EKU AG

AG Energie - Klima - Umwelt

Logo der AG Energie - Klima - Umwelt

Die Attac EKU-AG

Globalisierung hat noch mehr Aspekte als Geld­politik, Steuern und Verflechtung der Finanzmärkte. Sie hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Umwelt. Die Expansion einer ausbeutenden Wirtschaft, die Privati­sierung von Gemeinschafts­gütern und die Schwächung der politischen Handlungsfähigkeit bedrohen auch unsere Lebens­mittel, unsere Landwirtschaft, unser Trinkwasser, unser Klima, die letzten Urwälder und die Artenvielfalt der Erde.

Es gilt: Keine soziale Gerechtigkeit ohne ökologische Gerechtigkeit und umgekehrt. Denn soziale Rechte lassen sich nur mit einer intakten Umwelt verwirklichen. Und Umweltschutz kann sich nur leisten, wer sich um seine Existenz weniger Sorgen machen muss. Gerechtigkeit muss unabdingbarer Bestandteil der Umweltpolitik sein! Die EKU-AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu Projekten und Themen an dieser Schnittstelle zu arbeiten.

Seit dem Initiativtreffen der AG im Dezember 2008 trifft sich die AG in etwa alle 2 Monate. Auf diesen Treffen werden inhaltliche Diskussionen geführt, die Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate festgelegt und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Projekten gebildet.

Unsere ForderungenDie AG stützt sich auf folgende Grundsatzpositionen:

  • Demokratisierung und Ökologisierung der Energiewirtschaft weltweit.
  • Keine Ökonomisierung der Umweltpolitik. Umwelt ist nicht verhandelbar - Umweltabkommen müssen grundsätzlich Vorrang vor Handelsabkommen haben.
  • Gerechtigkeit ist unabdingbarer Bestandteil von Umweltpolitik. Der individuell gleiche Anspruch auf Umweltraum steht nicht zur Disposition. Das gilt national ebenso wie global.
  • Ökologischer Umbau bedingt einen anderen Lebensstil im Norden. Mit dem derzeitigen Wachstumsmodell ist eine global zukunftsfähige Gesellschaft sozial und ökologisch undenkbar.

Themenschwerpunkte

2009

Schwerpunktthema der EKU-AG ist das Thema Klimagerechtigkeit und der Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009. Außerdem begleiten wir die Proteste gegen Atomkraft unter dem Blickwinkel der Stromkonzern-Kritik.

Die AG in Attac

In der AG arbeiten Mitglieder aus verschiedenen Attac-Gruppen.

Als bundesweite AG hat EKU einen Sitz im Attac-Rat.

Ursprung

Die bundesweite Energie - Klima - Umwelt AG entstand im Dezember 2008 durch den Zusammenschluss der AG Globalisierung und Ökologie und der Stromkonzernkampagne. Hier sind die alten Seiten der ursprünglichen Gruppierungen:

Hier geht's zur AG Globalisierung und Ökologie-Seite!

Hier geht's zur Power to the people-Seite!

Neuigkeiten

20.12. Ergebnisse des Klimagipfels eine reine Farce

Zwölf Tage, inklusive Verlängerung, haben die Regierungschefs der Welt in Kopenhagen um die globale Zukunft gefeilscht. Doch das dürftige Ergebnis lässt alles andere als Feststimmung aufkommen. Zugleich zeigte sich in Kopenhagen eine starke globale Klimabewegung - und diese ist offensichtlich bitter nötig.

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