Herzlich Willkommen auf den Webseiten unserer Arbeitsgruppe - der bundedwseiteren Attac-AG gegen rechts!
Wir haben uns 2018 gegründet, als es auch in Attac Deutschland wie in vielen Teilen der Gesellschaft immer öfter zu Debatten über Verschwörungsmythen kam. Ziel unserer Arbeit ist es, mit Bildungsveranstaltungen und -materialen über die Gefahren von rechts aufzuklären und uns gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen einzusetzen. Außerdem unterstützen wir Attac in der Bündnisarbeit gegen Faschismus, Rassismus und andere menschenverachtende Ideologien.
Wir laden Euch herzlich dazu ein, Euch auf dieser Webseite über unsere Arbeit zu informieren.
+++ Aktuell +++

„Demokratie bedeutet, aufzustehen gegen Menschenverachtung“
Attac bei Protesten gegen AfD-Parteitag am Samstag 4.7. in Erfurt
Attac Deutschland beteiligt sich an den Protesten des breiten gesellschaftlichen Bündnisses „Zusammenstehen“ gegen den Parteitag, den die AfD am Wochenende in Erfurt abhalten will. Dafür hat das Netzwerk für globale Gerechtigkeit für Samstag eine Mahnmache im Stadtgebiet angemeldet und beteiligt sich an einer Demonstration vom Hauptbahnhof zum Kundgebungsplatz an der Messe in Erfurt, dem geplanten Ort des Parteitags. Attac unterstützt die Demonstrierenden zudem mit einem Kaffeewagen und Infostand an der Messe. Auch an Aktionen des Widersetzen-Bündnisses werden Attac-Aktivist*innen teilnehmen.
43 Straßenkilometer grundrechtsfreie Zone
Die am Dienstag bekannt gewordene Allgemeinverfügung des thüringischen Landesverwaltungsamts für große Teile Erfurts kritisiert Attac scharf. „Es gilt, ein weiteres Erstarken des Faschismus zu verhindern. Das ist eine Aufgabe für alle demokratischen Teile unserer Gesellschaft. Doch statt den Widerstand aus der Zivilgesellschaft nach allen Kräften zu stärken, macht das Land Thüringen lieber der rechtsextremen AfD den Weg frei und erklärt ganze 43 Straßenkilometer zur grundrechtsfreien Zone. Das ist skandalös und gefährlich für die Demokratie“, sagt Markus Zwilling von der Arbeitsgemeinschaft „Attac gegen rechts“. Auch der geplante Standort der Attac-Mahnwache ist von dem Versammlungsverbot betroffen.
Viola Rüdele, die bei der Kundgebung am Messeplatz für Attac sprechen wird, warnt: „Die AfD will unsere Demokratie beseitigen und darüber entscheiden, welche Menschen in Deutschland leben dürfen und welche nicht. Sie will darüber entscheiden, was freie Presse zu sein hat und welche kulturellen Programme und Einrichtungen erlaubt sein sollen. Sie will entscheiden, welche Bildungsinhalte gelehrt werden sollen. All das erinnert stark an die ‚Aktion wider den undeutschen Geist‘ aus der NS-Zeit und stellt eine große Gefahr für uns alle dar.“
Ort und Zeit rücken Parteitag in Nähe der NSDAP
Attac wirft der AfD vor, Datum und Ort des diesjährigen Parteitags gezielt ausgesucht zu haben, um an den zweiten Reichsparteitag der NSDAP in Weimar genau 100 Jahre zuvor zu erinnern. Es war der erste Parteitag nach der Neugründung der NSDAP und leitete den Aufstieg der Nationalsozialisten ein.
Markus Zwilling: „Datum und Ort des AfD-Parteitags offenbaren die menschenverachtende DNA dieser Partei. Wir sind am 4. Juli in Erfurt und widersetzen uns, weil Demokratie mehr ist als ein Kreuz auf dem Wahlzettel. Demokratie bedeutet, aufzustehen, wenn Menschen entwürdigt werden. Demokratie bedeutet, laut zu werden, wenn Zynismus gegenüber menschlichem Leid zur politischen Strategie wird.“
Übersicht Attac bei den AfD-Protesten am Samstag, 4. Juli, in Erfurt:
- Beteiligung an Demonstration vom Hauptbahnhof zum Messeplatz, ab 6 Uhr
- Attac-Rednerin Viola Rüdele, Kundgebung an der Messe, ca. 8.45 Uhr
- Kaffeewagen und Infostand, Kundgebung an der Messe, ganztags
- Mahnwache, Hersfelder Straße ca. 25 Meter vor der Abbiegung Eisenacher Straße, 5.30 bis 19 Uhr (neuer umgemeldeter Standort)
Weitere Informationen:
- Bündnis „Zusammenstehen“: www.zusammenstehen.org
+++ Materialien +++
AfD-Verbot: JETZT!
Attac Deutschland unterstützt die Kampagne zum Parteiverbot der Alternative für Deutschland.
In den vergangenen Monaten haben sich Engagierte aus der Zivilgesellschaft, von Beratungsstellen, Aktivist*innen, gewerkschaftliche Aktive, Klimabewegte und Menschen, die seit Jahren antifaschistische Politik machen, in einem Bündnis für ein Verbot der rechtsradikalen Partei Alternative für Deutschland (AfD) zusammengeschlossen. Attac Deutschland ist Teil davon und fordert mit dem Bündnis die zuständigen Verfassungsorgane auf, einen Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen.
Es ist notwendig, der AfD und ihrer systematischen Menschenverachtung die organisatorische Basis zu entziehen, wenn wir verhindern wollen, dass immer mehr Menschenrechte und demokratische Prinzipien zur Disposition gestellt werden!
Warum braucht es ein AfD-Verbot? Lies hier weiter...





