden.

Vielen wird die Teilhabe verwehrt, ihre Ansprüche werden bekämpft mit niedrigen Löhnen, mit Erwerbslosigkeit, mit Ausschluss und Unsicherheit, mit ihrer Auslieferung an den Markt. Wenn das gesamte Leben zur Arbeit geworden ist, dann ist dieses Leben heute prekär.

Nicht die Computer und Smartphones, die in den Fabriken Asiens unter erbärmlichen Bedingungen produziert werden, sind innovativ und wertvoll, sondern die Möglichkeit, mit ihnen vernetzt zu kommunizieren und das Wissen zu teilen. Die Computer- und Telefonhersteller verkaufen nur eine Hardware-Schnittstelle dafür, die sich leisten kann, wer ein gutes Einkommen hat oder sich verschuldet.

Und so flüchtet das Geld vor der Bezahlung der Arbeit zur Bank. Es bietet sich an als Kredit, als Aktie, als Wette auf die Zukunft, als Erwartung von dem, was keiner wissen kann. Und das Risiko muss sich natürlich lohnen. Der Finanzmarkt setzt den Maßstab für das, was sich lohnt. Und dieses „sich lohnen müssen“ und „sich leisten können“ durchdringt alles. Nicht nur die Banken und Unternehmen, sondern auch die Schule und das Krankenhaus. So werden auch die öffentlichen Güter prekär.

Die Stadt Bochum will in den nächsten 10 Jahren in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro öffentliche Dienstleistungen abbauen und Gebühren und Steuern erhöhen. Und wie das immer so üblich ist, besonders im Sozial- und Kulturbereich. Die BürgerInnen sind aufgefordert, sich an den Kürzungsvorschlägen zu beteiligen. Beim Bürgerforum dürfen sie Demokratie spielen. Doch dass gekürzt werden muss, steht außer Frage und die Entscheidungen treffen die PolitikerInnen, nicht die BürgerInnen. Ein solches Demokratieverständnis soll lediglich Einsichten in Notwendigkeiten produzieren. Unter der scheinbaren Alternativlosigkeit von Sparmaßnahmen wird jede Diskussion darüber, was ein sinnvolles Gemeinwesen wäre, erstickt.

Denjenigen, denen es leicht fällt, sich zu artikulieren und sich Gehör zu verschaffen, wird die angedrohte Museumsschließung als Erregungskorridor geöffnet. Dass in Bochum fast jedes dritte Kind unter drei Jahren im Hartz IV-Armutsbereich lebt, ist jedoch keinen Skandal wert, sondern Alltag in dieser Stadt. Wir brauchen keine Spardebatte, sondern eine städtische Förderung dieser Kinder. Wir brauchen Ressourcen, die dafür zur Verfügung stehen.

Auf welche Weise lautstark gesellschaftliche Veränderung eingefordert werden kann, zeigt uns die Bewegung der Platzbesetzungen in Südeuropa und die internationale Occupy-Bewegung. Sie stellen die Frage nach neuen Formen demokratischer Entscheidungsfindung jenseits von Klientel- und Repräsentationspolitik und jenseits von Parteiensystemen und verknüpfen sie mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Diese Ansätze sind spannender als jedes Bürgerforum. Und trotz aller Rückschläge und offenen Fragen schauen wir immer noch gespannt auf den Fortgang der Umbrüche in der arabischen Welt.

Wenn das, was den Dingen ihren Wert gibt, in der gesamten Gesellschaft entsteht – im lebendigen Gemeinsamen – und Wissen und Kommunikation zu den wichtigsten produktiven Kräften werden, liegt es nahe, auch neue Formen von Einkommen und Teilhabe jenseits der Lohnarbeit zu fordern. Dazu gehört ein bedingungsloses Grundeinkommen ebenso wie der freie Zugang zu Wissen und Bildung. Gerade das deutsche dreigliedrige Schulsystem, das auf Selektion und nicht auf Förderung ausgerichtet ist und in dem in erster Linie die soziale Herkunft über die Bildungschancen bestimmt, gehört abgeschafft zugunsten einer Schule für alle.

Das Gemeinsame ist eine Ressource, auf die alle ein Anrecht haben. Das gilt auch transnational. Es gilt für diejenigen, die auf der Flucht vor Armut und Unterdrückung an den europäischen Außengrenzen ihr Leben riskieren, genauso wie für die Menschen, die in Griechenland ihre Einkommen gegen das auferlegte Kürzungsprogramm verteidigen. Die Krise ist global.

Europaweit bedeuten die Sparprogramme eine Beschneidung von Einkommen und von sozialer Infrastruktur. Die zerstörerische Wirkung der Sparauflagen für Griechenland ist bekannt. Die deutsche Exportwirtschaft profitiert hingegen von den seit Jahren sinkenden Löhnen hier und einem niedrigen Euro. Nachdem der Tiefpunkt der Krise mit öffentlich subventionierter Kurzarbeit und der massenhaften Entlassung von LeiharbeiterInnen abgefedert werden konnte, brummt das Geschäft nun wieder – für die Unternehmen, nicht aber für die Einkommensverhältnisse der Beschäftigten.

Die Frage, was ein sinnvolles Gemeinwesen wäre, stellt sich auch auf europäischer Ebene. Der Bedrohung Griechenlands mit dem Staatsbankrott und der rassistischen Rhetorik von den „faulen Griechen“ stellen wir die Frage entgegen, wie eine tatsächlich solidarische Gemeinschaft innerhalb Europas und darüber hinaus aussehen könnte. In Deutschland würde niemand auf die Idee kommen, Mecklenburg-Vorpommern pleitegehen zu lassen und dort die DDR-Mark wieder einzuführen.

Keine Art von Bankengesetz oder finanzpolitischer Steuerung durch Regierungen wird die Krise lösen können. Die Gewalt der vom Geld bestimmten Wirtschaft ergreift unser Leben auf unterschiedliche Weise. Unsere Lebens-, Lern- und Arbeitsverhältnisse sind genauso verschieden wie unsere Wünsche und Träume. Gemeinsam ist uns jedoch die Erfahrung der Verunsicherung, Einschränkung und Gängelung unseres Lebens. Es wird Zeit, unser Leben zurückzufordern.

Wir fordern euch auf, mit euren eigenen Forderungen und Themen zusammenzukommen und gemeinsam zu kämpfen und zu feiern. Der Euromayday lädt euch ein, das positive Gemeinsame zum Tanzen zu bringen. Und das meinen wir durchaus wörtlich. Wir wünschen uns eine kämpferische Party am Vorabend des 1. Mai 2012 auf der Straße. Ihr seid alle willkommen!

Euromayday Ruhr 2012

Der Euromaday startet am 30. April um 19.00 Uhr auf dem Buddenbergplatz/Ferdinandstraße am Hbf Bochum (Südausgang).

Mehr zum Euromayday 2012 unter euromayday.noblogs.org

26.2.2012: Aktionstag gegen Waffenhandel

attac Bochum unterstützt den Aktionstag gegen Waffenhandel mit einer eigenen Aktion bzw. mit einer Aktie. Informationen dazu gibt es hier.

 

 

Ägypten: Nach der Revolution ist vor der Revolution?

Tahrir-Platz

Zwei Besucher berichten - Eine Talkrunde von attac Bochum

2. Dezember 2011, 20 Uhr, SZ Bochum

Die ägyptische Revolution im Februar 2011 ist die zweite erfolgreiche arabische Revolution gegen despotische Machthaber. Das demokratische und solidarische Geschehen auf dem Tahrir-Platz war Inspiration für viele darauf folgenden, weltweite Proteste in verschiedenen Ländern, einschließlich der aktuellen Occupy-Bewegung. Nach Mubarak haben jetzt die Militärs das Sagen. Und gegen sei gehen die Menschen wieder auf die Straßen, es gibt Verletzte und Tote. Während das Militär Teil der alten Struktur ist, wirbt die Gemeinschaft der Muslimbrüder mit neuen. Damit verbinden viele Befürchtungen vor einem neuen, antisemitischen Gottesstaat und die Gefahr, dass neue Freiheitsrechte gar nicht erst erworben werden.

Wir wissen nicht, was wir davon halten können. Aber wir haben zwei Besucher Ägyptens eingeladen, die vor, während und nach der Revolution dort waren: Rüdiger Heescher, Ex-Grüne jetzt Die Linke, der ein Jahr während der Revolution in Ägypten gelebt hat, und Hisham El-Emam, Bochumer Software-Entwickler, der Kairo mehrmals nach der Revolution besucht hat und der dort Familie hat. Mit ihnen machen wir eine kleine, persönliche Gesprächsrunde und uns vielleicht ein Bild (oder mehrere) des neuen, revolutionären Ägyptens.

Occupy Bochum

am 11.11.11 ist Karnevalsbeginn, die Session fängt an! Viel wichtiger
aber noch ist ein neuer Termin zur Besetzung Bochums als Teil der
weltweiten Occupy-Bewegung.

Die Occupy-Bewegung ist ein öffentlich wirksamer und gemeinsamer
Versuch, Demokratie von unten durchzusetzen, gepaart mit einer ernst
gemeinten Empörung gegen die permanente Krisen- und
Kapitalismusbewältigung auf unser aller Kosten. Das Ganze funktioniert
unabhängig von Parteien und Programmen.

Vielleicht probieren wir mal gemeinsam, was wir am 11.11.11 ab 20 Uhr
im Bermudadreieck Bochum erreichen können.

Weitere Infos gibt es hier: www.occupybochum.de und
www.facebook.com/event.php

Auf der Webseite findet Ihr auch den Demoflyer und das Demoplakat zum
Download. Über eine Weiterverbreitung der Veranstaltung im Netz und
allen anderen Euch zur Verfügung stehenden Kanälen würden wir uns
freuen.

Occupy Bochum lädt auf der Webseite auch zum Dialog und zum Austausch
konkreter Forderungen ein.

Am 12.11.11 laden wir unter dem Motto "Banken in die Schranken" zur
Umzingelung des Frankfurter Bankenviertels ein. Mehr Infos dazu mit
Mitfahrbörse: www.banken-in-die-schranken.de

Euromayday Ruhr 2011 in Dortmund

attac Bochum lädt Euch herzlich zum Euromayday Ruhr 2011 in Dortmund ein. Anders als traditionelle Maifeiern stellt der Euromayday die gegenwärtigen Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Frage, verbindet das aber mit einem bunten und lauten Umzug. Der macht auf seinem Weg durch Dortmund an den Stellen halt, an denen diese prekären Verhältnisse besonders sichtbar werden, bzw. für uns normalerweise kaum sichtbar sind. Wie im letzten Jahr findet er wieder in Dortmund statt, es gibt Interviews auf den Umzugswagen, begleitet werden diese von fahrbaren Soundsystems und hoffentlich tausenden Tanzenden. Der Euromayday startet um 14 Uhr am Sonntag auf dem Nordmarkt und ist gegen 18 Uhr im Westpark.

Wer vorher noch einmal die traditionelle Seite des Tags der Arbeit erleben will, geht vormittags auf den Bochumer Willy-Brandt-Platz. Dort gibt es auch einen kleinen attac-Stand, der neben dem vom Sozialforum tapfer die Stellung hält.

Danach aber schnell zum Euromayday, der gemeinsame Aufruf hängt an. Mehr Informationen zum Euromayday unter http://euromayday.noblogs.org

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Her mit dem schönen Leben!

Die Arroganz der Macht kotzt uns an und wir werden nicht müde unsere Kritik und unsere Forderungen auf die Straße zu tragen. Der Euromayday ist eine Einladung um gemeinsam zu kämpfen und feiern.

Die Aufstände in den arabischen Ländern zeigen uns, welche Macht der Wunsch nach einem guten Leben entfalten kann. Auch wenn wir heute noch nicht wissen wie sie ausgehen werden, begrüßen wir sie als Ermutigung diese Welt die wir selbst sind, auch selbst zu gestalten.

Wir brauchen keine Politiker, die uns sagen was gut für uns ist. Das wissen wir selbst. Wir brauchen keine Unternehmen, die uns sagen, was wir kaufen sollen und unsere Ideen, Wünsche und Bedürfnisse in eine Geschäftsidee verwandeln. Wir brauchen keine Arbeit sondern ein Einkommen, denn Arbeit haben wir genug.

Mit den Zumutungen unseres Lebens haben wir auf unterschiedliche Weise zu kämpfen. Das Fehlen von Sicherheiten und Garantien verbindet uns dabei. Ob wir aktuell von einer Betriebsschließung bedroht oder schon erwerbslos sind. Ob wir keinen Aufenthaltsstatus haben oder ob wir als neue Selbstständige unser unternehmerisches Selbst vor uns her treiben. Die Forderung „Her mit dem schönen Leben!“ lässt uns gemeinsam werden. Der Euromayday ist die Aufforderung an Euch, dieses positive Gemeinsame zum Schwingen und Tanzen zu bringen. Das meinen wir durchaus wörtlich.

Wir wollen kein Klagelied singen, sondern Vorschläge zu einem anderen Gebrauch des Lebens machen. Darum bringt eure Ideen und Forderungen mit – bunt und unübersehbar. Ihr seid alle willkommen! Wir wollen auch zu aktuellen Konflikten in der Stadt Dortmund Stellung nehmen. Zu fehlenden Freiräumen, zu Vertreibungen, zur Verwandlung der Stadt in ein Unternehmen und zu Nazis. Die diesjährige Demo-Route von der Nordstadt ins Westviertel wird uns dazu Gelegenheit geben.

Euromayday-Bündnis Ruhrgebiet

Gemeinwohl-Ökonomie und demokratische Bank als Alternative?

Veranstaltung mit Christian Felber

Nach dem riesigen Erfolg unserer Veranstaltung zum Thema "Finanzkrise - war da was?" machen wir weiter mit der Suche nach ökonomischen Alternativen. Am

-> 7. Mai laden wir um 18.00 Uhr

-> in den Bahnhof Langendreer, Raum 6,

ein zu einer Diskussion mit dem Erfinder der "Gemeinwohl-Ökomomie":

In unserem heutigen Wirtschaftssystem steht der finanzielle Gewinn an oberster Stelle. Christian Felber stellt mit der GemeinwohlÖkonomie einen grundlegenden Neuansatz vor: Nicht mehr Gewinnstreben und Konkurrenz sollen Ziel der Unternehmen sein, sondern das Streben nach Gemeinwohl und Kooperation. Unternehmerischer Erfolg soll nicht mehr am Finanzgewinn gemessen werden, sondern an einer Gemeinwohl-Bilanz, bei der humanes und nachhaltiges Handeln im Mittelpunkt stehen. Kann wirtschaftliches Handeln so „umgepolt“ werden?


Auch die Schaffung eines neuen Finanzsystems spielt dabei eine zentrale Rolle, denn gerade die Banken können zum Gemeinwohl beitragen, indem sie ausschließlich soziale und ökologisch nachhaltige Investitionen fördern.

Christian Felber ist Mitbegründer von attac Österreich und Mitinitiator der Demokratischen Bank. Er arbeitet als Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie als freier Publizist.

15.4.11, 18:15 Uhr, Dortmund, Schauburg: A Road Not Taken

15. April 2011 – A Road Not Taken

Dokumentarfilm und Diskussion mit Aktivisten von attac WAS TUN - Internationales Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln_12. – 17. April 2011

 

Es muss etwas getan werden angesichts weltweiter ökologischer und politischer Krisen. Wie können entsprechende Gegenentwürfe aussehen? Welche Strategien des Widerstands und Formen des Protests sind möglich und wie positionieren sich vor diesem Hintergrund Künstlerinnen und Filmemacherinnen? Das Frauenfilmfestival in Dortmund versucht mit über 90 Filmen, Vorträgen, Workshops und Diskussionen eine Zustandsbeschreibung und zumindest einige Antworten zu liefern.

 

»A generation from now, this solar heater can either be a curiosity, a museum piece, an example of a road not taken, or it can be just a small part of one of the greatest and most exciting adventures ever undertaken by the American people - harnessing the power of the sun to enrich our lives as we move away from our crippling dependence on foreign oil.“ Jimmy Carter, 1979

 

Während der ersten Ölkrise installiert US-Präsident Jimmy Carter 1979 auf dem Dach des Weißen Hauses eine Solaranlage. Sieben Jahre später lässt sein Nachfolger Ronald Reagan als eine seiner ersten Amtshandlungen die Kollektoren zum Zeichen der radikalen Abwendung von Carters Energiepolitik wieder entfernen. 2006 finden die Schweizer Künstler Christina Hemauer und Roman Keller in einem alten Lager die Reste der Anlage.

 

Die Künstler begeben sich mitsamt zweier Kollektoren auf die Suche nach deren Geschichte und einer neuen Bestimmung. In A Road Not Taken dokumentieren sie ihre Begegnungen mit Menschen, die in den 1970er-Jahren aktiv in Carters Energieprogramm involviert waren, und sie sprechen mit ihm persönlich. Der Film erinnert an Carters -letztlich erfolglosen- Einsatz für den Ausbau regenerativer Energien und wirft außerdem Fragen über die Möglichkeiten und Grenzen der US-Präsidentschaft und der Demokratie im Allgemeinen auf.

 

15. April 2011, 18.15 Uhr, Schauburg, Dortmund, Brückstr. 66 Preis: 6 Euro / ermäßigt 5 Euro Das gesamte Programm und Infos: www.frauenfilmfestival.eu, Telefon: 0231-5025162

 

Mehr zum Film unter www.frauenfilmfestival.eu/index.php

Finanzkrise. War da was? Diskussionsveranstaltung mit Lucas Zeise in der GLS Bank am 7.4.11, 19 Uhr

Die Finanzkrise von 2007 scheint vergessen, auch wenn die Folgen andauern. Das System muss dauerhaft mit Steuergeldern oder Lohnsenkungen gestützt werden, während Banken und Banker wieder Gewinne und Boni einstreichen. Gleichzeitig ist die Welt in Aufruhr: Weltweit wehren sich mehr Menschen gegen Preiserhöhungen für Lebensmittel und gegen unterdrückerische Regime. Und die Umweltkatastrophe in Japan zeigt erneut, wie die Finanzierung vermeintlich energieeffizienter Technologien Menschen und Umwelt schadet. Das Gleiche gilt für das Festhalten an der fossilen Energiewirtschaft, die zu Abhängigkeit und Unterdrückung führt, die Spekulation mit Rohstoffen und Devisen, die Privatisierung des öffentlichen Gemeinwesens.

Eine Abkehr vom real existierenden Finanzwirtschaftssystem scheint in dieser Welt unmöglich. Oder doch? Ethisch-ökologische Banken wie die GLS Bank finanzieren ausschließlich nachhaltige Projekte der Realwirtschaft. Lässt sich dieses Modell übertragen? Können staatliche Regeln dieses Modell befördern? Oder müssen wir das System als Ganzes neu denken?

Über diese Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren. Auf dem Podium werden Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank, und Lucas Zeise, einer der renommiertesten Wirtschaftskolumnisten in Deutschland (FTD, Die ZEIT), mit ihrer Sicht auf die Finanzkrise, ihren Auswirkungen und Bewältigungsmöglichkeiten die Runde eröffnen. Anschließend werden die beiden Experten Anfworten auf unsere Fragen finden.

 

Finanzkrise. War da was?

Diskussionsveranstaltung mit Thomas Jorberg, GLS Bank, und Lucas Zeise, Wirtschaftskolumnist FTD, Die ZEIT und attac

7. April 2011, 19 Uhr

GLS Bank Bochum, Christstr. 9, 44789 Bochum

T 0234 / 5797-100

Veranstalter: attac Bochum und GLS Bank Bochum

www.attac-netzwerk.de/bochum, www.gls.de

OpenSource-Lesebühne im SZ, 9.3.11, 19 Uhr: Freundschaft als politische Kategorie

Unter dem Titel Open Source - Die Lesebühne im Sozialen Zentrum laden wir mit zum ersten Abend am Mittwoch, den 9. März, um 19:00 Uhr in das Soziale Zentrum ein. Die neue Veranstaltungsreihe von attac Bochum richtet sich an alle Mitglieder und FreundInnen des Sozialen Zentrums. Alle sind eingeladen, Texte vorzulesen und zur Diskussion zu stellen. Auf diese Weise soll das Gespräch über gesellschaftliche Fragen und Ansichten unabhängig von politischen Fraktionierungen angeregt und gefördert werden. Zu Beginn: Dietmar liest zur „Kultur des Politischen” den Text „Freundschaft als politische Kategorie” von Ekkehart Krippendorff. Zur leiblichen Stärkung gibt es um 19:00 Uhr eine Gemüsesuppe.

Film "Water Makes Money" am 4. März, 20:30 Uhr im SZ Bochum

Attac Bochum zeigt am Freitag den 4. März, um 20.30 Uhr im Sozialen Zentrum den Film „Water Makes Money”. Der Film verdeutlicht am Beispiel der Privatisierung der Wasserversorgung die Vorgehensweise der sogenannten Public Privat Partnership (PPP) und zeigt wie man mit der Verschmutzung von Wasser und Böden viel Geld verdient und die Menschen überall auf der Welt abhängig von großen Konzernen macht – und wie Menschen sich dagegen wehren. In der Ankündigung heißt es: “Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft, nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden.

Mittlerweile ist der französische Konzern incl. seiner Beteiligungen im Trink- und Abwasserbereich etwa gleichauf mit Gelsenwasser der größte Versorger in Deutschland. Ähnliche Expansionserfolge sind in Polen, den Baltischen Republiken, Lettland, Estland, Litauen, der Tschechische Republik, der Slowakei, Rumänien, Italien, Spanien, den USA und nun auch in China zu verzeichnen, wo Veolia laufend die Unterschrift neuer Verträge verkündet. Wenn in Kalifornien Wasserknappheit droht, empfängt Schwarzenegger Veolias Vorstandsvorsitzender Henri Proglio. Derselbe ist auch für Chinas Präsident die erste Adresse, wenn das aufstrebende Land ein 100 Mrd.$ Programm zur Erneuerung der Abwasserversorgung auflegt …
Bereits in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten sind Veolia und Suez präsent - ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung?

Wird der Film verboten? - Ein Aufruf!

Nach der bisher überaus erfolgreichen Verbreitung des Films „Water Makes Money” in Form von über 200 (Kino)-Vorführungen und mehr als 1000 DVDs, hat der im Film kritisierte französische Konzern VEOLIA in Paris gegen den Film Klage wegen „Verleumdung” eingereicht. Noch ist nicht klar, was konkret man uns vorwirft. Der Konzern hat dennoch bereits erreicht, dass die französische Staatsanwaltschaft dem Antrag Veolias stattgegeben und einen Untersuchungsrichter bestellt hat. Dieser lässt jetzt mit Hilfe eines auch auf Deutschland ausgeweiteten Rechtshilfeersuchens polizeilich ermitteln.”
Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
Eine Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC und ZDF/ARTE, gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein

Tortenprozess III: Sei bei Gericht am 21.7.

Am Mittwoch 21.7.2010, 9:00 Uhr steht in Raum C 134 des Amtsgerichts Bochum Martin Budich, verantwortlicher Redakteur des Online-Mediums bo-alternativ.de zum dritten Mal vor Gericht. Er hatte 2008 ein Plakat online veröffentlicht, das die Staatsanwaltschaft als Aufruf zur Gewalt ansah. Helft mit Eurer Anwesenheit vor Gericht, dass es beim dritten Prozess zu großer Aufmerksamkeit kommt.

Gemeinsame Fahrt zum Euromayday in Dortmund

Treffpunkt:

Samstag, 1. 5. 2010, 14.40

am Bochumer Hauptbahnhof

mehr dazu im Aufruf

Anti-Atom-Demo in Ahaus am 24.4.2010

Auch die bochumer attacies laden am 24.4. zur Demo in Ahaus ein. Das Bochumer Anti-Atomplenum hat dafür ab 10.30 Uhr am Samstag ab Hauptbahnhof einen Bus organisiert. Die Karten kosten je nach Einkommen zw. 5 und 20 €. Sie können noch vor Ort gekauft bzw. besser per E-Mail an info[at]akw-nee.de bestellt werden.

Treffpunkt für den Bochumer Bus ist um 10:15 Uhr am Hauptbahnhof Bochum
Abfahrt ist um 10:30 Uhr, Rückfahrt um ca. 16:00 Uhr
Ankunft in Bochum ist um ca. 17:30 bis 18:00 Uhr
Normalpreis: 10 Euro, Ermäßigt: 5 Euro, Soli-Preis: 20 Euro

Wege der Globalisierung II

Querenburger Altargespräche


Vorträge im Evangelischen Thomaszentrum

Girondelle 82, 44799 Bochum


Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.30 Uhr

Paulo Alfredo Schönardie (UNIJUÍ, Brasilien/Universität Hamburg – Stipendiat des Evangelischen Entwicklungsdienstes)

Wie kommt die brasilianische Soja in den deutschen Tank?

Ökologische und soziale Folgen der Biosprit-Produktion

 


Donnerstag, 04. März 2010, 19.30 Uhr

Pfr. Martin Domke (Eine Welt Zentrum Herne)

Wie kommt das Coltan in mein Handy?

Kriegsökonomie im Kongo und die Folgen des Versagens der internationalen Gemeinschaft


Weitere Informationen und Zusammenfassungen unter

evangelisch-in-querenburg.de/Globalisierung_II/


Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Querenburg im Thomaszentrum

Wellen und Wege der Globalisierung

Querenburger Altargespräche:

Wellen und Wege der Globalisierung

Eine Vortragsreihe im Evangelischen Thomaszentrum, Girondelle 82, 44799 Bochum

 

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Dr. Lutz Budraß (Historisches Institut, Ruhr-Universität Bochum)
Wie kam das Vollkornbrot auf den deutschen Tisch?
Zum Zusammenhang von Globalisierung und Krieg im 19. und 20. Jahrhundert

 

Donnerstag, 12. November 2009, 19.30 Uhr
Paulo Alfredo Schönardie (UNIJUÍ, Brasilien, Stipendiat des Evangelischen Entwicklungsdienstes)
Wie kommt die brasilianische Soja in den deutschen Tank?
Ökologische und soziale Folgen der Biosprit-Produktion
Achtung: Diese Veranstaltung muss leider verschoben werden. Der Ersatztermin steht noch nicht fest, wird aber zeitig bekannt gegeben.

 

Donnerstag, 26. November 2009, 19.30 Uhr
Dr. Manfred Wannöffel (Gemeinsame Arbeitsstelle der Ruhr-Universität Bochum und der IG Metall)
Wie kommt mein Sparguthaben auf die 'Bad Bank'?
Finanzkrise als Folge der globalen Spaltung zwischen Arm und Reich

 

Weitere Informationen und Zusammenfassungen unter
http://querenburg.kirchenkreis-bochum.de/veranstaltungen/glob-2009-tz.html

Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Querenburg im Thomaszentrum

 

Naziaufmarsch am 05.09.09 in Dortmund verhindern!

Samstag, 5. September 2009

Dem Naziaufmarsch am 05.09.09 in Dortmund entgegentreten!

attac bochum ruft mit dem s5-Bündnis und weiteren antifaschistischen Bündnissen zu Gegenaktivitäten zum "Nationalen Antikriegstag" auf.

Für den 5. September 2009 mobilisieren die Dortmunder Neonazis europaweit zum so genannten „nationalen Antikriegstag“. Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Aufmärsche der sich selbst als „Autonome Nationalisten“ bezeichnenden Nazis entwickelt. Sie nehmen international eine Vorreiterrolle für die aktionsorientierte extreme Rechte ein, so dass der Ausgang des Aufmarsches Relevanz für die kommende Entwicklung der Szene in Deutschland und in Europa haben wird. Dementsprechend hat dieser Aufmarsch mit „Event-Charakter“ eine ganz besondere Brisanz, die nicht nur den Dortmunder Nazistrukturen Aufwind verleihen soll.

Zu diesen jährlich stattfindenden „Aufmärschen“ mobilisierten die Dortmunder Neonazis zum ersten „nationalen Antikriegstag“ 2005 ca. 200 KameradInnen, 2008 kamen bereits ca. 1100 nach Dortmund. Dabei nahm auch das Gewaltpotential auf den Demonstrationen massiv zu. Doch nicht nur im Rahmen der jährlichen Demonstrationen nimmt die Gewalt durch Neonazis zu. Nach dem traurigen Höhepunkt der Ermordung des Punks Thomas „Schmuddel“ Schulz sind immer wieder, und das in zunehmendem Maße, Menschen und Einrichtungen, die nicht in die Ideologie der Neonazis passen, angegriffen worden. Am 1. Mai 2009 sorgte der Angriff der Neonazis auf den Demonstrationszug des DGB für bundesweite Aufmerksamkeit.

Bisher stellten Dortmunder Behörden und Polizei diesem eskalierenden Problem nichts entgegen. Im Gegenteil, sie scheinen hartnäckig darum bemüht zu sein, die Gefahr, die von Neonazis ausgeht, zu relativieren. Es scheint Konzept in dieser Stadt zu sein, die gezielten Überfälle rechter Schlägertrupps zu einem wechselseitigen Rechts-Links-Konflikt zu verklären, um damit zum einen zu verschleiern von wem hier die Gewalt ausgeht und zum anderen den Eindruck zu erwecken, dass die Gesamtgesellschaft sich kaum betroffen bzw. bedroht fühlen muss. In den letzten Jahren entschied die Dortmunder Polizei immer wieder, antifaschistischen Protest zu unterbinden, während sie den Neonazis angenehme Aufmarschbedingungen schuf.

Dabei gerät auch aus dem Blick, dass mit dem Gedenktag „Antikriegstag“ am 1. September eigentlich an den Überfall Deutschlands auf Polen erinnert wird. Mit diesem Überfall wurde der 1. September 1939 zum Beginn des deutschen Vernichtungskrieges. Der Gedenktag „Antikriegstag“ ging dann aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor, die gerade mit Blick auf die Wiederbewaffnung Deutschlands unter dem Motto „Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!“ zu Aktionen aufrief.

Es gilt nicht nur, sich den Neonazis in den Weg zu stellen, sondern auch die Ursachen des vorherrschenden Problems zu erkennen und dieses entschieden zu bekämpfen – und das nicht nur am Antikriegstag, sondern immer und stets!

Deshalb rufen wir dazu auf, sich am 4. und 5. September an den verschiedensten antifaschistischen Aktionen zu beteiligen.

Dass der Aufmarsch der Nazis verboten bleibt, ist nicht zu vermuten. In der Vergangenheit sind nahezu sämtliche Protestverbote der Rechtsextremen von Verfassungsgerichten kurzfristig aufgehoben worden. Wenn auch ursprünglich beantragte Demo-Orte nicht genehmigt werden, fallen die Nazis umso einfacher an anderen Orten ein. Aufgrund der zu erwartenden Gewaltbereitschaft der Nazis sollten sich Gegendemonstranten möglichst in Gruppen bewegen. 

attac Bochum empfiehlt aus Bochum die Anreise mit dem Zug und ruft wie das Bochumer Bündnis gegen rechts und das Friedensplenum dazu auf, zahlreich an den Gegendemonstrationen der verschiedenen antifaschistischer Bündnisse teilzunehmen. 

Treffpunkt: Samstag 9:45 Uhr am Infopunkt des Hauptbahnhofs. Ticket 2000-Besitzer/innen werden gebeten, Mitdemonstrant/innen umsonst mitzunehmen.

Aktuelle Infos: s5.noblogs.org

04.09.2009: Vorabenddemo 18.00 Uhr, Hauptbahnhof

05.09.2009: Antifaschistische Demo 11.00 Uhr, Hauptbahnhof

"ueber Macht"-Filmfest: attac stellt "Strange Culture" vor

Freitag, 4. September 2009, 19:00 Uhr

Filmfestival »ueber Macht«: Strange Culture/Fremdkulturen

Das Filmfestival mit gesellschaftlichem Anspruch ist auch in diesem Jahr wieder in Bochum zu Gast – vielen Dank an das Bochumer Sozialforum. "Die Gesellschafter" haben eine ganze Reihe von tollen Spielfilmen und Dokumentationen zusammen gestellt, die in Bochum jeweils von einzelnen politischen Gruppen vorgestellt werden.

attac Bochum stellt in diesem Jahr "Strange Culture" vor, in dem die institutionalisierte Angst vor dem "Fremden" zu einer bizarren Groteske wird.

Steve Kurtz ist Performance-Künstler, seine Arbeit dreht sich um das Thema Biotechnologie. In der Terrorfurcht nach dem 11. September erregt er die Aufmerksamkeit des FBI. Der Verdacht: Bio-Terrorismus. Als Steve Kurtz am 11. Mai 2004 aufwacht, liegt seine Frau Hope tot neben ihm. Das wäre Tragödie genug. Doch für Kurtz beginnt an diesem Tag ein Alptraum, der für die nächsten vier Jahre seine gesamte Kraft erfordern wird, um nicht für lange Zeit ins Gefängnis zu wandern.

Entsetzt über den plötzlichen Tod seiner Frau wählt Kurtz den Notruf. Die herbeieilenden Helfer schauen sich um und bemerken dabei Petrischalen mit Biokulturen. Wenig später stürmen Mitglieder der »Joint Terrorism Task Force« des FBI, der Homeland Security, des Verteidigungsministeriums, des Marshall-Büros und der Feuerwehr in Schutzanzügen das Haus, stellen alles auf den Kopf und beschlagnahmen jedes nur mögliche Material, das ihnen verdächtig erscheint: Computer, Auto, Katze, die Leiche seiner Frau, Bücher und Manuskripte – zum Beispiel die Einladungskarte zu einer Kunstaktion, auf der sich arabische Schriftzeichen befinden. Gleichzeitig wird Kurtz wegen des Verdachts auf Bio-Terrorismus verhaftet. Kurtz drohen 20 Jahre Haft für den Besitz von Bakterien, die jeder frei über das Internet bestellen kann. »Strange Culture/Fremdkulturen« ist Teil einer internationalen Aktion, mit der sich bekannte Künstler wie Tilda Swinton mit Kurtz solidarisieren.

USA 2007, R: Lynn Hershman Leeson, Mit: Tilda Swinton, Steve Kurtz; 75 Min., Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln; FSK 12

Zum Film existiert ein ausführlicher Flyer unter http://www.sozialforum-bochum.de/wp_inhalt/wp-content/uploads/2009/08/strangeculture_infosheet.pdf

Ort des Festivals ist diesmal das Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg in Bochum, Wittener Str. 61. Mehr zum Filmfest und den weiteren schönen Filmen gibt es unter http://www.sozialforum-bochum.de/category/ueber-macht/

Einen Trailer des Films gibt es bei Youtube unter http://www.youtube.com/watch?v=ikNO1ANHIQs

 

Wohin mit Opel? Antworten am 20.8.09

Wohin mit Opel?

Das fragen sich derzeit nicht nur Werksleitung, Betriebsrat und Bundesregierung. Es ist auch der Titel einer Podiumsdiskussion am

Donnerstag, den 20. August, um 19 Uhr im Jahrhunderthaus an der Alleestraße 80. 

Rainer Einenkel vom Opel-Betriebsrat, Ulrike Kleinebrahm von der IG Metall, Stephan Krull von der Attac-AG "Arbeit fair teilen" und Mag Wompel von Labournet diskutieren über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft und der Automobilindustrie, über alternative Arbeitszeitmodelle und Produkte, über Arbeitszeitverkürzung und Konversion. Denn dass es ein einfaches "Weiter wie bisher" angesichts riesiger Überkapazitäten in der Automobilindustrie, der drohenden Klimakatastrophe und der beginnenden Rohstoff-Knappheit nicht geben kann, ist allen Beteiligten klar.

Aber wo bleibt dann Opel? Und wo bleiben die Beschäftigten von Opel? Eröffnet die Wirtschaftskrise Wege für neue Arbeits- und Einkommensmodelle? Darum geht es in der Dikussion, die von Attac, Sozialforum, Opel-Betriebsrat und IGM gemeinsam veranstaltet wird. Rege Teilnahme ist erwünscht – und selbstverständlich kostenlos.

www.attac-netzwerk.de/bochum

www.bo-alternativ.de

www.labournet.de

www.sozialforum-bochum.de

Für Anfragen der Presse: Aichard Hoffmann, T 0176 23332040

Geschichtswerkstatt-attac I: Märzrevolution

Sonntag, 30. August 2009

Auf den Spuren der Märzrevolution in Bochum und Wattenscheid Der Ausgangspunkt der Radtour wird der Springerplatz sein, an dem am 13. März 1920 eine Demonstration gegen den Kapp- Lüttwitz-Putsch stattfand. Die zweite Stadion ist der ehemalige Bochumer Hauptbahnhof, heute Konrad-Adenauer-Platz, der damals für das Kampfgeschehen eine strategische Bedeutung hatte. Weitere Stationen sind u. a. der Friedhof an der Blumenstr., der Kommunalfriedhof in Bochum-Werne und das alte Rathaus in Wattenscheid. Auf unseren Weg werden wir an zwei Gedenksteinen Halt machen, die heute an die Zeit der Märzrevolution im Jahr 1920 erinnern. Der Endpunkt der Radtour wird das ehemalige Freikorps- Denkmal in Essen-Horst sein, das von den Nazis im November 1934 dort errichtet wurde.

Veranstalter: attac-Campus und Bochumer Geschichtswerkstatt

Treffpunkt: Springerplatz, Bochum

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro

Anmeldung erforderlich!

www.bo-alternativ.de/geschichtswerkstatt/

Geschichtswerkstatt-attac II: Befreiungs-Radtour

Freitag, 11. September bis Sonntag 13. September 2009

Auf dem Weg der Befreiung – Radtour von Kleve nach Xanten Im Februar und März 1945 wurde der Niederrhein von den alliierten Truppen befreit. Die Kämpfe auf der linken Rheinseite dauerten fast vier Wochen. Vor allem im Reichswald bei Kleve haben noch erbitterte Kampfhandlungen stattgefunden. Am 23.März 1945 begann der großangelegte Rheinübergang von Briten, Amerikanern und Kanadiern. Wir werden Orte aufsuchen, die an die Befreiung des Niederrheins durch die alliierten Truppen sowie an Widerstand und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern. Übernachten werden wir voraussichtlich in der Tagungsstätte Schloß Gnadenthal.

Veranstalter: attac-Gruppe Bochum und Bochumer Geschichtswerkstatt

Treffpunkt: Bochumer Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Zug bis Kleve

Uhrzeit: 14.00 Uhr

Kosten: ca. 80 Euro + Anfahrt

Anmeldung bis zum 24. August 2009

www.bo-alternativ.de/geschichtswerkstatt/

Im Prozess: Für die Torte – gegen Nazis!

2.7.09

Mit Solidarität gegen Kriminalisierung eines Anti-Nazi-Aufrufs

Am 2. Juli findet im Amtsgericht in Bochum ein weiterer Prozess gegen den verantwortlichen Redakteur des Informationsportals bo-alternativ.de statt. Mit der Abbildung eines Plakates hatte bo-alternativ.de vor dem 25.10.2008, dem Tag eines angekündigten Nazi-Aufmarsches in Bochum, auf die Gegendemonstration hingewiesen. Unter dem Motto "Kein Zuckerschlecken für Nazis" zeigt das Plakat eine Comicfigur, die eine Torte mit Wunderkerze hält, darunter das Datum und der Aufruf "NPD-Aufmarsch verhindern."

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Redakteur vor, damit öffentlich zur Gewalt aufgerufen zu haben. attac Bochum und viele weitere Initiativen und Menschen glauben, dass das ein weiterer Schritt der Kriminalisierung des notwendigen Widerstands gegen Rechts ist. "Eine Torte ist eine Torte. Eine Bombe ist eine Bombe." ist daher eine Postkartenaktion, mit der attac Bochum auf das unmissverständliche Gewaltverständnis der herrschenden  Justiz hinweist. Denn während die deutsche Rüstungsindustrie zum drittgrößten Waffenlieferanten der Welt mit vom Staat genehmigten Waffenexporten im Wert von 8,7 Milliarden Euro allein im Jahr 2007 geworden ist, hätten diese nach dem Rüstungsexport-Verhaltenskodex der EU eigentlich gar nicht verschickt werden dürfen, da sie in instabile Regionen und Länder am Rande eines Krieges geliefert wurden.

Das jedoch ist kein Grund für die Staatsanwaltschaft, einzugreifen. Auch nicht, wenn diese illegalen Rüstungsgüter mit "knalligen Fotos, Bildern, Prospekten, Plakaten" und durch Bundeswehroffiziere in den Arbeitsagenturen beworben werden. Stattdessen klagt die Bochumer Staatsanwaltschaft Martin Budich an, der für sein gewaltfreies Engagement  als Mitglied des Friedensplenums, des Bündnis gegen Rechts und des Sozialforums bekannt ist. Wegen eines Aufrufs zur Demonstration gegen den NPD-Aufmarsch. Für die Staatsanwälte wird aus einer Torte eine Bombe und aus der Karikatur ein Aufruf zur "schweren und gefährlichen Körperverletzung".

attac Bochum protestiert gegen diesen Versuch, soziales Engagement in dieser Stadt zu kriminalisieren und ruft zur Solidarität mit Martin Budich auf.

Schickt deswegen die Karte, die attac Bochum in der Stadt an verschiedenen Kneipen und Geschäften verteilt hat, ab oder schreibt eine Solidaritäts-E-Mail an solidaritaet (at) bochumgegenrechts.de. Und natürlich sind alle herzlich eingeladen, sich diesen Prozess im Bochumer Amtsgericht am 2. Juli 2009 um 11:15 Uhr im Saal C 113 anzuschauen.

Weitere Infos:

www.bo-alternativ.de

http://www.bochumgegenrechts.de

Gegen Kapitalismus in Grün – für ein ganz anderes Klima

Dienstag, 28.4., 19.00 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum

Kritik der herrschenden Klimapolitik und Perspektiven für Bewegung

Mobilisierungsveranstaltung zum BUKO 32

Veranstalter: BUKO Rhein-Ruhr, Attac Bochum, Attac Campus Bochum, SZ Bochum

Referent: Alexis Passadakis (Attac-Koordinierungskreis, Berlin)

Seit einigen Jahren ist der Klimawandel Top-Thema auf der politischen Agenda der Regierungen. Die klimapolitischen Strategien folgen der Logik ökonomischen Wachstums - mit Instrumenten wie dem Emissionshandel soll die ökologische Modernisierung und die Erschließung neuer Märkte gleichzeitig forciert werden. Der Widerspruch zwischen Ökologie und kapitalistischem Wirtschaftswachstum wird zur Triebfeder eines “grünen Kapitalismus” erklärt. Der “Green New Deal” stellt gerade in Zeiten der Krise Produktivitätssteigerungen mit gleichzeitiger Bekämpfung des Klimawandels in Aussicht.

Dass die wesentliche Ursache des durch Menschen verursachten Klimawandels die kapitalistische Produktions- und die Konsumptionsweise ist - allein die G8-Staaten haben die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen zu verantworten - bleibt ausgeblendet. Der Klimakonflikt ist im hegemonialen Diskurs ein globales Menschheitsproblem, das gekennzeichnet ist durch eine gemeinsame Bedrohungslage und ein kollektives Interesse an einer Problemlösung. Unthematisiert bleibt, dass die Krise geprägt ist durch soziale Herrschaftsverhältnisse: zwischen den Geschlechtern, zwischen globalem Norden und globalem Süden, zwischen Arm und Reich, usw.

Es gibt aber zunehmend auch kritische Perspektiven, die Klimawandel nicht als ausschließlich ökologisches Thema begreifen, dem allein durch Umweltschutz oder technologische Lösungen zu begegnen ist. Ansätze einer sich neu formierenden Protest-Bewegung zeigen sich schon länger in Großbritannien aber auch hierzulande beispielsweise mit dem Klimacamp 2008. Derzeit wird zudem weltweit gegen die Konferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres mobilisiert, bei der das Kyoto-Nachfolgeabkommen unterzeichnet werden soll.

Kapitalismuskritische Perspektiven auf die herrschende Klimapolitik verstehen den Klimawandel allgemein als eine umfassende Krise gesellschaftlicher (Natur-)Verhältnisse und greifen konkret die Reproduktion sozialer und ökologischer Ungerechtigkeiten und die Aufrechterhaltung und Etablierung öko-kolonialer Strukturen durch die herrschende Klimapolitik an. Diese Positionen verstehen sich als herrschaftskritisch und stellen die Frage nach sozial-ökologischer Gerechtigkeit in globalem Maßstab.

Bei der Veranstaltung soll es darum gehen, eine Kritik an klimapolitischer Strategien auszuformulieren, Perspektiven für emanzipatorische Ansätze aufzeigen und den Stand der Bewegung nachzuzeichnen.

Die Veranstaltung gibt ein Ausblick auf den 32. Bundeskongress Internationalismus (BUKO), der am 21.-24. Mai in Lüneburg stattfindet. Klima wird neben Bildung und Weltwirtschaftskrise ein zentraler Schwerpunkt auf dem BUKO sein. Ein spannender Kongress erwartet Euch: Auf nach Lüneburg!

Informationen zum Kongress www.buko.info

Solidarisch wirtschaften mit Reproduktionsgenossenschaften

Wittener Rathaus "von unten"

21.4.09

Kooperation statt Konkurrenz

Die Wittener attacies machen was: Heute, am 21.4.09, gibt es im Johanneszentrum am Wittener Rathaus, um 19 Uhr, Film und Vortrag zur "Solidarischen Ökonomie auf der Basis von Reproduktionsgenossenschaften" mit Dr. Wolfgang Fabricius von der attac AG Solidarische Ökonomie.

Jenseits der scheinbaren Beschlüsse der Eliten wie der G20 zur Kontrolle von Finanzmärkten existieren Möglichkeiten zur Entwicklung alternativer und alltagstauglicher Wirtschaftsformen, davon ist Fabricius überzeugt. Neben bedingungslos konkurrierenden Egoisten gäbe es ebenso viel kooperationswillige Menschen. Fabricius Ziel ist die Befreiung von den Zwängen globalen Finanzkapitals durch Rückgewinnung von Entscheidungsmacht, z. B. in "Kommunen von unten", in denen Menschen die Infrastruktur der Daseinsvorsorge selbst bestimmen, organisieren und kontrollieren.

Die Bochumer attacies laden solidarisch mit zur Diskussion ein.

Zur No-NATO-Demo mit der Friedenslok

Libertad Aufruf zu den Aktionen am 3./4.4.09

2.4.2009

Von Bochum nach Strasbourg

Am Samstagmorgen, 4.4.09 um 3:45 Uhr, startet die Friedenslok vom Bochumer Hauptbahnhof nach Straßburg. Um 1:00 Uhr am Sonntag ist sie wieder zurück. Dazwischen liegt ein aufregender Kurzurlaub für Kuzrentschlossene mit vielen Friedensfreunden und Antimilitaristen beim Protest gegen die NATO.

Wenn Ihr mitfahren wollt, kostet es Euch nur 30 Euro. Könnt Ihr euch das nicht leisten, übernimmt die Bochumer Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen gern die Kosten. Meldet Euch dazu in Sevims Wahlkreisbüro. Die Telefonnummer ist: 0234-61065855. Mehr zur Friedenslok unter

www.friedenslok.org

Ein empfehlenswerter und differenzierter Aufruf zur Teilnahme an den Protesten stammt von Libertad unter www.libertad.de

Es wird außer der Gegendemo auch zahlreiche Blockaden und Aktionen zivilen Ungehorsams geben – ein Hinweis dazu hier von der DFG/VK:

Aktionen zivilen Ungehorsams

Am 4. April werden zahlreiche Gruppen ihren Protest gegen die NATO zum Ausdruck bringen und versuchen, den NATO-Gipfel in Strasbourg durch Blockaden zu behindern. Eine Reihe gewaltfreier Gruppen (u.a. DFG-VK, Bund für soziale Verteidigung) werden sich mit einer aussagekräftigen gewaltfreien Aktion an diesen Protesten beteiligen. Es geht dabei darum, deutlich zu machen, dass die NATO über Leichen geht und dass man sich dieser Politik in den Weg stellen muss. Im Aufruf heißt es: "Wir wollen mit dieser Aktion der bisherigen und künftigen Opfer der NATO-Kriege und der militärischen Hochrüstung gedenken und deutlich machen, welche Interessen hinter den NATO-Strategien stecken." Die Aktion wird provokativ und gewaltfrei sein, auch wenn die Gegenseite versucht, die TeilnehmerInnen mit Gewalt aus dem Weg zu räumen. Im Falle strafrechtlicher Verfolgung werden sie ihre Rechtsauffassung auch vor Gericht offensiv vertreten und damit die öffentliche Diskussion auf längere Zeit bereichern. Nach der Rechtsauffassung der Aufrufer ist Ziviler Ungehorsam in den meisten Fällen nicht nur moralisch/ethisch, sondern auch rechtlich zu rechtfertigen. Die Organistionen und Einzelpersonen rufen dazu auf, sich an den gewaltfreien Aktionen in Baden-Baden und Strasbourg zu beteiligen:

www.nato-zu.de

Demo-Busse von Bochum/Witten nach Frankfurt am 28.3.09

Bochum – 21.3.09. "Wir zahlen nicht für Eure Krise". attac Bochum lädt ein zur Demonstration gegen den Umgang mit der gegenwärtigen Wirtschaft- und Finanzkrise am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt/Main und empfiehlt die folgenden Busverbindungen für die Teilnahme:

Ver.di-Buss aus Bochum nach Frankfurt:
Start 28.3.09, ab 7:00 Uhr, genaue Abfahrtsorte werden noch bekannt gegeben. Rückkehr gegen 16 Uhr. Preis: 12 Euro. Ver.di Mitglieder kostenlos.

Anmeldung bitte aus organisatorischen Gründen bereits jetzt verbindlich mit Telefonnummer unter dagmar.strathmann[at]verdi.de (Fon 0234.96408-73).

attac Witten-Bus aus Witten nach Frankfurt:
Start 28.3.09, ab 7:30 Uhr im Zentrum, Johannesstr., oder ab 1:45 Uhr ab IG-Metall-Haus (dort auch Parkplätze für automobil Anreisende). Preis: ermäßigte Solitickets für 2 Euro. Anmeldung bitte an witten(at)attac.de

Mehr zur Demo unter
www.28maerz.de/startseite/demo-in-frankfurt/

Der Aufruf unter
www.kapitalismuskrise.org/bundesweiter-aufruf/

Demo-Mobilisierung am 14.3.09

Plakat Antikapitalistischer Block

Am Samstag, 14.3.09, zw. 12 und 1 Uhr, wird es an der Ecke Kortumstr./Huestr. von einigen Aktiven von Sozialforum und attac einen Infostand zur Mobilisierung zur Demo am 28.3.09 geben. Wir laden Euch herzlich zur Mithilfe ein, damit möglichst viele Flugblätter verteilt werden.

Hier noch einmal die Infos:

Samstag 14.3.09 12-14 Uhr
Infostand/Aktion zur Mobilisierung der Demo am 28. März "Wir zahlen nicht für eure Krise!"
Ort: Kortumstrasse/Huestrasse (Kreuzung)

Unter anderem wollen wir das Flugblatt für die Mobilisierung "28.März" (Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg) verteilen.

www.28maerz.de/aufruf/

Zusätzlicher Text für Bochum:
Der ver.di Bezirk Bochum-Herne unterstützt und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung in Frankfurt auf und organisiert die Anreise mit Bussen:
Bitte melde Dich aus organisatorischen Gründen bereits jetzt verbindlich bei ver.di mit Telefonnummer unter dagmar.strathmann (at) verdi.de oder Telefon 0234-96408-73 an.
Ver.di Mitglieder fahren kostenlos mit Bussen dorthin.
Die genauen Abfahrtsorte werden noch bekanntgegeben. Die Abfahrtszeit wird voraussichtlich zwischen 7.00 und 7.30 Uhr sein.

Grundeinkommen: Befürworter und Gegner am 17.3.09 in Witten

Die Wittener attac-Gruppe hat in ihrer Reihe "Die Krise im Visier" eine interessante Veranstaltung zum Grundeinkommen auf die Beine gestellt und lädt dazu ein. Mit dabei sind Ronald Blaschke vom Netzwerk Grundeinkommen und Katja Kipping, MdB Die Linke, als ausgesprochene Grundeinkommens-Befürworter, Daniel Kreutz als Vertreter der Gewerkschaftslinie und entschiedener BGE-Gegner. Könnte eine spannende Diskussion werden am 17.3.09 um 19 Uhr im Johanniszentrum Witten in der Bonhoeffer Str. 10.


Mehr dazu unter www.attac-netzwerk.de/witten

Nächstes ATTAC-Treffen

Die Attac-Stadtgruppe Bochum trifft sich das nächste Mal am Freitag, den 13. 3., um 19:30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstraße 2, Ecke Schmechtingstraße.

Konsumkritische Stadtführung

Eine Ausbildung für 15- bis 26-Jährige

Ein T-shirt aus Pakistan ist billiger als die Fahrkarte in den nächsten
Ort...das regt zum Nachdenken an! Vom 14. bis 15.03.09 bietet die
BUNDjugend NRW den Workshop "Bochum Global" für 15- bis 26-Jährige an.
Sie lernen, eine etwas andere Stadtführung zu gestalten. Statt bekannte
Sehenswürdigkeiten abzulaufen werden große Einkaufsketten und
Lebensmittelketten besucht und hinterfragt. Welche Auswirkungen haben
unsere Konsumentscheidungen in anderen Teilen der Welt? Das Wochenende
bietet sowohl einen inhaltlichen Einstieg ins Thema als auch praxisnahes
Methodentraining.
Der Workshop findet in Bochum statt und kostet 15 Euro, für
BUND-Mitglieder 10 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung auf unserer Homepage
www.bundjugend-nrw.de und bei der BUNDjugend NRW, Postfach 1121, 59471
Soest, E-Mail: anmeldung@bundjugend-nrw.de
--
BUNDjugend NRW
Postfach 11 21
59471 Soest
Tel. 02921/3364-0
Fax. 02921/3364-5
www.bundjugend-nrw.de

Bochum: Workshop-Tagung "Kapitalismus in der Krise"


Programm-Flyer als PDF

Zusammen mit Lehman Brothers, IKB & Co ist auch die neoliberale Ideologie bankrott gegangen. Dies versuchen Parteien und Wirtschaftsverbände herunter zu spielen. Niemand will offen zugeben, wie augenfällig die neoliberale Privatisierungspolitik der letzten Jahre gescheitert ist. Und überhaupt soll verhindert werden, dass die herrschenden Besitz- und Produktionsverhältnisse in Frage gestellt werden. Statt dessen wird ein “weiter so” propagiert. Der Konsum sei zu steigern und das “Vertrauen” in die Finanzmärkte müsse zurück kommen. “Die Wirtschaft” müsse mit Milliardensummen wieder in den alten Zustand versetzt werden.
Die Tagung will dagegen aus unterschiedlichen Blickwinkeln eine Verständigung über die wirklichen Ursachen und Folgen der Krise bewerkstelligen und Schritte für eine emanzipatorische Politik diskutieren.

Bundesweite Termine

    20.11. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    18.12. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    15.01. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    19.02. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    19.03. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    16.04. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    21.05. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    18.06. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    16.07. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr
    20.08. 19:30 Attac-Köln Plenum/offener Treff mehr

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Let's Make Money

27. 10. 08

Let's Make Money – Sondervorstellung im Metropolis Kino am
Donnerstag, 30.10.2008, 19:00 Uhr, mit dem Finanzexperten Detlev von
Larcher, Mitglied des Koordinierungskreises von Attac

LET'S MAKE MONEY
Zum Weltspartag am Donnerstag, den 30.10.2008 präsentiert das
Bochumer Filmkunsttheater Metropolis im Bochumer Hauptbahnhof in
Kooperation mit Attac um 19:00 Uhr eine Sondervorstellung von Erwin
Wagenhöfers Dokumentarfilm LET’S MAKE MONEY (im Foyer: Info- und
Aktionsmaterial zum Thema Finanzkrise). Nach der Vorführung steht der
Finanzexperte Detlev von Larcher, Mitglied des Koordinierungskreises
von Attac Deutschland, zur Diskussion zur Verfügung.

Nach WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL, der spektakulären
Dokumentation über unsere Nahrungsmittel, hat Filmemacher Erwin
Wagenhofer einen neuen, aufrüttelnden Dokumentarfilm für das Kino
gedreht: In LET'S MAKE MONEY folgt er der Spur unseres Geldes im
weltweiten Finanzsystem. Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der
bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere
Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen
dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto
eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir
wollen oder nicht. Die Bank speist unser Guthaben in den globalen
Geldkreislauf ein. Möglicherweise verleihen Banken, Versicherer oder
Pensionsfonds unser Geld auch an einen Spekulanten. Wir Kunden wissen
es nicht. Wo unser Schuldner lebt und was er tut, um uns die Zinsen
zu bezahlen, bleibt im Verborgenen. Die meisten von uns interessiert
es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen
Sie ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten
können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

Die Sondervorstellung von Let's Make Money gibt's zum Sonderpreis von
5 Euro pro Person. Schulklassen und Lehrerinnen und Lehrer sind
besonders willkommen. Die anschließende Diskussion mit Detlev von
Larcher dürfte für alle interessant werden. Weitere
Sondervorführungen nach Absprache im Casablanca, wo der Film im
November regulär gezeigt wird.

Mehr zum Film mit Trailer unter http://www.letsmakemoney.at/
zum Kino unter http://www.metropolis-bochum.de/

Neuigkeiten

21.10. Attac diskutiert Auswege aus der Kommunalverschuldung

Milliardenloch, Investitionsstau und verhängnisvolle "Lösungsansätze"

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17.10. Frankfurter Finanzamt entzieht Attac die Gemeinnützigkeit
mehr
11.10. Europaweite Proteste gegen TTIP, CETA und TiSA
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