18. März 2013 - Koordinationskreis von attac Deutschland:

Der attac-KoKreis beschließt:
attac Deutschland unterstützt
die Iran-Erklärung der Kooperation für den Frieden

2. März 2012 - AG Globalisierung und Krieg:

Die bundesweite AG Globalisierung und Krieg stellt für die Ratssitzung am 3.3.2012 den Antrag, dass sich der Rat für eine Unterstützung der Erklärung der Friedensbewegung

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt
Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden

( http://www.koop-frieden.de/dokumente/iran-erklaerung.pdf )

die den immer aggressiver werdenden Kriegsdrohungen gegen den Iran etwas entgegensetzt, das auf einer gründlichen Analyse basiert und deutliche Forderungen auch an die deutsche Regierung formuliert, durch Attac Deutschland und für einen entsprechenden Finanzbetrag einsetzt.

Mir ist bekannt, dass die Tagesordnung schon sehr voll ist. Dennoch bitte ich Euch, dem Ernst der Situation entsprechend mit der Unterstützung des Papiers ein Signal zu geben. Als AG Globalisierung und Krieg haben wir in letzter Zeit mehrfach Anfragen zu dem Thema erhalten und uns gründlich damit beschäftigt. Mit diesem Papier können wir gut arbeiten. Bitte verbreitet die Erklärung auch in Euren Gruppen.

Mit guten Wünschen für eine produktive Ratssitzung

2. März 2012

Barbara Fuchs
AG Globalisierung und Krieg

1948 - 2012:

26.08.2012 Michael Lüders: Iran: Der falsche Krieg
18.08.2012Uri Avnery: Wahnsinnig oder verrückt?
17.08.2012 Michael Lüders: Krieg gegen Iran wäre "völkerrechrswidriger Angriff"
10.08.2012Clemens Ronnefeldt: Iran, Israel und die Kriegsgefahr in der Region
14.06.2012J-Street, Jeremy Ben-Ami
Condemns Ad Calling for War with Iran for Partisan Political Gain
04.06.2012der Spiegel, Jakob Augstein:Die deutsche Atom-Lüge
03.06.2012der Spiegel:Israel bestückt U-Boote aus Deutschland mit Atomwaffen
27.05.2012Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait:
Beziehungen mit dem Iran normalisieren und 11-Punkte-Agenda aufgreifen
12.05.2012Tagung "Friedenskultur 2012 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" in Essen
05.05.2012Press-TV: ‘Israel threatened to take down world in nuclear Armageddon’
05.05.2012Demonstration in Berlin: IranerInnen und Israelis gegen Deutschlands Beitrag
zur Eskalation der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten
04.05.2012Amir Oren (Ha'aretz):
Israel's atomic arsenal could fall victim to a new U.S. nuclear policy
04.05.2012Press-TV: Israel gets its 4th German-made nuke-capable submarine
02.05.2012Jürgen Todenhöfer: Auf der Suche nach der Bombe
01.05.2012Ehud Olmert: U.S., not Israel should lead possible strike on Iran
26.04.2012Daniela Dahn: Krieg als vermeidbares Unglück
25.04.2012Landesverband Berlin des Deutschen Freidenker – Verbandes e.V.:
Offener Brief an Günter Grass
25.04.2012Paul Krugman:"Israeli government policies are a form of national suicide"
23.04.2012IPPNW: Erklärung zum Iran-Atomkonflikt
21.04.2012Helmut Schmidt rüffelt Merkel wegen Rüstungsexporten
19.04.2012Andreas Zielcke: Die Hand an der Waffe
16.04.2012
01:18
Akiva Eldar: Netanyahu fears victory over Iran's nuclear program
16.04.2012
01:18
Yitzhak Laor: Israel should never forget its Mideast atrocities
16.04.2012
19:00
Udo Steinbach: Nahost-Experte stellt sich auf Grass' Seite
15.04.2012Gerhard Meerpohl: Das musste ja mal gesagt werden!
13.04.2012
19:00
Michael Lüders: "Iran: der falsche Krieg"
13.04.2012
11:59
Eric Wallis: Das war es Grass wohl wert
13.04.2012Avner Ofrath: Über Günter Grass
12.04.2012
13:50
Mohssen Massarat: Grass hat grundsätzlich recht
11.04.2012Amir Oren (Ha'aretz): Israel holds secret talks on involvement in Mideast nuclear disarmament conference
10.04.2012Salam Shalom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V.:
"Das Grass-Gedicht sorgt für Klarheit"
10.04.2012
18:26
Alfred Grosser: "Grass hat etwas Vernünftiges gesagt"
10.04.2012
11:17
Feridun Zaimoglu: "Ich kann Grass nur beglückwünschen"
10.04.2012Moshe Zuckermann: Wer Antisemit ist, bestimme ich!
10.04.2012Andreas Buro: Es herrscht Gewaltsucht
10.04.2012Evelyn Hecht-Galinski: Reiseverbot nach Israel für uns Alle!
09.04.2012Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait:
UN-Konferenz für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten
09.04.2012Jorahah Baker: Pants, Poems and Israel’s Problem With The Truth
09.04.2012
12:01
Ha'aretz:
A short list of Israel's past unwelcome guests
09.04.2012Ostermärsche:
Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass
08.04.2012N. Sommerfeld: Dank für Ihr Gedicht
08.04.2012 Financial Times Deutschland: Umfrage-Ergebnis
08.04.2012
00:51
Gideon Levy:
Israelis can be angry with Gunter Grass, but they must listen to him
08.04.2012Abraham Melzer: Was gesagt werden muss
07.04.2012
23:10
Stefan Künzli:
Muschg verteidigt Grass
07.04.2012
20:17
Ludwig Watzal:
Friedensnobelpreis für Günter Grass?
07.04.2012Peter Strutynski:
Wehe, es wagt jemand, die Logik der Kriegspropaganda in Frage zu stellen!
07.04.2012Norman Paech:
"Der Krieg gegen Iran hat bereits begonnen
- es ist ein Krieg der Propaganda"
07.04.2012Ulrich Rippert: Defend Günter Grass!
07.04.2012Märkische Allgemeine: Bei Exil-Iranern stößt Grass auf Zustimmung
07.04.2012William A. Cook: In Defense of Günter Grass
07.04.2012
SZ Seite 13
Heribert Prantl im Gespräch mit Günter Grass
06.04.2012Jamal Karsli: Vieles muss gesagt werden
06.04.2012Friederike Beck: Grass-Gedicht.
Oder: Nicht mehr mit dem U-Boot zur Wohlfühloase
06.04.2012
11:28
Pedram Shayar:
Günter Grass und die Gefahrenzonen
06.04.2012Chomsky ... Zuckermannn: Was auch noch gesagt werden muss
06.04.2012Jacob Augstein: Es musste gesagt werden
06.04.2012Raif Hussein: Offener Brief
06.04.2012Bundesausschuss Friedensratschlag: Ostermarschierer - Weil Grass Recht hat ...
05.04.2012Der Postillon:
Unsicherheitsrat verhängt Tinten- und Pfeifentabakembargo gegen Günter Grass
05.04.2012Larry Derfner: More power to Gunter Grass for ‘What must be said’
05.04.2012Stephen Lendman: Gunter Grass Addresses Israel's Nuclear Threat
05.04.2012Ludwig Watzal: Günter Grass, Israel und der "Antisemitismus"
05.04.2012Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost: Stellungnahme
05.04.2012Evelyn Hecht-Galinski: Kollektive Oster/Pessach-Treibjagd ist eröffnet
05.04.2012
23:00
ARD-Tagesthemen: Günter Grass beantwortet Fragen
05.04.2012
19:01
Georg von Grote: Günter Grass - Nachgedanken
05.04.2012
17:45
Günter Grass im Gespräch mit Tom Buhrow ( MP4 )
05.04.2012
08:27
Wolfgang Lieb: Anmerkung
05.04.2012Günter Grass: "Lo que hay que decir"
Carl von Ossietzky:
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist,
als der, der ihn gemacht hat."
04.04.2012U. Gellermann: Vom schrecklichen Unrecht, Recht zu haben
04.04.2012Wolfgang Gehrcke: Günter Grass hat Recht
04.04.2012
18:37
Thomas Nehls: Friedenspreis statt Schelte für Günter Grass
04.04.2012
16:05
meta-info: Überlebt Günter Grass sein Eintreten für die Erhaltung des Friedens?
04.04.2012
14:00
Rainer Sütfeld: Günter Grass beweist Mut
Ferdinand Lasalle:
"Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit.
Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist."
04.04.2012Günter Grass: Gedicht zum Konflikt zwischen Israel und Iran ( Englisch )
29.03.2012BRICS summit: Emerging economies condemn military threats against Iran, Syria
29.03.2012Der ehem. IAEA-Chef el Baradei meldet sich im iranischen Atomkonflikt zu Wort
27.03.2012Hans Blix: The Iranian Threat
23.03.2012Christian K.: Petition gegen Lieferung eines weiteren U-Bootes an Israel
18.03.2012Der attac-KoKreis beschließt:
attac Deutschland unterstützt die Iran-Erklärung der Kooperation für den Frieden
09.03.2012Felicia Langer: HÄNDE WEG!
08.03.2012David Grossmann Speaks Out Against War With Iran
05.03.2012Jewisch Voice for Peace: Jewish Statement about Attacking Iran
03.03.2012Der attac-Rat überlässt dem KoKreis die Entscheidung
02.03.2012Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK)
28.02.2012Kieler Friedensforum:
Sofortige Stillegung der Kieler U-Boots-Produktion für Israel!
Verbot jeglicher Waffenexporte!
23.02.2012Kooperation für den Frieden
30.01.2012Der Postillon:
Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen
23.01.2012Ali Fathollah-Nejad:
Eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit
im Mittleren und Nahen Osten
Januar 2012Reuven Moskovitz: Auszug aus dem Jahresbrief 2011
Dez. 2011Otfried Nassauer: Sechs Dolphin-U-Boote für Israels Abschreckung
21.11.2011Internationale Liga für Menschenrechte
12.11.2011Luz Maria de Stefano de Lenkait: Zu weit gegangen
06.05.2011Adrian Wehlte: Petition an den Deutschen Bundestag
12.12.2010Internationale Liga für Menschenrechte:
Carl-von-Ossietzky-Medaille für Mordechai Vanunu
30.05.2010Spiegel Online:Israel protestiert gegen Atomwaffensperrvertrag
April 2010Hubert Thielicke: Kernwaffenfreie Zonen und die Vereinten Nationen
06.08.2009 Matthias Jochheim: Die nukleare Kriegsdrohung im Nahen Osten (58 min.)
03.08.2009Mohssen Massarrat: Warnung vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran (58 min.)
03.03.2007Aufruf von Attac Deutschland gegen den drohenden Iran-Krieg
20.11.2006Friedensbewegung: Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien
22.02.2004 Naomi Klein: Shock Strategie
22.04.2004Otfried Nassauer: Der Atomwaffensperrvertrag
April 2004Jürgen Rose: Die "Tempelwaffen" Israel: Die fünftstärkste Nuklearmacht
03.04.1991Resolution S/RES/687 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen
12.12.1985Resolution 40/82 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
12.12.1984 Resolution 39/54 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
15.12.1983Resolution 38/64 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
09.12.1982Resolution 37/75 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
09.12.1981Resolution 35/147 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
12.12.1980Resolution 36/87 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
11.12.1979Resolution 34/77 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
14.12.1978Resolution A/RES/33/64 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
12.12.1977Resolution 32/82 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
10.12.1976Resolution A/RES/31/71 der Vollversammlung der Vereinten Nationen
11.12.1975Resolution 3474 (XXX) der Vollversammlung der Vereinten Nationen
09.12.1974Resolution 3263 (XXIX) der Vollversammlung der Vereinten Nationen
1973Erich Fried: "Höre, Israel"
02.12.1948Albert Einstein u.v.a.m: Gemeinsamer Leserbrief an The New York Times
10.04.1948Albert Einstein:
Antwort an die "American Friends of the Fighters for the Freedom of Israel"

3. März 2007- Attac-Deutschland gegen den drohenden Irankrieg:

Kein Krieg gegen den Iran!

Wir wenden uns mit aller Entschiedenheit gegen die Pläne der amerikanischen Regierung, einen Krieg gegen den Iran zu beginnen, mit unabsehbaren und wahrscheinlich verheerenden Konsequenzen.

Wir erleben heute wieder das bekannte Spiel mit der Konstruktion von Kriegsgründen, die mit den wahren Absichten der US-Regierung nichts zu tun haben.
Das tatsächliche Ziel besteht nach unserer Analyse in der Kontrolle der Energiereserven: die größten nach dem mit der US-Regierung befreundeten Saudi-Arabien und dem bereits besetzten Irak. Das Ziel besteht außerdem darin, den mit der amerikanischen Regierung verbundenen Konzernen der Öl- und Rüstungsindustrie sowie der Wallstreet-Spekulation, die bereits dem Irakkrieg Rekorderträge zu verdanken haben, weitere immense Umsätze und Profite zu verschaffen.

Es handelt sich dabei um eine Politik, die den eigentlichen Interessen der USA und ihrer Bevölkerung in hohem Mass abträglich ist. Sie folgt dabei vorrangig dem "shareholder-value", den finanziellen und politischen Interessen der Konzernführungen sowie dem Erhalt von Arbeitsplätzen bei den genannten Konzernen: bei Lockheed, General Dynamics, Halliburton und Carlyle,
.
Nach Landkarten der Region, die bereits in NATO-Kreisen kursierten, ist der Versuch einer Abspaltung der an Irak grenzenden Ölprovinz Khuzistan mithilfe von Separatisten zu erwarten, um deren Ressourcen zu kontrollieren. Recherchen des Journalisten Seymour Hersh zufolge werden durch die amerikanische Politik und die mit ihr verbündete Regierung Saudi-Arabiens islamistische Terroristen unterstützt, die bürgerkriegsartige Zustände herbeiführen.
Dem offenbar bereits geplanten und vorbereiteten Krieg werden nach den vorliegenden Informationen möglicherweise Millionen Menschen zum Opfer fallen, ein weiteres Land wird verwüstet und noch dazu radioaktiv verseucht, Millionen ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Wir erklären hiermit nicht unser Einverständnis mit der Politik der iranischen Regierung, die nachhaltige Kritik verdient.
Gleichzeitig stellen wir fest, dass es nicht der Iran ist, der den Atomwaffensperrvertrag verletzt oder Angriffskriege führt.

Dies ist vielmehr den Staaten des Westens anzulasten,die mit ihrem Verhalten das Völkerrecht verletzen.
Sie drohen mit Angriffskriegen, statt ausgewogene Verhandlungen zu führen und etwa dem Iran Sicherheitsgarantien anzubieten. Und sie fallen schließlich in andere souveräne Staaten ein, verwüsten und verseuchen sie oder geben dazu ihre Unterstützung gleich welcher Art. Auch ist es die Bundesregierung, die atomwaffenfähige U-Boote liefert, nachdem andere NATO-Staaten bereits den Aufbau der israelischen Atommacht ermöglichten..
Aus den USA wird Spaltmaterial an Indien geliefert. Außerdem weigert sich die US-Regierung, durch nukleare Abrüstung ihre Verpflichtung des Atomwaffensperrvertrags zu erfüllen.

Um die berechtigte Kritik gegenüber dem Iran und dem national-religiösen Populismus zur Geltung zu bringen, ist ein Krieg ein völlig inakzeptables und kontraproduktives Mittel: die Bevölkerung zu bombardieren und zu dezimieren, wie bereits im Irak geschehen und das Land zu verwuesten..
Ein solches Vorgehen ist nicht nur als massiver Verstoss gegen geltendes Völkerrecht, sondern darüberhinaus als Kriegsverbrechen zu werten, dem mit allen geeigneten Mitteln entgegengetreten werden muss.

Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, eindeutig und unmissverständlich ihre Ablehnung eines solchen Angriffskriegs zu erklären und der Empfehlung von Daniel Ellsberg zu folgen: - einen Austritt aus der NATO im Fall eines Kriegs in Aussicht zu stellen, den Austritt aus einem Militärbündnis unter der Dominanz einer Regierung, die in Kontinuität Völker- und Menschenrecht bricht.

Und wir fordern in diesem Sinn dringend alle, die auf eine friedliche Zukunft und Entwicklung Wert legen, dazu auf, im Sinn der Erhaltung des Friedens mit allen geeigneten Mitteln gegenüber der Öffentlichkeit und insbesondere bei den zuständigen Politikern, Parlamentariern und Medien zu intervenieren und entsprechende Aktivitäten zu unterstützen.


Aufruf des attac-Rats entsprechend dem Konsens der Sitzung vom 3.3.2007 und anschließender E-Mail-Abstimmung

www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/bushwar07.php

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