AG Globalisierung und Krieg
Sie benutzen den veralteten Internet Explorer 6. Leider ist dieser Browser nicht in der Lage moderne Webinhalte richtig darzustellen. Bitte nutzen Sie eine kostenlose Alternative wie Mozilla Firefox oder Apple Safari

Herzlich Willkommen auf den Seiten der AG Globalisierung und Krieg!

Krieg ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten. Krieg und Gewalt widersprechen dem Selbstverständnis von Attac - das sich für eine friedliche Gestaltung der Globalisierung einsetzt.

Die Arbeitsgruppe "Globalisierung und Krieg" versteht sich als Netzwerk für Aktivisten und regionale Gruppen, die sich kritisch mit dem Zusammenhang von neo-liberaler Globalisierung und Krieg befassen, Aufklärung über Kriegsursachen betreiben, sowie Aktionen initiieren und organisieren zur Abwehr von Krieg und Gewalt.

Wer sich für die Mitarbeit in der AG interessiert und sich auf irgendeine Weise nützlich machen möchte, möge sich bitte zunächst mit den am passendsten erscheinenden Kontaktpersonen in Verbindung setzten oder das Kontaktformular verwenden.

4. Oktober 2014 - weltweit, u.a. in Berlin vor dem Deutschen Bundestag:

„Global Day of Action“

gegen Krieg und Überwachung durch Drohnen

[ Flyer in Deutsch, Englisch und Französisch ]

[ Mobilisierungsaufruf von BDS Berlin ]


Mach' mit beim ersten Globalen Aktionstag
gegen die Nutzung von Drohnen zur Überwachung und zum Töten
am 4. Oktober, 11:00 Uhr vor dem Deutschen Bundestag!

02.10.2014, Lühr Henken:
             »Die USA geben den Takt vor, sie entfachen ein Wettrüsten«

02.10.2014, Johannes Supe:
             Über Recht und Parlament hinweg

27. September bis 4. Oktober 2014 - bundesweit:

Aktionswoche "Atomwaffen - ein Bombengeschäft"

[ Mobilisierungs-Clip ] [ mehr ] [ Don't Bank on the Bomb ]


Aktion vor der Commerzbank am Brandenburger Tor in Berlin:


23.09.2014: Pressemitteilung zur Aktionswoche
                 „Die Bombe an Ihrer Seite“ ablehnen!

17. Sept. 2014 , 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte:

"Gezielte Tötungen“

Lizenz zum Mord? Kampfdrohnen ächten!

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit

Sabour Zamani,
Afghanisches Kultur-und Kommunikationszentrum
Elsa Rassbach,
Attac, Code Pink, DFG-VK, UNAC (USA)
Lühr Henken,
Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag

im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 14405 Berlin

Im Namen der "Terrorismusbekämpfung" werden in Ländern wie Gaza, Pakistan, Afghanistan, Jemen, Somalia unzählige Zivilisten mit Kampfdrohnen getötet, verwundet, traumatisiert. Menschen werden ohne Anklage, Beweis und Prozess zu Terroristen erklärt. Ihr Leben wird per Knopfdruck ausgelöscht. Der völkerrechtswidrige Einsatz von Drohnen verletzt die Souveränität anderer Länder und führt zu einer Spirale der Gewalt.

Auch die Bundesregierung plant die Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen. Entscheidung 2014!

16. Sept. 2014, 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte,

Schwerpunkt beim Attac Berlin Gruppentreffen ("Plenum"):

Die NATO und die neuen Kriege

Unser Widerstand, unsere Alternativen

Der NATO-Gipfel Anfang September in Wales hat deutlich gemacht: Der Militarismus ist brandgefährlich. Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland hat eine neue bedrohliche Dimension erreicht.

  • Ist die NATO-Osterweiterung Teil einer umfassenden Strategie?
  • Was bedeuten neue Militärstützpunkte in Polen, Rumänien und drei baltischen Staaten?
  • Warum werden die Rüstungsetats erhöht?
  • Wie werden Drohnen zur Kriegsführung, Überwachung und Unterdrückung eingesetzt?

Wir diskutieren über die Beschlüsse der NATO-Ratstagung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für unsere Arbeit bei Attac.

Als Gäste begrüßen wir Aktivisten, die bei den Protesten gegen den NATO-Gipfel in Newport/Wales dabei waren:

Reiner Braun,
Geschäftsführer der deutschen Sektion IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms)

Elsa Rassbach,
Filmemacherin, Attac, Code Pink, DFG-VK, UNAC (USA), Drohnen-Kampagne.

Wir laden Euch herzlich ein. Beteiligt Euch an der Diskussion!

Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4

mehr

19. bis 23. August 2014 - Paris, Universität Paris-VII Diderot:

Europäische Sommeruniversität für Soziale Bewegungen (ESU)

Angebote zum Themenbereich der AG Globalisierung und Krieg:

Mi 20.8.2014, 9:30 - 12:00 (Frz./Span.), Raum 234C
   Venezuela, Equateur, Bolivie, déstabilisation en Amérique latine?
   France-Amérique Latine, commission internationale d’ATTAC France

Mi 20.8.2014, 16:30-19:00
Do 21.8.2014, 16:30-19:00
Fr 22.8.2014, 16:30-19:00 (Frz./Engl./Deutsch), Hörsaal 1a
   La crise en et autour de l’Ukraine.
   Causes internes, dimensions géo-politiques et alternatives émancipatrices.

    Attac Deutschland, Attac Frankreich (Kommission Europa und International)
   und Attac Norwegen

Do 21.8.2014, 09:30-12:00 (Frz./Engl.), Raum ????
   Palestine: état des lieux et perspectives de justice pour les Palestiniens
   Attac France (commission internationale), Globalisierung und Krieg,
   Forum Palestine Citoyenneté

Do 21.8.2014, 16:30-19:00 (Frz./Engl.), 281F
   Campagne BDS et sur l’apartheid israélien
   BDS France, Un Pont Per

Fr 22.8.2014, 9:30-12.00 (Engl./Deutsch), Raum 270F
   Vorratsdatenspeicherung & Verschlüsselung
   Attac Deutschland

Fr 22.8.2014, 16:30-19:00 (Frz./ Engl.), Raum 238C
   La lutte pour la souveraineté alimentaire en Palestine
   Union of Agricultural Work Committees, Forum Palestine Citoyenneté,
   Confédération paysanne

Fr 22.8.2014, 16:30-19:00 (Frz./Engl.), Raum 281F
   Militarisme en Europe - notre Résistance, nos alternatives
   Attac Allemagne (AG Globalisierung und Krieg), coalition Stop the War UK

Fr 22.8.2014, 16:30-19:00 (Frz./ Engl.), Raum 234C
   Aquifères fossiles sahariens et exploitation de gaz et pétrole de schiste
   au Maghreb

   Réseau Frack-Free-Europe (groupe français)
   et European Water Movement + intervenant des Amis de la Terre Europe,
   d’Eco-conscience Tunis, d’EL Watan et une intervenante ex-députée européenne

Für die gesamte Dauer der ESU wird in Halle "E" im 1. OG die französische Version der NAKBA-Ausstellung zu sehen sein, präsentiert von Attac Allemagne (AG Globalisierung und Krieg), Attac France, dem Collectif judéo-arabe et citoyen pour la Paix (Strasbourg) und dem Forum Palestine Citoyenneté. Die Ausstellungskataloge gibt es dort in Französisch und in Englisch.

Für die Mobilisierung zum internationalen Aktionstag gegen den Drohnenkrieg (Global Day of Action) am 4.10.2014 stellt die AG Globalisierung und Krieg Flyer in Englisch und Französisch zur Verfügung.

[ Gesamt-Programm ] [ Programm zum Ausdrucken (PDF) ]

[ praktische Informationen ] [ Gebäude ]

4. August 2014 - Wissenschaftlicher Beirat von attac Deutschland:

40 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac haben angesichts der israelischen Militäraktion in Gaza eine Stellungnahme veröffentlicht:

Erklärung aus dem Wissenschaftlichen Beirat von Attac

Israels militärische Aktionen im Gaza-Streifen sind unverhältnismäßig und richten sich – nach den vorliegenden Nachrichten der UNO – nicht nur gegen militärische Ziele, sondern vor allem gegen die Menschen im Gaza-Streifen. Das hat in aller Welt Empörung hervorgerufen und zu Solidarität mit den Palästinensern veranlasst.

[ vollständige Stellungnahme ]

Juli 2014 - Jewish Voice for Peace:

People all over the world are stepping up - many for the first time -
to send a clear, urgent message:
We Choose Freedom for All.

In Israel, radio spots naming those killed in Gaza have been banned.
In the US, media coverage hasn’t been much better.
Please, share this video today – we have to take responsibility ourselves for sharing our humanity, our grief, and our hope for the future.

[ Submit a Photo ]

22. Juli 2014 - Zeitung gegen den Krieg Nr. 38:

100 Jahre Erster Weltkrieg

Inhalte der neuen Ausgabe u.a.:

  • 100 Jahre Erster Weltkrieg:
    Mit Logik und Plan in ein weltweites Morden
  • Kriegsbegeisterung und Widerstand im Ersten Weltkrieg
  • Keine Gedenktafel für Karl Liebknecht
  • BAYER an vorderster Front - Giftgas im Ersten Weltkrieg
  • Mit der Ukraine-Krise schwenken deutschen Unternehmer
    auf den US-Kriegskurs ein
  • Nato-Neuorganisation und Nato-Tagung in Wales
  • Krieg beginnt hier: Gefechtsübungszentrums (GÜZ) der Bundeswehr
  • Kampfdrohnen für die Bundeswehr – (K)eine Scheindebatte
  • Wer rüstet hier wirklich hoch?
    Die Mär von der Kriegsgefahr aus Moskau und Peking
  • Israel/Palästina // Neue Konfrontationspolitik

[ mehr Informationen ] [ PDF ]

19. Juli 2014, 13 bis 15 Uhr - Hamburg-Altona, Ottenser Hauptstraße:

Schluss mit der israelischen Besatzung
und den Militärangriffen.
Für einen gerechten Frieden in Palästina/Israel

Kundgebung in Altona (Ottenser Hauptstr., in der Nähe vom Bahnhof),
getragen von der AG Palästina von attac Hamburg,
von der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft,
vom Deutsch-Palästinensischen Frauenverein
und von der Palästinensischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung.

... bis 15. Juni 2014 - Anstifter e.V.:

Online-Abstimmung über den Stuttgarter Friedenspreis 2014

[ Vorschläge ]


1.7.2014:
Die AnStifterinnen und AnStifter haben abgestimmt: Edward Joseph Snowden, der uns mit seinen Enthüllungen einen Einblicke in das immense Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten – überwiegend der Vereinigten Staaten und Großbritanniens – gab, bekommt den Stuttgarter Friedenspreis 2014.
Aber wie bekommt er unser Menschel wirklich? Sollen wir Snowden nach Stuttgart schmuggeln? Oder die Friedensgala, für die bisher das Theaterhaus am 23. November gebucht ist, nach Moskau verlegen? Gar mit dem lupenreinen Demokraten Putin als Ehrengast? Und einem Ständchen von Schröder! Das wär’s doch, oder? Mit Sonderzügen haben wir schließlich Erfahrung ...

[ mehr ]

31. Mai 2014 - Bundesausschuss Friedensratschlag u.v.a.m.:

Aufruf zu bundesweiten dezentralen Aktionen:

"Die Waffen nieder in der Ukraine!
Stoppt die NATO!

[ Flyer ]

31. Mai, 5 vor 12 Uhr in Berlin:
      Anti-Kriegsbündnis Ukraine, Blockupy
       Video-Aufruf
31. Mai, 11.30 Uhr in Hamburg am Rathausmarkt/Alter Wall
31. Mai, von 11-13 Uhr in Köln am Wallraf-Platz
30. Mai, 17 Uhr in Hamburg auf dem Ida-Ehre Platz (Mönckebergstraße)
29. Mai, 11 Uhr in Aachen am Elisenbrunnen
29. Mai, ab 10 Uhr in Aachen auf dem Marktplatz
24. Mai, ab 11 Uhr in Stuttgart
20. bis 22. Mai in Köln


Audio- und Video-Aufzeichnungen der Kundgebung in Berlin:
      Video-Bericht von WELTNETZ.TV (ca. 9 Min.)
      Eröffnungsrede, Demozug, Eckart Spoo
      Demozug, Eckart Spoo, Tobias Pflüger, Sergej Kirichuk (Borot'ba)
      Stephan Lindner (attac Berlin)

Texte der Kundgebung in Berlin:
      Tobias Pflüger
      Eckart Spoo


Texte der Kundgebung in Frankfurt:
      Matthias Jochheim (IPPNW)
      Willi van Ooyen (die Linke)

29. Mai 2014, 19 Uhr - Berlin, Gotischer Saal:

Attac Berlin und DFG-VK Berlin Brandenburg laden ein:

Ukraine nach der Wahl

Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation in der Ukraine

Zu Gast:
Sergej Kirichuk
von der ukrainischen Organisation Borotba

Gotischer Saal, Schmiedehof 17, 10965 Berlin
(2 Minuten entfernt vom U-Bahnhof U6 Platz der Luftbrücke)

Sergej Kirichuk ist Koordinator von »Borotba« (Kampf), einer linken Organisation, die 2011 von Mitgliedern verschiedener linker Gruppierungen gegründet wurde und derzeit rund 1000 Mitglieder zählt. Einer der Aktivisten, Andrej Brashewski, wurde beim Progrom in und um das Gewerkschaftshaus in Odessa von rechten Schlägern ermordet. Borotba setzt sich konsequent gegen Faschismus und Nationalismus ein. Die Organisation ist schon lange ins Visier der neuen Machthaber in Kiew gerückt und gerät zunehmend auch unter Druck der prorussischen Kräfte im Osten der Ukraine.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir allen die Gelegenheit geben, sich aus erster Hand über die aktuelle Situation in der Ukraine aus linker, antifaschistischer Sicht zu informieren.

[ Flyer ] [ Video-Aufzeichnung (ca. 1h15) ]


12.6.2014 - 18:00, Graz, Lagergasse 98a, KPÖ-Bildungszentrum

13.6.2014 - 19:00, Wien, Gußhausstraße 14/3, OKAZ [ Dokumentation ]

18. Mai 2014 - KONTEXT.TV:

Aus Sorge um den Frieden

Aus Sorge um den Frieden und mit Blick auf die anhaltend kritische Lage in der und um die Ukraine wenden wir uns an Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit mit der dringenden Bitte: Lassen Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukraine zu einem Stellvertreterkrieg zwischen „dem Westen“ und Russland eskaliert!

[ Appell ] [ Unterschreiben ] [ Pressemitteilung]

5. Mai 2014, 18:00 Uhr - Leipzig, Augustusplatz:

Rede von Mike Nagler auf der 6. Montagsdemo
über Krieg und Frieden

[ Video-Aufzeichnung (ca. 14 Min.) ]
[ Mitschnitt der gesamten Montagsdemo (ca. 1h30) ]

19. April 2014 - Kiel:

Beitrag von Uwe Stahl für die AG Globalisierung und Krieg bei Attac-Kiel.
In gekürzter Fassung als Redebeitrag auf dem Ostermarsch 2014 in Kiel:

Der Aufstand der Matrosen in Kiel
und seine Aktualität gegen Krieg

10. April 2014, 15:00 Uhr - Berlin, vor dem Bundestag:

Protest vor dem Bundestag:

Keine Bundeswehr in die Zentralafrikanische Republik

Der Bundestag beabsichtigt am 10. April über den Antrag der Bundesregierung abzustimmen, einen von Frankreich geleiteten EU-Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) mit Transportmaschinen und einem Lazarettflugzeug zu unterstützen.

Wir rufen auf, dagegen zu demonstrieren. Warum? Weil sowohl Frankreich als auch die frankophonen Nachbarstaaten der ZAR, die den größten Teil der militärischen Interventionstruppe MISCA in der ZAR bilden, keine neutralen Kräfte darstellen, sondern Partikularinteressen in einem an Rohstoffen reichen Land verfolgen. Die von den UN mandatierten Entwaffnungs- und Demobilisierungsmaßnahmen von heterogenen Milizen können entweder mit Gewalt durchgesetzt werden, was Krieg bedeutet, oder freiwillig, was einen Verhandlungsprozess voraussetzt. Von letzterem ist in der ZAR keine Rede. Wir sagen: Militär löst die Probleme nicht! Gefördert werden müssen zivilgesellschaftliche Versöhnungsansätze gesellschaftlicher Gruppen, von Christen und Muslimen. Dringend notwendig ist die humanitäre Hilfe! Es ist beschämend, dass sich die Bundesregierung gerademal zu einer läppischen Spende von 10 Mio. Euro für den humanitären Notfall „epischen Ausmaßes“ (Ban Ki-Moon) in der ZAR aufrafft. Mehr als die Hälfte der 4,5 Millionen Einwohner der ZAR ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein Viertel ist auf der Flucht.

Wir wollen deutlich machen, dass die Ausdehnung von Bundeswehreinsätzen, wie sie die Große Koalition auf der Sicherheitskonferenz in München Anfang Februar angekündigt hat, von Dreivierteln der Bevölkerung abgelehnt wird.

Scheidemannstraße / Ecke Ebertstraße

Veranstalter:
Friedenskoordination Berlin
NaturFreunde Berlin

6. April 2014 - Zeitung gegen den Krieg Nr. 37:

Inhalte der neuen Ausgabe:

  • Die Große Koalition mit den Scharfmachern van der Leyen und Steinmeier entsenden die Bundeswehr an die neue Ostfront
    – ein Spiel mit dem Feuer der Kriegsgefahr
  • Bei der Ukraine geht es nicht nur um globale Strategie;
    es geht um Rohstoffe:
    um Öl und Gas (Exxon! Chevron! ENI!)
    und um Agrokraftstoff-Projekte (Monsanto!)
  • Doch, doch: Faschisten mit Ministerposten in Kiew!
  • Van der Leyen mit Attraktivitätsoffensive für die Bundeswehr
  • Die Bundeswehr ist gefechtsbereit – und demonstriert dies vor Ort
    (u.a. in Kalkar und Uedem) und in neuen Manövern
  • Nun also doch Drohnen – für die Bundeswehr!
  • 15 Jahre Nato-Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien („Kosovo-Krieg“)
  • USA und Nato modernisieren die Atomwaffen in Büchel
  • 100 Jahre Erster Weltkrieg
    – 100 Jahre Lügen über die Ursachen des Völkermordens

Archiv: PDF

29. März 2014, 17:30 - Frankfurt, Studierendenhaus Campus Bockenheim:

Workshop der AG Globalisierung und Krieg
beim attac-Frühjahrsratschlag 2014:

„Neue Macht“ und „neue Verantwortung“

zur Außen- und Militärpolitik der großen Koalition

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz im Februar erklärten Bundespräsident Gauck, Verteidigungsministerin von der Leyen und Außenminister Steinmeier einmütig, es sei an der Zeit, dass Deutschland mehr Verantwortung übernehme, auch militärisch.

Attac lehnt eine weitere Militarisierung der Gesellschaft ab. Die Bilanz der NATO-Einsätze ist verheerend. Nur mit einer Wirtschafts- und Außenpolitik, die auf soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und Demokratie orientiert, ist Frieden möglich.

Wir diskutieren in dem Workshop über brennend aktuelle Fragen:

  • Geht es beim Ukraine-Konflikt um Freiheit und Demokratie oder um Geopolitik und Geostrategie?
    Welche Rolle spielt die deutsche Politik in dem Konflikt?
  • Warum ist die Bundeswehr immer wieder international im Einsatz?
  • Warum können deutsche Rüstungsfirmen Milliarden mit dem Tod verdienen?
  • Was meint der Slogan „Der Krieg beginnt hier“?
  • Welche Kampagnen für ein friedliches Europa kann Attac unterstützen?

Wir laden Euch herzlich ein. Beteiligt Euch an der Diskussion!

Thomas Mickan,
   Politikwissenschaftler, Informationsstelle Militarisierung Tübingen (imi)

Stefanie Haenisch,
   Diplom-Soziologin, Gründungsmitglied der Attac-AG Globalisierung und Krieg

Barbara Fuchs,
   Attac Berlin und Attac AG Globalisierung und Krieg

Frankfurt am Main, Mertonstr.26
Studierendenhaus Campus Bockenheim, Raum 1

[ Gesamtprogramm ] [ Anmeldung ]

[ Infostand der AG Globalisierung und Krieg ]

22. und 23. März 2014 - Vlotho, LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho:

Ägypten - Seminar:

Wo steht die Revolution?
Der schwere Weg der Gewaltfreiheit
in Ägypten und anderen Ländern

Der 25. Januar 2011 gilt als Beginn der ägyptischen Revolution; dabei war sie lange vorbereitet.

Es gibt viele feindliche Linien in Ägypten. Alle großen Gruppen rufen zur Gewaltlosigkeit auf. Das hat nicht verhindert, dass es bereits viele Tote und Verletzte und auch Massaker gegeben hat und etliche Kirchen zerstört worden sind.

In Referaten - auch von ÄgypterInnen - und in Arbeitsgruppen geht es um folgende Themen:

  • Vergleich mit anderen Ländern (Philippinen, Madagaskar, Tunesien)
  • Chancen und Stärken von gewaltfrei-gütekräftigen Revolutionen
  • Perspektiven für die Zukunft Ägyptens
  • Frauen und Revolution in Ägypten
  • Unterstützung gewaltfreier Widerstandsgruppen von Deutschland u. Europa aus
  • Anregungen für Widerstand gegen Missstände bei uns in Europa

Veranstalter:
Internationaler Versöhnungsbund in Kooperation mit:
AKE-Bildungswerk,
Attac-AG für Demokratie im arabischen und Mittelmeerraum (DEAM),
Attac-AG Globalisierung und Krieg,
Gesamteuropäisches Studienwerk,
INAMO - Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten,
Islamisches Zentrum Bielefeld (IZB) und
VHS im Kreis Herford

[ mehr ]

27.03.2014: [ Bericht im Vlothoer Anzeiger ]

13. März 2014, 19:00 Uhr - Hamburg-Eimsbüttel, Magda-Thürey-Zentrum:

[ Schattenblick-Interview mit Kai Ehlers nach der Veranstaltung ]

31. Januar bis 2. Februar 2014 - München, Literaturhaus:

Programm-Flyer


Die Beiträge der 3 Hauptreferenten zum Nachhören:

  • Dr. Bettina Gruber, Universität Klagenfurt
    "Friedensbildung im Alpen–Adria–Raum"
    Erfahrungen und Perspektiven (MP3, 21MB)
  • Prof. Mohssen Massarrat, Osnabrück
    "Frieden für den Nahen und Mittleren Osten?"
    UN-Konferenz zur Abschaffung der Massenvernichtungswaffen (MP3, 38MB)
  • Dr. Aminata Traoré, ehemalige Kulturministerin, Mali
    "Perspektiven für Frieden und Entwicklung in Mali"
    ... in Französisch (MP3, 30MB)
    ... in deutscher Übersetzung (MP3, 34MB)

29. Januar 2014, 14:00 Uhr - Berlin, vor dem Reichstagsgebäude:

Der Bundestag beabsichtigt am 29. Januar, die
Stationierung von PATRIOT-Flugabwehrraketen der Bundeswehr
und AWACS-Gefechtsführungsplattformen der NATO in der Türkei

für ein weiteres Jahr zu genehmigen.

Wir rufen auf, dagegen zu demonstrieren.
Warum?

Die Bundesregierung begründete vor einem Jahr die Stationierung damit, dass die syrische Armee von Angriffen von mit Chemiewaffen bestückten Raketen abgeschreckt werden soll. Diese Voraussetzung ist entfallen, denn die syrischen Chemiewaffen sind außer Landes gebracht worden. Die neue Begründung „Restrisiko“ ist an den Haaren herbeigezogen. Niemand in Syrien beabsichtigt, die Türkei und damit die NATO durch einen Raketen-, Flugzeug oder Hubschrauberangriff – andere Flugkörper vermag das PATRIOT-System nicht zu bekämpfen - zum Eintritt in den syrischen Bürgerkrieg zu provozieren. Die Türkei lässt den Fluss von Kriegswaffen nach Syrien ungehindert zu, was den Bürgerkrieg befeuert und schnürt gleichzeitig das autonome Kurdengebiet ab, indem sich ein demokratisches Zusammenleben verschiedener Ethnien beispielhaft entwickelt. Diese kontraproduktive türkische Politik wird durch die deutsche militärische Unterstützung aufgewertet.

Veranstalter:
FRIKO Berlin
NaturFreunde Berlin

Vor dem Reichstag:
Eberstraße/Ecke Scheidemannstraße

130 Fotos von der Aktion
Bericht bei Indymedia
dito

Text der Rede von Lühr Henken

24. Januar 2014 - ATTAC AG Globalisierung und Krieg:

Proteste gegen die NATO-Kriegstagung

Am 1. Februar ist Attac mit dabei, wenn in München wieder Tausende gegen die jährlich stattfindende NATO-Kriegskonferenz auf die Straße gehen.

Beteiligt Euch lautstark, phantasievoll und kreativ an den Protesten!

Die sogenannte Münchner „Sicherheitskonferenz“ (SIKO) gibt sich als „weltweit wichtigste“ Versammlung der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten, v.a. der NATO- und EU-Staaten, aus. Regierungschefs und -chefinnen, Minister_innen und Parlamentarier_innen, hochrangige NATO-Militärs und Repräsentanten der größten Wirtschafts- und Rüstungskonzerne beraten hier über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft. In informellen Gesprächen geht es auch um Militärinterventionen und erforderliche Kriegskoalitionen.

Die SIKO dient als medienwirksames Propagandaforum für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der NATO-Staaten, die mit Lügen gerechtfertigt und der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Tatsächlich aber haben diese Kriege Zehntausende Tote, zerstörte Infra­struktur, namenloses Elend, Millionen von Kriegsflüchtlingen zur Folge.

Mit der NATO gibt es keinen Frieden - Der Krieg beginnt hier.

Die NATO, militärischer Arm der reichsten kapitalistischen Staaten, ist eine Kriegsallianz zur Durch­setzung der Profitinteressen der transnationalen Konzerne, der Banken und Waffenprodu­zenten. Deutschland ist in Europa die militärische Drehscheibe für die Aggressionskriege der USA und der NATO. Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland bei jedem dieser Kriege offen oder verdeckt dabei, um eigene wirtschafts- und machtpolitische Interessen durchzusetzen. Deutschland ist Trainingsgelände und Startplatz für Drohneneinsätze weltweit. Durch Waffenproduktion und Waffenexport verdienen deutsche Rüstungsfirmen jährlich Milliarden mit dem Tod. Deutsche Waffen werden in Spannungsgebiete und an brutale Despoten geliefert. Sie kommen weltweit in Kriegen und bei der Niederschlagung von Aufständen zum Einsatz. Wir fordern ein Verbot des Rüstungsexports und der Rüstungsproduktion (und die Konversion der Rüstungsbetriebe).

Die NATO ist ein Kriegsbündnis.
Deren Auflösung ist friedensnotwendig.

Den selbsternannten Weltherrschern, die sich im Bayerischen Hof versammeln, erklären wir:

Ihr seid in München und überall auf der Welt unerwünscht.

Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung: Für eine Zukunft ohne Rüstung und Krieg, ohne Ausbeutung von Menschen und Natur.

NO JUSTICE - NO PEACE!
OHNE GERECHTIGKEIT KEIN FRIEDEN!

Beteiligt Euch an den Protesten gegen die NATO-Kriegstagung
in München am Samstag, dem 1. Februar 2014!

Weitere Informationen:
Bündnis gegen die "Sicherheitskonferenz"
Friedenskonferenz
Aktionen gegen die "Sicherheitskonferenz"
weitere ATTAC-Stellungnahmen "Sicherheitskonferenz"
Friedenspolitischer Ratschlag zur "Sicherheitskonferenz"
ATTAC-Stellungnahmen zur EU-Militarisierung

10. bis 14. Dezember 2013 - Berlin:

14. Dezember, 9:30 Uhr:
»Why drones? The function of drone warfare in the US war on terror«
Podiumsgespräch mit Medea Benjamin
im Rahmen der Außenpolitischen Jahreskonferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung
»Deutsche Außenpolitik. Alternativen«
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Eintritt frei


13. Dezember, 12:00 Uhr:
Übergabe einer Erklärung von Medea Benjamin an Kanzlerin Merkel
Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1


12. Dezember, 11:30 bis 17:30 Uhr:
Arbeitstreffen von Aktivist_Innen gegen Kampfdrohnen aus mindestens zehn Ländern (u.a. Pakistan, USA, Großbritannien, Belgien, Schweden, Schweiz, Italien, Niederlande, Deutschland)
im IALANA-und INES-Büro, Marienstr. 19/20, 10117 Berlin
(nahe der S- und U-Bahn-Haltestelle "Friedrichstraße ")

Global Anti-Drone Network, European Section:
     "Ban Weaponized Drones!"
     "Bewaffnete Drohnen verbieten!"
"Bewaffnete Drohnen ächten!"


10. Dezember, 19:00 Uhr:
Luxemburg Lecture:
»Drone Warfare
– Origins, Consequences and the Worldwide Resistance to it«

Vortrag und Diskussion mit Medea Benjamin (mit Simultanübersetzung)
Volksbühne, Grüner Salon, Linienstr. 227
Eintritt frei


"Drone Warfare: Killing by Remote Control"
"Drohnenkrieg – Tod aus heiterem Himmel"

5. Oktober 2013 - European Coordination Committee for Palestine (ECCP):

Das Europäische Parlament wird am 21. und 22. Oktober 2013 über die EU-Leitlinie bzgl. der Produkte aus israelischen Siedlungsprodukten auf besetztem Land diskutieren und entscheiden, ob sie unverändert bleibt und ab dem 1. Januar 2014 in Kraft tritt.

Es gibt Anzeichen, dass Anträge gestellt werden könnten, die den Text verwässern sollen.

Daher ist es wichtig, ein unterstützendes Schreiben an unsere jeweiligen EU Abgeordneten zu senden.

Der Link ( act.eccpalestine.org/lobby/35/0/Germany führt zum Aufruf mit dem Hinweis auf das e-tool - am Ende des Aufrufs steht auf Englisch:

Messages will be sent to those that are ticked,
also Nachrichten werden an die angeklickten versandt...:
Check all <javascript:void();>
Uncheck all <javascript:void();>

Wenn man diesem Link folgt, kann man auch gleich zur Tat schreiten und seine MEP's anschreiben.

[ zum e-tool ]

5. September 2013 - AG Globalisierung und Krieg:

Für Abbildung in voller Größe oder Download bitte auf das Bild oder hier klicken!

30. August 2013 - Petition über change.org:

Unterschriftensammlung zu Syrien:

Zivile Lösungen für die Konflikte in Syrien!
Kein Militäreinsatz!

Martin Arnold hat eine Petition zu Syrien bei "Change.org" eingestellt, in der die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und der USA aufgefordert werden, keinen Militärschlag gegen Syrien zu fördern.

[ zum Unterschreiben ]

[ Informationen und Stellungnahmen ]

30. August 2013, 19 Uhr - Berlin:

Edward Snowden erhält den diesjährigen Whistleblower-Preis, vergeben von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), den Rechtsanwälten gegen Atomwaffen (IALANA) und von Transparency International.

Die Preisverleihung findet statt am
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Leibnitz-Saal
Markgrafenstr. 38, Nähe Gendarmenmarkt (U Hausvogteiplatz)

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Es ist ermutigend, daß sich mehrere durchaus bedeutende Organisationen hier zusammengefunden haben, um diesen Preis zu stiften und damit ein Zeichen zu setzen gegen die Verfolgung politisch Missliebiger und für Transparenz, Humanismus und Grundrechte wie Presse- und Redefreiheit.

Dies insbesondere in einem Moment, wo gerade in den Ländern, die durch flächendeckende Totalüberwachung jeglicher elektronischer Kommunikation (ganz zu schweigen von anderen Verbrechen) nicht nur akut die Demokratie und Bürgerrechte außer Kraft setzen, sondern diejenigen, die das aufdecken und zur Sprache bringen, mit Methoden verfolgt und eingeschüchtert werden, die man selbst in so mancher "Diktatur" nicht findet. (Diktatur in Anführungszeichen, weil mittlerweile die Grenzen zum sog. demokratischen Rechtsstaat immer mehr verwischen.) Beispiele dafür sind nicht nur Bradley Manning, Julian Assange und eben Edward Snowden, sondern aktuell auch die unglaublichen Vorkommnisse in Großbritannien, wo selbst gegen den Lebensgefährten des Journalisten Glenn Greenwald (Publizist der Snowden-Leaks) vorgegangen wird, und zwar mittels Terrorgesetzgebung, und wo Geheimdienstler bei einer Zeitung einfallen und Festplatten und PCs zerstören können, weil dort Dokumente von Snowden vermutet werden. Wie weit muß es eigentlich noch kommen?

Erfreulich ist daher auch die hochkarätige Besetzung der Preisverleihung: Neben Glenn Greenwald, der per Video-Link zugeschaltet sein wird und MONITOR-Moderatorin Sonia Mikich, einer der wenigen kritisch-investigativen Journalistinnen in Deutschland, werden auch Internet-Aktivist Jacob Appelbaum (Tor-Projekt, Wikileaks) und der Historiker Joseph Foschepoth, der u.a. die umfassende Briefzensur in Westdeutschland im Kalten Krieg aufdeckte, auf der Veranstaltung sprechen.

[ mehr ] [ Programm und Anmeldung ]

6. August 2013 - isw, Claus Schreer:

Imperiale Machtansprüche
verhindern die atomare Abrüstung

Rede bei der Gedenkkundgebung zum Jahrestag des Atombombenabwurfs
auf Hiroshima, am 6. August in München

„Frieden mit Gerechtigkeit bedeutet, nach einer Welt ohne Atomwaffen zu streben - ganz gleich, wie weit dieser Traum entfernt sein mag.“ Mit diesem Satz – den man gar nicht schöner sagen kann – präsentierte sich US-Präsident Obama vor wenigen Wochen in Berlin wieder einmal als glühender Verfechter der atomaren Abrüstung.

In seiner Rede am 19. Juni vor dem Brandenburger Tor kündigte er neue Schritte für Verhandlungen mit Russland an. Amerika sei bereit, sagte Obama, die Anzahl seiner strategischen Sprengköpfe um ein Drittel zu reduzieren, denn die Sicherheit Amerikas und seiner Alliierten könne auch mit deutlich weniger Kernwaffen gesichert werden. In den Medien wurde dies als „weitreichender Abrüstungsvorschlag“ gefeiert.

Im Klartext heißt das aber, an der weltweiten militärischen Überlegenheit der USA und der NATO wird sich dadurch nichts ändern. Genau das aber ist das Problem und einer der wesentlichen Gründe für die Blockade bei allen Abrüstungsverhandlungen.

[ vollständiger Text ]

26. Juli 2013, 15:00 Uhr - Hamburg-Bergedorf, Gesamtschule:

Workshop B47 der attac-Sommerakademie 2013:

Neue Kriegsführung der Bundeswehr
mit Drohnen, Aufstandsbekämpfung und Häuserkampf

26.07.2013, 15:00 Uhr - Teil 1/2
26.07.2013, 17:00 Uhr - Teil 2/2
Die Bundeswehr ist inzwischen „Einsatzarmee“. Vom Kosovo über Somalia bis Afghanistan und neuerdings in der Türkei und Mali ist sie im Militär- und Kriegs-Einsatz. Verteidigungsminister Thomas de Maizière will Kampfdrohnen für die Bundeswehr. Kampfdrohnen verändern die Kriegsführung grundlegend. Tötung wird automatisiert und „entmenschlicht“, „Kollateralschäden“ von zivilen Toten sind Teil der Kriegsführung.

In der Colbitz-Letzlinger Heide wird als gigantische Trainingskulisse eine moderne Stadt gebaut.

  • Warum übt die Bundeswehr Aufstandsbekämpfung, Häuserkampf und „inneren Notstand“?
  • Hat das mit den zunehmenden Protesten und dem Widerstand gegen die Spar- und Austeritätspolitik der Troika und der Bundesregierung innerhalb der Europäischen Union zu tun?

Neue Fakten – spannende Fragen!

Referent_innen:
Barbara Fuchs: Dipl.-Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin bei Attac, die Linke und in der Friedensbewegung. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der bundesweiten Attac-AG Globalisierung und Krieg.
Tobias Pflüger: Friedensforscher und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac. Er ist im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e. V. (IMI) sowie Teilnehmer und Referent bei europäischen und weltweiten Sozialforen.

Gesamtschule Bergedorf, Ladenbeker Weg 13
Raum 29 - S25 (Gelbes Haus 2. OG)

17. März 2013 - Kampagne "Keine Kampfdrohnen!":

Drohnen-Kampagne

Gegen die Etablierung von Drohnentechnologie
für Krieg, Überwachung und Unterdrückung

[ zum Appell ]

2. Februar 2013 - München:

Kommt nach München!
Beteiligt Euch an der Großdemonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz

Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz ]

01.02.2013 Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker an Münchner SiKo:
                  Stützen Sie nicht weiter Regime, die zu Terror und Krieg beitragen!

12. Dezember 2012 - CAMPACT:

Panzer-Export nach Saudi-Arabien stoppen!

Das despotische saudische Regime will Hunderte Panzer in Deutschland kaufen.
Die Bundesregierung soll das Waffengeschäft nicht genehmigen!

[ online-Appell ]

11. Dezember 2012 - Clemens Ronnefeldt:

Protest gegen Patriot-Raketen-Beschluss des Bundestages am 12.12.2012 

Am 12.12.2012, wird der deutsche Bundestag auf  Antrag der Bundesregierung über die „Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO (NATINADS) auf Ersuchen der Türkei auf Grundlage des Rechts auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen) sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012 hierzu“ entscheiden. 

Noch Mitte Oktober 2012 erklärte der Oberkommendierende der US-Armee in Europa und der 7. US-Armee, Generalleutnant Mark Hertling, es sei unklar, ob die Granaten, die von syrischem Gebiet abgefeuert werden und in der Türkei einschlagen, von der syrischen Armee oder den Aufständischen oder der PKK abgefeuert werden. 
Die Stationierung von Patriot-Raketen ist rein militärisch gesehen ein unwirksames Mittel gegen diese Granaten. Nach den jüngsten Äußerungen des NATO-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen ist davon auszugehen, dass die Patriot-Raketen im Zusammenhang einer  größeren offensiven NATO-Eingreifplanung in Syrien zu sehen sind. 
Im Gesamtzusammenhang der Lieferung von mehreren hundert Panzern an Saudi-Arabien bedeutet ein möglicher Beschluss morgen zur Entsendung deutscher Soldaten, die die Patriot-Raketen bedienen werden, eine erhebliche Eskalation hin zur deutschen Kriegsbeteiligung in der Region. Die Patriot-Raketen sowie die deutschen Panzer an Saudi-Arabien sind vor  allem gegen Iran gerichtet. 
Mit einer morgigen Zustimmung zum Antrag der Bundesregierung verliert die deutsche Außenpolitik letzte noch verbliebene Möglichkeiten, mit diplomatischen Mitteln zu einem Waffenstillstand und zur Deeskalation beizutragen. 
Daher sind Anrufe, e-mails oder gefaxte Briefe an Abgeordnete heute noch sinnvoll, die die Konsequenzen einer morgigen Zustimmung mit deren weitreichenden Konsequenzen vor Augen führen. 
Gute Argumente für die Ablehnung des Antrages liefert der Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 6.12.2012.

Clemens Ronnefeldt,
Referent für Friedensfragen
beim deutschen Zweig  des Internationalen Versöhnungsbundes 

13. und 14. Oktober 2012 - Bonn, LVR-Landesmuseum:

Friedenskongress 2012:

Stoppt den Krieg  - Wege zum  Frieden in Afghanistan

Veranstalter:
Kooperation für den Frieden zusammen mit vielen afghanischen Organisationen und Initiativen aus Europa und Afghanistan

LVR-Landesmuseum, Bonn, Colmantstr. 14-16 (5 min. vom Hbf entfernt)

[ Programm (PDF) ] [ mehr ]

12. Oktober 2012 - Solidar-Werkstatt, Gerald Oberansmayr:

Orwell`scher Friedensnobelpreis

George Orwell charakterisierte in seinem berühmten Roman „1984“ die Propagandafloskeln autoritärer Regime: „Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke.“ Seit heute kann man ergänzen: „Und der Militärpakt EU ist eine Friedensmacht“.

[ vollständiger Beitrag ]

21. September 2012 - IPPNW:

Online-Mitmachaktion an Außenminister Westerwelle:

Verträge statt Bomben

Es ist unbedingt notwendig, dass Israel und Iran an einen Tisch kommen, um über Atomwaffen zu reden. Iran zu bombardieren wird seine Führung erst recht provozieren, Atomwaffen zu bauen. Besser wäre es, sich auf einen Prozess zu einigen, der Atomwaffen für Iran und Israel gleichermaßen verbietet. Deutschland muss dieses Ziel in den Vordergrund seiner diplomatischen Bemühungen rücken.

24. August 2012 - attac-AG Globalisierung und Krieg u.v.a.m.:

Bundesverfassungsgericht Karlsruhe am 17.8.2012: 
ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung!

Dem Bestreben nach einer Verfassungsänderung, die es der Bundeswehr ermöglicht, im Inneren militärisch gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen, wurde nun nach zwanzigjähriger Diskussion zum Nachteil aller im Land Lebenden stattgegeben.
Diese Verfassungsänderung hat jedoch nicht das Parlament beschlossen, sondern ausgerechnet das Bundesverfassungsgericht, das die Verfassung, Freiheit und Rechte der Bürger zu schützen beauftragt ist. 

vollständiger Protest-Aufruf ]

1. bis 5. August 2012 - Mainz, attac-Sommerakademie:

Sa, 4.8.2012, 17:00 - 18:30 Uhr, Philo P105:
Aufschrei gegen Waffenhandel
- und wie die Zivilgesellschaft die Leos und Merkel an die Kette legt ...

Fr, 3.8.2012, 17:00 - 18:30 Uhr, BKM 030:
Kinder im Visier
Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen

Fr, 3.8.2012, 15:00 - 16:30 Uhr, BKM 003:
Wettrüsten bedroht Weltnaturerbe
Warum der Widerstand in einem südkoreanischen Dorf weltweit unterstützt wird

Do, 2.8.2012, 17.00 - 18.30 Uhr, Philo P110:
Danke für das Schweigen!
Eineinhalb Jahre syrische Revolution - und wo bleibt die Solidarität?

Do, 2.8.2012, 15:00 - 18:30 Uhr, Philo P103:
Bloß keinen Krieg!
Iraner/innen und Israelis
gemeinsam gegen Krieg und Waffenexporte aus Deutschland

[ Sommerakademie 2012 ] [ Campus-Lageplan ]

medico international:

Krieg und Gewalt im Kontext der Globalisierung

In Ländern wie Afghanistan, Irak oder dem Kongo herrscht heute ein eigentümlicher Schwebezustand zwischen Krieg und Frieden. Man weiß nie genau, ob der Krieg zuende ist oder nur eine Pause einlegt. Ob es morgen wieder losgeht und nicht der Krieg längst die Normalität ist. Dabei gibt es selten klare Unterscheidungen zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, auch sind kaum identifizierbare militärische Fronten auszumachen. Hinzukommt eine weitgehende Aushöhlung des im Kriegsvölkerrecht geregelten Schutzes der Zivilbevölkerung und – was Organisationen wie medico verstärkt zu schaffen macht - die Instrumentalisierung von Hilfe für kriegerische Zwecke.

Friedensbemühungen scheitern bereits daran, dass meist völlig unklar, mit wem eigentlich über Frieden verhandelt werden könnte. Wer beispielsweise sollte im heutigen Kongo der Ansprechpartner sein, wo lokale Warlords, begierige Anrainerstaaten, machtvolle multinationale Konzerne, Privatarmeen und verstreute Reste der regulären Armee miteinander kämpfen.

[ vollständiger Beitrag

29. Mai 2012 - Peter Grottian, Mitglied im wissenschaftl. Beirat von attac:

 Legt die Zivilgesellschaft die Leos an die Kette? 

Noch kann Angela Merkel schweigen, wenn Alt-Kanzler Helmut Schmidt sie wegen der Genehmigung von Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Israel kritisiert. Er läßt sich provozierend zitieren: „Ich hätte das nicht getan.“ Es wäre ein Leichtes, zumindest den im Sommer 2011 im Bundessicherheitsrat vorläufig abgesegneten Export von bis zu 270 Leopard-2-Panzern nach Saudi-Arabien bundeskanzlerisch zu entschärfen: Mit einer „Zur-Zeit-nicht-aktuell“-Stellungnahme. Es fällt ihr offenkundig schwer und das hat Gründe.

vollständiger Beitrag ] [ PDF (3 Seiten) ] [ Artikel bei FR-online ]

23. Mai 2012, 19:30 - Wetzlar, Gasstätte Wöllbacher Tor:

Andreas Buro, Mitinitiator des Aufrufs

"Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt"

kommt am
Mittwoch, den 23. Mai um 19:30 Uhr
in die Gaststätte Wöllbacher Tor,
Wetzlar, Goethestr. 14

Herr Buro wird zu der aktuellen Lage des Konflikts und möglichen Konsequenzen eines Angriffs auf den Iran sprechen. Er wird Möglichkeiten aufzeigen, wie die westliche Welt den Konflikt entschärfen könnte, wenn sie nur wollte.

Es laden ein:
attac Wetzlar,
Wetzlarer Friedenstreff,
Arbeitskreis Frieden im Kirchenkreis Braunfels

[ Einladung ]

9. Mai 2012 - Berlin, Frankfurt, London, ...

RETTET GANGJEONG!

Kein Kriegshafen auf der Insel Jeju!

Auf einer wunderschönen südkoreanischen Insel soll ein Kriegshafen gebaut werden. Er wird letzen Endes dem US-amerikanischen Raktensystem dienen und die Spannung im nordostasiatischen Raum wird sich dadurch erhöhen. Die Bewohner protestieren. Seit 5 Jahren wird das Dorf Gangjeong umkämpft.

Solidaritätsdemonstrationen gibt es u.a. in:

15.00 – 18.00 Uhr: Berlin, Pariser Platz am Brandenburger Tor
15.00 – 16.00 Uhr: Frankfurt am Main, Lyoner Str. 34
16.30 – 18.00 Uhr: Frankfurt am Main, Gerechtigkeitsbrunnen am Römerberg
14.00 – 17.00 Uhr: London SW 1E 6AJ, 60 Buckingham Gate
                          (outside the embassy of the Republic of Korea)

[ Flyer ]

06.03.2012 Professor Yang Yoon-Mo on 27th day of hunger strike
16.01.2012 Asian Human Rights Commission: Good example of worst governance
31.09.2011 KBS-World: Der Streit um eine geplante Marinebasis in Gangjeong
06.09.2011 Video-Clip (ca. 5 min.) einer Demonstration mit Ann Wright
18.08.2011 New York Times: Island’s Naval Base Stirs Opposition in South Korea
08.05.2011 Video-Clip (ca. 2 min.) einer Demonstration
Save Jeju Island
Die geplante Marinebasis auf Jeju-do
Wikipedia: Marinebasis Gangjeong

5. Mai 2012, 14 Uhr - Berlin, Kottbusser Tor:

Iraner/innen und Israelis gegen Deutschlands Beitrag zur Eskalation der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten

[ Statement der InitiatorInnen ] [ mehr ] [ Ha'aretz-Bericht (in Englisch) ]

[ siehe auch ] [ Fotos ]

26. Februar 2012 - Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!:

Aktionstag gegen Waffenhandel

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" hat den 26.2.2012 zum Aktionstag gegen den Waffenhandel erklärt. Nicht zufällig erinnert das Datum an Artikel 26, Absatz 2 des Grundgesetzes, in welchem ein Verbot von Rüstungsexporten als eine Grundgesetzergänzung aufgenommen werden soll. 

[ mehr ] [ 26.02.2012, ab 10:30 Uhr: Aktion in Berlin ]

Antrag der AG Globalisierung u. Krieg zur Sitzung des attac-Rates am 3.3.2012 ]

10. und 11. Februar 2012 - Magdeburg, Roncalli-Haus:

9. Strategiekonferenz der „Kooperation für den Frieden“:

Thema: „Ökonomie und Krieg“ (It's the economy, stupid!)

im Roncalli-Haus in Magdeburg, M.-J.-Metzger-Str. 12/13

[ Programm-Flyer ] [ weitere Informationen ]

Video-Aufzeichnungen:

Vortrag und Diskussion mit Werner Rätz (ATTAC):
"Die Ökonomie als Kriegsmotor - Perspektiven zu ihrer Befriedigung"

Prof. Dr. Andreas Buro (Komitee für Grundrechte und Demokratie):
"Verhältnis von Ökonomie und Gewalt"

Workshop mit Shir Hever (Alternative Information Center):
"Kriegsökonomie in Israel/Palästina und KonsumentInnen-Aktionen"

Auszug von der Podiumsdiskussion:
"Marksteine für eine befriedete Ökonomie"

4. Februar 2012 - München, Aktionsbündnis gegen SiKo:

Aufruf des Aktionsbündnisses zu Protesten gegen die sogenannte NATO-Sicherheitskonferenz (SiKo) 2012 in München:

Kein Frieden mit der NATO –

Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!

Am ersten Februar-Wochenende treffen sich im Hotel Bayerischer Hof wieder Kriegsstrateg_innen, überwiegend aus NATO- und EU-Staaten, hochrangige Militärs, Vertreter_innen von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen und Regierungen. Sie schmieden Kriegskoalitionen.

[ mehr ]
[ Informationen, Dokumente, Hintergründe ]
[ Aufruf von ATTAC München ]

4. Februar 2012 - Internationaler Aktionstag

 

EMERGENCY DEMONSTRATION TO STOP U.S. WAR AGAINST IRAN
A broad spectrum of U.S.-based anti-imperialist and anti-war organizations, including the IAC, agreed on a Jan. 17 conference call to hold coordinated protests across the country on Saturday, Feb. 4. The demands will be:
NO WAR! NO SANCTIONS! NO INTERVENTION! NO ASSASSINATIONS
All agreed on the need to stop U.S. imperialism and/or Israel from launching a military attack on Iran. There was also a consensus that the new sanctions President Barack Obama signed into law on Dec. 31 -- with the goal of breaking the Iranian central bank -- were themselves an act of war aimed at the Iranian people. The political activists on the call raised the danger of a wider war should fighting break out in or around Iran.

[ International Action Center ] [ mehr bei FaceBook ]

28. Januar bis 5. Februar 2012 - München, Friedensbewegung:

   

   Internationale Münchner Friedenskonferenz   

Frieden und Gechtigkeit gestalten
NEIN zum Krieg

 

[ Programm-Flyer ]
[ Vorabinfo zum Studientag ]
[ Information zum Seminarttag ]
[ Presse-Mappe ]
[ mehr ]

3. bis 5. Dezember 2011, Bonn - attac Deutschland:

Liebe Attacies,

10 Jahre nach Beginn des Krieges in Afghanistan wollen zahlreiche Organisationen und Initiativen der Antikriegs- und Friedensbewegung gegen die Konferenz der Krieg führenden Staaten in Bonn ("Petersberg II") protestieren.
Zusammen mit ihnen fordert Attac das Ende des Krieges, den Abzug der Truppen, Wiederaufbau und Zukunftsperspektiven für die afghanische Bevölkerung.

Das Auswärtige Amt und die afghanische Regierung richten am 5. Dezember 2011 auf dem Petersberg und im Alten Bundestag eine eintägige Mammutkonferenz mit ca. 1.000 Teilnehmern aus, die vorgeblich entscheidende Weichen für einen Prozess Richtung Frieden stellen werde.

Das "Protestbündnis gegen Petersberg II" erwartet jedoch, dass sie die bisherigen Fehler der Afghanistanpolitik nur fortsetzen werden.

Auf einer Pressekonferenz in Bonn wurden kürzlich die Protestplanungen  vorgestellt:

  • Sonnabend, 3. Dezember:
    Antikriegsdemonstration durch die Bonner Innenstadt
  • Sonntag, 4. Dezember:
    Internationale Friedenskonferenz
  • Montag, 5. Dezember:
    Begleitung der Regierungskonferenz mit vielfältigen Protestaktionen

[ mehr ] [ Protestbündnis gegen Petersberg II ] [ noch mehr ]

[ weitere Fotos von den Demonstrationen am 3. und 5.12.2011 (3 Serien) ]

[ Dokumentation ]

2. Dezember 2011 - Bonn, antimilitaristische Initiative NO-CIMIC:

Eilmeldung:

Sitz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn seit 11 Uhr von AntimilitaristInnen besetzt

„Wir möchten mit dieser Besetzung unmittelbar vor der Kriegskonferenz am 5. Dezember ein Zeichen gegen jede Form zivil-militärischer Zusammenarbeit
setzen. Die Indienstnahme der Entwicklungshilfe als aktive Kriegshilfe
muss sofort beendet werden“, so Lutz Wehring von der Initiative NO-CIMIC.

[ mehr ]

1. Dezember 2011, 12 Uhr - Berlin, Brandenburger Tor:

Kundgebung und Mahnveranstaltung

am Donnerstag, 1.12.2011, 12 Uhr
in Berlin, Brandenburger Tor, Platz des 18. März

zu 10 Jahre Krieg in Afghanistan mit der afghanischen ehemaligen Parlamentarierin Malalai Joya, dem afghanischen Friedensaktivisten Said Mahmood Paiz, VertreterInnen der Friedensbewegung und Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

10 Jahre dauert der Krieg in Afghanistan mit zehntausenden Toten, Verletzten und einer erschütternden Bilanz für die Menschen in Afghanistan. Am 1. Dezember 2011 soll der Abschlussbericht über die Bombadierung von Kundus mit mehr als 140 zivilen Opfern im Bundestag diskutiert werden, bislang wurde niemand zur Verantwortung gezogen.

Die Bundesregierung lädt am 5. Dezember 2011 erneut auf den Bonner Petersberg, es wird vom Abzug der Truppen gesprochen, der kein wirklicher Abzug ist. Deshalb fordern wir:

Truppen raus aus Afghanistan, keine Nato-Besatzung auf Dauer!

Die Friedensbewegung mobilisiert zu Gegendemonstrationen in Bonn.
Die Gesellschaft Kultur des Friedens( GKF) ruft zu einer Kundgebung und Mahnveranstaltung am Do, 1.12.2011 um 12 Uhr am Brandenburger Tor auf.
Anschließend ist ein Gang zum Kanzleramt vorgesehen.

Wir bitten um wirksame Verbreitung und Teilnahme an der Friedenskundgebung.

Heike Hänsel
Am Lustnauer Tor 4 D-72074 Tübingen
Tel. 07071-208810 Fax 07071-208812

9. November 2011 - IPPNW:


[ Hintergrund ]

Pressemitteilung:

Krieg bedeutet eine unkontrollierbare Eskalation

Online-Aktion: Außenminister Westerwelle soll gegen Krieg aktiv werden

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst beunruhigt über die Kriegsandrohungen der letzten Tage gegenüber dem Iran. Sie appelliert an Außenminister Guido Westerwelle, sich mit Nachdruck für eine diplomatische Lösung des Konfliktes einzusetzen und eine Beteiligung Deutschlands an Kriegsvorbereitungen explizit auszuschließen. Mittels einer Online-Aktion will die IPPNW öffentlichen Druck auf die Bundesregierung ausüben.

[ vollständige Pressemitteilung ] [ Online-Aktion ]

27. Oktober 2011, 19 Uhr - Berlin, Kontext Kino:

Afghanistan - ein notwendiger Krieg?

Fast zehn Jahre dauert der Krieg in Afghanistan. Zehntausende Afghanen sind getötet worden, die humanitäre Situation verschlechtert sich zusehends. Die Zahl ziviler Opfer nimmt zu, Kriegsverbrechen unter anderem durch US- und NATO-Truppen führen zu massiven Protesten der Afghanen. Gleichzeitig kooperiert die Bundeswehr mit Warlords, Milizen und einer korrupten Zentralregierung, der Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft rückt in immer weitere Ferne. Wir ziehen in dieser Sendung Bilanz: Ist der Afghanistankrieg glaubwürdig begründet? Was sind die strategischen Ziele der USA und NATO in der Region? Und wie sehen die Afghanen selbst die Besatzung?

Mit Marc Thörner, Freier Journalist und Autor des Buches „Der Afghanistan-Code“, Hamburg
Malalai Joya, afghanische Politikerin und Bürgerrechtlerin, Kabul
Niels Annen, Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Berlin
Norman Paech, Prof. em. für öffentliches Recht und von 2005-2009 außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Hamburg
Phyllis Bennis, Institute for Policy Studies, Washington D.C.

Kontext Kino ist die Kinoreihe des alternativen Nachrichtenmagazins Kontext TV. Jeden 4. Donnerstag im Monat gibt es im Attac Treff in der Grünberger Str. 24 in Friedrichshain die Gelegenheit, eine Stunde lang Hintergründe zu aktuellen Themen zu erfahren und anschließend gemeinsam über das Gesehene zu diskutieren.

30. September bis 1. Oktober 2011 - Kiel:

Eine andere Welt ist nötig!

Kieler Kongress

im Kulturzentrum DIE PUMPE, Haßstr. 22, Kiel

Veranstalter: Attac-Kiel & Kooperationspartner

Workshop 8:

Eine Welt ohne Kriege! Wie stoppen wir Rüstungsproduktion und Militarisierung?

10. bis 13. August 2011 - Freiburg, ENA 2011:

Kriegsprofiteur EADS

   Mi 10. und Do 11.8.2011, jeweils von 9:30 bis 12:00 Uhr im Raum KG I - 1227
   (X 02 a und X 02 b)
   Mi 10.8.2011, 14:00 Uhr: optionaler, ca. einstündiger Besuch
   des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.)
   in der Stühlingerstraße 7, ca. 900m, 15 Minuten zu Fuß

[ Dokumentation ]


Die Lehren aus dem revolutionären Prozess
im Maghreb – Mashrek

   Do 11.8.2011 von 9:30 bis 12:00 Uhr im Raum KG I - 1019


Wer profitiert von der Besatzung?

Die politische Ökonomie Israels und die globalen Akteure    

Fr 12. und Sa 13.8.2011, jeweils von 9:30 bis 12:00 Uhr im Raum KG I - 1108
   ( NICHT KG IV - 4450 ! )
   (S23 a und S 23 b)

[ Dokumentation ]


Gemeinsamkeiten in den Ländern des Maghreb und Mashrek

Aufstände für eine größere soziale Gerechtigkeit
Reformen und Revolutionen

   Fr 12.8.2011 von 9:30 bis 12:00 Uhr im Raum KG I - 1019


Krisen und Militärausgaben: Was kann Europa tun?

   Fr 12.8.2011 von 16:45 bis 18:30 Uhr im Raum VHS - 204


Die imperialistische Intervention im afrikanischen Kontinent

   Fr 12.8.2011 von 16:45 bis 18:30 Uhr im Raum KG I - 1019

Militarisierung Europas

    Sa 13.8.2011 von 16:45 bis 18:30 Uhr im Raum VHS 204

Zivil statt Militärisch

   Sa 13.8.2011 von 16:45 bis 18:30 Uhr im Raum Alte IHK - 00016
[ Anmeldung zur ENA 2011 ]

25. März 2011 - Berlin:

Demonstration für Demokratie und soziale Gerechtigkeit 

in arabischen Ländern

17 Uhr – Treffpunkt Berlin - Alexanderplatz, an der Weltzeituhr
19 Uhr – Kundgebung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor

[ Aufruf-Flyer ] [ Redebeitrag von Alexis Passadakis ]

20. März 2011 - AG Globalisierung und Krieg:

Schluss mit dem Krieg in Libyen!

Die bundesweite attac AG Globalisierung und Krieg   verurteilt den erfolgten Kriegseintritt verschiedener Länder gegen Libyen. Hier wird ein Krieg gegen ein arabisches Land begonnen, offensichtlich weniger um der Demokratie und Menschenrechte als um seines 1969 verstaatlichten Rohstoffreichtums Willen, auf den die Wirtschaftsführer des Westens schon lange ein Auge geworfen haben: Die größten Erdöl-Reserven in Afrika, Erdgas, bedeutende Süßwassserreserven und ein hohes Potenzial zur Gewinnung von Solar-Energie.

[ vollständige Erklärung ] [ ... in PDF  ] 

4. und 5. Februar 2011 - Friedensbewegung in München:

 

Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die NATO-"Sicherheits"-Konferenz

Aktiv werden gegen die NATO-Kriegspolitik!

Für Frieden und Abrüstung!

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

[ Aufruf ] [ Material ]

21. und 22. Januar 2011 - Hannover:

8. Strategiekonferenz 2011 der Kooperation für den Frieden:

Kriegsgefahren im Nahen und Mittleren Osten
Unsere Handlungsmöglichkeiten für Frieden

Hannover
Pavillon · Lister Meile 4

Freitag, 21.01.2011, 19:30 Uhr
Samstag, 22.01.2011, 9:00 bis 17:00 Uhr

[ Programm ] [ Flyer ] [ Dossier ]

4. und 5. Dezember 2010 - Kassel:

17. Friedenspolitischer Ratschlag

unter dem Motto:

  • Globaler Kampf um Rohstoffe, Wasser und Energie
  • Der Selbstzerstörung der Menschheit entgegen treten
  • Die Ausplünderung der Welt stoppen
  • Kriegsherde löschen - Auslandseinsätze beenden

Uni Kassel (Standort Wilhelmshöher Allee 73)

[ Programm und Einladung ]

26. bis 28. November 2010 - Berlin:

"Frieden gibt´s nur ohne Krieg"

Anti-Kriegs-Kongress

an der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135

[ Plakat ] [ Flyer ]


Dokumentation:

Prof. Dr. Gregor Schirmer:
Der Afghanistan-Krieg und das Völkerrecht

4. September 2010, 19.00 Uhr - Berlin:

Gedenken an die Opfer von Kundus

Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65

[ Flyer ] [ Programm ]

28. Juli bis 1. August 2010 - attac Sommerakademie in HH-Bergedorf:

Veranstaltungen zum Thema "Globalisierung und Krieg":

Übersicht

Details ( Vorträge, Seminare, Film, Ausstellungen)

15. Juni 2010 - DFG / VK :

Mit einer am 15. Juni 2010 gestarteten gemeinsamen Unterschriftenaktion
fordert ein breites Bündnis der deutschen Friedensbewegung jetzt von der
Bundesregierung und den Abgeordneten des Bundestages die Beendigung des Krieges und eine zivile Hilfe für einen selbstbestimmten Friedensprozess
in Afghanistan.

Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!

Von Bundestag und Bundesregierung wird gefordert:

- den Stopp aller Kampfhandlungen,
- den sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan,
- den Einsatz der frei werdenden Gelder zur Verbesserung der  Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung nach deren Bedürfnissen. So haben ein selbstbestimmter Friedensprozess und der zivile Aufbau in
Afghanistan eine Chance.

[ Unterschriftenlisten: DFG/VK  FuZW ] [ Online-Unterstützung ]

[ Weihnachtsanzeige 2010 der deutschen Friedensbewegung ]

19. bis 21. März 2010 - Friedensbewegung:

Eingebunden in die Aktivitäten der Stadt Essen als Kulturhauptstadt Europas 2010 und unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, werden vom 19. - 21. März 2010 im Vorfeld der New Yorker Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages ein internationaler Kongress "Unsere Zukunft atomwaffenfrei" mit prominenten Politikern, Völkerrechtsexperten, Publizisten und Vertretern der weltweiten nuklearen Abrüstung, sowie eine Kulturveranstaltung "Künstler für den Frieden" geplant.
Von der Kulturhauptstadt 2010 soll die Botschaft an die internationale Öffentlichkeit und die Nichtverbreitungskonferenz 2010 ausgehen: "Atomwaffen abschaffen - Unsere Zukunft atomwaffenfrei!".

[ Kongress "Friedenskultur.2010" ] [ Bildergalerie ]

[ 21.03.2010: Die Essener Erklärung ]

 

1. März 2010 - PAX CHRISTI:

Nahostkommission begrüßt Urteil des Europäischen Gerichtshofs

Die Nahostkommission von pax christi begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH, C-386/08  ), demzufolge Waren aus israelischen Siedlungen keine EU-Zollvergünstigungen erhalten dürfen. "Das Urteil ist eine deutliche Absage an Israels Ansinnen, sich die stillschweigende Hinnahme seiner völkerrechtswidrigen Ansprüche durch die EU zu sichern", so Hilu Barth, Sprecherin der Nahostkommission in einer Presserklärung am 1.3.2010. "Nun brauchen wir Klarheit auf allen Ebenen. Dazu gehört die eindeutige Kennzeichnung von Waren aus israelischen Siedlungen." Die pax christi Nahostkommission fordert die zuständigen Ministerien auf, die Irreführung der Konsumenten/innen durch die Herkunftsangabe "Israel" auf Siedlungsprodukten endlich zu beenden.

[ vollständige Stellungnahme ]

[ Frauennetzwerk Nahost zum Thema ]

[ der Standard zum Thema ]

[ die Süddeutsche Zeitung zum Thema ]

20. Februar 2010 - Friedensbewegung:

Fotos von den Demonstrationen in Berlin und München
Medienstimmen
Rede von Eugen Drewermann ( Teil 1, 2, 3)
Transkription der Rede

Kein Soldat mehr!

Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!

Ziel ist es, zu einer großen bundesweiten Protestkundgebung und Demonstration in Berlin zu mobilisieren. Die Kundgebung findet statt am
20. Februar (Beginn 13 Uhr am Bebelplatz, bei der Staatsoper).
Dabei soll deutlich gemacht werden, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Erhöhung der Truppen strikt ablehnt und stattdessen dafür ist, dass die Bundeswehr lieber heute als morgen aus Afghanistan abgezogen wird.

[ Flyer ] [ Webseite der Afghanistankampagne ]


Die Eckdaten von Kundgebung und Demo am 20. Februar:

- Treffen 13 Uhr am Bebelplatz (Busse fahren bis dorthin: Unter den Linden).

- Kundgebung: 13-14.15 Uhr (Redner u.a.: Eugen Drewermann)

- Demo Richtung Brandenburger Tor ab 14.15 Uhr

- Gegen 15.15: Aktion (Die-In) am Platz des 18. März;

- Gegen 15.45 (bis höchstens 16 Uhr)

     Platzierung der Ortsschilder aus dem ganzen Land vor dem Reichstagsgebäude.

- Abfahrt der Busse von der Straße des 17. Juni

     (zwischen dem Brandenburger Tor und der Itzak-Rabin-Straße);

     Empfehlung: Abfahrt ab 16.30 Uhr.


Musik, Rednerinnen und Redner:

Live Musik von Dr. Bajan

Christine Hoffmann (Pax Christi; Kooperation f.d. Frieden)

Sevim Dagdelen (DIDF-Föderation der demokratischen Arbeitervereine)

Julia Hillebrandt (Bildungsstreik-Initiative)

Peter Strutynski (Friedensratschlag)

Eugen Drewermann

17. Februar 2010 - ATTAC gegen Afghanistankrieg:

Attac ruft für kommenden Samstag auf zu der großen Demonstration gegen den Afghanistan-Krieg!

Unsere Forderungen:

  • Schluss mit dem Krieg in Afghanistan!
  • Keine Truppenverstärkung!
  • Mittel für humanitäre Arbeit vor Ort drastisch erhöhen!

[ mehr ] [ alternativ ]

15. Februar 2010 - PAX CHRISTI:

Appell „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen pax christi Präsident und Zdk-Vize Kortmann Erstunterzeichner aus der katholischen Kirche

Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin.

[ vollständige Meldung ]

6. Februar 2010 - Friedensbewegung in Kiel:

In der Kieler Innenstadt fand trotz Schneekatastrophe und Eiseskälte eine Kundgebung gegen die Afghanistan-Konferenz in London statt. Friedensinitiativen aus Kiel und Neumünster, Attac, DFG-VK, SDAJ, DIE LINKE und DKP beteiligten sich mit Redebeiträgen.  Der Aufruf des Friedensratschlags zu Demo am 20.2.2010 in Berlin wurde unterstützt.

[ Redebeitrag der Kieler ATTAC-AG GlobKrieg ]

5. und 6. Februar 2010 - Aktionsbündnis gegen die "Sicherheits"-Konferenz:

Am Freitag, 5. Februar 2010 18 Uhr finden Aktionen zum Rathausempfang auf dem Marienplatz statt ("Mitmachorchester").

Am Samstag, 6. Februar, 13 Uhr Marienplatz, die bundesweite Großdemonstration gegen die Münchner Kriegstagung.

[ Aufruf ]

24. Januar bis 22. Februar 2010 - ICAHD:

Vortragsreihe

Das Israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) ist eine friedenspolitische Organisation, die sich aktiv für das Ende der israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten und für eine gerechte und politisch nachhaltige Lösung für ALLE Menschen in Palästina und Israel einsetzt. Ein wichtiger Aspekt der Organisation ist die internationale Aufklärungsarbeit über die aktuelle Problematik in Israel/Palästina.

ICAHD bietet daher weltweite Vortragsreihen an, die zum Verständnis der gegenwärtigen Situation die historischen und politischen Faktoren umfassend analysieren. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich effektiv engagieren kann, um zu einer nachhaltigen Veränderung beizutragen.

In diesem Rahmen initiiere ICAHD eine Kampagne, die Begegnungen und Zusammenkünfte von israelischen Friedensaktivisten mit der deutschen Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern zum Ziel hat. Der einzige Ausweg aus dieser Spirale der Unterdrückung und Gewalt ist es, ein Bewusstsein auf internationaler Ebene für den dringenden Handlungsbedarf in der Israel/Palästina-Frage zu schaffen. Es wird als eine Notwendigkeit betrachtet, so viele Aktivisten, politische Entscheidungsträger und Diplomaten wie möglich darüber zu informieren, wieso und wie sie helfen können und müssen.

[ mehr ]

The Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD)
14 King George Street
91020 Jerusalem, Israel

Office: +972 (0)2-624-5560
e-mail: julia@icahd.org
web page: http://www.icahd.org

[ Veranstaltungstermine und -Orte ]

20. Januar 2010 - ATTAC Berlin:

Offener Brief an die Vorsitzende des Rates der EKD

Frau Dr. Margot Käßmann

Aus gegebenem Anlaß hat attac Berlin einen Offenen Brief an die Vorsitzende des Rates der EKD Frau Dr. Margot Käßmann verfasst.

[ Der Brief kann hier gelesen werden ]

08.02.2010: ATTAC Karlsruhe schließt sich dem Offenen Brief an.

18. Januar 2010 - Friedensbewegung in Berlin:

Am 18.1.2010 wird in Berlin eine gemeinsame Sitzung der deutschen und der israelischen Regierung stattfinden. Im Jahr 2008 waren regelmäßige Konsultationen der beiden Regierungen beschlossen worden und hatte in Israel eine erste Zusammenkunft dieser Art stattgefunden.

Kundgebung
18. Januar 2010 - 11:00 bis 13:00 Uhr


Südlich des Bundeskanzleramtes, 10557 Berlin,
auf der Wiese zwischen Paul-Löbe-Allee und Heinrich-von-Gagern-Straße
(westliche Verlängerung des Platzes der Republik)

Anreise vom S-Bahnhof Brandenburger Tor und mit dem Bus 100
(Nördlich des Kanzleramtes findet um 13:00 Uhr eine weitere Kundgebung statt)

Wir protestieren aus Anlass der gemeinsamen Kabinettsitzung der Regierungen Israels und Deutschlands gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und die menschenverachtende Blockade des Gazastreifens.
Bei dieser Gelegenheit sollte Israel nicht in seiner Haltung bestärkt, sondern vielmehr für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

[ vollständiger Aufruf ] [ in Englisch ( PDF ) ]

Grußwort von Reuven Moskovitz (Newe Schalom – Wahat al Salam) ]

ND-Interview mit Yahav Zohar ( IACHD ) ]

3. Dezember 2009 - Mahnwachen der Friedensbewegung in Berlin:

 

 

Die erste Mahnwache findet von 08.30 Uhr bis 09.00 Uhr an der
Dorotheenstraße/Ebertstraße
statt.

Die zweite Mahnwache beginnt um 09.00 Uhr auf dem Platz des 18. März
(Brandenburger Tor, Westseite). Sie wird bis 15.00 Uhr angemeldet und
bis zum Schluss der Abstimmung im Bundestag durchgeführt
(Lautsprecher/Megafon, Transparente, Blumenzeichen, Infomaterial).
Anschlussmöglichkeit für Teilnehmer/-innen aus anderen Bundesländern.

 

Kanada, Japan und die Niederlande wollen ihre Truppen abziehen, aber die
Bundesregierung denkt über mehr Soldaten in Afghanistan nach. Im
Bundestag hat sie am 26. November die Verlängerung des Einsatzes der
Bundeswehr in Afghanistan beantragt. Am 3. Dezember sollen die
Bundestagsabgeordneten darüber abstimmen. Die Friedensbewegung ruft
deshalb zu Mahnwachen am Tag der Abstimmung auf:

"Gebt dem Frieden eine Chance -- Truppen raus aus Afghanistan"

Afghanistan erlebt das blutigste Jahr seit dem Einmarsch der
NATO-Truppen im Jahr 2001: Zwischen Januar und Oktober 2009 starben 445 ausländische Soldaten und über 1.500 Zivilisten. Die Strategie der NATO ist gescheitert, wie die jüngsten "Präsidentenwahl" erneut gezeigt hat. Doch anstatt den Kurs zu wechseln und sich vom Hindukusch
zurückzuziehen, fordern Politiker und Militärs noch mehr Soldaten -- auch
von Deutschland.

Laut ARD-Deutschlandtrend von Juli 2009 ist die Zahl derer, die für den
schnellstmöglichen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan sind, auf 69
Prozent angestiegen. Die Friedensbewegung hat die Frage jetzt bundesweit
mit Abstimmungsaktionen auf die Straße gebracht: "Sind Sie für die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan?" Die Antwort ist
ein klares NEIN!

Die Friedensbewegung ruft auf:

Kommt am 3. Dezember zu den Mahnwachen, um der Meinung der
Bevölkerungsmehrheit Nachdruck zu verleihen:

Keine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan!

Von 8.30 Uhr bis   9.00 Uhr -- Dorotheenstraße/Ebertstraße
Von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr -- Brandenburger Tor (Westseite), Platz des 18. März.

Bereits am Sonnabend, dem 28. November, findet ab 17.00 Uhr vor dem
Brandenburger Tor eine Videokundgebung gegen den Krieg in Afghanistan
statt. Hier werden u.a. die Berliner Ergebnisse der Abstimmungsaktion
der Friedensbewegung bekannt gegeben. Kommt zur Kundgebung!

Weitere Informationen und Materialien:

http://www.afghanistankampagne.de
http://www.schritte-zur-abruestung.de
http://www.afghanistandemo.de
http://www.frieden-mitmachen.de
http://www.frieden-mitmachen.de/32/keine_verlaengerung_des__afghanistankriegseinsatzes

30. November 2009 - Friedensbewegung in Berlin:

Protestkundgebung, 30.11.2009, 10:00 bis 13:00 Uhr

Südlich vom Bundeskanzleramt 
Wiese zwischen Paul-Löbe-Allee und Heinrich- von-Gagern-Straße
(westliche Verlängerung des Platzes der Republik)
U- und S-Bahnhof Brandenburger Tor, Bus 100

Am 30.11.2009 wird in Berlin eine gemeinsame Sitzung der deutschen und der israelischen Regierung stattfinden. Im Jahr 2008 waren regelmäßige Konsultationen der beiden Regierungen beschlossen worden und hatte in Israel eine erste Zusammenkunft dieser Art stattgefunden.

Wir protestieren aus Anlass der gemeinsamen Kabinettsitzung der Regierungen Israels und Deutschlands gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung und die menschenverachtende Blockade des Gazastreifens. Gemeinsame Kabinettsitzungen bestärken Israel in seiner Haltung. Es muss aber für Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

[ vollständiger Aufruf ]

[ 05.12.2009 - Uri Avnery: Der Gipfel von Kitsch ]

13. Oktober 2009 - DGB Kreisverband Fulda:

 

Fuldaer Erklärung:

Truppenabzug jetzt! Frieden statt Krieg!

Der DGB Kreisverband Fulda hat aus gegebenem traurigen Anlaß eine Erklärung zum Krieg in Afghanistan beschlossen.

[ vollständiger Text der Erklärung ] [ aktuelle Version ]

Wer sich als Unterzeichner beteiligen möchte, sende bitte eine Mail sendet an:

kreisverbandsvorstand[at]dgb-fulda[dot]de

oder mache von der der Möglichkeit der [ online-Unterzeichnung ] Gebrauch.

 

 

27. August 2009 - IPPNW, pax christi und AG Globalisierung und Krieg:

Zum Netanjahu-Besuch

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. Dabei soll sie sich für die Freilassung aller Palästinenser aus Bilin im Westjordanland einsetzen, die von der israelischen Armee inhaftiert worden sind. Das fordern neben vielen Einzelpersonen die Ärzteorganisation IPPNW, pax christi und die AG Globalisierung und Krieg von ATTAC Deutschland.

[ vollständiger Artikel ] [ ... in Sand im Getriebe ] [ im Neuen Deutschland ]

18. August 2009 - Friedensbewegung:

8 Jahre Krieg in Afghanistan

Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan

[ Leporello-Flyer zur Bundestagswahl am 27.9.2009

9. August 2009 - attac Ratschlag in Karlsruhe:

 

Der Ratschlag von attac Deutschland beschloss im Konsens:

Zusammen mit der israelischen Friedensbewegung protestieren wir gegen die jüngsten Angriffe der israelischen Armee auf Bil'in, ein palästinensisches Dorf bei Ramallah, das seit 2005 gewaltfrei gegen den Landraub und Siedlungsbau protestiert. 
Wir fordern die Freilassung der Verhafteten - darunter Mohammed Khatib, Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte.  
Wir fordern ein Ende der Überfälle auf Bil'in und eine Ende der Gewaltakte gegen den palästinensischen gewaltfreien Widerstand.
Wir erwarten von der Bundesregierung und von Außenminister Steinmeier, dass sie diese Forderungen gegenüber der israelischen Regierung mit Nachdruck vertreten.
Die aktuellen Übergriffe schüren die Gewalt in Israel/Palästina. 

PDF ] 

[ 12.12.2009, Junge Welt: Politischer Gefangener des Tages ]

 

4. bis 7. August 2009 - attac Sommerakademie in Karlsruhe:

Veranstaltungen zum Thema "Globalisiserung und Krieg":

Übersicht

Details

Ergebnisse des Nahost-Seminars

4. Juli 2009 . attac Hannover u.v.a.m.:

Celler Trialog beenden – Für eine Welt ohne Krieg!

Vom 08. bis 10. Juli 2009 findet im niedersächsischen Celle das dritte Jahr in Folge der „Celler Trialog“ statt. Dieses „Diskussionsforum für Außen- und Sicherheitspolitik“ wird bereits als „nationales Pendant zur Sicherheitskonferenz“ (SiKo) in München gehandelt. Initiiert wurde das Treffen vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, und dem Bundesministerium der Verteidigung, unterstützt durch die 1. Panzerdivision Hannover, welche den militärischen Partner des Trialogs repräsentiert. Genau wie die SiKo steht der Celler Trialog für Krieg, Ausbeutung, Aufrüstung und zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.
[ mehr ]

9. Mai 2009 - attac Bielefeld, Attac Minden, AG Globalisierung und Krieg:

Aufruf zu Protesten gegen den Militär-Kongress am 9. Mai in Minden (NRW)

Am 9.Mai - ausgerechnet einen Tag nach der endgültigen Kapitulation
Deutschlands - wird in Minden der 16. Militärpolitische Kongress stattfinden.
Der Kongress ist eine Militärpropagandaveranstaltung von Rüstungsindustrie und Bundeswehr.

Dieses Jahr sind EADS, Guido Westerwelle und die Bertelsmann-Stiftung mit dabei.
Die Bertelsmann-Stiftung hat durch das CAP-Institut deutsche Großmacht-Träume unter dem Deckmantel der EU wieder salonfähig gemacht. Insbesondere in dem Strategiepapier von Ex-Generälen zur Zukunft der NATO finden sich viele Ideen von CAP (Bertelsmann) wieder, wie z.B. die Aufweichung des Trennungsgebotes von Militär, Polizei und Geheimdiensten. Aber auch die Position der EU als gleichberechtigter militärischer Partner neben den USA. Einer  der maßgebliche Mitverfasser des NATO-Strategiepapiers General Klaus Naumann ist schon mehrmals bei CAP-Veranstaltungen aufgetreten.

Daher rufen wir auf, am 9. Mai in Minden den Unwillen mit dem Militärkongress öffentlich zu machen.

[ Aufruf ]

Weitere Infos: AttacBielefeld@gmx.de

Medieninformation der AG Globalissierung und Krieg zum Thema

Die Webseite des Militär-Kongresses:
http://www.kongress-minden.de

5. April 2009 - AG Globalisierung und Krieg zum NATO-Gipfel:

"Nicht die Verteidigung gemeinsame Werte, sondern das Geschacher um Einfluss in einem Interessenskartell steht im Mittelpunkt der NATO", kommentiert Gudrun Reiß, Sprecherin der Arbeitsgruppe Globalisierung & Krieg von Attac Deutschland, den Streit um die Berufung des neuen NATO-Generalsekretärs. "Die Berufung Rasmussens ist eine schwere Belastung für die Beziehungen mit der islamischen Welt."
[ mehr ] [ Informationen zum NATO-Thema ] [ in Englisch ]

3. und 4. April 2009 - attac-Projektgruppe NoNATO:

Am 3. und 4. April begeht die NATO in Baden-Baden und Strasbourg ihren 60sten Jahrestag. Doch 60 Jahre NATO sind kein Grund zum Feiern, sondern Grund für Widerstand und Protest!

Auf nationaler und internationaler Ebene haben sich Gruppen und Organisationen aus der Friedens- Menschenrechts- und globalisierungskritischen Bewegung zusammengefunden. Dieses breite Bündnis ruft in ihren nationalen und internationalen Aufrufen zu gemeinsamen, bunten und vielfältigen Aktivitäten gegen diesen Gipfel auf.

Mit Konferenzen, Camps, Demonstrationen und Blockaden während des Gipfeltreffens des Kriegsbündnisses soll ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der NATO gesetzt werden.

Attac unterstützt und organisiert die Proteste gegen diese Feier mit.

[ Aktivitäten gegen den NATO-Gipfel ]
[ Mailliste der NoNATO-Projektgruppe ]
[ Bus-Börse ]

[ BUKO-Seite zum Thema ]
[ Mailliste des Bye-Bye-NATO-Bündnissses ]

[ Veranstaltungen in Mittel- und Südbaden ]
[ Videos von Aktionen in und um Strasbourg ]
[ Junge Welt Online Spezial: No NATO ]
[ 31.07.2009: Kritik an französischer Polizei beim NATO-Gipfel ]

2. April 2009 - attac Deutschland zum NATO-Gipfel:

Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 2. April 2009

* Attac unterstützt Proteste gegen den NATO-Gipfel
* Für gerechte Weltwirtschaft statt Militarisierung der Außenpolitik

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac unterstützt die Proteste gegen den NATO-Gipfel am 3. und 4. April. Gemeinsam mit 600 weiteren Organisationen der globalisierungskritischen, Friedens- und Menschenrechtsbewegung aus insgesamt 33 Ländern ruft Attac zu Demonstrationen in Baden-Baden, Kehl und Straßburg gegen die Militärpolitik der NATO auf.

[ vollständige Pressemitteilung ]

31. März 2009 - AG Globalisierung und Krieg zum NATO-Gipfel:

Vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Straßburg bekräftigt die Arbeitsgruppe Globalisierung & Krieg von Attac Deutschland ihre Forderung nach der Auflösung der NATO.
[ mehr ] [ Informationen zum NATO-Thema ]

[ Veranstaltungen in Mittel- und Südbaden ]

1. Januar 2009 - AG Globalisierung und Krieg zum Gazakrieg:

Die AG Globalisierung und Krieg von attac Deutschland protestiert gegen die massiven Bombardements des Gazastreifens durch israelisches Militär.
[ mehr ] [ vollständige Stellungnahme (PDF) ]

24. November 2007 - attac-AG Globalisierung und Krieg:

Globalisierung und Krieg

Schokolade von der Elfenbeinküste in Afrika, modische Jeans aus China, duftende Rosen aus Guatemala, Coltan für coole Handys aus dem Kongo...Der weltweite Handel macht das Leben farbiger und reicher. Die Werbung – sinnlich prickelnd – zeigt freie, glückliche Menschen.Stimmen diese Bilder? Sie zeigen nur die eine Seite. So, wie es die Befürworter der neoliberalen Globalisierung tun, die Freiheit, Frieden und Demokratie versprechen.

[ vollständiger Beitrag ]

29. April 2003 - AK Globalisierung und Krieg, Klaus Möser:

Globalisierung und Krieg

Der Irakkrieg ist eines der furchterregenden Symptome der neoliberalen Wirtschaftspolitik. Er wird gegen den ausdrücklichen Willen der Weltgemeinschaft von den USA und Großbritannien geführt. Der eklatante Bruch mit allen völkerrechtlichen Vereinbarungen und den Grundprinzipien der UNO entspringt neben den politischen Absichten imperialistischer Großmachtsansprüche vor allem einem wildgewordenen Neoliberalismus, der sich hinter dem Etikett „Globalisierung“ verbirgt, um seine zerstörerischen Auswirkungen zu kaschieren.

[ vollständiger Beitrag ]

20. März 2004 - Internationaler Versöhnungsbund, Clemens Ronnefeldt:

Krieg ist keine Lösung – Alternativen sind möglich

 [ vollständiger Artikel ]

20. Dezember 2003 - AG Friedensforschung:

"Die neoliberale Politik im Kern kritisieren"

Gespräch mit Sabine Leidig über ATTAC, Globalisierung und Krieg

In der Wochenendbeilage der "jungen Welt" erschien vor Weihnachten ein Interview mit Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin von Attac. Sabine Leidig war kurz zuvor Gastrednerin beim Friedenspolitischen Ratschlag, wo sie über das Europäische Sozialforum informierte. Wir dokumentieren im Folgenden das Gespräch, das Thomas Klein mit ihr führte.

[ vollständiges Interview ]

18. Oktober 2003 - attac-Ratschlag:

 

Attac Deutschland

Erklärung des Ratschlags zu Antisemitismus und zum Nahostkonflikt

Zur Diskussion um Antisemitismus und den Nahostkonflikt
erklärt der Ratschlag von Attac:

  1. Die Positionen von Attac sind nicht antisemitisch. Es gab und es gibt bei Attac keinen Platz für Antisemiten. Wir betrachten die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und anderen reaktionären Ideologien als eine ständige Aufgabe.
  2. Dabei sehen wir weiteren Diskussions- und Klärungsbedarf gegenüber Themen wie „struktureller Antisemitismus“ und „Anschlussfähigkeit von Antisemitismus“ und anderer offener Fragen, die aufgeworfen wurden. Dazu werden wir in den kommenden Monaten einen gründlichen Diskussionsprozess organisieren - konstruktiv und mit Respekt für unterschiedliche Ansichten. Der nächste Schritt ist ein Workshop im Januar.
  3. Wir lehnen alle Versuche von Antisemiten und Neonazis ab, die mit sog. „Querfrontstrategien“ zielgerichtet versuchen, Anschlussstellen an die globalisierungskritische, die Friedens- und andere soziale Bewegungen zu finden.
  4. Im Umgang mit diesem hochkomplexen und äußerst sensiblen Thema haben wir in Deutschland eine besondere Verantwortung, die sich als unausweichliche Konsequenz des faschistischen Sonderwegs Deutschlands 1933-45 ergibt. Wir können aus der deutschen Geschichte nicht einfach austreten.
  5. Wir sind uns auch darüber einig, dass eine solche Herausforderung nicht bewältigt werden kann, wenn wir uns von Karikaturen einer Kritik, wie sie von einigen der sog. „Antideutschen“ kommt, unter Druck setzen lassen.
  6. Grundlage der Position von Attac Deutschland zum Palästina-Problem sind die in der Attac-Erklärung von 2002 festgesetzten Ziele, das internationale Recht und die Ablehnung des Versuchs der führenden Staaten der Welt, den Prozess neoliberaler Globalisierung auch militärisch durchzusetzen und abzusichern. Der Kampf gegen die neoliberale Globalisierung und der Wille, „die Zukunft unserer Welt wieder gemeinsam in die Hände zu nehmen“, sind mit dem Kampf für den Frieden, für die Menschenrechte und für das politische Selbstbestimmungsrecht der Palästinenserinnen und Palästinenser untrennbar verbunden.
  7. Die ständige Negierung der Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser durch die israelische Regierung drückt sich u.a. in der fortwährenden Besatzung, den wiederholten Bombardements der Lager, der systematischen Zerstörung ziviler Einrichtungen und dem aktuellen Mauerbau aus. Wir sind jeden Tag entsetzt, wie der Staat Israel die Verfolgung und Unterdrückung der Palästinenserinnen und Palästinenser weiter verschärft und wie die mehrfache Verurteilung seiner Politik durch die UNO folgenlos bleibt.
  8. Wir anerkennen das Recht der Palästinenserinnen und Palästinenser auf Widerstand. Doch wir lehnen die entsetzlichen Selbstmordattentate ab, und verurteilen entschieden deren Instrumentalisierung. Auch sie verhindern ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern. Unser Beitrag in Deutschland zur Beendigung der Selbstmordattentate und zur Verhinderung einer Dominanz von fundamentalistisch-religiösen und antidemokratischen Positionen besteht darin, diejenigen aktiv zu unterstützen, die eine Beendigung der Besatzung mit demokratischen Mitteln erreichen wollen.
  9. Unsere Haltung in der Palästina-Frage beruht auf folgenden Grundsätzen:
    • Einhaltung sämtlicher Palästina-Resolutionen, die bislang von der UNO verabschiedet wurden. Diese fordern den Rückzug Israels aus allen seit 1967 besetzten Gebieten, das prinzipielle Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge, den Abbau der israelischen Siedlungen in den palästinensischen Gebieten und die Lösung der Jerusalem-Frage.
    • Unterstützung des Rechts von Israelis und Palästinensern auf lebensfähige Staaten mit international garantierten Grenzen.
    • Solidarität mit den israelischen und palästinensischen Friedensbewegungen.

Aachen, 18. Oktober 2003

 

vollständiger Text als PDF, 69 KB ] [Frankfurter Erklärung aus 2002 ]

1. Dezember 2002 - attac-AG Globalisierung und Krieg:

Das Postionspapier (PDF) der Arbeitsgruppe

26. Mai 2002 - attac-Ratschlag in Frankfurt:

 

 Attac setzt sich ein für:

• Ein Ende der neuen Kriegsvorbereitungen und Kriege und für zivile und friedliche Konfliktlösungen. Eine Militarisierung der Außenpolitik und Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland lehnen wir ab.

...

vollständiger Text der attac-Erklärung ] [ ... in SiG #75 ]

3. November 2001 - Ernst-Otto Czempiel:

Die Globalisierung schlägt zurück

Ernst-Otto Czempiel, der Nestor der deutschen Friedensforschung, hielt bei den Frankfurter Römerberggesprächen im November 2001 einen viel beachteten Vortrag über Erscheinungsweisen und Ursachen des internationalen Terrorismus. Der Vortrag war - gekürzt - in der Frankfurter Rundschau dokumentiert worden (5. November 2001) und wird als Langfassung in der Online-Ausgabe der FR angeboten (www.fr-aktuell.de).
[ zum Artikel in der FR in der gekürzten Fassung ]

Czempiel setzt sich mit dem Begriff des Terrorismus auseinander und vertritt beispielsweise die These, dass es sich bei den Anschlägen vom 11. September nicht um Terrorismus gehandelt habe, sondern um einen kriegerischen Angriff. Damit setzt er sich in Widerspruch zum mainstream der kritischen Friedens- und Konfliktforschung.
[ 1. Teil: "Terrorismus oder Krieg?" ]

Der Teil Teil des Beitrags, in dem sich Czempiel kritisch mit den friedenspolitischen, ökonomischen und sozialen Defiziten der "Globalisierung" auseinandersetzt.
[ zum Artikel ]

Oktober 2001 - Maria Mies:

Von der Lizenz zum Plündern zu der Lizenz zum Töten

Das globale Freihandelssystem als neokoloniales Kriegssystem

vollständiger Artikel (PDF) ]

Helmut Creutz:

Wirtschaftliche Triebkräfte von Rüstung und Krieg

Alle Kriege, zumindest in unseren Zeiten, sind letztlich als Wahnsinn anzusehen. Das gilt in einem ganz besonderen Maße für jene auf dem Balkan, deren Voraussage in den 80er Jahren und auch noch unmittelbar nach der Wende in Mittel- und Osteuropa nur Kopfschütteln ausgelöst hätte.

Wie aber kommt es heute noch zu solchen barbarischen Auseinandersetzungen in einer sich als zivilisiert bezeichnenden Welt? Wie kann es geschehen, dass Menschen, die über Jahrzehnte friedlich zusammengelebt haben, auf einmal einander Gewalt antun? Wie kam es zu jener mehr als zehn Jahre dauernden jugoslawischen Tragödie?

Geht man diesen Fragen intensiver nach, dann stellt sich heraus, dass dieses Blutvergießen keinesfalls nur eine Folge der dortigen ethnischen Gegebenheiten war. Auch mit der wechselvollen Geschichte dieses Landes hat es nur bedingt zu tun. Vielmehr hängt es entscheidend mit bestimmten ökonomischen und monetären Gegebenheiten und Fehlentwicklungen zusammen, die auch in früheren Zeiten und an anderen Orten zu Bürgerkriegen oder grenzüberschreitenden gewaltsamen Auseinandersetzungen führten.

[ vollständiger Artikel ]

1967 - Special Study Group:

"Report From Iron Mountain"

The book came out in November, 1967, and generated controversy as soon as it appeared. It purported to be the secret report of an anonymous "Special Study Group," set up, presumably at a very high level of government, to determine the consequences to American society of a "permanent" peace, and to draft a program to deal with them. Its conclusions seemed shocking.

  • that even in the unlikely event that a lasting peace should prove "attainable," it would almost surely be undesirable

  • that the "war system" is essential to the functioning of a stable society

  • that until adequate replacement for it might be developed, wars and an "optimum" annual number of war deaths must be methodically planned and budgeted

[ vollständiger Text (in Englisch) ] [ Sektion 5 in Deutsch ]

1795 - Immanuel Kant:

Zum ewigen Frieden.

[ Ein philosophischer Entwurf ]

Die Arbeit der AG Globalisierung und Krieg

Die AG ist ein Ort der Verständigung zu theoretischen konkreten Fragen als auch zur Planung von Aktionen. Sie ermöglicht - sowohl innerhalb Deutschlands mit Arbeitskreisen in den Attac-Regionalgruppen als auch international - Austausch und Vernetzung mit der Friedensbewegung. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Aufklärung über Ursachen von Krieg.

Die AG trifft sich mehrmals jährlich und tauscht sich aus, verbreitet Informationen über Mailinglisten und ihre Website; es besteht eine umfangreiche Datenbank mit Artikeln (derzeit beschädigt). Außerhalb der Treffen dienen Mailinglisten mit ca. 300 Aktiven und Interessierten sowie eine Website als Forum des Austauschs.

Die Grundlage für die Arbeit der AG ist die Attac-Erklärung vom 26.5.2002 (Auszug):

"

  • Attac will als Teil der außerparlamentarischen Bewegung einen Beitrag für eine umfassende Demokratisierung der Gesellschaft leisten.
  • Attac streitet für eine neue Weltwirtschaftsordnung, in der der Reichtum der Welt gerecht verteilt und ökologisch genutzt wird.
  • Attac ist Bestandteil der Antikriegs- und Friedensbewegung, denn eine gerechte Welt ist ohne Frieden nicht möglich.

Attac setzt sich ein für:

  • Ein Ende der neuen Kriegsvorbereitungen und Kriege und für zivile und friedliche Konfliktlösungen. Eine Militarisierung der Außenpolitik und Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland lehnen wir ab."

Das Positionspapier (PDF) der Arbeitsgruppe (1. Dezember 2002)
Tätigkeitsbericht der AG für den Attac-Rat (26. August 2008)
Tätigkeitsbericht der AG für den Attac-Rat (5. Juni 2011)
Tätigkeitsbericht der AG für den Attac-Rat (14. Juni 2013)
Bericht für das Treffen der Rats-AG Internationales am 24.7.2013 (17.7.2013)

Die Dokumentation des schon mehrfach als "beendet" erklärten Irakkrieges ist nach der Routine-Pflege der AG-Webseite eine wichtige Aufgabe, zeigt dieser Krieg doch die Skrupellosigkeit, mit der Neo-Konservative und Neo-Liberale ihre Ziele verfolgen, die Beobachtung und Kritik willfähriger und Kriege propagierender Medien eine weitere.

Wer sich für die Mitarbeit in der AG interessiert und sich auf irgendeine Weise nützlich machen möchte, möge sich bitte zunächst mit den am passendsten erscheinenden Kontaktpersonen in Verbindung setzten oder das Kontaktformular verwenden.

Eine andere, friedliche Welt braucht Unterstützung:

Bei unseren Kampagnen ( www.attac-netzwerk.de ) mit Spenden oder durch Mitgliedschaft

Attac (Trägerverein e.V.)
GLS Gemeinschaftsbank
Konto-Nr.: 430 609 67
BLZ: 800 100 800
Stichwort: "AG Globkrieg"

Internet-Adressen für die Webseite der Arbeitsgruppe:

Neben der eigentlichen Adresse

http://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg

führen auch die kürzeren Varianten

www.attac.de/globuk

www.attac.de/ag-globuk

auf einem kleinen Umweg hierher.

Durch den Wechsel des Content Management Systems im Sommer 2008 sind manche alte Dokumente aus vergangenen Jahren leider nicht mehr, bzw. noch nicht wieder verfügbar. Die wichtigsten Dokumente werden nach und nach zugänglich gemacht.
Für Hinweise auf eventuelle "dead links" wären wird dankbar: 

attac_ag_guk_www[at]gmx.de

Die älteren Internet-Präsentationen der AG,wie z.B.

www.attac.de/globkrieg
www.attac-gk.net-hh.de

sind entweder nicht mehr zugänglich oder werden nicht mehr gepflegt.

Neuigkeiten

31.03. Offener Brief gegen "Henry-Kissinger-Professur"

Über 100 Wissenschaftler_innen haben den offenen Brief des Wissenschaftlichen Beirats von Attac bereits als Erstunterzeichner_innen unterstützt.

mehr
28.01. Münchner "Sicherheitskonferenz" bleibt Sicherheitsrisiko
mehr
24.01. Proteste gegen die NATO-Kriegstagung
mehr

.