AG Globalisierung und Krieg
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    Material  Weblinks

Cartoon von Khalil Bendib

April 2012 - Blätter für deutsche und internationale Politik:

Die falsche Medizin

Ali Fathollah-Nejad

Im Iran stehen die Zeichen auf Krieg: Israel drängt, Obama blockiert mehr schlecht als recht und Europa verliert sich in der Illusion, einen militärischen Krieg durch wirtschaftliche Sanktionen verhindern zu können. Was bei alldem oft übersehen wird: Sanktionen – eigentlich dazu gedacht, den iranischen Machthabern politische Zugeständnisse abzutrotzen – haben maßgeblich zur Zuspitzung der Lage beigetragen.

[ vollständiger Artikel ]

9. März 2012 - meta-info.de:

An der Schwelle zu einem Weltkrieg

Obama riskiert Konfrontation mit Russland und China

Aktuell erscheint es, als hätten die großen Medien und die hinter ihnen stehenden Kräfte ihr Ziel erreicht: die Welt befindet sich auf der Schwelle zu einem großen Krieg. Dies geht aus aktuellen Pressemeldungen hervor. Angeblich geht es dabei um den Schutz syrischer Zivilisten. Dass dies ein Vorwand ist, wird jedem deutlich, der die Realitäten hinter der Propaganda der großen Medien in Augenschein nimmt. Wer dies tut, wird auch feststellen, dass eine westliche Intervention in Syrien die Reaktion von Russland und China provoziert.

[ vollständiger Beitrag ] [ 2. Teil ]

[ 28.12.2011: Zur Wahrscheinlichkeit eines neuen Weltkrieges ]

7. März 2012 - Zeit-Fragen, Alfred de Zayas:

«‹Regime-Change› von Aussen verstösst gegen Geist und Buchstabe der Uno-Charta»

«Aktionen ausserhalb des Sicherheitsrates sind illegale Interventionen und stellen ein Verbrechen gegen den Frieden bzw. eine Aggression dar, diejenigen, die das entscheiden, müssen entsprechend bestraft werden.»

[ vollständiges Interview ]

März 2012 - Blätter für deutsche und internationale Politik:

Dämon Iran

Michael Lüders

Jedem Krieg geht die Dämonisierung des Gegners voraus. Dieser Gegner gilt wahlweise als Bedrohung des Friedens, der Sicherheit oder bestehender Werte ganz allgemein. Vorzugsweise wird seinem Handeln Legitimität wie Rationalität abgesprochen. Verhandlungslösungen erscheinen dementsprechend als naive Friedensträumerei, als „Appeasement“, oder schlichtweg als Zeitverschwendung.

Auch vor propagandistischen Erfindungen schrecken jene, die Krieg zu führen entschlossen sind, nicht zurück. Erinnert sei etwa an die nicht vorhandenen „Massenvernichtungswaffen“ Saddam Husseins, die 2003 den US-geführten Einmarsch in den Irak nach außen hin begründeten. Mittlerweile gilt der Irakkrieg als größter außenpolitischer Fehler Washingtons seit Vietnam. Und auch der Afghanistankrieg droht in einem Desaster zu enden. Die Kosten beider Kriege haben zudem maßgeblich zum wirtschaftlichen Niedergang der USA beigetragen.

[ vollständiger Artikel ]

25. Januar 2012 - Kooperation für den Frieden, Andreas Buro:

Der Iran-Konflikt in der aktuellen Situation des Jahres 2012

Eine Aktualisierung des Dossier I:

Der Iran-Konflikt des Monitoring-Projekts

„Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention“

[ Iran-Dossier I (PDF, 20 Seiten) ] 

[ Aktualisierung 2012 (PDF, 4 Seiten) ]

1. Dezember 2011 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 28.11.2011:
„Teherans Geldquelle soll versiegen“
und SZ-Leitartikel vom 30.11.2011:
„Der afghanische Kreis“, beide von Daniel Brössler

Süddeutsche Zeitung vom 1.12.2011, Kommentar:
„Die Botschaft der Botschaft“ von eli

Heraus aus dem Teufelskreis

Daniel Brössler geht am Kern des Problems vorbei, nämlich die notwendige Rückkehr Deutschlands und Europas zu einer rechtsstaatlichen, Völkerrecht gemäßen, kooperativen Außenpolitik. Die anhaltende Verkehrung der europäischen Außenpolitik in militärische Gewaltkonfrontation ist in jeder Hinsicht verheerend. 

[ vollständiger Beitrag ]

21. November 2011 - Internationale Liga für Menschenrechte:

Pressemitteilung:

SCHLUSS MIT DEN KRIEGSVORBREITUNGEN GEGEN IRAN!

Die Internationale Liga für Menschenrechte verurteilt jede Form des Säbelrasselns und der Kriegsvorbereitungen gegen Iran. Sie unterstützt ausdrücklich die Forderung der internationalen Friedensbewegung nach einer atomwaffenfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten sowie einer weltweiten nuklearen Abrüstung.

[ vollständige Pressemitteilung ]

12. November 2011 - Mohssen Massarrat und Bahman Nirumand:

Offener Brief zum neuen IAEO-Bericht zu Iran

an die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 
angesichts der Pressemitteilung vom 9.11.2011 ihrer außenpolitischen Sprecherin Kerstin Müller

[ Offener Brief in SiG 93 ]

10. November 2011 - Steinberg-Recherche:

Der Iran gibt 20 Antworten auf Unklarheiten über sein Nuklearprogramm

Schwerpunkt der iranischen Ausführungen zu den jüngsten Vorhaltungen der Internationalen Atomenergie-Organisation / IAEA:

Die IAEA moniert staatlich-iranische Handlungen und Unterlassungen aus dem Jahre 2003 und davor, die erst seit Beitritt des Iran zum Vertragswerk im Jahre 2003 moniert werden können. Die Vorhaltungen der IAEA entbehren somit jeder Rechtsgrundlage.

[ Recherche ]

1. September 2010 - Clemens Ronnefeldt (IVB):

Nahost: Friedensverhandlungen und Kriegsgefahr

Plädoyer für eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten

[ vollständiger Artikel ]

4. Mai 2010 - Süddeutsche Zeitung, Zbignniew Brzezinski:

Was er will und was er kann

Irans Präsident Ahmadinedschad mag abstoßend reden - aber es besteht kein Anlass, übertriebene Ängste vor ihm zu haben.

[ vollständiger Artikel ]

24. April 2010 - Jeffrey Rudolph:

Kennen Sie das Iran-Quiz?

Gibt es möglicherweise eine Rechtfertigung für das erbarmungslose Trommelfeuerder US-Diplomatie und der Mainstream-Medien auf den Iran?

[ Quiz ]

4. Oktober 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 1.10.2009:

„Dialog mit Iran“ von pkr

Klare Absage an alte vorsätzliche Spekulationen

Zwei Tage vor der Abrüstungsresolution im UN-Sicherheitsrat gab es einen Bericht zum Thema in der Süddeutschen Zeitung. Ein weiterer Bericht wurde aber Tage später auf Seite 8 versteckt: Keine Titel-Seite, kein Kommentar. Dagegen ging die Verteufelung des Irans an exponierter Stelle in der Süddeutschen Zeitung weiter einschließlich unverschämter Karikaturen. Diese Medienattitüde ist grundsätzlich abzulehnen, weil sie mit dem Rechtsprinzip der Bona Fide nicht vereinbar ist. Auch nicht mit dem gebotenen Respekt der Öffentlichkeit gegenüber eines ausländischen Staatschefs. Es ist nirgends zu sehen, wie und wo der Iran diese diplomatischen Gepflogenheiten gebrochen hätte, vor allem jetzt, wenn der Iran zusätzliche IAEA-Inspektionen auf einer seiner Urananreicherungsanlagen erlaubt. Technische Details dieser spezifischen Materie sind der Internationalen Atombehörde (IAEA) zu überlassen. Grundsätze des Rechts und damit des Völkerrechts sollten die Beurteilung der Ereignisse, der Berichterstattung und Kommentare leiten.

[ vollständiger Beitrag ]

3. Juli 2009 - Junge Welt, Werner Ruf:

Hintergrund:
Zur politischen Ökonomie des Iran und seiner geostrategischen Bedeutung

Souveräner Rentenstaat

Iran ist ein Rentenstaat. Kurz auf den Punkt gebracht bedeutet dies: 1. Der weit überwiegende Teil des Staatseinkommens stammt aus relativ unproduktiver, auf den Export von Rohstoffen gerichtete Tätigkeit, die zwar Devisen ins Land bringt, aber keinen nennenswerten Mehrwert schafft. Typisch hierfür sind die Förderung und der Export von Öl und Erdgas.
[ vollständiger Artikel ]

29. Juni 2009 - IPPNW:

Appell für friedliche Entwicklung und Respektierung der Souveränität des Landes

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) lehnen Gewalt als Mittel der Politik ab. Wie viele andere Friedensorganisationen weltweit ist auch IPPNW-Deutschland besorgt über die aktuellen Berichte über Tote und Verletzte im Iran. Die westlichen Regierungen einschließlich der Bundesregierung, die schon zuvor im Konflikt mit dem Land standen, sollten die jetzige Situation nicht noch weiter eskalieren und für eigene außenpolitische Ziele nutzen. Wir glauben, dass dies einer authentischen inner-iranischen Entwicklung schadet und rufen die Bundesregierung auf, Menschenrechte nicht für eigene machtpolitische Interessen zu instrumentalisieren.
[ vollständige Stellungnahme ] [ bei Junge Welt ]

27. Juni 2009 - Gush Shalom, Uri Avnery:

Zwischen Tel Aviv und Teheran

Hunderttausende iranische Bürger strömen auf die Straßen, um gegen ihre Regierung zu protestieren! Was für ein wunderbarer Anblick! Der Journalist Gideon Levy schrieb in Haaretz, er beneide die Iraner.
[ vollständiger Artikel

26. Juni 2009 - Neues Deutschland:

Streitfrage:

Bringt die iranische "Reformbewegung" die politische Wende?

Im Folgenden dokumentieren wir zwei Beiträge zur Lage im Iran, die in der Freitagsausgabe des "Neuen Deutschland" unter der Rubrik "Debatte" veröffentlicht wurden.

 [ Es debattieren: Prof. Dr. Werner Ruf und Dr. Behrouz Khosrozadeh ]

26. Juni 2009 - Friedenspolitischer Ratschlag:

Eine Stimme aus der Friedensbewegung zu den Protesten und Unruhen im Iran:

"Eine von außen diktierte Einschränkung der staatlichen Souveränität wird keine iranische Regierung akzeptieren"

Nach zahlreichen Erklärungen und Interventionen von Menschenrechtsorganisationen hat sich nun auch die Friedensbewegung zu den Vorgängen im Iran Stellung bezogen. Wir dokumentieren im Folgenden eine Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag, der auch mit einer längeren Erklärung die öffentliche Diskussion sucht.

[ zum vollständigen Beitrag und zur Erklärung ]

23./24. Juni 2009 - World Socialist Web Site, Bill van Auken:

Straßenproteste lassen nach -

aber im Regime nehmen Konflikte zu

Die Protestbewegung im Iran ist am Montag weitgehend von den Straßen Teherans verschwunden. Die Auseinandersetzungen innerhalb des iranischen Regimes gehen allerdings weiter. Mirhossein Mussawi und die anderen besiegten Kandidaten hatten im Zusammenhang mit der Wahl vom 12. Juni Einspruch gegen angebliche Wahlfälschungen erhoben.
[ vollständiger Artikel ]

16. Juni 2009 - Süddeutsche Zeitung, Volker Perthes::

"Ausmaß der Gewalt ist überraschend"

Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, über die falsche Perspektive des Westens, die Anti-Establishment-Kampagne des iranischen Präsidenten - und wieso Mahmud Ahmadinedschad leichter Kompromisse mit den USA schließen könnte als sein Konkurrent Mir Hussein Mussawi.

[ Interview ]

15. Juni 2009 - ZDF-Morgenmagazin:

Interview mit Peter Scholl-Latour:

Über die Wahlen und Proteste im Iran

[ Video (4:44) ]

12./16. Juni 2009 - World Socialist Web Site, Peter Symonds:

Präsidentschaftswahl im Iran

Der folgende Artikel ist im englischen Original am Vorabend der Wahl erschienen, aus der Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinedschad als Sieger hervorging. Er analysiert den Hintergrund der Wahl.
[ vollständiger Artikel ]

12. Mai 2005 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Iran und Israel

Woher der Wind weht

Es sollte selbstverständlich sein, dass niemand, weder die USA noch die Bundesrepublik, dem Iran je das Recht der zivilen Nutzung der Atomenergie abspricht, ein Standpunkt, der bisher nicht offiziell von diesen Regierungen veröffentlicht ist. Um so deplazierter die Dreistigkeit der Merkel-Bundesregierung an der Seite der Bush-Regierung, eine Vorbedingung für Gespräche und Annäherung dem Iran gestellt zu haben, nämlich den Stopp der Uran-Anreicherung, die gerade für die zivile Nutzung notwendig ist und deshalb eine völlig inakzeptable Forderung. Noch billiger und beschämender war die sogenannte europäische “Diplomatie” von “Zucker und Peitsche” gegenüber dem Iran, worüber deutsche Presseorgane bedenkenlos geschrieben haben.

[ vollständiger Beitrag ]

18. November 2007: Luz Maria de Stefano de Lenkait:

zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 17.11.2007:
"USA und Großbritannien fordern neue Sanktionen gegen Iran"
von Paul-Anton Krüger

Wer braucht den Dialog, Teheran oder der Westen?

[ vollständiger Text ]

Material:

Der Iran-Reader von attac (PDF)

Der Iran-Reader von attac (alternativer Download)

Sand im Getriebe:
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 13)
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 12)
   Nr.94 (17.02.2012, Seite 11)
   Nr.93 (30.11.2011)
   Nr.58 (19.04.2007, Seite 20)

Analysen von Ali Fathollah-Nejad

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