Unsere Ökonomie richtet sich bekanntlich nicht nach dem Gemeinwohl, sondern nach den Profitinteressen.

In Zeiten, wo es schwieriger wird, aus der Produktion von Gütern Mehrwert zu generieren, verlagert sich das Profitinteresse auf andere Bereiche, z.B. auf Spekulationsgewinne im Finanzsektor.

Ein Feld, das für die sogenannten „Investoren“ immer attraktiver geworden ist, ist die Privatisierung von Gemeingütern und allgemeinen Dienstleistungen, wie Wasserversorgung, Energie, Verkehrswege, aber auch Bildungseinrichtungen etc.

Was alle mittlerweile schon deutlich zu spüren bekommen, ist die Verschlechterung der Gesundheitsdienstleistungen durch Privatisierung der Krankenhäuser. Wenn der Helios-Konzern für  seine Investoren eine Verzinsung von 15 Prozent oder mehr anstrebt, dann geht dieses Geld aus dem Gesundheitsetat an Leute, die nichts zu unserer Gesundheit beitragen, sondern unser Gesundheitswesen zunehmend verschlechtern, indem sie das Personal ausbeuten, bei Hygiene-Maßnahmen sparen etc.

Die kürzlich beschlossene Übertragung von Verkehrswegen an eine privatwirtschaftliche Gesellschaft dient u. a. dazu, Versicherungsgesellschaften, die ihre Gelder auf den Geldmärkten nicht mehr so gewinnbringend anlegen können, über Kredite, die diese Gesellschaft bei ihnen aufnimmt, eine bessere Verzinsung zukommen zu lassen – auf Kosten der Allgemeinheit.

Eine Gruppe, die sich sehr intensiv und kompetent mit  Privatisierungen (PPP – Private Public Partnership) auseinandersetzt, ist:

Gemeingut in BürgerInnenhand

www.gemeingut.org

Zur Perspektive von Gemeinwohl statt Profitinteressen gehört auch der Entwurf einer Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber.

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