AG Globalisierung und Krieg
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Karlsruhe, Arbeitskreis "Globalisierung und Krieg"

In diesem Arbeitskreis wird der Versuch unternommen, den Zusammenhang zwischen den ökonomischen Interessen "entwickelter" Gesellschaften mit den immer häufiger und hemmungsloser geführten Kriegen zu erkennen und darzustellen, ebenso das Versagen, bzw. die Komplizenschaft der sog "Vierten Gewalt" bei der Vorbereitung und Durchführung. Das gemeinsam Erarbeitete oder Veranstaltete wird dokumentiert und teilweise auf der Webseite des Arbeitskreises veröffentlicht, bzw. - soweit von überörtlicher Bedeutung - auch auf der Website der bundesweit organisierten attac-Arbeitsgruppe "Globalisierung und Krieg" , in der mehrere Aktive der  lokalen  Gruppe  mitarbeiten. Durch Referate, Abendveranstaltungen, Infostände und Mahnwachen werden Interessierte und die Öffentlichkeit über unsere Erkenntnisse informiert in der Absicht, den Aufrüstungs- und Militarisierungs- Strategen sowie Kriegsbefürwortern entgegenzuwirken. Durch die Mitarbeit in der Bundes-AG ergeben sich Gelegenheiten, Referenten aus den zum gleichen Thema arbeitenden Arbeitskreisen anderer Regionalgruppen zu gewinnen, z.B. zu den Hintergründen des seit 2001 andauernden Afghanistankrieges.

Viele der aktuellen Kriege haben das Ziel, wichtige Rohstoffe unter die eigene Kontrolle zu bringen. Gemeinsamer und spezifischer Ansatz (im Unterschied zur Friedensbewegung) ist, dass wir den strukturellen Zusammenhang von Globalisierung und Krieg herausstellen und unter diesem Blickwinkel für eine Ausweitung der Antikriegsbewegung eintreten. Es ist das Ziel des Arbeitskreises, über die Hintergünde und Ursachen von Konflikten und Kriegen zu informieren, die Verantwortlichen zu benennen und mit gewaltfreien Aktionen den Protest zu mobilisieren. Versuche friedlicher Lösung von Konflikten werden bekannt gemacht und unterstützt. Der Arbeitskreis soll Austausch und Vernetzung – auch international – mit kooperationsbereiten Friedensinitiativen ermöglichen. Zu diesem Zweck initiiert und unterstützt der Arbeitskreis auch Aktionen und Veranstaltungen anderer glaubwürdiger Gruppen und Organisationen. Da die Aktionen des Arbeitskreises gewaltfrei zu sein haben, verbietet sich ihm ein Zusammengehen mit Gewalt anwendenden oder die Bereitschaft zur Ausübung von Gewalt signalisierenden Gruppierungen von selbst.

"Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten."
(Matama Gandhi)

Der Arbeitskreis wurde im Spätjahr 2002 gegründet. Seit der Versammlung eines ungefähren Fünftels der attac-Mitglieder aus der Region Karlsruhe am 2.2.2011 ist dieser Arbeitskreis in dem Koordinationskreis von attac Karlsruhe erstmals nicht mehr vertreten. Ein Vergleich des auf der Webseite von attac Karlsruhe veröffentlichten unvollständigen, beanstandeten und nicht genehmigten Entwurfs des Protokolls der vorausgegangenen Mitgliederversammlung am 8.12.2010, das durch die wahrheitswidrige und irreführende Vorbemerkung zudem als Fälschung zu betrachten ist, mit dem Inhalt der von von den Teilnehmenden der Mitgliederversammlung am 2.2.2011 genehmigten Endfassung des Protokolls läßt erkennen, weshalb: Diskriminierung und Ausgrenzung.
Auch das Protokoll der Mitgliederversammlung am 2.2.2011 gibt den Ablauf und die Ergebnisse dieser Veranstaltung nicht wahrheitsgemäß wieder. Der Entwurf wurde den Teilnehmenden nicht einmal zur Freigabe vorgelegt.
Über einige der auf den Aktiven- und Mitglieder-Versammlung tatsächlich getroffenen Entscheidungen wird in der Praxis des Koordinationskreises systematisch und fortgesetzt hinweggegangen: willkürlich und selbstherrlich.

Wenn es so leicht fällt, zwei langjährig Aktive auszugrenzen, warum nicht gleich einen ganzen Arbeitskreis?

Wie auf Bestellung ist seit Mitte Mai 2012 auf der Webseite von attac Karlsruhe die unzutreffende Behauptung zu finden, der Arbeitskreis Globalisierung und Krieg sei "nicht mehr Teil von Attac Karlsruhe" und sei "aufgegangen in der bundesweiten AG gleichen Namens". Dies ist nichts anderes als die Neuauflage eines Desinformationsversuchs von vor einem Jahr. Einer ähnlichen, von einem KoKreismitglied in Rundmails verbreiteten Falschmeldung wurde diesem und anderen gegenüber bereits im Juni 2011 widersprochen und bei dieser Gelegenheit die tatsächlichen Verhältnisse wahrheitsgemäß dargelegt. Der Unterschied der neuerlichen Falschinformation zur vorigen besteht lediglich in der willkürlichen Ausweitung des davon betroffenen Personenkreises: Von Vorsatz kann in beiden Fällen ausgegangen werden.
Das Wirkungsfeld des Arbeitskreises hat sich grundsätzlich nicht verlagert: Karlsruhe und die umgebende Region. Auch das Verhältnis des lokalen Arbeitskreises zur bundesweiten Arbeitsgruppe ist unverändert.

"Gutes kann niemals aus Lüge und Gewalt entstehen."
(Mahatma Gandhi)


Paul Weber "Rückgrat raus!" (1951/1960)

 

"An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur die schuld, die ihn begehen, sondern auch diejenigen, die ihn nicht verhindern."
(Erich Kästner)

Kontakt

Ansprechperson: Gudrun Reiß, 07202-8989,  Gudrun.Reiss[at]web.de

Die Aktiven des Arbeitskreises und eventuelle Gäste treffen sich regelmäßig jeden 1. Montag im Monat von 19:30 Uhr (s.t.) bis ca. 21:30 Uhr im IKARUS (Arbeitslosenzentrum) in Karlsruhe, Kriegsstraße 47a (erster Eingang), Hochparterre.

[ Karte ]

Nächstes Treffen: am Montag, den 4. Juni 2012, 19:30 Uhr im IKARUS

Voraussichtliches Thema: Die "Dauerbrenner"
Der Versuch eines Regime Change in Syrien und
Kriegsdrohungen gegen den Iran.

Am 15. Mai 2012 gibt es unter dem Titel "Brennpunkt Syrien" an der VHS Heidelberg eine Veranstaltung mit der Journalistin Karin Leukefeld.

Zur evtl. Vorbereitung wird auf folgende Texte hingewiesen:
NATO-Staaten sind längst militärisch in Syrien aktiv,
Operation "Opera",
Iran-Erklärung der Kooperation für den Frieden
mit dem dazu passenden Gedicht von Günter Grass (attac-Mitglied) und
A Century of U.S. Military Interventions.

An der Arbeit des Arbeitskreises Interessierte sind willkommen. Eine Anmeldung ist zwar nicht erforderlich, aber dennoch zu empfehlen für den Fall, dass - was allerdings sehr selten vorkommt - eine kurzfristige Verlegung des Termins oder des Treffpunkts erforderlich wird. Die chronologisch sortierte Übersicht der bereits behandelten Themen zeigt die jeweiligen thematischen Schwerpunkte der Treffen auf und bietet Möglichkeiten der vertiefenden Information an.

16. bis 20. Mai 2012 - Mannheim:

98. Deutscher Katholikentag Mannheim 2012

u.a. mit folgenden Angeboten:

[ Gesamtprogramm ]

16. Mai 2012, 20:00 Uhr - Freiburg, Cafe Palestine:

Gespräch mit Rabbiner ARIK ASHERMAN von der Organisation

„Rabbiner für Menschenrechte“

("Rabbis for Human Rights", Jerusalem)

in Jos Fritz Cafe
Freiburg, Wilhelmstr 15/1 (450 m Hauptbahnhof)

[ mehr ]

3. April 2012 - Karlsruhe, Stoffwechsel e.V.:

PETITION an die Stadt Karlsruhe

für die Namensgebung eines öffentlichen Gebäudes oder einer Straße zur Erinnerung an THOMAS SANKARA.

[ Unterschriftenformulare in Deutsch, Englisch und Französisch ]

Die unterschriebenen Unterschriftenlisten bitte senden an:
Hartmut Rieg oder Dr. Elisabeth Maier-Rieg
Klosestr. 38
76137 Karlsruhe

Monatliche Zwischenberichte über die Anzahl der bereits erlangten Unterschriften können hierhin gesandt werden: info[at]stoffwechsel-ev[dot]de

Neuigkeiten

21.03. attac Deutschland unterstützt Iran-Erklärung der Kooperation für den Frieden

mehr
04.03. attac Deutschland wird Mitglied im Bündnis gegen Waffenhandel
mehr
02.02. Attac fordert Abschaffung der Münchner "Sicherheitskonferenz"
mehr

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Zentrum Globale Verantwortung
Spitalkirche (E6)
Freitag, 18. Mai, 11.00-12.30 Uhr

Podiumsdiskussion
„Christen in Palästina erheben ihre Stimme
Das Kairos-Palästina-Dokument“

Zentrum Globale Verantwortung
Spitalkirche (E6)
Samstag, 19. Mai, 14.00-15.30 Uhr

Podiumsdiskussion
„Aufbruch in den arabischen Ländern -
Gewaltlos gegen Diktaturen und Besatzung“