Attacademie 2018 „Ökonomische Alternativen: Theorien, Konzepte und ihr Veränderungspotenzial“

Der nächste Kurs beginnt im Januar 2018. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

Der studien- und berufsbegleitende Kurs richtet sich an Aktive, die die Entwicklung und Etablierung ökologisch tragbarer, solidarischen und demokratischen Wirtschaftsweisen voranbringen wollen. Eingeladen sind langjährig Aktive genauso wie EinsteigerInnen aus globalisierungskritischen, friedens- und umweltbewegten, alternativ-ökonomischen, migrationspoltiischen, gewerkschaftlichen und ähnlichen Zusammenhängen.

 

Als Teilnehmende*r des Kurses

 

* bekommst du einen Überblick über relevante ökonomische Theorien - u. a. Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie, kritische Auseinandersetzung mit der dominierenden Neoklassik und Neoliberalismus, Postwachstum und Perspektiven aus ökologischer und feministischer Ökonomik.

 

* entwickelst du eine fundierte und wertebasierte Kritik am aktuellen Wirtschaftssystem sowie an den ihm zugrundeliegenden Wirtschaftstheorien.

 

* bekommst einen Überblick über die relevanten Akteure, Kräfteverhältnisse und Netzwerke aktueller Wirtschaftspolitik

 

* vernetzt du dich mit Akteuren und Projekten gelebter Praxis bedürfnisorientierten und ökologischen Wirtschaftens und fairer Handelsbeziehungen – z.B. Buen Vivir, politische Kampagnen, Gemeingüter/ Commons- Initiativen bis zu konkreten Kollektivbetrieben.

 

* diskutierst du die notwendigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, Hürden und Strategien für eine Verbreitung sozial-ökologischer Wirtschaftsweisen

 

* lernst du das Handwerkszeug, um eigene Projekte oder den politischen Diskurs um die Verbreitung ökologischer und solidarischer Wirtschaftsweisen voranzutreiben

 

Projektarbeit

Viele tolle Projekte haben ihre Wurzeln in der Attacademie: z.B. Enquetewatch zur kritischen Begleitung der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“; das „Konzeptwerk neue Ökonomie“; die Städtetour der Stop-EPAs-Kampagne; NOYA, das Jugendnetzwerk von Attac und viele Bildungsbausteine. 

Auf dem zweiten Seminar bilden sich Projektgruppen zu selbst gewählten Themen. Jede Gruppe entwickelt entsprechend ihrer Ressourcen ein Projekt und setzt es um, unterstützt von Mentor_innen aus verschiedenen Zusammenhängen.

Netzwerk

Das Netzwerk der bisherigen Absolvent_innen wird von den Teilnehmer_innen selbst verwaltet. Die jährlichen Treffen werden zum Austausch über eigene Projekte, zum kreativen Weiterdenken und zur gegenseitigen Unterstützung genutzt.

Seit dem Start des Pilotkurses 2006 haben über 170 Aktive an der Attacademie teilgenommen. 

Hier findest Du den Erfahrungsbericht eines Absolventen der Attacademie 2014 im Attac- Rundbrief! 

Die Attacademie wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des BMZ sowie durch die Rosa Luxemburg Stiftung und Attac.

Träger der Attacademie ist die  Bewegungsakademie e.V.  in Kooperation mit Attac-Deutschland.

 

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