23. April 2012 - junge Welt, Frank Brendle:
Blühende Landschaften in Afghanistan
Anbauflächen für Opiumproduktion werden jedes Jahr größer
14. November 2011 - Informationsstelle Militarisierung:
Broschüre: IMI-Studie 2011/16
Experimentierfeld Afghanistan:
Zehn Jahre Krieg und kein Ende in Sicht
Zur Unterstützung für die Proteste gegen den Petersberg-II-Gipfel Anfang Dezember hat IMI eine Broschüre erstellt, in der versucht wird, umfangreiche Hintergrundinformationen zum Krieg in Afghanistan zu liefern.
[ Download bei IMI ]
Oktober 2011 - Informationsstelle Militarisierung (IMI):
Fact-Sheet Afghanistan:
Das Drama in Zahlen
[ 4 Seiten PDF ] [ IMI-Studie vom 14.11.2011 ]
28. September 2011 - German Foreign Policy:
Gezieltes Töten in großem Stil
Berliner Regierungsberater rechnen für den Krieg in Afghanistan mit dem Übergang zu einer "Counterterrorism"-Strategie inklusive "gezieltem Töten in großem Stil". Wie es in einer aktuellen Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) heißt, setze sich in Washingon immer mehr die Ansicht durch, die gegenwärtig praktizierte Strategie der "Aufstandsbekämpfung" ("Counterinsurgency") könne nicht zum Erfolg führen. Experten hätten sie schon 2009 als "Glücksspiel" bezeichnet. Daher sei der Übergang zu einer alternativen Strategie unumgänglich. Der SWP zufolge spielt dabei der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle: Die USA stellten 2011 insgesamt 113 Milliarden US-Dollar für den Krieg am Hindukusch in ihrem Staatsetat bereit - angesichts der vielfältigen aktuellen Krisen sei das zu viel. "Counterterrorism" benötige deutlich weniger Truppen als "Counterinsurgency" und sei deshalb billiger. Unklar ist, welche Rolle die Bundeswehr in einem "Counterterrorism"-Szenario in Afghanistan spielen wird. Äußerungen des ehemaligen Verteidigungsministers Guttenberg deuten auf eine deutsche Beteiligung hin.
13. September 2011 - Protestbündnis gegen „Petersberg II“:
Pressemitteilung
Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg.
Proteste gegen die „Petersberg II“
Afghanistankonferenz Anfang Dezember in Bonn
3. September 2010 - Jürgen Rose:
Spur der Verwüstung
Die bittere Lehre aus dem Bombenangriff von Kunduz vor genau einem Jahr lautet: Der Krieg zermalmt das Recht.
31. März 2010 - Neue Rheinische Zeitung, Hans Georg:
NATO-Staaten inclusive Deutschland setzen auf afghanische Warlords:
Kolonialisten kommen zurück
Während Präsident Obama seine geheime Blitzreise nach Kabul vorbereitete, protestierten die Vereinten Nationen gegen ein vom Westen gebilligtes afghanisches Amnestiegesetz. Wie eine Vertreterin des Hohen Kommissars der UNO für Menschenrechte erklärt, verhindert das Gesetz, das sämtliche Kriegs- und Bürgerkriegsverbrechen der Jahre von 1979 bis 2002 straffrei stellt, die Entwicklung eines stabilen Friedens in Afghanistan.
31. März 2010 - meta-info.de:
Ein Vasall läuft aus dem Ruder
Wie gewohnt blieben die tatsächlichen Hintergründe für Obama’s Besuch in Afghanistan dem Publikum der westlichen Medien weitestgehend verborgen: Dort hatte sich Präsident Hamid Karzai geleistet, innerhalb von Wochenfrist hochrangige Besuche in benachbarten Hauptstädten zu machen, ohne hierfür die Erlaubnis aus Washington einzuholen. Noch dazu handelte es sich bei den besuchten Nachbarländern um die - spätestens seitens der Bush-Regierung - erklärten Feinde der USA: China und der Iran.
Februar 2010 - Marc Thörner:
Afghanistan-Code |
10. Dezember 2009 - Pax Christi:
Nur öffentlicher Druck kann ein Ende des Afghanistankrieges bewirken
Präsident Obamas geplante Truppenaufstockung in Afghanistan ist grundfalsch und seine Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises eine Enttäuschun.
[ vollständige Pressemitteilung ]
6. September 2009 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:
Massaker in Afghanistan:
Deutsche Großmannsucht endlich stoppen.
Die seit Jahren ständig wiederholte Forderung von Oskar Lafontaine, deutsche Truppen aus Afghanistan zurückzuziehen, war und bleibt nicht nur angemessen, sondern sie ist eine realistische und menschlich notwendige Korrektur eines Schrittes, der niemals hätte erfolgen dürfen. Der jüngste unmenschliche Luftangriff außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit muß das Gewissen der deutschen Öffentlichkeit aufrütteln.
23. August 2009 - Lühr Henken:
Zur politischen Lage in Afghanistan:
Vortrag Aktionsberatung der Kampagne
„Truppen raus aus Afghanistan“
29. Juli 2009 - Stefanie Hänisch:
Raus aus dem afghanischen Sumpf
Der Blutzoll des NATO-Krieges steigt auf beiden Seiten: nach Angaben desUN-Generalsekretärs wurden zwischen Januar und Mai 2009, also vor den im Juni begonnenen Offensiven der USA, Englands und Deutschlands, 800 Afghanen getötet - im Mai allein durch einen Luftangriff mehr als 140, hauptsächlich Frauen und Kinder. Auf Seiten der NATO sind schon über 1000 Soldaten in Zinksärgen aus Afghanistan abtransportiert worden, davon 35 Soldaten der Bundeswehr. Allein im Juli starben bisher 69 Soldaten (28.7.2009)
Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen - alles andere ist eine Illusion - eine- unaufhaltsame - Illusion der Politiker und hohen Militärs, wie Rory Stewart,ein ehemaliger britischer Offizier und Provinzverwalter im Irak, in einem längeren Aufsatz überzeugend darlegt.
[ vollständiger Beitrag ] [ Aufsatz von Rory Stewart (Englisch) ]
1. Nov. 2008 - taz-Interview mit Thomas Gebauer (medico international):
Zur Lage in Afghanistan:
"Glaubwürdiger Abzugsplan muss her"
Aufrüsten ist der falsche Weg. Über den afghanischen Widerstand gegen ausländische Soldaten und den Hunger der Zivilbevölkerung spricht der Helfer Thomas Gebauer.
10. September 2008 - Sand im Getriebe #68:
Zur Forderung nach Abzug der Truppen
Die Forderung nach Abzug der Truppen aus Afghanistan findet eine große Resonanz, gleichzeitig wird jedoch die Frage erhoben: Was geschieht dann mit den Menschen in Afghanistan? Werden sie dann nicht Mörderbanden ausgeliefert?
Diese Bedenken sind ernst zu nehmen und es reicht nicht aus, darauf hinzuweisen, dass sich die Lage der afghanischen Bevölkerung durch das Wirken der NATO-Truppen erheblich verschlechtert hat und jegliche Versprechung nur Schall und Rauch ist.
Eine Reihe von Vorschlägen über die Zeit während des Abzugs und danach sind entwickelt worden und wir dokumentieren diese Diskussion. Eins dürfte aber innerhalb der Friedensbewegung klar sein: Die NATO-Truppen – und dazu gehören auch die deutschen Truppen -, können nicht per Federstrich von Aggressoren zu „Friedensstiftern“ mutieren. Sie dürfen also von einer sich ernst nehmenden UNO niemals beauftragt werden, für die Sicherheit der Bevölkerung in Afghanistan zu „sorgen“. Dieser Grundsatz sollte übrigens allgemein auf die Länder erweitert werden, die wirtschaftliche oder geopolitische Interessen an Afghanistan haben.
10. September 2008 - Lühr Henken:
Was will die NATO in Georgien und in Afghanistan?
Auf dem NATO-Gipfel-Treffen Anfang April trafen sich 3.000 Delegierte in Bukarest zur bis dato größten Zusammenkunft dieser Art in der Geschichte der NATO. Der Gipfel fasste bedeutende Beschlüsse insbesondere in den Bereichen NATO-Erweiterung, Afghanistan und US-Raketenabwehr.
[ mehr in SiG #68 ]
23. Mai 2008 - Internationaler Versöhnungsbund, Clemens Ronnefeldt:
Was wird für uns am Hindukush verteidigt?
Deutsche Sicherheits- und Friedenspolitik
auf dem Weg der Militarisierung?
Einführung zur Veranstaltung am Freitag, 23.5.2008, auf dem Katholikentag in Osnabrück
[ mehr in SiG # 67 ]
1. April 2008 - medico international:
Minenräumung in Nordafghanistan wegen Anschlägen eingestellt
Zivil-militärische Zusammenarbeit gefährdet Hilfsorganisationen
Die für Minenräumung zuständige UN-Organisation UNMACA (United Nations Mine Action Center for Afghanistan) hat bis auf weiteres alle Aktivitäten im Norden Afghanistans gestoppt. Dieser Schritt ist eine Reaktion, auf die sich verschlechternde Sicherheitslage in der Region. Allein im Monat März wurden drei lokale Mitarbeiter der afghanischen medico-Partnerorganisation Mine Detection and Dog Center (MDC) bei Anschlägen in Nordafghanistan getötet. Laut dem Projektkoordinator von medico international in Kabul Mohammad Hamayun seien die Täter unbekannt. Ein Taliban-Sprecher habe die Anschläge auf Minenräumer verurteilt.
[ vollständer Artikel ]
10. Dezember 2007 - metainfo.hh:
Afghanische Frauenorganisation fordert Ende der Besatzung
Die afghanische Frauenorganisation RAWA klagt die NATO an und stellt fest, dass ihre Aktivitäten vorwiegend Fundamentalisten, Kriegsverbrechern, Kriminellen und Drogenbaronen dienen. Fortdauernde Verletzungen der Menschen- und besonders der Frauenrechte würden geduldet. Die Behauptung, ein Abzug der NATO würde zu Machtvakuum und Chaos führen, sei ein unbegründeter Vorwand für ihre destruktive Präsenz im Land.
[ vollständiger Beitrag ] [ Original-Artikel (in Englisch] ]
September 2007 - AG Globalisierung und Krieg:
Afghanistan unter dem Aspekt der Energieversorgung
[ vollständiger Vortrag mit Bildern (PDF, 2,6MB ) ] [ alternativ ]
Weblinks:
Afghanistan-Info der AG Friedensforschung an der Uni Kassel
Afghanistan-Info der Kooperation für den Frieden:
Afghanistan-Dossier
Audio-Aufzeichnung der 5. Strategie-Konferenz
Afghanistan-Info der AG Globalisisierung und Krieg Berlin
aktuell
Archiv
Artikel von Joachim Guilliard zum Thema "Afghanistan"






