16. bis 20. Mai 2012 - Mannheim:
98. Deutscher Katholikentag Mannheim 2012
u.a. mit folgenden Angeboten:
Zentrum Globale Verantwortung | Podiumsdiskussion |
Zentrum Globale Verantwortung | Podiumsdiskussion |
![]() | "Kein Frieden im Nahen Osten
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Welche Vorstellungen gibt es von einem Frieden zwischen Israel und Palästina? Es gibt die am weitesten verbreitete Meinung von einem Israel, das sich auf die Grenzen vor 1967 zurückzieht und einem Palästina, das Westbank, Gaza und Ostjerusalem umfasst. Dies ist beispielsweise die Position der EU und der PLO, der Vertretung der Palästinenser. Dem gegenüber steht die Haltung der israelischen Regierung, die Ostjerusalem annektiert hat und nicht aufgeben möchte, die durch die Mauer rund elf Prozent der Westbank faktisch annektiert hat und nicht aufgeben will, die die Besatzung der Westbank nicht aufgeben möchte und auch nicht die Blockade des Gazastreifens. Gibt es angesichts der immer neu geschaffenen Fakten noch eine Perspektive für zwei Staaten? | |
28. März 2012, 9:30 Uhr - Karlsruhe-Durlach, junge alte:
Deutschland: Europameister beim Rüstungsexport- Ein Grund stolz zu sein?Vortrag und Diskussion mit Paul Russmann im evang. Gemeindezentrum Am Zwinger 5 (Durlach)76227 Karlsruhe - Durlach Straßenbahn Linien 1 und 8 Haltestelle "Friedrichschule" Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung "junge alte" Eintritt für Nicht-Mitglieder der "jungen alten": 2€
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Paul Russmann referiert die Faktenlage, die gesetzlichen Grundlagen der deutschen Rüstungsexportpolitik, die Motiv- und Interessenlage Deutschlands sowie die Auswirkungen von Waffen- und Rüstungsexporten auf die gesellschaftliche, wirtschaftliche und menschenrechtliche Lage in den Empfängerländern am Beispiel von Kindersoldaten. Ein weiterer Aspekt der Veranstaltung beschäftigt sich mit der ethischen und politischen Beurteilung der deutschen Rüstungsexportpolitik der Kirchen sowie den Chancen einer neuen Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel". Der Bankkaufmann und Diplomtheologe Paul Russmann arbeitet als Referent für Friedensarbeit bei Ökumenische Aktion Ohne Rüstung Leben in Stuttgart und ist Mitglied im Vorstand des Dachverbandes der Kritischen Aktionäre. | |
[ 02.03.2012: attac Deutschland wird Mitglied im Bündnis gegen Waffenhandel ] | |
19. März 2012, 19:30 Uhr - Heidelberg, Volkshochschule:
Libyen – Folgen einer „humanitären“ Intervention
Diskussionsveranstaltung mit Joachim Guilliard
zum 1. Jahrestag des NATO-Krieges gegen Libyen
Volkshochschule, Bergheimer Str. 76
Veranstalter:
Heidelberger Forum gegen Militarismus u. Krieg
in Kooperation mit der Vhs Heidelberg und
mit Unterstützung der DKP HD, Freidenker HD und VVN/BdA Heidelberg.
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18. März 2012, 19 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:
„Nakba - die offene Wunde“
Lesung mit Marlène Schnieper
im Jos Fritz Cafe
Freiburg, Wilhelmstr. 15/1 (nicht weit vom Hauptbahnhof)
Die Schweizer Publizistin Marlène Schnieper, 2006-2008 Korrespondentin des Züricher Tages-Anzeiger in Israel und Palästina, bietet mit ihrem Buch "Nakba – die offene Wunde" eine knappe, aber umfassende Darstellung der ersten großen ethnischen Säuberung im Nahen Osten 1948/1949. Sie hat acht Palästinenser nach ihren Erinnerungen befragt, die entweder noch als Kinder Flucht und Vertreibung miterlebt haben oder als Nachkommen von Flüchtlingen geboren wurden. Mit Ahmed Yousuf, Berater von Ismail Haniye in Gaza, und dem Wissenschaftler und früheren Arafat-Berater Sari Nusseibeh in Jerusalem sind auch zwei heutige Prominente darunter. Auch weniger präsente Aspekte der Nakba werden nicht ausgespart. Das arabische Palästina von 1947 war weder materiell noch intellektuell ein armes Land. Die israelische Armee erbeutete Land, Wohnhäuser, Hausrat, Kleidung, Produktionsanlagen, Werkstätten, Vorräte und die Ernte von 1948 und schließlich auch die arabischen Guthaben auf palästinensischen Banken.
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17. März 2012, 15:00 Uhr - Karlsruhe, Prinz-Max-Palais:
Öffentlicher Initial-Workshop
25 Jahre nach der Ermordung:
Präsident Thomas Sankara
Vordenker afrikanisch-europäischer Beziehungen
Prinz-Max-Palais, Garteneingang
Karlsruhe, Karlstr. 10
Mitwirkende:
Muepu MUAMBA Dialog International, Kongo / Frankfurt
Hamado DIPAMA AK Panafrikanismus, Burkina Faso / München
Peter KOLBE Klimaschutz und Stiftung e.V. / Heidelberg
Das Wirken des Präsidenten von Burkina Faso Thomas Sankara zeigte anschaulich, dass soziale Verantwortung, nachhaltige Umweltpolitik und das Streben für Gleichberechtigung von Frauen und Männern keine europäischen Erfindungen sind. Mit der Ermordung Sankaras wurde die Vision einer eigenständigen Entwicklung in Afrika beschädigt. Welches sind die Konsequenzen für Europa und Afrika?
Veranstalter: Stoffwechsel e.V.
23. Februar 2012, 18 Uhr - Karlsruhe, ZKM-Vortragssaal:
Europäische Erstaufführung:
»The Frontier Gandhi: Badshah Khan, a Torch for Peace«
Filmscreening und Diskussion mit der Filmemacherin Teri McLuhan
Eintritt frei
[ mehr ] [ Infos zum Film (in Englisch) ]
[ Wikipedia zu Badschah Khan ] [ Afghanistan Information Center ]
16. Februar 2012, 19:30 Uhr - Konrad-Adenauer-Stiftung u.a.:
Widerspruch ist geboten:
"Afrika: Ein Kontinent am Abgrund oder Weltregion mit Perspektiven?"
in der General-Fahnert-Kaserne, An der Trift 13-15 , 76149 Karlsruhe
Veranstalter: Kondrad-Adenauer-Stiftung, Bildungswerk Stuttgart
in Kooperation mit GfW, Deutscher Atlantischer Gesellschaft und dem Reservistenverband
[ Propaganda-Thesen ] [ 22.5.2010: Köhler-Interview im Deutschlandradio ]
10. und 11. Februar 2012 - Aufklärung zu ACTA:
[ Was ist ACTA? ]
[ Piratenpartei Deutschland zum Thema ACTA ]
[ 10.02.2012: Aktion "Paperstorm" ]
[ 11.02.2012: Demonstration ]
1. Februar 2012, 9:30 Uhr - Karlsruhe-Durlach, junge alte:
![]() | Libyen und seine Nachbarstaaten:Freiheit und Demokratie oder Chaos und Bürgerkrieg- was bringt die Zukunft?Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach im Gemeindehaus Am Zwinger 5 (Durlach) Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung "junge alte" |
Mit der weitgehend gewaltfreien Vertreibung der Diktaturen in Tunesien und Ägypten begannen vor einem Jahr die historischen Umwälzungen in den mehrheitlich islamische geprägten Staaten Nordafrikas und des Nahen/Mitteleren Ostens. Doch in Libyen schlug der Widerstand gegen das Ghadafi-Regime schon bald in einen Bürgerkrieg um, den die Gegener des Regimes erst dan massiver Unterstützung durch die NATO für sich entscheiden konnten. Die Chancen auf Freiheit und Selbstbestimmung, Demokratie und Rechstaatlichkeit scheinen in Libyen schlechter als in Tunesien und Ägypten. Zum einen, weil die libysche Gesellschaft weitgehend durch konkurrierende Stammesinteressen geprägt ist. Zum anderen wegen der vehementen wirtschaftlichen und politischen Interessen, die äußere Akteure wie die EU-Staaten, die USA und China in Libyen verfolgen. | |
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[ Vortrag (47MB, ca. 50 min.) ] |








