18. August 2011 - Kontext.TV:

Afghanistan - ein notwendiger Krieg?

Marc Thörner: Bundeswehr kooperiert mit Warlords und Arbaki-Milizen Malalai Joya: Afghanen leben wie in der Hölle
Massive Proteste gegen Besatzungstruppen
Ist der Afghanistan-Krieg gerechtfertigt?
Kontroverse mit Niels Annen (SPD) und Norman Paech (Die Linke)
Phyllis Bennis: Pakistan als Zielscheibe der USA
Trotz US-Staatsdefizit: Eine Billion Dollar für Krieg
Fast zehn Jahre dauert der Krieg in Afghanistan. Zehntausende Afghanen sind getötet worden, die humanitäre Situation verschlechtert sich zusehends. Auch die Zahl von Kriegsverbrechen in Afghanistan durch US- und NATO-Truppen nimmt zu. Gleichzeitig kooperiert die Bundeswehr mit Warlords, Milizen und einer korrupten Zentralregierung, der Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft rückt in immer weitere Ferne. Die Macher von Kontext TV ziehen in dieser Sendung Bilanz: Ist der Afghanistankrieg glaubwürdig begründet? Was sind die strategischen Ziele der USA und NATO in der Region? Und wie sehen die Afghanen selbst die Besatzung?  [ vollständiger Beitrag und Video ]

31. März 2010 - meta-info.de:

Ein Vasall läuft aus dem Ruder

Wie gewohnt blieben die tatsächlichen Hintergründe für Obama’s Besuch in Afghanistan dem Publikum der westlichen Medien weitestgehend verborgen: Dort hatte sich Präsident Hamid Karzai geleistet, innerhalb von Wochenfrist hochrangige Besuche in benachbarten Hauptstädten zu machen, ohne hierfür die Erlaubnis aus Washington einzuholen. Noch dazu handelte es sich bei den besuchten Nachbarländern um die - spätestens seitens der Bush-Regierung - erklärten Feinde der USA: China und der Iran.

[ vollständiger Beitrag ]

10. Dezember 2009 - Pax Christi:

Nur öffentlicher Druck kann ein Ende des Afghanistankrieges bewirken

Präsident Obamas geplante Truppenaufstockung in Afghanistan ist grundfalsch und seine Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises eine Enttäuschun.

[ vollständige Pressemitteilung ]

29. Juli 2009 - Stefanie Hänisch:

Raus aus dem afghanischen Sumpf 

Der Blutzoll des NATO-Krieges steigt auf beiden Seiten: nach Angaben desUN-Generalsekretärs  wurden zwischen Januar und Mai 2009, also vor den im Juni begonnenen Offensiven der USA, Englands und Deutschlands, 800 Afghanen getötet -  im Mai allein durch einen Luftangriff mehr als 140, hauptsächlich Frauen und Kinder. Auf Seiten der NATO sind schon über 1000 Soldaten in Zinksärgen aus Afghanistan abtransportiert worden, davon 35 Soldaten der Bundeswehr. Allein im Juli starben bisher 69 Soldaten (28.7.2009)

Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen - alles andere ist eine Illusion - eine- unaufhaltsame - Illusion der Politiker und hohen Militärs, wie Rory Stewart,ein ehemaliger britischer Offizier und Provinzverwalter im Irak, in einem längeren Aufsatz überzeugend darlegt.

[ vollständiger Beitrag ] [ Aufsatz von Rory Stewart (Englisch) ]

1. Nov. 2008 - taz-Interview mit Thomas Gebauer (medico international):

Zur Lage in Afghanistan:

"Glaubwürdiger Abzugsplan muss her"

Aufrüsten ist der falsche Weg. Über den afghanischen Widerstand gegen ausländische Soldaten und den Hunger der Zivilbevölkerung spricht der Helfer Thomas Gebauer.

[ vollständiges taz-Interview ]

10. September 2008 - Sand im Getriebe #68:

Zur Forderung nach Abzug der Truppen

Die Forderung nach Abzug der Truppen aus Afghanistan findet eine große Resonanz, gleichzeitig wird jedoch die Frage erhoben: Was geschieht dann mit den Menschen in Afghanistan? Werden sie dann nicht Mörderbanden ausgeliefert?

Diese Bedenken sind ernst zu nehmen und es reicht nicht aus, darauf hinzuweisen, dass sich die Lage der afghanischen Bevölkerung durch das Wirken der NATO-Truppen erheblich verschlechtert hat und jegliche Versprechung nur Schall und Rauch ist.

Eine Reihe von Vorschlägen über die Zeit während des Abzugs und danach sind entwickelt worden und wir dokumentieren diese Diskussion. Eins dürfte aber innerhalb der Friedensbewegung klar sein: Die NATO-Truppen – und dazu gehören auch die deutschen Truppen -, können nicht per Federstrich von Aggressoren zu „Friedensstiftern“ mutieren. Sie  dürfen also von einer sich ernst nehmenden UNO niemals beauftragt werden, für die Sicherheit der Bevölkerung in Afghanistan zu „sorgen“. Dieser Grundsatz sollte übrigens allgemein auf die Länder erweitert werden, die wirtschaftliche oder geopolitische Interessen an Afghanistan haben.

[ weitere Beiträge ]

1. April 2008 - medico international:

Minenräumung in Nordafghanistan wegen Anschlägen eingestellt

Zivil-militärische Zusammenarbeit gefährdet Hilfsorganisationen
Die für Minenräumung zuständige UN-Organisation UNMACA (United Nations Mine Action Center for Afghanistan) hat bis auf weiteres alle Aktivitäten im Norden Afghanistans gestoppt. Dieser Schritt ist eine Reaktion, auf die sich verschlechternde Sicherheitslage in der Region. Allein im Monat März wurden drei lokale Mitarbeiter der afghanischen medico-Partnerorganisation Mine Detection and Dog Center (MDC) bei Anschlägen in Nordafghanistan getötet. Laut dem Projektkoordinator von medico international in Kabul Mohammad Hamayun seien die Täter unbekannt. Ein Taliban-Sprecher habe die Anschläge auf Minenräumer verurteilt.
[ vollständer Artikel ]

10. Dezember 2007 - metainfo.hh:

Afghanische Frauenorganisation fordert Ende der Besatzung

Die afghanische Frauenorganisation RAWA klagt die NATO an und stellt fest, dass ihre Aktivitäten vorwiegend Fundamentalisten, Kriegsverbrechern, Kriminellen und Drogenbaronen dienen. Fortdauernde Verletzungen der Menschen- und besonders der Frauenrechte würden geduldet. Die Behauptung, ein Abzug der NATO würde zu Machtvakuum und Chaos führen, sei ein unbegründeter Vorwand für ihre destruktive Präsenz im Land.

[ vollständiger Beitrag ] [ Original-Artikel (in Englisch] ]

September 2007 - AG Globalisierung und Krieg:

Afghanistan unter dem Aspekt der Energieversorgung

 [ vollständiger Vortrag mit Bildern (PDF, 2,6MB ) ] [ alternativ ]

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